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Bin ich ein A....loch wenn ich so denke bzw. hat diese Beziehung Zukunft ?

Portion Control

Urgestein
Stolz ist ein ganz tolles Gefühl in einer Partnerschaft

Also ich habe noch niemals die Gehaltszettel meiner Freundin mit meinem verglichen, ich denke aber das jeder Mensch bestrebt sein sollte, für sein eigenes Auskommen zu sorgen.
Anders ist das natürlich im Falle der Familien-, insbesondere Kinderplanung. Aber selbst da bin ich der Meinung das ein Kind kein Freibrief dafür sein sollte, fortan Lebenslang zu Hause zu bleiben. So etwas würde ich als Partner niemals unterstützen. Dies zieht ja auch andere negative Aspekte nach sich. Was möchte ich mit einer Hausfrau wenn ich selbst voll im Berufsleben stehe und täglich 12 Stunden außer Haus bin? Sollte ich mich dann mit ihr abends über die daily soaps aus dem TV unterhalten?

Ich benötige eine Partnerin auf Augenhöhe. Eine Frau die selbst arbeitet und somit eigene, interessante Dinge über den Tag hinweg erlebt. Eine Frau die einen eigenen Freundes- und Kollegenkreis pflegt, eigene Interessen und Hobbies besitzt. Eine Frau die abends genauso fertig ist wie ich und nicht nur darauf wartet das ich nach Hause komme, damit der Tag endlich beginnt. ^^

Irgendwo möchte man ja auch einen Partner an seiner Seite haben auf den man Stolz sein kann. Auch wenn dies vielleicht im alltag nicht richtig greifbar ist - das ist auf Dauer total wichtig, sonst verliert man das Interesse. Und Stolz empfindet man nunmal besonders für toll erledigte Aufgaben und Dinge welche man im allg. leistet. Stolz erntet man weniger durch "nett sein" und auch nicht weil der andere eben "hübsch" anzusehen ist. Das war vielleicht in der Teenizeit so.

@ Jonas

Deine Freundin hat mehrere Jobs und ist von daher fleissig und strebsam. Dies ist bestimmt Ausbaufähig. Viele Leute benötigen einen kleinen Anstoss von außen, und laufen dann aber anschließend wie ein Uhrwerk. Mache deutlich, dass dir eine gute berufliche Zukunft auch bei deiner Partnerin wichtig ist. Helfe ihr dabei, neue Wege einzuschlagen. Auch wenn du hierbei vielleicht für sie sogar den ersten Schritt machen musst. Ich denke, die von dir beschriebene, tolle Beziehung sollte es auf jeden Fall wert sein.
 

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C

calimera

Gast
Und was machen Frauen, die mehr als ein Kind haben, welche Betreuung und Unterstützung brauchen? Es gibt so viele gut ausgebildete Akademikerinnen, die ihre Karriere wg. der Kindererziehung auf Eis gelegt und Probleme haben wieder zurückzufinden!

Kindererziehung, Haushalt und vlt. noch Betreuung von Pflegepersonen bedeuten eine hohe Herausforderung! Ich muß ein wenig schmunzeln! Meist äußern sich Leute so, die keine Kleinkinder haben und garnicht wissen, welchen Anspruch in einer Erziehungsrolle steckt!
Habe das Alles nicht durchgelesen aber warum bitte muß man Liebe grundsätzlich an Statusbedingungen knüpfen? Oft ist man von Herkunftsfamilien geprägt!
Es macht mich immer wieder traurig, wenn ich lese welche Erwartungen man an den Partner stellt aber selbst hat man doch sicher auch einige Schwachstellen! Jemand der beruflich erfolgreich ist, dem fehlt es vlt. an Empathie und menschlicher Anteilnahme! Muß nicht sein aber kann ein Defizit darstellen! Selbst wünschen sich aber viele dann eine Frau, die liebenswürdig, gebildet und zudem noch kräftig dazu verdient?
Ach übrigens, nicht jeder Akademiker ist gebildet und nicht jeder Nichtakademiker ungebildet!

Ich kenne Beziehungen, da hat ein Chef sich in eine Putzfrau im Krankenhaus verliebt. Beide haben geheiratet und sind jahrelang glücklich gewesen, während andere Paare, welche den gleichen sog. Bildungsstand haben, heute nur noch über ihre Anwälte korrespondieren!

Liebst Du sie wirklich? Dann müßte Dir das doch egal sein! Du kannst sie wirklich nur im Positiven unterstützen! Hört sich an wie ein Fischlein im Netz zu haben, welches keine so dicke Beute darstellt aber man will das Exemplar auch nicht unbedingt wieder hergeben-

Wie definierst Du Liebe? Das sollte Dir bewußt werden! Und danach sollte sich Deine Partnerwahl richten! Falls Dir der Status wichtig ist, dann würde ich mir überlegen, ob ich wirklich eine Ehe eingehen möchte, denn ist sie dann wirklich positiv zukunftsrächtig? Kannst Du langfristig damit leben? Es ist Dein/Euer Leben und ihr habt den Anspruch glücklich zu werden!
 
Zuletzt bearbeitet:

ABVJoGo

Aktives Mitglied
Schau mal hier auf diese Aussage:


...


Das nenne ich Abwertung.
Schade, dass die Quotes nicht "mitgequotet" werden ^^

Das ist doch alles wieder Interpretationssache. Ich habs so verstanden: Wenn die Partnerin 3 verschiedenen Teilzeit-/ Saison-Jobs gleichzeitig macht und man dann gefragt wird "Hey, was macht deine Frau eigentlich beruflich?" ... also ich würd da auch ins Straucheln kommen. Was antwortet man auf diese im Grunde einfache und nur mal so hingeklatschte Frage, ohne gleich zu ausführlich zu werden? Hm?

Schon interessant, welch negative Energien dem TE so im Subtext entgegenschwappen, nur weil er mal die Beziehung und die Partnerin aus Planungssicht hinterfragt.
 
Zuletzt bearbeitet:

digitus

Aktives Mitglied
...mit der Betonung auf "früher"!
Die Menschen sind mittlerweile vom Grunzen zum Sprechen gekommen und es hat sich so einiges geändert. Besonders unter dem Aspekt der Gleichberechtigung.
An der grundsätzlichen Dynamik von Liebesbeziehungen hat sich überhaupt nichts geändert, wie auch? Was ich seit ca. 20 Jahren (neoliberale Wende) geändert hat, ist das die Leute beginnen, ihren gesammten Lebenslauf nur mehr unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und Erfordernissen zu betrachten. Klar hats auch das immer gegeben, zu einem moralisch unterfütterten Imperativ ist es aber erst seit damals geworden. Mit Gleichberechtigung per se hat das erstmal nichts zu tun. Und ich weigere mich halt, das als eine positive Entwicklung zu betrachten.

Was ist zb. wenn er mal im Falle von Kindern eine Elternzeit nehmen möchte?!? Dann finanziert sie also die 3 Köpfige Familie?
Gibts denn bei Euch in de kein Karenzgeld? Hier in at gibts auch Modelle (12+2 Mo.) wo sich die Höhe nach dem Einkommen richtet (80% bis zur SV-Höchstbemessungsgrundlage iirc).

Komisch, Frauen kalkulieren dies im Vorfeld mit ein. Männer dürfen das nicht ohne das man ihnen (eher vorwurfsvoll) anlastet, er würde ein Problem daraus machen. Ich finde, das sind vielmehr fakten, als "Probleme".
Ja, und das ist genau der Unterschied: Früher war man halt eher bereit, die Lebensplanung nach dem Partner zu richten als umgekehrt. Im ersteren Fall sind es Fakten (wertfrei) denen man sich gemeinsam stellen wird, im zweiteren Probleme (wertend), immer mit dem mitgedachten Zusatz "... an denen der Partner schuld ist".

digitus
 

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