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Bin ich ein minderwertiger Mensch ...

Na gut, da gibt es aber sicher Möglichkeiten, einen ähnlichen Job im Inland zu machen, oder nicht? Oder dich weiterzubilden oder umzubilden.

Das ist die Crux, für nen anderen Job müsste ich derzeit wohl die Firma wechseln. Und Weiterbildung würde nur als Fernstudium gehen, was eben auch zeitintensiv ist. Beides ist halt derzeit schwer zu realisieren.
Meine Hoffnung liegt derzeit im Fernstudium, das ich hoffentlich nächstes Jahr beginnen kann. Aber in dem Punkt ist mein Chef leider unzuverlässig. Er ist eher Ingenieur als Organisator, wenn man was braucht, dann muss man immer wieder anklopfen. Trotzdem wird es dann noch 2 Jahre dauern, viel eher werde ich den Job auch nicht wechseln können, falls ich gehe, wird ja Ersatz gebraucht, den ich einlernen sollte.
 
Ich bin 26 und von deinem Vorschlag halte ich nichts, da bleibe ich lieber Jungfrau. Mich persönlich stört es nicht, dass ich Jungfrau bin, aber die Gesellschaft stört es. Was meinst du wie ein Mädel reagieren wird, wenn ich ihr das sage?

DANN SAG ES IHR NICHT! jedenfalls erstmal nicht. Nur Autisten sagen immer die Wahrheit ... denn wer all zu offen ist, kann ja nicht ganz dicht sein! leider bin ich auch ein sehr offener mensch, womit ich aber mittlerweile gelernt habe umzugehen (bin 29 und noch student).

achso, Hallo Mikenai!

Das wichtigste denke ich wurde schon gesagt, wer anderen hinterherläuft und versucht zu gefallen wird schlichtweg nicht respektiert. Die Leute wollen Menschen mit einer eigenen Meinung statt Ja-sager. Die meisten zumindest und das ist auch richtig so.

Man muss begreifen, dass das was die Leute sagen, oft nicht so gemeint ist, sondern andere wachrütteln soll.

Gerade Frauen testen einen sehr oft mit falschen Vorschlägen, oder sie wissen selbst nicht was sie wollen. Also ich war mit 19 auch ein 'Spätzünder'. Dann lief es eine Weile rund bis ich vor drei Jahren von einer längeren Reise nach Deutschland zurückkehrte und nur noch mit mir selber sex hatte (bis auf einen ONS). Hat mir ehrlich gesagt auch nicht so viel ausgemacht, denn ich konnte mich mehr auf andere Sachen wie mein Studium konzentrieren. Man redet sich aber auch leicht was ein und ich fühlte mich doch oft irgendwie unausgewogen. Nun habe ich eine Freundin und prompt merke ich, dass sich auch andere Frauen wieder mehr für mich interessieren. Das Leben ist schon verrückt, um nicht zu sagen paradox! Vielleciht hilft so ein Kurs über Körperspache...? Ok, genug zum komplizierten Thema Frauen.

Also aus deinen Beiträgen lese ich, dass du ein introvertierter Mensch bist. Das bin ich auch und ich will meinen, dass wir über sehr viel mehr Vorstellungskraft und Geistigkeit verfügen als die lauten extrovertierten, denen es nach Reizen und mehr Leben von außen verlangt. Nun bin ich eher schlank bis dünn (ich arbeite daran, dass zu ändern und das Rauchen aufzugeben) und kann einige deiner Probleme vielleicht nicht nachfühlen.

Ich will dir unbedingt empfehlen das Fernstudium zu machen oder dich sogar ganz beruflich umzuorientieren. Deine Arbeit scheint dir ernsthaft deine Zukunft zu verbauen - es gab schon viele die irgendwann burnout hatten und depressiv zu ihren Familien zurückgekehrt sind! Du musst ja nicht von heute auf morgen kündigen, sondern überlege erstmal was du willst. Rede mit anderen darüber und engagiere dich außerhalb der Arbeit.

Auch glaube ich nicht, dass dein Chef dich gleich kündigen wird, nur weil Du mal den Mut hast einen Auftrag abzulehnen oder sogar Forderungen stellst. Ähnlich ist es mit den Frauen, wer ihnen jeden Wunsch erfüllt wird schnell als Waschlappen abgestempelt. Da verlangt es viel Diplomatie und Fingerfertigkeit 😉

Versuche doch mit deinem guten Freund mal über deine Privaten sorgen zu sprechen! Wenn er darauf etwas von sich erzählt ist alles gut; falls er dich schief ansieht, kannst du immer noch sagen 'ich hab nicht erwartet, dass du das verstehst'. Mit meinem einzigen besten Kumpel kann ich eigentlich über alles reden und dafür bin ich sehr sehr dankbar! Wir reden halt nicht häufig aber wenns einem von uns beschissen geht hat der andere immer ein offenes Ohr.

Also ich kenne viele dicke menschen mit Persönlichkeit und herzhaftem Lachen, du wirst bestimmt auch einer davon 😀
 
Moin Mikai, zwei Fragen:

Bist du eigentlich immer in den selben Ländern auf Achse oder ist das von Auftrag zu Auftrag ganz verschieden? Falls du immer wieder in bestimmten Ländern bist, bestünde da nicht die Möglichkeit, beispielsweise über die Botschaften/Konsulate einen festen Bekanntenkreis aufzubauen? Ist nur so ein Gedanke.

Und zweitens: hast du in deiner Firma die Möglichkeit, ein Sabbatjahr einzulegen?

Dein Job klingt toll und du scheinst ihn zu mögen - ich stelle es mir wirklich schwer vor, da private Interessen und berufliche Begeisterung zu koordinieren. Fragt sich halt nur, ob du glücklicher wärest, wenn du das eine zugunsten des anderen aufgeben würdest.
 
Moin Mikai, zwei Fragen:

Bist du eigentlich immer in den selben Ländern auf Achse oder ist das von Auftrag zu Auftrag ganz verschieden? Falls du immer wieder in bestimmten Ländern bist, bestünde da nicht die Möglichkeit, beispielsweise über die Botschaften/Konsulate einen festen Bekanntenkreis aufzubauen? Ist nur so ein Gedanke.

Und zweitens: hast du in deiner Firma die Möglichkeit, ein Sabbatjahr einzulegen?

Dein Job klingt toll und du scheinst ihn zu mögen - ich stelle es mir wirklich schwer vor, da private Interessen und berufliche Begeisterung zu koordinieren. Fragt sich halt nur, ob du glücklicher wärest, wenn du das eine zugunsten des anderen aufgeben würdest.

Hallo fritzie,

nein leider bin ich ständig in nem anderen Land und auch in nem anderen Ort. Bekanntenkreis im Ausland kann ich vergessen, das wird so nicht klappen, mit Glück vielleicht mal ne Internetbekannschaft drauß machen, mehr aber nicht.

Das mit dem Sabbatjahr wird schwer, aktuell haben wir eine Auftragslage wie nie zuvor. Nicht nur ich bin ja grad stark eingespannt, die ganze Abteilung muss grad +100% Wachstum erfüllen. Für alle grad unvorstellbar was da abgeht und eigentlich rechnen alle mit nem Knall 🙁.

Dein letzter Absatz ist es halt, der mich auch zum Denken bringt. Es gab ja schon Zeiten, da war ich 2-3 Monate im Büro und ich muss sagen, das gefiel mir gar nicht. Als ich dann weg durfte und auch nur für 1 Woche, war ich mehr als dankbar. Allerdings ist mein Bürojob auch verdammt langweilig, weil ich da Dokumentationen erstellen darf und das ist einfach zum Einschlafen :mad:
Wenn ich da eine andere Tätigkeit hätte, wäre es vielleicht besser. Anfang des Jahres habe ich auch meinem Chef ja schon mal geschildert, dass ich so lange auch nicht mehr reisen kann und will. Er meinte auch, dass es vielleicht in 1-2 Jahre was für mich gebe, etwas in Richtung Projektmanagement. Das würde mich schon irgendwie reizen so Großprojekte zu koordinieren, dabei hätte ich auch zu vielen Kollegen im Haus Kontakt. Und parallel den Master per Fernstudium 🙂

@Gast
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich wirklich introvertiert bin. Allerdings merke ich, dass ich nie richtig extrovertiert sein kann. Denn dazu muss man auch Smalltalk drauf haben, auch mal was Belangloses von sich geben, um an Aufmerksamkeit zu kommen. Sowas kann ich einfach nicht, wobei doch, wenn ich angeheitert bin (Alkohol) dann schon. Vielleicht bin ich auch nur extrem schüchtern und zurückhalten? Andererseits jedoch erhole ich mich eher, wenn ich allein bin und auch fühle ich mich meist allein besser. Ich gehe nur selten weg und wenn ich eingeladen werde, habe ich bis kurz vor Schluss immer den Drang abzusagen. Wenn ich aber dann dort bin, habe ich meinen Spass, schon komisch das Ganze 🙁
 
Andererseits jedoch erhole ich mich eher, wenn ich allein bin und auch fühle ich mich meist allein besser. Ich gehe nur selten weg und wenn ich eingeladen werde, habe ich bis kurz vor Schluss immer den Drang abzusagen. Wenn ich aber dann dort bin, habe ich meinen Spass, schon komisch das Ganze 🙁


Hallo Mikenai, das könnte glatt aus meiner Tastatur getippselt worden sein - mit Schüchternheit hat zumindest dieses Erleben absolut nichts zu tun. Ist für mich so aktuell und 'brennend', daß ich's mit meinem Mann schon mehrfach erörtert habe. Wir sind für uns zu folgendem 'vorläufigen Endergebnis' gekommen:

Er ist ein ruhiger, ausgeglichener, unbelasteter Typ, der sich in Gesellschaft gelegentlich etwas schüchtern fühlt, meist lieber zuhört als spricht (außer, er kennt die Leute sehr gut und schon lange Zeit) und der es durchaus auch mal fertig bringt, auf einer Feier, auf der er fast niemanden kennt, sich den ganzen Abend mit dem iPad zu beschäftigen - außer er wird direkt angesprochen (und selbst da kann ich nicht zuverlässig voraussehen, ob er mehr als ein freundlich genuscheltes "Nu" rausbringt 😀). Im Gegensatz zu mir fühlt er sich trotzdem pudelwohl in Gesellschaft, hat nie das Verlangen, sich von mir zurückzuziehen, könnte 24 Stunden am Tag mit mir in einem Raum sein ohne sich dadurch irgendwie belastet zu fühlen (außer wenn wir arbeiten - meine aufbrausende Art stört ihn dann gelegentlich).

Ich bin meistens ziemlich lebhaft (auch wenn arglose Gemüter mich anfangs als eher ruhig einstufen), fluche schnell mal, aufbrausend, diskutiere gern "bis die Fetzen fliegen", bin eher extrovertiert, nicht schüchtern (ist was anderes als unsicher - unsicher bin ich schon auch), habe keine großen Berührungsängste und unterhalte mich in Gesellschaft fast immer in Nullkomma Nix mit Leuten, die ich nicht kenne.

Aber: es strengt mich höllisch an. Das Zusammensein mit Leuten - selbst mir sehr vertrauten Leuten wie bester Freund und mein Mann - erschöpft mich, ich brauche dann unbedingt meine Zeiten, in denen ich ganz für mich sein kann um wieder 'zu mir' zu kommen.


Ich denke, daß darin sehr oft der berühmte Nähe-Distanz-Konflikt oder auch die Verunsicherung in einzelnen Menschen versteckt liegt, wenn sie glauben, sie wären "irgendwie anders", je nachdem an welchem Temperament sie sich messen. Weil: mein Mann hat trotz vordergründig schüchterner Art die Gabe, sich selbst in Gesellschaft völlig zu entspannen und in sich zu ruhen, wenn ihm danach ist. Ich hab diese Gabe nicht, in Gesellschaft schalte ich nie ab - ich bin dann meist sehr intensiv auf den oder die Menschen, die mit mir im Raum sind, konzentriert - sozusagen "Dauerempfang" - und das ist anstrengend.


Von mir jetzt auf dich geschlossen (gehört sich eigentlich, ich weiß 😱 ) würde ich also darauf tippen, daß du ein ausgesprochen sensibler, auf dein Gegenüber konzentrierter Mensch bist, der nur dann ganz bei sich und seinen eigenen Bedürfnissen sein kann, wenn er alleine ist.

Wenn das so ist, dann wundert's überhaupt nicht, daß man der 'Anstrengung' am liebsten aus dem Weg gehen würde, selbst wenn man sich in Gesellschaft dann doch sehr wohl fühlt. Seit mir das bewußt geworden ist, kann ich mich eher mal 'freiwillig' auf Geselligkeit einlassen und das bewußter genießen, zumal ich mir danach auch ganz bewußt meine "Auszeiten" einplane.

Wie du bin ich übrigens auch jemand, der gerne und am liebsten viel alleine wäre - die Gefahr, sich zu viel des Guten zu gönnen ist dann gegeben, wenn man sich über den Grund dieses Bedürfnisses nicht im Klaren ist, finde ich, nämlich dann, wenn das Alleinsein mit Grübeleien und Reflektionen über sich, das Universum und den ganzen Rest aufgefüllt wird (ok, die letzten 9 Worte sind geklaut 😎)
 
Wie du bin ich übrigens auch jemand, der gerne und am liebsten viel alleine wäre - die Gefahr, sich zu viel des Guten zu gönnen ist dann gegeben, wenn man sich über den Grund dieses Bedürfnisses nicht im Klaren ist, finde ich, nämlich dann, wenn das Alleinsein mit Grübeleien und Reflektionen über sich, das Universum und den ganzen Rest aufgefüllt wird (ok, die letzten 9 Worte sind geklaut 😎)

Dann habe ich das wohl geschafft, immer allein, ständige Selbstreflektion, Grübeleien und lesen von Magazinen/Büchern zum Thema: Ich, Zeit, Universum, das Leben.
Habe ich mich also weitestgehend ausgegliedert? Werde ich mich jemals resozialisieren können? 🙁
 
Na, wenn ick Olle das hinkriege, dann du Jungspund ja wohl erst recht, oder? 😀

Klar kannst du. Bist doch schon dabei! :blume:
 
Na, wenn ick Olle das hinkriege, dann du Jungspund ja wohl erst recht, oder? 😀

Klar kannst du. Bist doch schon dabei! :blume:

Ich hoffe du hast recht, danke 🙂

Heute war ich hier mit nem Ägypter unterwegs und es war recht spaßig, trotz leichter Verständigungsprobleme haben wir uns super unterhalten. Schüchternheit? Absolute Fehlanzeige!!!

Vielleicht bin ich nicht mehr so schüchtern wie ich bisher immer annahm, auch im Studio war ich mit dem Trainer sofort per Du.
 
Boah, endlich zu Hause, heute Morgen um 06:30 Uhr losgeflogen und dank der LH Crew habe ich nen Anschlussflug verpasst und durfte 3,5h am Flughafen München rumhocken :mad:

Was mich aber am meisten ankotzt, ist die Tatsache, dass ich in Ägypten beim Essen mal wieder schwach wurde. Es regt mich so tierisch auf, denn eigentlich sollte ich weniger essen, aber wie soll das geht bei all den kulinarischen Leckereien? Ich esse doch so gern, wieso nur nur zerstört es mich 🙁

Allerdings sollte ich vielleicht doch mal FB aufmachen, ein Kunde, der dort mit mir unterwegs war, hat nämlich nach dem FB Account gefragt. Vielleicht lassen sich so doch Kontakte knüpfen 🙂
 
Wie nehme ich ab, wenn ich nicht kann?

Die letzten Wochen war ich so beschäftigt, dass ich nicht mal die Zeit hatte, mich einsam und minderwertig zu fühlen.

Aber irgendwie habe ich gerade wieder so nen Flash. Ich bin gerade in den USA und ich denke, der Trigger war wohl das WE. Es war echt super und gestern war ich beim Kunden zu Hause beim BBQ und es ist einfach so schön. Er hat eine wundervolle Familie, ein Haus, einen schönen Garten...

Es macht innerlich sehr traurig, wenn man das sieht, was man sich sehnlichst wünscht 🙁.

Außerdem klappt das Abnehmen überhaupt nicht, ich habe kaum Zeit für Sport und das Essen hier ist ganz schlimm (nein es ist eigentlich gut). Ich versuche ja weitestgehend auf Kohlenhydrate zu verzichten, aber um den Alkohol komme ich hier nicht herum. Man kann halt schlecht mit Wasser anstoßen 🙄

Es ist irgendwie paradox, ich fühle mich einsam, bin aber wegen meiner Arbeit ständig mit jemandem unterwegs.

Täglich sehe ich die Liebe irgendwo, ich bin nicht neidisch, ich wäre nur so gern Teil dieses Erlebnisses 🙁
 

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