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Bin ich ein minderwertiger Mensch ...

Manchmal haben die gesellschaftlichen Normen doch viel mehr Einfluss, als man denkt und können zu einigen Minderwertigkeitskomplexen beitragen. Die Tatsache, dass du dich wirklich fragst, ob du wegen den von dir genannten Dingen minderwertig bist, sagt schon so einiges. Vermutlich kann man sich auch nie ganz davon lösen, sich vorzuwerfen wie sozialkompatibel man aufgrund seines Lebensstils und seiner Eigenschaften tatsächlich ist, aber man kann versuchen es zu verringern. Entscheidend ist, dass du selber schon sagtest, dass du weißt woran es liegt und du dich nur endlich aufraffen musst. Wenn du das einmal schaffst und den Weg einschlägst den du gehen möchtest, stehst du dir selber automatisch positiver gegenüber und kannst darauf aufbauen. Es ist zwar ein Standardspruch, aber wenn du mit dir selber zum Großteil im Einklang bist, wirst du auch der Gesellschaft gegenüber mehr zu dir stehen und dich nicht mehr als so minderwertig empfinden. Bestenfalls wird es dir gar nichts mehr ausmachen.
Das Problem ist nur, dass man dann vielleicht weiterhin einen Großteil eines Lebens alleine verbringen muss. Ich nehme auch nicht an, dass du gerne alleine bist? Es könnte allerdings passieren, dass man sozusagen der Gesellschaft nachgibt und sich teilweise selbst verleugnet, damit man wenigstens nicht mehr alleine dasteht. Vor allem muss man dann nicht mehr ertragen, von anderen schief angeguckt oder herablassend belächelt zu werden, wenn man sich aus der Not heraus anpasst.
Ich habe an mir selber schon einen derartig großen Einfluss anderer Menschen beobachtet und kann viele Komplexe zum Teil mehr oder weniger stark darauf zurück führen. Mich hat diese Erkenntnis geärgert,weil das ja irgendwie nicht sein kann. Man wird es auch nie abstellen können, darf aber nicht zulassen, dass man aufgrund eigener Abweichungen direkt so prägende Komplexe bekommt. Frag mich aber bitte nicht wie man das genau anstellen soll^^ Vielleicht erfordert es einfach viel Stärke und Rückgrat, was man mit etwas Durchhaltevermögen bestimmt irgendwann bekommen kann. Hoffe ich zumindest.
 
Ich haben eben überhaupt kein Problem damit allein zu sein. Das ist ja das paradoxe, ich bin gerne allein, aber zugleich habe ich das Gefühl etwas zu verpassen und sehne mich daher auch nach Anderen.

Ich bin Optimist, immer gut gelaunt, kann mich stets selbst unterhalten und doch fehlt mir halt was und mit zunehmenden Alter wird das halt bedrückender 🙁. Einen Freund habe ich zwar, aber mit ihm kann ich über sowas nicht reden, weil auch er mich da nicht verstehen würde. Er ist ein offener Mensch und war noch nie allein in seinem Leben.
 
Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass ein Mann mit 26 noch nie Sex hatte und es ihm nichts ausmacht, keinen Sex zu haben. Viele Männer ( auch Frauen, aber Männer erst recht) drehen in der Situation durch und kriegen tiefste Kopmlexe. Man liest schon von 18-jährigen, die Jungfrauen sind, dass sie sich deswegen in den Boden schämen und auch rein von den Tireben her durchdrehen.


Du brauchst ja kein Schild mit dir herumzutragen, dass du Jungfrau bist, aber dass es dich selbst nicht stört, hat mich dann doch gewundert.


Es ging also nicht so sehr, was andere davon halten, sondern wie du selbst damit umgehst.


Würde es dir auch nichts ausmachen,auch in zehn Jahren immer noch Jungfrau zu sein?

Ich bin ein Optimist und seit 10 Jahren denke ich stets "es wird schon werden". Das werde ich vermutlich auch in 10 Jahren noch denken, daher mache ich mir da auch nicht so viele Gedanken drum. Dass das gefählich ist, weiß ich auch, da es letztlich auch zur Inaktivität führt.

Ich sagte nicht, dass es mich nicht stört, sondern dass es mich weniger stört Jungfrau als einsam zu sein.

Wieso schämen sich Menschen so sehr Jungfrau zu sein? Wieso bekommen sie davon Depressionen? Das ist doch genau der Punkt auf dem ich im Eingangspost eingehe, nämlich der Druck der Gesellschaft.

Was wenn alle nur Sex nach der Ehe hätten? So war das nämlich mal und da hat es keine Sau geschert, dass manche Männer >20 noch Jungfrauen waren. Heutzutage gilt das irgendwie als Pflicht in der Schulzeit schon Sex zu haben. Wozu das führt, sieht man, wenn man in den Nachrichten über Schwangerschaften mit 13 liest.

Klar ist Sex was Schönes und gehört zu einer Beziehung dazu. Aber viele bewerten es auch über, wenn ich es wirklich wöllte, wäre ich ja auch keine Jungfrau mehr. Aber mir geht es nicht allein darum. Das Thema Jungfrau sehe ich bei mir als geringstes Problem an, viel mehr stört mich die Einsamkeit. Wenn ich nämlich die Richtige finde, dann wird sie auch verstehen, dass ich noch Jungfrau bin und wenn sie mich auslacht, dann ist sie eben nicht die Richtige...
 
Ich glaube in einer Beziehung geht es nicht nur um Sex, viel mehr das zusammen sein mit dem Partner, man hat halt immer einen Halt, wenn man tief fällt oder man reist den Partner mit runter😱ooh:.
und das unglaublichste Überhaupt man kann mit einem Partner reden!
 
Beim nochmaligen Lesen des Threads ist mir nun aufgefallen, dass natürlich alle versuchen klar zu stellen, dass ich kein minderwertiger Mensch bin. Dem stimme ich auch voll und ganz zu, denn minderwertige Menschen gibt es nicht. Vielmehr habe ich Minderwertigkeitskomplexe, das ist mir schon klar.

Doch meine Kernfrage ist doch:
Ist es nicht so, dass die Suche nach Anerkennung und Akzeptanz in unserer Gesellschaft zu Minderwertigkeitskomplexen führen kann?
 
Ist es nicht so, dass die Suche nach Anerkennung und Akzeptanz in unserer Gesellschaft zu Minderwertigkeitskomplexen führen kann?

Ja.

Und weil du Anerkennung und Akzeptanz nicht finden kannst, wenn deine Blickrichtung immer dorthin geht, was "gefordert" wird und was die wenigsten wirklich erfüllen können, folgt daraus zwangsläufig ein Gefühl der Minderwertigkeit. Gesellschaft läßt sich nicht ändern - ist wie mit den roten Ampeln, die man häufiger wahrnimmt als die grünen. Daraus folgt: Blickrichtung verändern.

Irgendwie logisch?
 
Also wäre es sinnvoller auf die Anerkennung zu verzichten?

Diese "Egal"-Mentalität lebe ich z.T. ja auch schon seit Jahren, glücklich bin ich bisher damit nicht geworden. Ganz ohne Sozialkontakte geht es halt nicht :augen:. Es ist schon eigenartig, einerseits ist es mir wichtig, was andere über mich denken, andererseits ist es mir speziell im Beruf total egal, wieso ist das so? 😕

Aber ich werde nun versuchen, meine Ansichten teilweise zu ändern. Ich werde mich selbst akzeptieren und ob es andere tun, oder nicht, wird nicht mehr länger mein Problem sein.
 
Nein, nicht sinnvoller, auf Anerkennung zu verzichten. Sondern lediglich, den Blick verlagern weg von dem, was du nun mal nicht bist, sein kannst oder was andere vermeintlich sehen wollen in die Richtung, was du selbst sein willst, was du sein kannst und was du zu bieten hast. Das macht am Anfang unsicher, weil dir deswegen nicht gleich alle möglichen Leute die Bude einrennen werden - sich selbst "gestalten" und zeigen erfordert Mut - und dann auch die Geduld, sich von anderen entdecken zu lassen.
 
Das ist der springende Punkt, ich weiß nicht genau, was ich sein will. Ich weiß, was ich haben will. Aber ich weiß nicht, ob die Änderungen, die ich anstrebe, mich zu diesem Ziel führen werden...
 
hi

ich will mal nur so sagen das kein mensch minderwertig ist .
ok es ist S**** keine freunde zu habe en die habe ich auch nicht,ich bin auch iimer allen und anders,aber das ist nicht der weltuntergang.
sei du selbst und versteck dich nicht hinter dir.
du willst doch respekt haben oder??? dann darfst du dich nicht mehr verstecken.
ich weiss ich habe gut reden weil ich kein stück besser bin ich verstecke mich auch immer...

wie alt bist du wegen thema jungfrau...wenn du noch jung bist hast du noch voll viel zeit

viel glück
 

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