Ich weiß, es ist tierisch egoistisch, das ich keine dieser körperlichen Beeinträchtigungen auf mich nehmen will, damit mein Mann ohne Gummi poppen kann.
ich finde diese "sarkastische" art der formulierung eigentlich relativ unnötig.
die wahrheit ist doch : du bist unzufrieden mit der sex-menge, was ich gut nachvollziehen kann. er vermutlich auch, zumindest klingt das ein wenig durch. übrigens ist in langzeitbeziehungen 3 mal/monat gar nicht selten, sondern eher die regel. eventuell sogar überdurchschnittlich (je nachdem, wen man da fragt, aber etliche experten würden das so behaupten).
nur : das nützt dir halt nichts. du bist mit 3 mal nicht zufrieden -
eine lösung wird man aber nur finden, indem man vorbehaltslos an die sache rangeht, um zu ergründen, was nun das eigentliche problem ist. dazu gehört eben auch die möglichkeit, dass der kerl einfach durch das kondom deutlich weniger lust hat, und dies somit (eine oder gar die hauptursache) ursache darstellt. "schmerzen" oder müdigkeit sind normalerweise bei männern nicht gerade die ausreden der wahl, denn sex kann man (fast) immer haben.
auf dem weg zur lösung musst du das gespräch suchen, und zwar so, dass er ehrlich antworten kann und wird (keine vorwürfe etc pp) - falls das problem dann hauptsächlich im kondom begründet liegt, dann resultiert daraus, dass einer von euch beiden eine lösung findet, wie man ohne gummi sex haben kann (du hast für dich viele methoden ausgeschlossen, legitim und nachvollziehbar, aber auf dem weg zur lösung in
DIESEM fall natürlich hinderlich, und das wird sich dein freund auch denken "sie ist unzufrieden mit der menge, aber ist nicht bereit, dafür was zu tun"). wenn es dort keine lösung gibt, bleibt am ende nur akzeptanz (wenig sex) oder trennung (partner suchen, der mit kondom weniger probleme hat).
meiner erfahrung nach empfinden sehr viele männer in langzeitbeziehungen kondome als störend. genauso empfinden natürlich auch mehr als genug frauen pille und co als nicht gerade klasse, so dass man am ende des tages IMO auf beiden seiten berechtigte ablehnung der jeweils ungeliebten verhütungsmethode hat, und keiner von beiden kann dafür imo mit vorurteilen oder vorwürfen belegt werden.
angemerkt sei aber, dass du ja gar nicht weisst, ob es daran liegt. es ist aber eine (nicht unwahrscheinliche) option, angedeutet hat er es ja scheinbar schon.