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Bin traurig nach der Scheidung darf man keine Hostie mehr empfangen

Das ist die Lehre der katholischen Kirche. Die Bibel sagt zum Abendmahl - Jesu Vermächtnis an uns - etwas anderes. Lies die entsprechenden Abschnitte dazu, prüfe dein Herz, wie du vor Gott stehst - als bekennender und Gnade empfangender Sünder (wie alle; hat nicht nur mit der Scheidung zu tun) - und dann nimm Teil am Mahl des Herrn.
 
Hallo Lena7!

Frank nach meinem Verständniss ist ein Mensch nie sündlos.
Er muß zwar nicht mehr sündigen wenn er in ganz enger Verbindung mit Jesus bleibt - "in IHM bleibt". Siehe Gleichniss vom Weinstock und den Reben.Joh 14
Aber der, Sündlose in uns, ist immer Jesus. Wenn wir also denken, wir schaffen es immer besser zu werden, immer sündloser, dann sind wir schon auf einem Irrweg. Und wenn wir 500 Jahre alt würden, würde unser Ich nicht besser werden!!!!!!
Denn das Ich schafft überhaupt nichts.
Er (Jesus ) ist alles in uns, der, der uns immer mehr erfüllen muß, der uns immer mehr in sein Bild umgestaltet!

Je tiefer wir Ihn erkennen, desdo mehr werden wir in sein Ebenbild umgestaltet.Es ist und bleibt bis zum letzten Atemzug so, das ER alles ist und nichts aus dem Ich kommt.
Ich fürchte Du kannst jetzt nicht so ganz nachvollziehen was ich meine.😕🙂


...
Ich habe schon oft in diesem Forum gesagt, dass kein Mensch jemals vollkommen sein wird. Jesus ist die personifizierte Idee des guten Prinzips, ein Ideal, dem niemand gerecht werden wird. In diesem Punkt (der Unerreichbarkeit des Vorbilds Jesu) scheinen wir uns einig zu sein.
 
Für mich ist das einnehmen des Abendmahles auch etwas ganz besonderes, was mir wichtig ist.
Allerdings ist das Wichtige daran für mich nicht dieses Stück Brot oder der Schluck Wein - Saft. Ich kann das sogar in Gedanken tun ohne den Wein und das Brot. Das was Jesus für uns am Kreuz tat, das ist das Eigendliche daran!

Hallo Lena 🙂

Dein Satz: Ich kann das in Gedanken tun. erinnert mich und berührt mich sehr. Ist für mich die schönste Aussage in diesem Thread. Das ist Glaube pur. Fühlt sich an wie der freie Fall in Gottes Hände. 🙂

Du weißt das ich nicht gläubig bin, aber dennoch ein wenig an etwas glaube. Mein Glaube trägt keinen Namen. Auch brauche ich kein Gebäude oder eine bestimmte Himmelsrichtung.

Das was mich von innen trägt, ist nicht etwa das Denken, welches ohnehin immer im bekannten operiert, nein, ich möchte mit dem Herz denken und mit dem Verstand fühlen können, und zwar ohne Gott fragen zu müssen ob dieses od. jenes ok. ist, ich rein genug bin.

Wen ich das richtig verstanden habe, trägt auch Dich die Hosties wie ein Stück Mutterboden aus den Händen des Vaters.
Wenn ich also das 2x Heirate, wird mir der Mutterboden endzogen.

Ich hoffe meine Interpretation der Hostie geht in Ordnung?


Ist nur so ein OT Nachtgedanke:
Entschuldige, Lena, vielleicht sehe ich das auch zu überspitzt, aber das leuchtet mir nicht ein:
Wenn Gotteskindern der Mutterboden endzogen wird, dass, nur weil Sie ein zweites mal glücklich sind und Sein wollen, dann frage ich mich, wann das Neue Testament endlich zum altem wird. Wir schreiben doch gleich 2oo9 😕

LG
°°°abendtau°°°
 

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