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Bildung

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Genau, das ist für mich eine absolute Bildungsinflation: Abitur für alle, wo aber am Ende niemand etwas davon hat. Aber durch die Links Grüne Politik muss ja jeder Depp durch die Schule geschleppt werden...
Das Abi für alle wäre dann wohl nicht mehr werthaltig - im traditionellen Sinne. Aber wenn ich's recht bedenke: willst Du die Schulpflicht abschaffen? Unterschiede in der Lernfähigkeit werden sich immer im Bildungsniveau niederschlagen. "Ausgesiebt", individuell gefördert/beschult - man kann gute oder weniger gute, abwertende Begriffe verwenden. Der Mensch ist nicht gleich - von Geburt an. Chancengleichheit sollte gegeben sein - anhand der individuellen Fähigkeiten, nicht anhand des Vermögens der Eltern. Das ist ein Aspekt. Ein weiterer ist das geringere Ansehen "niederer" Abschlüsse. Hauptschule heißt ja heute fast schon chancenlos. Wenn auch Handwerksbetriebe händeringend Nachwuchs suchen, stellen sie an den Nachwuchs doch oft Anforderungen, welche dem Numerus klausus schon bedenklich nahe kommen. Kann ein Hauptschulabgänger kein guter Handwerker werden? Das Anspruchsdenken ist in großen Teilen der Gesellschaft bereits so übersteigert, daß eine zunehmende Schieflage entsteht. Schuld ist dann das Bildungssystem?
 

Hallo Gelöscht 66896,

schau mal hier: Bildung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Genau, das ist für mich eine absolute Bildungsinflation: Abitur für alle, wo aber am Ende niemand etwas davon hat. Aber durch die Links Grüne Politik muss ja jeder Depp durch die Schule geschleppt werden...
Das ist der größte Schwachsinn überhaupt, jeden mitzuziehen.
Beim gerade nochmal durchlesen meines Beitrags ist mir aufgefallen, dass er ziemlich durcheinander ist. Mich regt dieses Thema einfach unglaublich auf.
Im Prinzip kann doch heute jeder Depp sein Abi machen, wenn ich das mal so sagen darf.
Arbeitgeber wollen Abiturienten/Studenten für Jobs, in denen man diese Abschlüsse zuvor nie gebraucht hat, weil es nicht relevante Inhalte sind bzw. diese Inhalte sowieso wieder vergessen wurden. Wieso? Das ist eine absolute Zeitverschwendung für Schüler! Ich weiß noch ziemlich genau wie viel Zeit ich in mein Abi reinstecken musste, weil ich ja unbedingt einen bestimmten Schnitt haben wollte. Ein Job (40h/Woche) ist dagegen wirklich lachhaft. Egal ob körperliche Arbeit oder eher kognitiv anspruchsvollere Arbeiten, alles war deutlich entspannter. Ich muss dazu sagen, ich bin auch nicht unbedingt fürs Abi geeignet gewesen. Das soll nicht heißen, dass ich das nicht verstehe oder zu dumm dazu gewesen wäre. Nein, ich kann nur nicht gut auswendig lernen. Genau das ist es aber, was man braucht. Ich verstehe garantiert nicht alles, aber wenn ich mir etwas merken will, dann muss ich es verstehen können. Das Schulsystem prüft eigentlich nur, ob man sich Dinge auswendig merken kann. Das lässt aber nicht unbedingt auch auf Intelligenz schließen. 🙄
Als ob der Druck nicht schon groß genug wäre, weil der Abschluss so wenig wert ist, nein, auch die Schulen selbst müssen den Druck noch erhöhen.
Ausfragen: Jeden Tag kann man in jedem Fach ausgefragt werden oder Exen schreiben. Schon mal 10 Fächer an einem Tag gehabt? Wer nicht, sollte mal versuchen sich darauf vorzubereiten, wenn man erst um 6 Abends von der Schule heim kommt und eigentlich noch Hausaufgaben auf hat. Auf Dauer wird das schwierig. 😉
Ich bin jeden Tag mit einem Unwohlsein im Magen zur Schule gegangen, weil ich mich nie ausreichend auf die Schule vorbereiten konnte, zumal ich nebenbei ja noch gearbeitet habe und im Haushalt zuhause ordentlich mitanpacken musste. Wer nicht super intelligent ist und/oder in einem behüteten Zuhause aufwächst, der hat keine Chance das ohne dauerhaften Stress mit guten Noten zu durchlaufen.
Man sollte eigentlich meinen, es sollte reichen eine zweistündige Arbeit am Tag zu schreiben. Nein. Das sind direkt mehrere. Die Pause dazwischen: Teils nur 15 Minuten. Die Organisation ist an nahezu jeder Schule Katastrophe. Warum legt man nicht einfach für das komplette Schuljahr fest, wann was geschrieben wird? Dann wird eben immer der Stoff abgefragt, der von Prüfung 1 bis Prüfung 2 durchgenommen wurde, anstatt die Prüfung dann zu schreiben, wenn man mit dem jeweiligen Stoff komplett durch ist, wenn man das Thema bis dahin nicht ganz durch bringt. Das lässt sich aber auch so organisieren, dass man es schafft. Die Lehrer wissen schließlich, wie viele Stunden sie für welches Thema benötigen.
Ich muss sagen, ich bereue es wirklich mein Abitur gemacht zu haben. Sicher habe ich jetzt viel mehr Möglichkeiten und bin in dieser Hinsicht auf froh darum, aber ich habe so viel verpasst. Ja, auch mit 20 kann ich dann noch feiern gehen oder sonstigen aus jugendlichem Leichtsinn stammenden Blödsinn fabrizieren, aber sind nicht genau solche Erlebnisse diejenigen, an die man sich dann später zurück erinnert?
Eines habe ich für mich gelernt: Es ist so viel wichtiger, dass man selbst glücklich und ausgeglichen ist. Natürlich wird es dennoch ab und an stressig, aber im großen und ganzen. Könnte ich die selbe Entscheidung nochmal treffen würde ich das Abi sein lassen.
 
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Das Abi für alle wäre dann wohl nicht mehr werthaltig - im traditionellen Sinne. Aber wenn ich's recht bedenke: willst Du die Schulpflicht abschaffen? Unterschiede in der Lernfähigkeit werden sich immer im Bildungsniveau niederschlagen. "Ausgesiebt", individuell gefördert/beschult - man kann gute oder weniger gute, abwertende Begriffe verwenden. Der Mensch ist nicht gleich - von Geburt an. Chancengleichheit sollte gegeben sein - anhand der individuellen Fähigkeiten, nicht anhand des Vermögens der Eltern. Das ist ein Aspekt. Ein weiterer ist das geringere Ansehen "niederer" Abschlüsse. Hauptschule heißt ja heute fast schon chancenlos. Wenn auch Handwerksbetriebe händeringend Nachwuchs suchen, stellen sie an den Nachwuchs doch oft Anforderungen, welche dem Numerus klausus schon bedenklich nahe kommen. Kann ein Hauptschulabgänger kein guter Handwerker werden? Das Anspruchsdenken ist in großen Teilen der Gesellschaft bereits so übersteigert, daß eine zunehmende Schieflage entsteht. Schuld ist dann das Bildungssystem?

Das Bildungssytsem ist eher das Resultat dieser absurden Forderungen. Schau dir doch die Menschen an die Inklusion und all den Blödsinn fordern. Da Sträuben sich ein die Nackenhaare.
 
Das Bildungssytsem ist eher das Resultat dieser absurden Forderungen. Schau dir doch die Menschen an die Inklusion und all den Blödsinn fordern. Da Sträuben sich ein die Nackenhaare.
Damit schließt sich der Kreis, wie ich schon schrieb: die Politik wird von wirtschaftlichen "Sachzwängen" getrieben schon entscheiden. Uns bleibt nur das Abwarten. Oder kannst Du das ändern?
 
Damit schließt sich der Kreis, wie ich schon schrieb: die Politik wird von wirtschaftlichen "Sachzwängen" getrieben schon entscheiden. Uns bleibt nur das Abwarten. Oder kannst Du das ändern?

Ich als Einzelner wäre schwer. Man müsste eher ein Umdenken bei den Leuten schaffen vielleicht durch gezielte Kampagnen. Ich beobachte mit erschreckender Tendenz, dass immer mehr Leute nach mehr Staat schreien, dass der Staat ihre probleme löst und sie freiwillig jede Eigenständigkeit und damit auch Freiheit damit opfern wollen.
 
Das Bildungssytsem ist eher das Resultat dieser absurden Forderungen. Schau dir doch die Menschen an die Inklusion und all den Blödsinn fordern. Da Sträuben sich ein die Nackenhaare.
Ich bin ja eigentlich durchaus für Inklusion, zumal ich selbst viel mit (schwer-)behinderten Menschen zu tun habe. Aber um es direkt so zu sagen, wie es ist: Jemand, der geistig schwerbehindert ist und einfach nicht verstehen kann, was z.B. ein Integral ist und im Prinzip nicht mal den Stoff der Grundschule verstehen kann, der gehört nicht aufs Gymnasium. Genauso wenig wie ein Schüler, der nur die Hauptschulanforderungen erfüllt.
Wo ist der Unterschied? Der eine ist geistig behindert, der andere nicht. Und das soll eine Ungleichbehandlung rechtfertigen? Dann sollte man direkt Gesamtschulen einführen.
Der Fall Henri ist ein Beispiel, bei dem ich mich immer noch aufregen könnte. Behinderte Menschen sind genauso liebenswürdige Menschen wie jeder andere auch, aber wenn sie nicht die Anforderungen erfüllen können, dann ist es halt so. Inklusion sollte keine Benachteiligung anderer sein, die nahezu automatisch ausgebremst werden. Viel besser wäre es doch in Fächern, in denen keine bestimmte Leistung erbracht werden muss, "normale" Klassen und Klassen mit behinderten Menschen zusammenzubringen. Wohlgemerkt rede ich hier nicht von körperlichen Behinderungen, sondern von entsprechenden geistigen Behinderungen. Körperlich behinderte Kinder sollten genauso wie alle anderen auch auf eine normale Schule gehen können. Diese Klassen könnte man z.B. im Sport zusammen bringen oder im Musikunterricht. Integration ist wichtig und muss gefördert werden, aber doch nicht unter völlig ungleichen Bedingungen.
 
Ich als Einzelner wäre schwer. Man müsste eher ein Umdenken bei den Leuten schaffen vielleicht durch gezielte Kampagnen. Ich beobachte mit erschreckender Tendenz, dass immer mehr Leute nach mehr Staat schreien, dass der Staat ihre probleme löst und sie freiwillig jede Eigenständigkeit und damit auch Freiheit damit opfern wollen.
Es kommt auf das Themengebiet an. Willst Du z. B. beim Thema Sicherheit auf mehr "Eigenverantwortung" setzen? - auf Bewaffnung bis hin zur Selbstjustiz? Der Staat wird schon gebraucht, ein starker, sprich: handlungsfähiger Staat. Auch das Thema Bildung kannst Du nicht ernsthaft der Eigenverantwortung überlassen wollen. Wir Menschen vergleichen uns doch so gerne - andere zu vergleichen ist noch amüsanter. Wie soll das funktionieren ohne einen Maßstab?
 
Es kommt auf das Themengebiet an. Willst Du z. B. beim Thema Sicherheit auf mehr "Eigenverantwortung setzen? - auf Bewaffnung bis hin zur Selbstjustiz? Der Staat wird schon gebraucht, ein starker, sprich: handlungsfähiger Staat. Auch das Thema Bildung kannst Du nicht ernsthaft der Eigenverantwortung überlassen wollen. Wir Menschen vergleichen uns doch so gerne - andere zu vergleichen ist noch amüsanter. Wie soll das funktionieren ohne einen Maßstab?

Natürlich sind bestimmte Systeme wichtig aber wenn der Bürger sämtliche Belange an anderen weitergibt, kann es schnell passieren, dass dann der Andere über sein Kopf hinweg entscheidet, verstehst du?
 
Natürlich sind bestimmte Systeme wichtig aber wenn der Bürger sämtliche Belange an anderen weitergibt, kann es schnell passieren, dass dann der Andere über sein Kopf hinweg entscheidet, verstehst du?
Verstehe ich durchaus. Das betrifft aber doch wohl dann eher den privaten - bis intimen - Bereich. Die Gesellschaft sollte jedoch schon eine Führung erfahren, sonst haben wir ganz schnell Anarchie. Sieh Dir mal das Gesundheitssystem an, Thema Impfpflicht. Das gab es in der DDR. Heute ist es Körperverletzung, wenn eine Immunisierung ohne Zustimmung der Eltern erfolgt. Wieviele Kinder sind schon an "Kinderkrankheiten" gestorben? Die eigenverantwortliche Entscheidung der (blödsinnigen) Eltern war schuld. "Blödsinnig, weil sie meinten, eine durchlebte Krankheit schütze besser als die Immunisierung durch impfen. Zu wenig Staat? - eindeutig ja! Und nun sollen die Eltern selbst entscheiden, ob ihr Kind beschult werden soll? Das produziert Dummköpfe am Fließband, sorry.
 
Ich bin ja eigentlich durchaus für Inklusion, zumal ich selbst viel mit (schwer-)behinderten Menschen zu tun habe. Aber um es direkt so zu sagen, wie es ist: Jemand, der geistig schwerbehindert ist und einfach nicht verstehen kann, was z.B. ein Integral ist und im Prinzip nicht mal den Stoff der Grundschule verstehen kann, der gehört nicht aufs Gymnasium. Genauso wenig wie ein Schüler, der nur die Hauptschulanforderungen erfüllt.
Wo ist der Unterschied? Der eine ist geistig behindert, der andere nicht. Und das soll eine Ungleichbehandlung rechtfertigen? Dann sollte man direkt Gesamtschulen einführen.
Der Fall Henri ist ein Beispiel, bei dem ich mich immer noch aufregen könnte. Behinderte Menschen sind genauso liebenswürdige Menschen wie jeder andere auch, aber wenn sie nicht die Anforderungen erfüllen können, dann ist es halt so. Inklusion sollte keine Benachteiligung anderer sein, die nahezu automatisch ausgebremst werden. Viel besser wäre es doch in Fächern, in denen keine bestimmte Leistung erbracht werden muss, "normale" Klassen und Klassen mit behinderten Menschen zusammenzubringen. Wohlgemerkt rede ich hier nicht von körperlichen Behinderungen, sondern von entsprechenden geistigen Behinderungen. Körperlich behinderte Kinder sollten genauso wie alle anderen auch auf eine normale Schule gehen können. Diese Klassen könnte man z.B. im Sport zusammen bringen oder im Musikunterricht. Integration ist wichtig und muss gefördert werden, aber doch nicht unter völlig ungleichen Bedingungen.

Und genau dieses Gelaber meine ich? Wie stellst du dir das Zusammenleben zwischen Geistigbehinderten und Normalen Schülern vor? Die meisten Inklusionsklassen sind überfüllt, die Lehrer haben null plan und lassen die Behinderten halt Bildchen malen während die anderen Schüler Mathe machen... wo ist da bitte schön die Förderung? In den Sonderschulen gab es hingegen geschultes personal die auf diese spezielle Schüler eingingen und dafür sorgten dass die Schwächen ausgeglichen wurden und die Kids trz Behinderung Erfolg und Selbstbewusstsein aufbauen konnten. Und wenn du ernsthaft glaubst, dass nicht spätestens ab der Pubertät Mobbing auftritt sobald der Lehrer sich wegdreht, lebst du echt in eine rosaroten Wattewelt.
 
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