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Bin nicht geboren fürs Arbeiten! Ratlos :-(

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Auf der anderen Seite haben wir doch genug arbeitsuchende Arbeitslose. Warum sollte man dann ausgerechnet jemanden zur Arbeit zwingen, der das nicht will und wegen dem dann ein anderer, der sich über einen Job freuen würde, arbeitlslos bleibt.


Die Antwort könnte sein: Man muss alle "zwingen" bzw. Druck auf sie ausüben, weil sonst zu viele gar nicht arbeiten wollten. Ob die Antwort richtig ist, werden wir sehen, wenn irgendwann das bedingungslose Grundeinkommen kommt.

Außerdem: Du gehst von einer festen Menge an freien Stellen und Arbeitslosen aus. Es ist aber nicht gesagt, dass die Wirtschaft nicht wachsen könnte, wenn es mehr motivierte Leute gäbe.
 
Die Antwort könnte sein: Man muss alle "zwingen" bzw. Druck auf sie ausüben, weil sonst zu viele gar nicht arbeiten wollten. Ob die Antwort richtig ist, werden wir sehen, wenn irgendwann das bedingungslose Grundeinkommen kommt.

Außerdem: Du gehst von einer festen Menge an freien Stellen und Arbeitslosen aus. Es ist aber nicht gesagt, dass die Wirtschaft nicht wachsen könnte, wenn es mehr motivierte Leute gäbe.

Aber es gibt doch auch genug arbeitslose Motivierte.


Und das BGE wird leider niemals kommen.
 
Aber es gibt doch auch genug arbeitslose Motivierte.

Die sind aber vielleicht den Unternehmen zu alt oder haben die falsche Ausbildung oder sind aus einem anderen Grund nicht wirtschaftlich einsetzbar.

Und es gibt auf der anderen Seite auch offene Stellen, für die man keinen findet. Mit motiviert meine ich ja nicht nur "arbeiten wollen", sondern auch "daran arbeiten, dass man attraktiv für den Arbeitsmarkt ist". Es gibt z.B. einen kleinen Prozentsatz an jungen Leuten, die wegen Faulheit und Schulschwänzen keinen Hauptschulabschluss schaffen, jedes Praktikum gleich hinschmeissen und lieber vom Amt leben als nur die kleinste Frustration zu ertragen. Ich glaube nicht, dass diese jungen Leute nichts Zusätzliches beitragen könnten (wenn sie wollten), so dass der Kuchen größer für alle wäre.

Und das BGE wird leider niemals kommen.

Warte mal ab, wieviel Arbeit in 20 Jahren von Robotern erledigt wird und wieviele Arbeitsplätze in anderen Bereichen neu entstehen. Irgendwann kommt es wahrscheinlich. Zumindest, wenn die Experimente, die jetzt in anderen Ländern laufen, positiv ausgehen.

Kannst ja auch das arbeiten lassen, wenn es Dir nicht passt. Keiner zwingt Dich zum arbeiten.

Wie war das mit Kant? Handle so, dass dein Handeln zur Maxime eines allgemeinen Willen werden könntest oder so - also so, dass alle so handeln könnten. Es können aber nicht alle die andern arbeiten lassen, denn dann gäbe es ja keine anderen mehr, die die Brötchen backen.

Aber zu deiner eigentlichen Frage:
Wenn dir "normale" Arbeit zu stressig ist, wie wäre es mit dem Bereich Landwirtschaft oder Gartenbau? Oder Schäfer werden? Arbeiten in der Natur ist zwar anstrengend, aber es tut einem auch gut, und der Leistungsdruck ist geringer, soweit ich das mitkriege zumindest.
Zum Geldverdienen mit Blogs u.ä.: Auf der Seite "Selbständig im Netz" findest du viele Infos dazu. Wenn du viele solcher Projekte aufziehst, kannst du vielleicht auch davon leben, aber du musst es über längere Zeit aufbauen und ernsthaft betreiben. Ob du die nötige Selbst-Motivation/Disziplin dafür aufbringst, musst du selber wissen. Es wäre aber vielleicht kein schlechter Bereich für dich, weil du dich nach und nach in die beteiligten Themengebiete einarbeiten könntest (SEO, Onlinemarketing, Webseitengestaltung usw.), so dass du auch mit Dienstleistungen oder Schulungen dazu Geld verdienen könntest.
 
Der TE kann in seinem Zustand verweilen oder weitergehen. Er kann frei wählen, welches Übel er annimmt oder ablehnt.

Nichtsdestotrotz will man dieses und jenes, und dafür kann man nach einigen reiflichen Überlegungen einstehen und davon überzeugt sein.

Alles hat seine Zeit.
 
Auf der anderen Seite haben wir doch genug arbeitsuchende Arbeitslose. Warum sollte man dann ausgerechnet jemanden zur Arbeit zwingen, der das nicht will und wegen dem dann ein anderer, der sich über einen Job freuen würde, arbeitlslos bleibt.

Das ist schon richtig. Aber dann musst Du dem Arbeitenden auch erklären, warum seine Abgaben so hoch sind. Er muss Dich ja mit durchfüttern.
 
Mir persönlich macht es nichts aus ein paar arbeitsunwillige Menschen durchzufüttern. Da gibt's Andere die ich weniger gerne durchfüttere und die sitzen ganz woanders. 🙂
 
Das ist schon richtig. Aber dann musst Du dem Arbeitenden auch erklären, warum seine Abgaben so hoch sind. Er muss Dich ja mit durchfüttern.

"Der arbeitende" muss immer jmd. "durchfüttern" weil es vollbeschäftigung nicht gibt. Ob er jetzt den te "durchfüttert"...oder "mich"...oder "dich"...oder x oder y oder z ist doch völlig wurscht.
Ausserdem halte ich es da wie GirlOnFire.
 
Aber dann musst Du dem Arbeitenden auch erklären, warum seine Abgaben so hoch sind.

Weil die Rentner so teuer sind. Der Arbeitende alimentiert die Rentner nicht nur über die Rentenbeiträge, sondern auch über die mit Abstand größte Steuerausgabe im Bundesshaushalt, den Zuschüssen an die Rentenversicherung. Das sind über 86 Milliarden Euro. Die Arbeitslosen kosten hingegen nur 25 Milliarden. Das ist sogar noch günstiger als von der Leyens Kriegsspieletat von 35 Milliarden.
 
Also mal ganz ehrlich. Einige scheinen keine Ahnung zu haben, was eigentlich auf dem Arbeitsmarkt abgeht. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass eure Arbeit groß dem Gemeinwohl zu Gute kommt. Die Arbeiter, auch Sklaven genannt, schuften für ihre Sklavenhalter. Und das Meiste sackt dann dieser ein und nicht die Gemeinschaft. Das Ganze ist ein Ausbeutungssystem. Oder warum kratzen so viele an der Grenze der Existenz, obwohl der technische Fortschritt und Wohlstand unglaublich groß ist? Das ist ein reines Verteilungsproblem.
Die meiste Arbeit dient auch eher noch dazu, dieses Ausbeutungssystem am Laufen zu halten und dann ist man noch stolz darauf das man dies tut. Großartige Logik.
Endlich einer der es anspricht. Es ist definitiv ein Ausbeutungssystem, dem ich mich nicht mehr beugen will. Alle gehen brav schuften, beschweren sich, das sie doch nur für die faulen Hartz 4 Empfänger arbeiten gehen. Die meinen die tun was Gutes, dabei unterstützen sie das erbarmungslose Arbeitssystem. Arbeiten lohnt sich definitiv nicht mehr. Das ist Fakt. Ich habe mich jahrelang ausbeuten lassen, wurde Schlechter bezahlt als alle anderen, obwohl die nicht so lange im Betrieb waren wie ich. Durch diese bittere Erfahrung und noch einige Andere hat sich mein Denken in Bezug auf Arbeit komplett geändert. Solange es geht werde ich jegliche Arbeit verweigern.
 
Ich bin seit einigen Jahren arbeitslos und habe in der Zeit nicht viel gemacht. Ehrlich gesagt habe ich jede Chance, die ich mal hatte sausen lassen. Bin mir sicher, das ich schon lange einen Job hätte, aber ich bin überhaupt nicht der Typ, der jeden Tag in die Firma fährt, dort seine 10 Std. absitzt und dann wieder nach Hause fährt. Das ist mir zu monoton und nicht meine Berufung.

Was ist denn Deine Berufung? Das kannst nur Du wissen


Ich bin eher der Typ, der am liebsten von zu Hause was arbeiten würde, aber ich habe keine Ahnung wie das funktionieren soll.

Welche Kompetenzen hast Du vorzuweisen? Danach würde ich gehen und dann bei den Jobbörsen gucken


Bei meiner letzten Tätigkeit für knapp drei Monate ist mir bewusst geworden, das ich keine Lust mehr auf dieses normale Arbeiten habe. Jeden Tag die gleichen Leute, dazu dann noch so unfreundliche Menschen, immer Druck, Stress, Überstunden, wenig Geld usw. Mich macht das psychisch total krank. Ich gehe mit Magenschmerzen in die Arbeit, habe regelrecht Angst. Deswegen will ich mir das nicht mehr unnötig antun. Ich verzweifle langsam an meiner Situation, weiß nicht weiter und stecke in einer Sackgasse. Ich komme zwar mit Hartz 4 soweit über die Runden, aber man kann sich halt nichts aussergewöhnliches leisten, aber arbeiten gehen kann und will ich auch nicht.

Wasch mich aber mache mich nicht naß.

Ich verstehe Deine Angst. Habe die gleiche Erfahrung gemacht. Mit Therapie und vielen Gesprächen, mobbt mich heute niemand mehr. Man kann das lernen. Ich habe sogar Freunde auf der Arbeit gefunden, was ich früher nicht für möglich gehalten habe.

Wenn Du etwas ändern willst – mußt Du Dich auf dem Weg machen, ansonsten ändert sich nix



Selbstständig sein ist ja auch nicht so einfach. Ich würde z.B. gerne einen erfolgleichen Blog führen. Soll ja Leute geben, die das ganz erfolgreich machen, aber halt nicht viele. Vielleicht hat jemand ein paar Tipps für mich was ich tun könnte, weil so gehts ja auch nicht auf Dauer. Vor allem nervt mich das halbjährliche Erscheinen müssen beim Jobcenter, die Auflagen von denen ect. Das macht mich auch total fertig.[/QUOTE]

Als Lösung fällt mir ein:

Was willst Du? Willst Du arbeiten gehen? Dann bewerbe Dich, viell. holst Du fehlende Kompetenzen nach. Gegen Ängste kann man etwas tun. Wenn Du psychisch aber nicht kannst, lasse Dir das ärztl. Atestieren und reiche Frührente ein. Viell. kommst Du mit einem Nebenjob finanziell besser weg. Wenn eine psychische Erkrankung vorliegt, hast Du Anspruch darauf

Man muß sich schon auf dem Weg machen und sich überlegen, was man tun will. Ob Politiker oder Bänker mehr Geld kriegen oder nicht, ist eine Grundsatzdiskussionen, die man gerne führen kann. Mich ärgert es auch, aber kann man es ändern? Es ändert auch nichts, wenn ich mich hinstelle und sage, ich habe kein Geld, aber arbeiten will ich auch nicht. Ja nun, ein Lottogewinn wäre mir auch lieber, dann hätte ich ein kleines Haus und eine Haushaltshilfe…und spiele den ganzen Tag Gitarre. So ist es aber nun mal nicht.

Ich habe damals auch überlegt, ob ich wegen meiner Magersucht und Ritzen meinen Beruf aufgeben. Ich habe sehr lange gefehlt. Mir hat eine Kur geholfen mit anschließender Psychotherapie und Kurse in der VHS habe ich nach der ganzen Mobbingsituation belegt. Heute bin ich stabil und nix bereut, daß ich all das gemacht habe. Ich wäre unglücklich geworden, wäre ich nur passiv zuhause. Aber das muß nun mal jeder für sich selbst entscheiden.

Kolya


Verdient man mit einem Blog Geld?
Wenn ja, wie sieht das denn aus?

 

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