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Bin in einer Notlage

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Ich möchte mal darauf Antworten,. Ich gehe sehr wohl auf die Tipps ein die mir gegeben werden. Aber wenn ich Tipps bekomme die ich schon probiert und gemacht habe . U
Gern. Ich lebe auch von EM-Rente plus aufstockender Grundsicherung und kann davon leben. Ich wohnte bis vor einem halben Jahr in einem kleinen Dorf, wo nur ein teures Anrufsammeltaxi fuhr. Zum Facharzt musste ich 40km mit Anrufsammeltaxi und Bahn fahren und ich konnte mir gar nichts bei irgendeiner Tafel holen, weil die viel zu weit weg war. Und mir hat auch sonst niemand geholfen. Aber ich musste trotzdem nie hungern.


Die Kosten dafür übernimmt in der Regel das zuständige Sozialamt.

Wenn du also nur Telefonkosten hättest (die Kosten der Unterkunft übernimmt ja das Sozialamt), dann frage ich mich, wieso das Geld nur für eine Woche reicht? Irgendwo muss das Geld doch bleiben.

Ich finde es übrigens schade, dass du gar nicht auf die Tipps eingehst, die man dir schon gegeben hat.
Ich gehe sehr wohl auf alle Tipps ein, nur wenn ich schon Tipps probiert habe oder oder oder . Ich möchte dir nicht zu Nahe treten aber ich glaube es nicht das man mit diesen E- Rente und Grundsicherung den ganzen Monat auskommen kann so wie du. Dann muss deine Miete so niedrig sein und deine Nebenkosten. Wenn du mit Sammeltaxi und Bahn fahren musstest und nichts von der Tafel holen konntest dann ist es unmöglich. Dann hast du Bekannte oder Freunde die dir helfen. Ich kann nicht mit der Bahn fahren ich kann nur paar Meter zu Fuß gehen. Und das Sozialamt übernimmt keine Haftpflichtversicherung oder sonstiges, ich weiß nicht wo diese Informationen kommen die nicht stimmen. Und wenn man so wie ich und viele andere Medikamente brauchen die nicht von der Krankenkasse übernommen werden und so oft zu Ärzte muss und die Fahrtkosten zahlen muss dann kommt niemand mit den Geld aus. Niemand der keine Hilfe hat von Familie oder Partner oder Freunde. So wie du das geschildert hast mit Taxi und Bahn und ohne Tafel , und normaler Miete mit Nebenkosten usw glaube ich es nicht.
 
Mit aufstockender Grundsicherung hast du monatlich 560 Euro zur Verfügung. Deine Miete wird doch übernommen.
Wie kommt es, dass dein Geld nach 1 Woche schon weg ist.
Ich weiß nicht was die Leute für Miete und Nebenkosten haben die mit den Geld so easy im Monat auskommen. Ich finde bei uns KEINE Wohnung um diesen Mietpreis der bezahlt wird. Ich habe es alles geschrieben was bei mir für Ausgaben sind. Und ich weiß nicht wo die Informationen kommen das dies und das und die Versicherung alles vom Sozialamt übernommen wird. Das verstehe ich nicht.
 
Hallo Sonne,

ich hatte vorherige Posts von dir an mich nicht gesehen, erst gerade, durch Zufall.

Also, ich kann dir nur sagen, ich bin auch vor ca. 10 Jahren erwerbsunfähig weil krank geworden und komme mit dem Geld auch nicht hin. Bei mir ist es so, dass ich im Monat ca. 120 € ausgeben muss für verschreibungspflichtige (Zuzahlungen) und vor allem aber auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente, die ich aber dringend brauche. Der Satz für "Gesundheitspflege" ist ja derzeit bei knapp 20 €, was für mich heißt, ich muss die 100 €, die ich monatlich mehr brauche, aus anderen Töpfen zahlen. Ich z. B. sitze wortwörtlich sechs Tage und 22 Stunden die Woche zu Hause, neben kleinen Spaziergängen. So kann ich die für Fahrtkosten bewilligten Gelder (50 €) für die Medikamente nehmen. Auch Kleidung kaufe ich nur, wenn es unbedingt sein muss - Gott sei Dank habe ich da noch einiges von früher. Und weggehen, im Sinne von Kino, Volkshochschule oder was auch immer sonst, kann ich gar nicht. Auch habe ich zusätzliche Ausgaben bei der Ernährung. Ich bekomme zwar einen Mehrbedarf, der reicht aber nicht. Und für laktosefreie Nahrungsmittel bekommt man ja auch nichts extra.

Letztens habe ich aber, durch totalen Zufall, einen "Sozialfriseur" gefunden. Das war bei einer Einrichtung für Frauen in schwierigen Situationen (Armut, obdachlos...), an der ich auf dem Weg zum Arzt vorbeigelaufen bin. Was für ein Segen: Haarschnitt (und super Haarschnitt!) für - Achtung - 0 €. Vielleicht kannst du auch nach so was einmal schauen, auch bei Institutionen, die Obdachlose unterstützen mal nachfragen, oder so?

Auch ich habe übrigens niemanden mehr, der helfen könnte, und es graut mir, dass irgendwann eine Reparatur fällig wird oder die Waschmaschine nicht mehr geht, oder so...

Es ist wirklich schwer. Ich weiß das, du weißt das, und viele andere - leider - auch.

Wenn mir noch was anderes einfallen sollte, sage ich Bescheid.

Lieben Gruß!
 
Der Regelsatz der Bedarfsstufe 1 beträgt momentan 563 Euro (abzüglich dem Betrag der monatlichen EM-Rente). Hinzu kommen nochmal extra die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizung). Außerdem übernimmt das Sozialamt die Kosten für Haftpflicht- und Hausratversicherung in angemessener Höhe und gegebenenfalls die Stromkosten für die Warmwasserbereitung.
 
Was meinst du mit Abzug der EM- Rente? Wie viel hat man denn dann am Ende von den ursprünglich 563 Euro?
Das kommt auf die Höhe der EM-Rente an. Wenn man z.B. 250€ EM-Rente bekommt, werden die 250€ auf die Grundsicherung angerechnet und man bekommt nur noch 313€ Grundsicherung.
 
Okay, ich dachte, dass eine EM-Rente zumindest ansatzweise zum Leben reichen würde.
Nein, ich bekomme z.B. nur knapp 150€ EM-Rente. Ich habe halt dank Autismus und ADS viel zu wenig in die Rentenkasse eingezahlt. Aber man kann die EM-Rente ja mit der Grundsicherung aufstocken.

Aber bei so wenig Geld, weiß man dann ja echt nicht mehr, wo man sparen soll.
Naja, große Sprünge kann man damit wirklich nicht machen, aber man kann davon leben und muss normalerweise auch nicht hungern.
 
Me
Hallo Sonne,

ich hatte vorherige Posts von dir an mich nicht gesehen, erst gerade, durch Zufall.

Also, ich kann dir nur sagen, ich bin auch vor ca. 10 Jahren erwerbsunfähig weil krank geworden und komme mit dem Geld auch nicht hin. Bei mir ist es so, dass ich im Monat ca. 120 € ausgeben muss für verschreibungspflichtige (Zuzahlungen) und vor allem aber auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente, die ich aber dringend brauche. Der Satz für "Gesundheitspflege" ist ja derzeit bei knapp 20 €, was für mich heißt, ich muss die 100 €, die ich monatlich mehr brauche, aus anderen Töpfen zahlen. Ich z. B. sitze wortwörtlich sechs Tage und 22 Stunden die Woche zu Hause, neben kleinen Spaziergängen. So kann ich die für Fahrtkosten bewilligten Gelder (50 €) für die Medikamente nehmen. Auch Kleidung kaufe ich nur, wenn es unbedingt sein muss - Gott sei Dank habe ich da noch einiges von früher. Und weggehen, im Sinne von Kino, Volkshochschule oder was auch immer sonst, kann ich gar nicht. Auch habe ich zusätzliche Ausgaben bei der Ernährung. Ich bekomme zwar einen Mehrbedarf, der reicht aber nicht. Und für laktosefreie Nahrungsmittel bekommt man ja auch nichts extra.

Letztens habe ich aber, durch totalen Zufall, einen "Sozialfriseur" gefunden. Das war bei einer Einrichtung für Frauen in schwierigen Situationen (Armut, obdachlos...), an der ich auf dem Weg zum Arzt vorbeigelaufen bin. Was für ein Segen: Haarschnitt (und super Haarschnitt!) für - Achtung - 0 €. Vielleicht kannst du auch nach so was einmal schauen, auch bei Institutionen, die Obdachlose unterstützen mal nachfragen, oder so?

Auch ich habe übrigens niemanden mehr, der helfen könnte, und es graut mir, dass irgendwann eine Reparatur fällig wird oder die Waschmaschine nicht mehr geht, oder so...

Es ist wirklich schwer. Ich weiß das, du weißt das, und viele andere - leider - auch.

Wenn mir noch was anderes einfallen sollte, sage ich Bescheid.

Lieben Gruß!
MEin Partner und ich schneiden uns gegenseitig die Haare, zurzeit muss ich es aber wieder selber machen. Blöd, weil och immer mehr zittere.
 
Nein, ich bekomme z.B. nur knapp 150€ EM-Rente. Ich habe halt dank Autismus und ADS viel zu wenig in die Rentenkasse eingezahlt. Aber man kann die EM-Rente ja mit der Grundsicherung aufstocken.


Naja, große Sprünge kann man damit wirklich nicht machen, aber man kann davon leben und muss normalerweise auch nicht hungern.
Ich denke, dass das unterschiedlich ist. Wieso,das hab ich noch nicht raus gefunden.
 
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