Genau, das ist für mich eine absolute Bildungsinflation: Abitur für alle, wo aber am Ende niemand etwas davon hat. Aber durch die Links Grüne Politik muss ja jeder Depp durch die Schule geschleppt werden...
Das ist der größte Schwachsinn überhaupt, jeden mitzuziehen.
Beim gerade nochmal durchlesen meines Beitrags ist mir aufgefallen, dass er ziemlich durcheinander ist. Mich regt dieses Thema einfach unglaublich auf.
Im Prinzip kann doch heute jeder Depp sein Abi machen, wenn ich das mal so sagen darf.
Arbeitgeber wollen Abiturienten/Studenten für Jobs, in denen man diese Abschlüsse zuvor nie gebraucht hat, weil es nicht relevante Inhalte sind bzw. diese Inhalte sowieso wieder vergessen wurden. Wieso? Das ist eine absolute Zeitverschwendung für Schüler! Ich weiß noch ziemlich genau wie viel Zeit ich in mein Abi reinstecken musste, weil ich ja unbedingt einen bestimmten Schnitt haben wollte. Ein Job (40h/Woche) ist dagegen wirklich lachhaft. Egal ob körperliche Arbeit oder eher kognitiv anspruchsvollere Arbeiten, alles war deutlich entspannter. Ich muss dazu sagen, ich bin auch nicht unbedingt fürs Abi geeignet gewesen. Das soll nicht heißen, dass ich das nicht verstehe oder zu dumm dazu gewesen wäre. Nein, ich kann nur nicht gut auswendig lernen. Genau das ist es aber, was man braucht. Ich verstehe garantiert nicht alles, aber wenn ich mir etwas merken will, dann muss ich es verstehen können. Das Schulsystem prüft eigentlich nur, ob man sich Dinge auswendig merken kann. Das lässt aber nicht unbedingt auch auf Intelligenz schließen.
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Als ob der Druck nicht schon groß genug wäre, weil der Abschluss so wenig wert ist, nein, auch die Schulen selbst müssen den Druck noch erhöhen.
Ausfragen: Jeden Tag kann man in jedem Fach ausgefragt werden oder Exen schreiben. Schon mal 10 Fächer an einem Tag gehabt? Wer nicht, sollte mal versuchen sich darauf vorzubereiten, wenn man erst um 6 Abends von der Schule heim kommt und eigentlich noch Hausaufgaben auf hat. Auf Dauer wird das schwierig.
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Ich bin jeden Tag mit einem Unwohlsein im Magen zur Schule gegangen, weil ich mich nie ausreichend auf die Schule vorbereiten konnte, zumal ich nebenbei ja noch gearbeitet habe und im Haushalt zuhause ordentlich mitanpacken musste. Wer nicht super intelligent ist und/oder in einem behüteten Zuhause aufwächst, der hat keine Chance das ohne dauerhaften Stress mit guten Noten zu durchlaufen.
Man sollte eigentlich meinen, es sollte reichen eine zweistündige Arbeit am Tag zu schreiben. Nein. Das sind direkt mehrere. Die Pause dazwischen: Teils nur 15 Minuten. Die Organisation ist an nahezu jeder Schule Katastrophe. Warum legt man nicht einfach für das komplette Schuljahr fest, wann was geschrieben wird? Dann wird eben immer der Stoff abgefragt, der von Prüfung 1 bis Prüfung 2 durchgenommen wurde, anstatt die Prüfung dann zu schreiben, wenn man mit dem jeweiligen Stoff komplett durch ist, wenn man das Thema bis dahin nicht ganz durch bringt. Das lässt sich aber auch so organisieren, dass man es schafft. Die Lehrer wissen schließlich, wie viele Stunden sie für welches Thema benötigen.
Ich muss sagen, ich bereue es wirklich mein Abitur gemacht zu haben. Sicher habe ich jetzt viel mehr Möglichkeiten und bin in dieser Hinsicht auf froh darum, aber ich habe so viel verpasst. Ja, auch mit 20 kann ich dann noch feiern gehen oder sonstigen aus jugendlichem Leichtsinn stammenden Blödsinn fabrizieren, aber sind nicht genau solche Erlebnisse diejenigen, an die man sich dann später zurück erinnert?
Eines habe ich für mich gelernt: Es ist so viel wichtiger, dass man selbst glücklich und ausgeglichen ist. Natürlich wird es dennoch ab und an stressig, aber im großen und ganzen. Könnte ich die selbe Entscheidung nochmal treffen würde ich das Abi sein lassen.