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Bin ich wertlos? (Weiß nicht mehr weiter)

Das ist halt das Problem. Ich such ja ne Beziehung, damit ich wieder halbwegs funktioniere und etwas im Leben habe, was mir einen Sinn gibt und womit ich diese Ablehnung, den Hass und die Gewalt aus der Kindheit kompensieren und emotional verdrängen und einen Selbstwert fühlen kann. :s

Ich weiß, das willst nicht hören aber genau das, bringt einen ja in diese verkorksten Beziehungen. Ich hab das selbst auch so gemacht, irgendwann aber gemerkt, das es nur schief geht. Wenn du jemand suchst, der dich glücklich macht, weil du es aus dir heraus nicht sein kannst, dann gibst du dem andern immer die Verantwortung wenn du es nicht mehr bist. Du setzt alle Hoffnung drauf, das er oder sie dafür sorgt, das du glücklich bist, das es dir immer gut geht, das er dich aufbaut. Kann er oder sie das nicht oder nicht mehr oder hat vorübergehend eigene Probleme, dann machst ihm Vorwürfe oder fühlst dich wieder ungeliebt. Also hast aus deiner Sicht wieder keinen Wert, weil wenn du es hättest, dann würde er dich ja glücklich machen. Das schafft emotionale Abhängigkeit und du drehst dich im Kreis denn wenns mit dem einen dann nicht klappt, rennst zum nächsten und möchtest da dasselbe. Wenn du Pech hast, verstärkt das dein Trauma immer mehr, weil du ja nie wirklich findest was du suchst. Aber wenn du nicht aus dir heraus glücklich sein kannst oder wenigstens zufrieden mit dem Jetzt Zustand, dann schafft das auch kein anderer. So war meine Erfahrung für mich und ich will dich nur anregen, mal drüber nachzudenken. Was du dann letztlich machst, ist deine Entscheidung.

Verdrängung halte ich auch für keine gute Idee. Irgendwann explodiert der ganze Mist und man ist dann gezwungen dem ganzen ins Gesicht zu sehen. Das muss man in kleinen Schritten machen, so weit, wie man es erstmal aushalten kann.

Zu den medizinischen Dingen kann ich dir leider nicht wirklich helfen. Was du darüber schreibst, klingt für mich nach Buch mit 7 Siegeln.

Hast du alle Doktors da bei dir schon durch? Ich glaube, da kommst nicht drum rum energisch zu werden. Sobald du das anfangs geschilderte Problem wieder hast, gehst hin und sagst, jetzt hab ich das schon wieder, jetzt guckt da mal richtig hin was da los ist. Aus nichts kann es ja nicht kommen (außer wenn es psychosomatisch ist aber auch dann ist es ja nicht nichts). Drück dir die Däumchen...
 
Das habe/hatte ich sogar, also ein Hobby das ich zum Beruf machen wollte, was aber leider wegen der geringen Belastbarkeit nichts wurde. Und mit anderen Leuten kann ich dieses Hobby auch nicht verbinden, weil's eine eher seltenere Sache ist.

Aber ich mach eig allgemein gerne Kunst und probier auch gern mal was neues. Vielleicht ist das wirklich ein Anhaltspunkt!
Da ist nur mein Perfektionismus im Weg, aber das haben ja viele Menschen und wenn ich alleine bin, stört es mich ja auch nicht immer so sehr, dass ich nicht alles perfekt kann.

Das ist doch eine gute Möglichkeit, über Kunst Dein Leben etwas nach außen zu öffnen!
Suche Dir Mentoren, um Deine Techniken zu verfeinern, komme über Foren mit anderen ins Gespräch. Es gibt Künstlervereine, Zusammenschlüsse für gemeinsame Arbeiten und/oder Ausstellungen. Du könntest Arbeiten für eine Ausstellung auswählen, vorbereiten und Kontante knüpfen, um einen geeigneten Ort zu finden.

Und dieses andere, seltene Hobby, da dürfte sich zumindest online Anschluss finden lassen. Manchmal können auch so private Kontakte entstehen.

Mit gerade mal 26 Jahren hast Du noch viel Zeit, Dinge anzupacken und zu verändern.


Ich versuch das dauernd, aber die Ärzte kommen oft mit Vorurteilen und solchen Sprüchen, dass wir doch bereits Sachen untersucht hätten und irgendwann auch mal Schluss sein soll.
Ja nur haben die alles mögliche untersucht, aber nichts von den Sachen die meinen Verdacht bestätigen oder entkräften könnten.
Ich habe den starken Verdacht auf eine Mastzellerkrankung.
Das würde fast alles erklären.
Nur die ständigen Halswirbelblockaden die sind glaub ich nicht auf MCAS usw. zurückzuführen, sondern kommen z.B. bei EDS vor (Was oft mit MCAS einhergeht)
EDS ist aber nur ein vager Verdacht, weil ich mich damit noch zu wenig auskenne.

Beide Krankheitsbilder haben aber eine aufwendigere Diagnostik mit der sich kaum ein Arzt auskennt und bei den Spezialisten sind die Wartelisten scheinbar immer voll.

Zu früh um aufzugeben.
Es kann psychosomatisch sein, es könnte auch etwas anderes dahinterstecken oder zumindest beteiligt sein.

Ich weiß nicht, wie Du zu psychischen Erkrankungen stehst, ob Dich etwas blockiert, das ebenso anzuerkennen wie eine andere Erkrankung. Weiß nicht, wie sehr Du Deinem Gefühl, es würde etwas anderes als ein psychisches Problem dahinterstecken, vertrauen darfst.
Mir war klar, ich habe psychische Probleme. Ebenso wie mir klar war, dass da noch etwas anderes ist, sich nicht alles auf die Psyche abwälzen lässt.

Es bleibt nur hartnäckig zu sein, sich zu informieren, Kontakt aufzunehmen und weite Wege, Kosten, in Kauf zu nehmen.
Parallel dazu psychische Themen zu bearbeiten.
Und irgendwann hat man mit etwas Glück Klarheit.
Bei mir dauerte es ja ewig.
Und dann endlich, nach einem zufälligen Glückstreffer mit einem weiblichen Arzt, die Symptome verknüpfte, die Kombi zufällig kannte und so einen Verdacht hegte, bekam ich die erste Teildiagnose Ende 2020.
Vor ein paar Tagen nun folgte der Rest und der neue Medikationsplan. Wobei ich mich mit der bisherigen Medikation schon wie ein neuer Mensch fühle.
Meine Erfolge kamen übrigens erst im Zuge von psychosomatischer Klinik und dann noch Reha.
Wäre bei der weiteten Abklärung jetzt kein Erfolg zu verzeichnen gewesen, hätte mein nächster Weg wieder zu einer Klinik geführt, Charitè Berlin.


Das ist halt das Problem. Ich such ja ne Beziehung, damit ich wieder halbwegs funktioniere und etwas im Leben habe, was mir einen Sinn gibt und womit ich diese Ablehnung, den Hass und die Gewalt aus der Kindheit kompensieren und emotional verdrängen und einen Selbstwert fühlen kann. :s

Ich kann da Mango nur voll zustimmen.
Und: Hast Du mal darüber nachgedacht, welche Verantwortung Du einem Partner damit auferlegen möchtest?
Eine Verantwortung, die in Deinen Händen liegen sollte.

Verdrängung ist nie eine Lösung.
Geh die Probleme an, mach Termine, lass Dich auf Wartelisten setzen, sei hartnäckig.

Als Lektüre empfehle ich Michaela Huber, Stefanie Stahl, Luise Reddemann.
 

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