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Wie stellst du dir dein Leben zukünftig vor? Das Leben wird nicht billiger. Kannst du dir ein Pflegeheim vorstellen?
Und wie würdest Du Dir die Finanzierung eines Pflegeheimes vorstellen bzw. überhaupt die Möglichkeit einen Platz zu erhalten.
Gestern/Vorgestern kam in den Medien, dass im Prinzip bei Neuaufnahmen pro Monat rund 3.000 Euro Eigenanteil fällig sind (da könnte ich mir vorstellen, dass es keine Pflegestufe ist).
Selbst mit Pflegestufe wird mittlerweile die Zuzahlung um die 2.000 Euro betragen. Bei meiner Mutter, damals mit Pflegestufe 1 habe ich schon 1.500 Euro vor 7 Jahren zugezahlt.

Gewiss, das Sozialamt zahlt oftmals die Zuzahlung, das bedeutet aber dann keine freie Auswahl des Heimes. Ich habe ein Jahrzehnt in der Verwaltung eines Pflegeheimes gearbeitet, zu Zeiten, als es dem Staat noch besser ging, und schon da war es nicht einfach eine Finanzierung über das Sozialamt zu erreichen.

Das Problem ist, Personen, die weder von Krankheit noch finanziellen Problemen betroffen sind können sich nicht ansatzweise vorstellen, wie viele Einbahnstrassen da betreten und befahren werden. Alle die Tip(p)s sind gut gemeint, und genau das, was Otto-Normalverbraucher immer so denkt, ach das geht doch alles, der/die hat doch das Recht darauf....

Meint Otto-Normalverbraucher, entspricht aber zumeist nicht den Tatsachen.

Es gibt nur wenige Ausnahmen von Menschen, die nach einem Zuzug ins Pflegeheim eine gute Gesundheit und Freude am Leben entwickelt/erhalten haben. Leider habe ich in Zeiten der Wirtschaftskrise in der Pflege gearbeitet und was da passiert ist ist unterirdisch......

Gruß von Grisu
 
Und wie würdest Du Dir die Finanzierung eines Pflegeheimes vorstellen bzw. überhaupt die Möglichkeit einen Platz zu erhalten.
Gestern/Vorgestern kam in den Medien, dass im Prinzip bei Neuaufnahmen pro Monat rund 3.000 Euro Eigenanteil fällig sind (da könnte ich mir vorstellen, dass es keine Pflegestufe ist).
Selbst mit Pflegestufe wird mittlerweile die Zuzahlung um die 2.000 Euro betragen. Bei meiner Mutter, damals mit Pflegestufe 1 habe ich schon 1.500 Euro vor 7 Jahren zugezahlt.

Gewiss, das Sozialamt zahlt oftmals die Zuzahlung, das bedeutet aber dann keine freie Auswahl des Heimes. Ich habe ein Jahrzehnt in der Verwaltung eines Pflegeheimes gearbeitet, zu Zeiten, als es dem Staat noch besser ging, und schon da war es nicht einfach eine Finanzierung über das Sozialamt zu erreichen.

Das Problem ist, Personen, die weder von Krankheit noch finanziellen Problemen betroffen sind können sich nicht ansatzweise vorstellen, wie viele Einbahnstrassen da betreten und befahren werden. Alle die Tip(p)s sind gut gemeint, und genau das, was Otto-Normalverbraucher immer so denkt, ach das geht doch alles, der/die hat doch das Recht darauf....

Meint Otto-Normalverbraucher, entspricht aber zumeist nicht den Tatsachen.

Es gibt nur wenige Ausnahmen von Menschen, die nach einem Zuzug ins Pflegeheim eine gute Gesundheit und Freude am Leben entwickelt/erhalten haben. Leider habe ich in Zeiten der Wirtschaftskrise in der Pflege gearbeitet und was da passiert ist ist unterirdisch......

Gruß von Grisu
Liebe(r) Grisu,
ich stimme dir voll zu. Deinen Kommentar finde ich ganz toll. Denn genau so ist es, am Punkt gebracht. Danke dafür!
 
Ich weiß, dass das Leben im Pflegeheim nicht rosig ist. Ja, das Sozialamt stellt sich manchmal quer.
Nur, welche Alternativen hat sie? Sei hat kein Geld, um zum Arzt zu kommen, sich vernünftig zu ernähren, Stromschulden, die bis zum 1.08 zu bezahlen sind. Ein Umzug in eine billige Wohnung irgendwo in Deutschland kommt nicht in Frage.
Sie bekommt nirgends mehr Geld. Also, was bleibt?

Ja, Erfahrungen mit Pflegeheimen habe ich
 
Ich weiß, dass das Leben im Pflegeheim nicht rosig ist. Ja, das Sozialamt stellt sich manchmal quer.
Nur, welche Alternativen hat sie? Sei hat kein Geld, um zum Arzt zu kommen, sich vernünftig zu ernähren, Stromschulden, die bis zum 1.08 zu bezahlen sind. Ein Umzug in eine billige Wohnung irgendwo in Deutschland kommt nicht in Frage.
Sie bekommt nirgends mehr Geld. Also, was bleibt?

Ja, Erfahrungen mit Pflegeheimen habe ich

Deutschland-ein Land in dem gut und gerne lebt.....
 
Sie bekommt nirgends mehr Geld. Also, was bleibt?
Eine Frage, die ich mir als Single ohne Angehörige auch schon gestellt habe und die irgendwann einmal schlimmer Ernst wird.....

Allerdings bedeutet Pflegeheim nichts gutes - klar hast Du Recht mit den Finanzen und den weiteren Problemen, die werden halt im Pflegeheim nicht weniger - sondern nur anders - wenn man/frau noch begreift was um sich herum passiert.

Aus meinen Pflegheimerfahrungen von den Menschen dort, die dann zwar keine Angst um die Stromrechnung haben müssen, aber sich keinen Friseur leisten und auch die Hustenbonbons waren oftmals nicht mehr möglich (die scharfen Eukalyptusbonbons, die manch ein Senior so mag). Ich habe auch leider Fälle erleben müssen, wo das Sozialamt manche Zahlungen verpennt hat und dann die Heimleitung zum Bewohner hin ist, der konnte natürlich auch nicht helfen und es wurden Betreuungen durchgeführt, auch dass kann nicht jeder verkraften......

Gruß von Grisu
 
Hallo,
es geht nicht um Rezepte, die könnte ich mir wie Du schon sagtest zusenden lassen oder auf die Karte speichern lassen. Um das geht es alles nicht. Ich muss zum Arzt weil ich chron. offene Wunden habe an Beinen und die sind mit einen seltenen Bakterienstamm -Keim infiziert. Die Wunden MÜSSEN steril gereinigt und verbunden werden. Und bei einer Schmerztherapie muss man einmal die Woche oder dann wenn man eingestellt ist alle 2 Wochen hin. Bei bestimmten Krankheiten ist es mit einmal im Quartal nicht abgetan, leider.
Was noch eine Idee wäre.
Bei bestimmten Krankheiten gibt es einen Mehrbedarf vom Sozialamt, vielleicht trifft das ja zu.
Dazu mal nachfragen, würde ich sagen. Das muss wohl extra beantragt werden.
Medikamente (die Zuzahlungen) werden auch von der Krankenkasse erstattet wenn die über einem bestimmten Satz gehen, bei Sozialhilfe oder Bürgergeld.
 
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