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Bildung

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So ein System fände ich toll und wertvoll und es würde dem Schüler auch die Möglichkeit geben, sich seinen Fähigkeiten und Interessen entsprechend zu entwickeln und gefördert zu werden.
Schüler jeder Art einfach in einen Raum zu hocken und beschallen zu lassen, oder sie zu lästigen Gruppenarbeiten zu zwingen (TEAMarbeit= Toll-Ein-Anderer-Machts😀) ist doch Mist.

danke! sehr guter Beitrag!

ich kenne es aus eigener Erfahrung wie es ist, sich in Mathe zu langweilen, sich die Frage zu stellen "warum sitze ich hier, mir ist langweilig und warum reiten wir seit Wochen auf diesem Thema, wir könnten schon längst weiter sein". dies führte dazu, dass ich jahrelang Mathe vernachlässigt hatte, hab nie lernen oder üben müssen bis irgendwann der Punkt kam wo ich merkte "oh kacke, was steht da an der Taffel, ich verstehe es plötzlich nicht mehr"

so wie es heute in der Schule gemacht wird, vergrault man den Heranwachsenden die Lust und Motivation am Lernen. Leistungsunterschiede sind da, die lassen sich nicht wegdiskutieren. eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied, diese uralte Erkenntnis gilt auch heute noch.

ich habe einen Bekannten, der Lehrer auf einer Gesamtschule ist und er sagt auch "mir stinkt es zum Himmel, dieses System", wegen den aufgeführten Gründen wie du sie Violetta genannt hast
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Vitali,

schau mal hier: Bildung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

...Was ich persönlich aber auch ganz, ganz wichtig finde: lasst den Kindern genug Zeit, um einfach mal Kind sein zu können. Statt vom Kindergarten an auf Leistung zu drillen, sollte man ihnen genug Freiraum geben, um sich einfach mal ausprobieren zu können - ohne benotet oder aufgefordert zu werden, es doch noch besser zu machen. Es sind nach wie vor Menschen, um die es geht, nicht Maschinen.
Warum? In Japan z. B. funktioniert der Drill doch ganz gut. Du siehst zwar kaum noch ein Kind lachen, dafür beherrschen sie aber schon höhere Mathematik, wenn sich deutsche Kinder noch mit Grundrechenarten abmühen. Sicher gibt es ein paar wenige - dann Erwachsene, die resignieren und verzweifeln. Und unter den wenigen gibt es sicher auch einige Selbstmörder. Japan begründet das dann aber gewissermaßen mit "Evolution" (natürl. Auslese). Der Tenor bundesdeutscher Politik (und Wirtschaft) geht doch aber in dieselbe Richtung: "Bildung, Bildung, Bildung"! Bildung ist Voraussetzung - wofür auch immer. Spielen? - spielen kann man dann im Altersheim.
 
Nein, konnte ich nicht, mußte arbeiten. Im Bus gibt es kein TV. Das Format "Maischberger" allein suggeriert aber schon: Herumdoktor'n an den Symptomen, reden und nichts bewirken. Plakative Aussagen - wie bei Maischberger üblich - helfen eben oft gar nichts. - warten wir einfach die Entwicklung ab, wie sie die Politik getrieben von wirtschaftlichen "Sachzwängen" vorgibt...
 
Danke für Deine Mühe, aber ich kann keine Videos schauen. Die Hardware gibt es nicht her, zu langsam.
 
Was würdet ihr euch für ein Bildungssystem wünschen?
Was fehlt eurer Meinung nach zu gerechten Bildungschancen für alle?
Ich finde ja sogar, dass eigentlich schon zuviel für Bildung getan wird. Alles nur im Sinne der Wirtschaft.
Kindsein, spielen, kreativ sein, auch mal nichts tun kommt dich heute schon viel zu kurz.
Wie sähe ein ideales Bildungssystem aus, das alle mitnimmt?

Es wird seit Jahren an der Bildung gespart. Zu alte Lehrer, veraltete Materialien aber dafür verdummende Gleichmachprojekte, sodass die Starken von den Schwachen gebremst werden.
 
Unser Bildungssystem ist mit Sicherheit nicht das Schlechteste, aber gut ist was anderes.
Bulimielernen ist das Stichwort. Schon mal die Kurven angeschaut, wie viel man in nur kürzerster Zeit wieder vergisst? Nach dem Abschluss fehlt einem so gut wie alles an Wissen, das darf es doch nicht sein und es ist pure Zeitverschwendung. Besonders, wenn man dann mal beachtet, dass mal bald für jeden Job 2 Fremdsprachen aufweisen sollte. Selbst von Erzieherinnen wird das ja schon verlangt! Unser Schulsystem ist viel zu durchlässig. Wäre es nicht so durchlässig würden weniger Leute studieren. Weniger Studenten würden dazu führen, dass auch "niedrigere" Abschlüsse wieder was wert wären. Denn das ist heute doch oftmals nicht mehr der Fall. Das Abitur sollte doch eigentlich dafür da sein, damit man studieren kann und nicht dafür, dass man dann bessere Chancen auf eine Ausbildung hat.
Ich habe es an meiner alten Klasse gesehen. Einige schwache Schüler ziehen den kompletten Fokus auf sich. Es sollte mehr ausgesiebt werden, ohne den Leistungsdruck zu erhöhen. Schulen müssen besser über Lernmethoden aufklären. Eine interessante Alternative für die Unterrichtsgestaltung: https://www.youtube.com/watch?v=u1Vf4Rn7tKw
https://www.youtube.com/watch?v=rWBfMvD0Oqk
 
Unser Bildungssystem ist mit Sicherheit nicht das Schlechteste, aber gut ist was anderes.
Bulimielernen ist das Stichwort. Schon mal die Kurven angeschaut, wie viel man in nur kürzerster Zeit wieder vergisst? Nach dem Abschluss fehlt einem so gut wie alles an Wissen, das darf es doch nicht sein und es ist pure Zeitverschwendung. Besonders, wenn man dann mal beachtet, dass mal bald für jeden Job 2 Fremdsprachen aufweisen sollte. Selbst von Erzieherinnen wird das ja schon verlangt! Unser Schulsystem ist viel zu durchlässig. Wäre es nicht so durchlässig würden weniger Leute studieren. Weniger Studenten würden dazu führen, dass auch "niedrigere" Abschlüsse wieder was wert wären. Denn das ist heute doch oftmals nicht mehr der Fall. Das Abitur sollte doch eigentlich dafür da sein, damit man studieren kann und nicht dafür, dass man dann bessere Chancen auf eine Ausbildung hat.


Genau, das ist für mich eine absolute Bildungsinflation: Abitur für alle, wo aber am Ende niemand etwas davon hat. Aber durch die Links Grüne Politik muss ja jeder Depp durch die Schule geschleppt werden...
 
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