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Bin ich doof???

E

EuFrank

Gast
Hallo Gast, Leser!

Dass vieles Mist ist sehe ich auch so.

Aber war es früher wirklich besser? Schwere Frage!

Sicher herrschte zB mehr Disziplin in den Schulen. Aber woran lag das? Lag es nicht eher daran, dass die Lehrer viel stärker durchgegriffen haben, auch mit Schlägen?

Anderes Beispiel: früher waren das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Solidarität stärker? Nach dem Krieg war es vermutlich so, dass man es als Notwendigkeit ansah, sich in kleineren Gruppen zusammenzuschliessen. Die unmittelbare Not war eine andere als heute. Auf der anderen Seite konnte man sehen, wiel leicht es für manche deutsche Normalbürger war, andere zu quälen (zB im Konzentrationslager).

Gabs früher nicht auch schon Mobbing? Bloß früher wurde das eher als normal angesehen und niemand hat sich darüber aufgeregt. Früher regte man sich dafür auf über uneheliche Kinder. Wen juckt das heute noch?

Die Menschen sind wohl so ähnlich wie früher. Die Umstände sind anders.
 

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deadwood

Aktives Mitglied
[QUOTE=broken-angelwings;963196]
Dann kommt eine ältere Frau, will bei den Erwachsenen durch, kann nicht und motzt dann MICH an, dass ich im Weg stehen würde! Ich verteidige mich natürlich (sachlich), dann meint sie auf einmal "Ach, halts Maul, F****!" und dreht sich um...
[/QUOTE]

:eek: Ein wirklich krasses Beispiel.
Es fällt mir wirklich schwer, mir vorstellen zu können, dass die Generation meiner Eltern und Großeltern ein junges Mädchen so in der Öffentlichkeit tituliert hätten.
Da waren eher Ausdrücke wie Göre, Rotznase oder Halbstarke(r) das höchste der Gefühle.

Anderes Beispiel: früher waren das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Solidarität stärker? Nach dem Krieg war es vermutlich so, dass man es als Notwendigkeit ansah, sich in kleineren Gruppen zusammenzuschliessen. Die unmittelbare Not war eine andere als heute.

Ich habe die unmittelbaren Nachkriegsjahre zwar nicht selbst erlebt und kenne nur Schilderungen über diese Zeit von meinen Großeltern und Eltern damals, aber ich mag an die viel beschworene Solidarität in Notzeiten, sei es während des und nach dem Krieg oder zu DDR-Zeiten etc., nicht so recht glauben.
Von meinen Eltern hatte ich z.B. gehört, dass es in den ausgebombten Städten ungeheure Ressentiments gegen die Flüchtlinge aus den verlorenen Ost-Gebieten damals gab, zumal wenn diese von den noch provisorischen Behörden bzw. Alliierten als unwillkommene Mitbewohner zwangszugewiesen wurden.
Neulich, am 30. Mai, hatte hier jemand einen Link zu einem YouTube Flash zu dem alten 50er-Jahre-Schlager Am 30. Mai ist Weltuntergang gepostet.
Von meiner Mutter hatte ich gehört, dass damals ein anderer Text dazu gesungen wurde, nämlich
Am 30. Mai zieh'n die Flüchtlinge weg, wir tragen ihr Gepäck...
 
M

Mr. Pinguin

Gast
Mit "ganz früher" meinte ich so vor 5000-10000 Jahren ;), in denen die Menschen noch in Stammesgemeinschaften lebten. Gibts ja heute noch vereinzelt, z.B. die Indios im Regenwald, oder diverse Bushgemeinschaften in Afrika....
Das war noch, wie ich finde, ein ideales Zusammenleben. xxxxxxxxxxx
 
Zuletzt bearbeitet:

deadwood

Aktives Mitglied
Mit "ganz früher" meinte ich so vor 5000-10000 Jahren ;), in denen die Menschen noch in Stammesgemeinschaften lebten. Gibts ja heute noch vereinzelt, z.B. die Indios im Regenwald, oder diverse Bushgemeinschaften in Afrika....
Ja, die gibt's wohl noch im brasilianischen Busch.
Aber bei denen endete die Mitmenschlichkeit bei den Mitgliedern des eigenen Stamms, während die anderer Stämme gern in den eigenen Mägen endeten.
xxxxxxxxxx
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
M

Mr. Pinguin

Gast
Aber bei denen endete die Mitmenschlichkeit bei den Mitgliedern des eigenen Stamms, während die anderer Stämme gern in den eigenen Mägen endeten.
:D Kanibalismus finde ich natürlich auch verwerflich.


xxxxxxx.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Mo44

Gast
Leute - ihr habt einen alten Thread ausgegraben und führt nunmehr die Diskussion aus einem anderen Thread parallel hier weiter. Das ist OT. Die Threads werden deshalb auch nicht miteinander verbunden.
 

Chaki

Aktives Mitglied
HALLO,

Ich wollte euch mal fragen, ob es an mir liegt oder wie?
Also, ob es im Beruf, im Verein oder im Straßenverkehr ist, irgendwie hat sich unser Land mit seinen Menschen sehr verändert.
Also im Beruf will immer mehr jeder über jeden die Macht haben, es wird immer mehr gemobbt nach Strich und Faden, sogar beim Hobby, also im Verein wird gemobbt, jeder will der Bessere sein, auf der Autobahn wird nur noch gehetzt und gedrängelt, jeder will sich beweisen, läuft man durch die Straßen, nur noch traurige Gesichter, Unfreundlichkeit wird groß geschrieben, die Jugend hat null Respekt, ja die bedrohen einem sogar! Im Fernsehen nur noch Schrott, nur noch brutaler Amischeiss, nur noch schwachsinnige Talkshows , nur noch Getue. Jeder will heute ein Superstar sein.
Ich arbeite wie ein Idiot, habe aber immer weniger Geld, gleichzeitig gibt es immer mehr Reiche, die Frauen werden immer arroganter, wenn man eine in einem Kaffee anspricht ,kann es passieren, dass man als Starker angezeigt wird und 10 Jahre in Gefängniss muß, deshalb sind auch alle Menschen in Deutschland bzw. jede 2 Frau und Mann zwischen 20-30 Singel, die Singelbörsen freuen sich darüber, dass sie einem dann abzocken und verarschen können, sogar mit der Einsamkeit wird heute abgezockt und ein Geschäft gemacht.
u.s.w - Gut, vieleicht bin ich auch doof und meine das alles nur!

Oder wie? Halloo?
Das sehe ich fast genau so!

Ich weiß das was ich schreibe stößt und eckt bei vielen nur an. Aber ich schreibe halt die Wahrheit wie ich es sehe und fühle.

Ich bin auch schon lange gegenüber Frauen kein Gentleman mehr (außer eine Dame verhält sich wie eine Lady dann bin ich auch weiterhin bereit ihr die Tür auf zu halten). Dieses arrogante und überhebliche verhalten der Mitmenschen ruft bei mir auch nur noch Aggressionen hervor. Ich habe mich schon soweit gesellschaftlich zurückgebildet das ich außerhalb der Familie nur noch mit Gewalt reagiere wenn mir einer kein Respekt zeugt. Diskutieren tuhe ich nicht mehr mit den Leuten das ist mittlerweile aus der Mode gekommen und ist ein Signal der schwäche. Wenn mir einer doof kommt ob Frau oder Mann gib es ohne ein Wort von mir sofort eine klatsche. Schon bei einem schubser oder nicht respektvollen Umgang stauen sich bei mir enorme Aggressionen auf.

Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad und treibe auch sonst extrem viel Sport aber meine Aggressionen nehmen zu! Ich habe lange darüber nachgedacht ob es an mir liegt aber ich bin zu der Feststellung gelangt das die Umwelt sich sehr negativ verändert und meine Aggression die Antwort darauf ist um mich vor ihr zu schützen.

Ich bin immer froh wenn ich mit meiner Dame los gehe dann bin ich meistens durch sie gelassener und innerlich ruhiger.

Ich weiß es ist nicht richtig, aber die Gesellschaft ist selbst verantwortlich wie sich die Menschen in ihr entwickeln.

Leider fängt das Problem doch schon in der Politik an es wird nur noch Machtkampf betrieben aber der eigentliche Job wird nicht erledigt.
 

Chaki

Aktives Mitglied
Schlagende Argumente, aber die Verkommenheit der Gesellschaft beklagen.
du hast recht!

Nur scheinen ja andere Argumente in dieser Gesellschaft nicht mehr wahrgenommen zu werden.

Wie ich schon geschrieben habe die Gesellschaft formt die Leute in ihr. Obwohl ich wirklich ein netter hilfsbereiter Mensch bin (laut Freunden/Kollegen) reagiere ich mittlerweile auf Fremde bei unangemessenen verhalten gegenüber mir nur noch mit Aggressionen.
 

deadwood

Aktives Mitglied

Obwohl ich wirklich ein netter hilfsbereiter Mensch bin (laut Freunden/Kollegen)...
Na das weiss ich doch nicht.
Hatte mir nur bei dem Spruch so gedacht, dem will ich lieber nicht über den Weg laufen; könnte ja sein, dass ich ihn versehentlich im Gewühl anrempel und der das in den falschen Hals kriegt.
Leider haben wir in meiner Stadt so ein paar Ecken, die man aus diesem Grund lieber meidet, zumindest wenn dort testosteronschwangeres Volk nach Triebabfuhr lauert.
 

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