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Bin ich asozial?

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Das Verhalten ist nicht asozial, nicht in der heutigen Gesellschaft. Früher wäre das anders gewesen.
Mein Mann und ich kennen es nur aus anderen Ländern, wo wir Zweitwohnsitze haben, und dort ist das Miteinander um ein Vielfaches aufmerksamer und freundlicher, das ist hier grossflächig verloren gegangen.
Taschen haben kein Ticket und somit keinen Sitzplatz, stehen also auf dem Boden oder dem Schoß.
Weshalb jemand direkt hinter dem Busfahrer sitzen will bzw. gezielt einen bestimmten, freien Platz anvisiert, das hinterfrage ich nicht oder verwehre auch nicht, dass dieser eingenommen wird. Wenn meine eigenen Befindlichkeiten damit nicht d‘accord sind, dann stehe ich eben auf und gehe an einen anderen Platz oder stelle mich hin.
 
Meine Güte, ich bin froh, wenn ich einen Sitzplatz im Bus ergattern kann.

Manchmal denke ich auch, warum setzt der oder diejenige sich gerade neben mich, wenn der ganze Bus noch freie Plätze hat.

Aber gut, jeder hat das Recht, sich dahin zu setzen, wohin er will. Und Rucksäcke und Taschen haben kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

Ob das jetzt asozial ist, weiß ich nicht.
 
Nein, ich wohne in Saarbrücken. Wo ich wohne, fährt bei Glätte kein Bus. Dieses Jahr Streiks bei Bussen, jetzt bei der Straßenbahn. Bei letzterer gab es schon acht Streiks. Nächstes und übernächstes Jahr wegen Baustellen lange Sperrung der Strecke bis Mannheim. Damit verlieren wir die Zugverbindung zum Rest der Republik.

Ich kann leider aus gesundheitlichen Gründen weder Auto, Rad, Roller, Moped noch E-Scooter fahren.
Wie jetzt, wenn es glatt ist, fahren in ganz Saarbrücken keine Busse?
Habt ihr denn keinen Streudienst, und keine Schneesräumfahrzeuge, die frühmorgens die Straßen fahrtauglich machen?

Ich dachte immer, Saarbrücken wäre eine Großstadt, und außerdem auch noch Landeshauptstadt.
Da müssen doch trotz Glätte Busse fahren, in anderen Städten klappt das ja normalerweise auch.
Das einzige, wo bei uns Busse ausfallen, wäre sowas wie z.B. Eisregen, oder ein Schneesturm, bei dem man nicht mehr vor oder zurück kommt.
Aber dann fahren die Autos ja auch nicht so wie sonst. Oder gar nicht mehr, genau wie die Busse...
 
Wie jetzt, wenn es glatt ist, fahren in ganz Saarbrücken keine Busse?
Habt ihr denn keinen Streudienst, und keine Schneesräumfahrzeuge, die frühmorgens die Straßen fahrtauglich machen?

Ich dachte immer, Saarbrücken wäre eine Großstadt, und außerdem auch noch Landeshauptstadt.
Da müssen doch trotz Glätte Busse fahren, in anderen Städten klappt das ja normalerweise auch.
Das einzige, wo bei uns Busse ausfallen, wäre sowas wie z.B. Eisregen, oder ein Schneesturm, bei dem man nicht mehr vor oder zurück kommt.
Aber dann fahren die Autos ja auch nicht so wie sonst. Oder gar nicht mehr, genau wie die Busse...
Naja, im letzten Winter war es teilweise wirklich schwierig.

Trotz allem bin ich aus meiner Großstadt mehrere Male in der Woche in eine kleine Stadt gefahren, in der meine Schwester mit Lebensgefahr auf der Intensivstation lag, später auf anderen Stationen.

Da gab es schon so Situationen, dass ich bei der ersten Fahrt stundenlang im Zug festgesessen hab, weil ein Zug vorher gestrandet ist, nicht mehr weiter fahren konnte.

Bin trotzdem ziemlich spät im Krankenjaus angekommen, auch nach dem Zug auch noch mit Bus.

Hatte dann irgendwie Glück, dass ich spätabends, bzw. in der Nacht noch gerade so im Wohnort meiner Schwester angekommen bin, wo ich übernachten konnte. Musste allerdings noch durch die Kälte und bei Glatteis eine Stunde hinlaufen.

Mit Taxi istvdas ja nicht so wie bei mir in meiner Großstadt.

Naja, es war der schlimme kalte Winter. Eisglätte, Schneestürme, verpasste Züge, verpasste Busse.

Bin trotzdem immer wieder hingefahren, auch ohne Übernachtung,

War ziemlich anstrengend, aber das war mir meine Schwester wert.

Durch Streik war aber manchmal gar nichts möglich.

Ich frage mich nur, was das mit dem Ursprungsthema zu tun hat.

Also, dass man nicht will, dass der Platz neben einem.besetzt wird.

Möglicherweise bei Autismus zum Beispiel. Vor kurzem hatte ich eine Situation, da hat ein Jugendlicher in der Regio vier Plätze belegt.

Also diese Gegenüberplätze. Er hat auf einem Platz gesessen, gegenüber eine Tasche auf dem einen Sitz geparkt, daneben auf dem Sotz eine Tüte.

Er saß auf seinem Sitz zum Gang mit seinen Ohrstöpseln und war total versunken.

Als das erste Mal jemand versuchte, ihn anzusprechen, um einen oder zwei Plätze zu belegen, reagierte er überhaupt nicht, auch nicht als er mit dem Finger angetippt wurde.

Beim nächsten Mal war die Reisende aktiver, nahm die Tüte auf dem einen Sitz weg und stellte sie zu seiner Tasche.

Er geriet sehr in Panik griff hektisch nach allem, er war sichtlich aufgeregt.

Sie sagte noch zu ihm: Du kannst nicht 4 Plätze für dich allein beanspruchen.

Als ich von der anderen Seite des Ganges sagte: Ich glaube, er ist krank, sagte sie, ja, ich glaube er ist ein Autist.

Sie fragte ihn auch noch, ob alles gut wäre, ob es ihm gut ginge. Er hat sich dann damit arrangiert, sein Gesicht und seinen Körper nur noch dem Fenster zugewandt und hat dann aber die Situation ausgehalten.

Was will ich damit sagen? Es gibt wahrscheinlich Gründe, warum man alleine sitzen möchte.

Aber man kann nicht erwarten, dass andere Menschen das erahnen können, die eben vielleicht auch einfach einen Sitzplatz brauchen.

Wenn dann noch genügend andere Plätze frei sind, kann man selbst dorthin gehen.

Selbst dieser Jugendliche hat es irgendwie ausgehalten, dass sich eine Frau ihm.gegenüber setzte.

Wie gesagt, ich würde das jetzt nicht als asozial bezeichnen, wenn man darauf besteht, alleine zu sitzen, aber auch nicht als sozial, offen oder kommunkiv.
 
Wie jetzt, wenn es glatt ist, fahren in ganz Saarbrücken keine Busse?
Habt ihr denn keinen Streudienst, und keine Schneesräumfahrzeuge, die frühmorgens die Straßen fahrtauglich machen?
Ich habe nicht geschrieben, dass in ganz Saarbrücken bei Glätte keine Busse fahren, sondern dort, wo ich wohne. Ich wohne auf einem Berg und es gibt mehrere Höhenlagen in Saarbrücken. Da fährt dann kein Bus bei Glätte, da er sich querstellen könnte und dann kein Auto mehr durchkäme.
 
Vornweg. Ich bin ein höflicher Mensch der niemanden absichtlich provoziert. Aber wenn ich was nicht in Ordnung finde für mich, dann sage ich auch NEIN.
geht mir genauso. Ein NEIN bedarf keiner Rechtfertigung.
- Corona Zeit. Mundschutzpflicht. Im Bus 5 Fahrgäste. Ein Typ steigt ein ohne Mundschutz und setzt sich direkt neben mich. WARUM? Habe ihm dann gesagt, dass Maskenpflicht ist und er sich bitte wo anderst hinsetzen soll. Der Typ stand zwar dann auf, hat sich aber beim Busfahrer über mein Verhalten beschwert. Durfte ohne Maske dann aber weiter mitfahren.
die C-Zeit ist vorbei. Zum Glück. Aber wer weiß warum er keine Maske trug, manche haben Atteste wegen gesundheitlicher Probleme.
- Halber Bus leer. Viele freie Sitzplätze. Ich sitze ganz vorne hinter dem Busfahrer. Neben mir meine Tasche auf dem Nebensitz abgestellt. Steigt eine Frau ein und fragt, ob ich meine Tasche weg nehmen kann damit sie sich da hinsetzen kann.
davon kann ich ein Lied singen. Zug von Dessau nach Berlin. Frau mittleren Alters nimmt sich meine Tasche einfach und drängt sich regelrecht auf. Hat sich dann gesetzt. Zug war einigermaßen frei. Klar, daß ich die Krallen bei der ausgefahren habe. Auf die Pelle rücken muß Niemand. Das Gute daran war, es war kurz vor Berlin. Die Bahn war nicht viel bestückt.
WARUM? 30 freie Plätze!!!! Nörgelt rum als ich sage, dass noch genug Platz woanderst ist.
geht mir genauso, die Leute denken nicht mit
- Rollstuhlfahrer-/Kinderwagen Platz. Notsitze. Ich sitze auf dem Notfallsitz wo 2 Peronen Platz hätten. Zwei einzelne Klappsitze sind noch frei. Hochsommer. 40 Grad im Schatten. Alle schwitzen. Bei einigen normalen Zweiersitzern gibt es noch freie Plätze.
Eine Frau steigt ein und fragt mich, ob ich ihr Platz machen kann damit sie sich neben mich setzen kann. WARUM????
Mache sie auf die zwei einzelnen Klappsitze aufmerksam und auf weitere freie Plätze. Sage ihr noch, dass ich froh bin nicht dichtgedrängt zu sitzen wegen der Hitze. Die Frau lässt sich anschließend über mein unmögliches Verhalten einem anderen Fahrgast gegenüber aus. (Ist mir sogar zweimal passiert innerhalb kurzer Zeit).
wenn Niemand kommt, der den Platz beansprucht (Rollis, Kinderwagen etc) setze ich mich hin. Hab ja auch ein GdB. Da kann Dir keiner an den Karren pissen.
mich nerven die Radfahrer immer, die alles für sich beanspruchen und Kinderwagen manchmal draußen bleiben müssen. Leute mit Rollatoren helfe ich in und aus dem Bus.
Solche Situationen passieren mir sehr oft. Genug Platz. Egal wo ich sitze. Egal wieviel Platz im Bus noch ist. Ich bin die böse Person die niemand neben sich sitzen lässt.
Ist es nicht mein gutes Recht auch mal Nein zu sagen wenn anderswo wirklich genug Platz ist? Muss ich JA sag?en, um auf einem Notfallsitz (wo ich sowieso aufstehen muss wenn ein Rolli oder Kinderwagen reinkommt) beengt zu sitzen?
es ist Dein gutes Recht, Nein zu sagen, es sei dem es ist knallevoll. Dauert die Fahrt nicht lange und ich hab kein Gepäck oder Einkauf dabei, stehe ich.
Wie denkt ihr darüber. Und wie würdet ihr euch verhalten? Würdet ihr Platz machen oder auf die zwei freien anderen Klappsitze hinweisen die noch frei sind?
mache ich, wenn mir Jemand auf die Pelle rücken will. Stinker möchte ich auch nicht neben mir sitzen haben, die gerade sich am Hintern gekratzt haben und Popeln fressen - alles schon erlebt
 
Das beste was ich mal erlebt habe: S-Bahn, 4 Sitze links vom Gang 4 Sitze rechts vom Gang. Besetzt von 2 Personen.
Das geht so: 2 Personen = 2 Sitze, 2 Taschen = 2 Sitze, 2 Koffer im Fußraum von den gegenüber liegenden Sitzen. = 4 Sitze. Macht zusammen 8 Sitze für 2 Personen. Die Egoisten sterben leider nicht aus, sie vermehren sich.
das fetzt immer, die beanspruchen alles für sich. Meistens Kerle. Ziehen ne Schnauze wenn ich Platz nehmen will. Ich sitze gern in den 4ern, mache aber Platz, wenn Jemand kommt. Es sei dem er stinkt und ist aufdringlich da suche ich das Weite
 
Dazu fällt mir gerade ein, dass ich bei Männern, die vor mir in den Bus drängeln immer sage:
' Bitteschön, Gentleman first.' Dazu eine Handbewegung die ihn nach vorne bittet.
Schnallen leider nicht alle, aber viele.
ich werde da manchmal laut und sage, DANKE, daß sie den Damen Vortritt gewähren oder WÄRE DOCH NICHT NÖTIG GEWESEN
 
- Natürlich habe ich kein Recht auf einen bestimmten Platz. Mir stellt sich einfach nur die Frage, warum sich jemand, bei einem fast leeren Bus, neben einen quetschen muss. Gerade bei extrem hohen Temperaturen wo man froh ist ein wenig „Luft“ um sich rum zu haben.
frag Dich das bei DIESER Gesellschaft nicht - die ist durch
- Richtig, meine Tasche hat auch keinen Anspruch auf einen eigenen Platz. Aber auch hier wieder die Frage nach dem Warum im fast leeren Bus.
ich ziehe es auch vor, sie neben mir zu stellen oder besser meinen Rucksack, der fast eher ein Wanderrucksack ist. Auf den Fußboden stellen, nein danke das widert mich an.
Und meine Tasche stelle ich auch nur neben mich, wenn der Bus fast leer ist. Oft habe ich schwere Bücher in der Tasche weshalb es angenehmer ist diese nicht die ganze Zeit auf den Oberschenkeln stehen zu haben.
geht mir exakt genauso
 
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