Wie jetzt, wenn es glatt ist, fahren in ganz Saarbrücken keine Busse?
Habt ihr denn keinen Streudienst, und keine Schneesräumfahrzeuge, die frühmorgens die Straßen fahrtauglich machen?
Ich dachte immer, Saarbrücken wäre eine Großstadt, und außerdem auch noch Landeshauptstadt.
Da müssen doch trotz Glätte Busse fahren, in anderen Städten klappt das ja normalerweise auch.
Das einzige, wo bei uns Busse ausfallen, wäre sowas wie z.B. Eisregen, oder ein Schneesturm, bei dem man nicht mehr vor oder zurück kommt.
Aber dann fahren die Autos ja auch nicht so wie sonst. Oder gar nicht mehr, genau wie die Busse...
Naja, im letzten Winter war es teilweise wirklich schwierig.
Trotz allem bin ich aus meiner Großstadt mehrere Male in der Woche in eine kleine Stadt gefahren, in der meine Schwester mit Lebensgefahr auf der Intensivstation lag, später auf anderen Stationen.
Da gab es schon so Situationen, dass ich bei der ersten Fahrt stundenlang im Zug festgesessen hab, weil ein Zug vorher gestrandet ist, nicht mehr weiter fahren konnte.
Bin trotzdem ziemlich spät im Krankenjaus angekommen, auch nach dem Zug auch noch mit Bus.
Hatte dann irgendwie Glück, dass ich spätabends, bzw. in der Nacht noch gerade so im Wohnort meiner Schwester angekommen bin, wo ich übernachten konnte. Musste allerdings noch durch die Kälte und bei Glatteis eine Stunde hinlaufen.
Mit Taxi istvdas ja nicht so wie bei mir in meiner Großstadt.
Naja, es war der schlimme kalte Winter. Eisglätte, Schneestürme, verpasste Züge, verpasste Busse.
Bin trotzdem immer wieder hingefahren, auch ohne Übernachtung,
War ziemlich anstrengend, aber das war mir meine Schwester wert.
Durch Streik war aber manchmal gar nichts möglich.
Ich frage mich nur, was das mit dem Ursprungsthema zu tun hat.
Also, dass man nicht will, dass der Platz neben einem.besetzt wird.
Möglicherweise bei Autismus zum Beispiel. Vor kurzem hatte ich eine Situation, da hat ein Jugendlicher in der Regio vier Plätze belegt.
Also diese Gegenüberplätze. Er hat auf einem Platz gesessen, gegenüber eine Tasche auf dem einen Sitz geparkt, daneben auf dem Sotz eine Tüte.
Er saß auf seinem Sitz zum Gang mit seinen Ohrstöpseln und war total versunken.
Als das erste Mal jemand versuchte, ihn anzusprechen, um einen oder zwei Plätze zu belegen, reagierte er überhaupt nicht, auch nicht als er mit dem Finger angetippt wurde.
Beim nächsten Mal war die Reisende aktiver, nahm die Tüte auf dem einen Sitz weg und stellte sie zu seiner Tasche.
Er geriet sehr in Panik griff hektisch nach allem, er war sichtlich aufgeregt.
Sie sagte noch zu ihm: Du kannst nicht 4 Plätze für dich allein beanspruchen.
Als ich von der anderen Seite des Ganges sagte: Ich glaube, er ist krank, sagte sie, ja, ich glaube er ist ein Autist.
Sie fragte ihn auch noch, ob alles gut wäre, ob es ihm gut ginge. Er hat sich dann damit arrangiert, sein Gesicht und seinen Körper nur noch dem Fenster zugewandt und hat dann aber die Situation ausgehalten.
Was will ich damit sagen? Es gibt wahrscheinlich Gründe, warum man alleine sitzen möchte.
Aber man kann nicht erwarten, dass andere Menschen das erahnen können, die eben vielleicht auch einfach einen Sitzplatz brauchen.
Wenn dann noch genügend andere Plätze frei sind, kann man selbst dorthin gehen.
Selbst dieser Jugendliche hat es irgendwie ausgehalten, dass sich eine Frau ihm.gegenüber setzte.
Wie gesagt, ich würde das jetzt nicht als asozial bezeichnen, wenn man darauf besteht, alleine zu sitzen, aber auch nicht als sozial, offen oder kommunkiv.