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Beziehung im Streit beendet - merkwürdiges Gefühl

Und was ist daran bitte so schlimm??
Darf der Mann, mit dem du eine Beziehung eingehst, dann keine eigenen Freunde mehr haben, und nichts mehr ohne dich unternehmen?

Sorry, aber mit so einer verkrampften und besitzergreifenden Art wirst du wohl in fast jeder Beziehung scheitern, und dich selbst auf Dauer unglücklich machen.
Ich verstehe auch nicht, was du mit deinem Klammern und deinen Eifersuchtsszenen erreichen willst!
Genauso mit den Entspannungsübungen, die du ihm nahegelegt hast: der Mann ist doch anscheinend schon erwachsen, und wird wissen, was ihn entspannt und was nicht.
Und wenn du dann noch Druck dahinter machst, und gleich beleidigt bist, dann ist das jedenfalls alles andere als entspannend.

Und ich verstehe das einfach nicht, daß du nach gerade mal 2 Monaten schon so einen Druck aufbaust!
Glaubst du, es ist ein Zeichen von Liebe, wenn man alle seine Freunde, Hobbys und auch die Arbeit vernachlässigt, und außerhalb der Beziehung kein Leben mehr hat?
Gönnst du dem Mann kein eigenständiges Leben?
Ganz ehrlich, dein Verhalten hat m.E. nichts mit Liebe oder Verliebtheit zu tun, sondern sehr viel mit Misstrauen und Kontrollsucht...

Solange du es nicht schaffst, diese Eifersucht in den Griff zu bekommen, solltest du überhaupt erstmal Abstand von Beziehungen nehmen, und dich lieber um dich und deine noch nicht verarbeiteten Probleme kümmern.

Die Historie der Beziehungen der Dame werden eine rote Linie aufzeigen, die Beziehungen werden garantiert alle genau so gelaufen sein: Angst vor dem Verlust, extrem klammern, Eifersucht und Drama, schlechtes Gewissen machen, ständig in Frage stellen, ob "dies und das" wichtiger ist als man selbst. Und dann kommt es zum riesen Krach und zur Trennung.

So oder so ähnlich wird das immer laufen, so unreflektiert die Dame sich hier gibt.
 
Naja, oft ist es so, dass im Streit ja doch das gesagt wird, was einen "tatsächlich" beschäftigt.

Weil es hier im Forum aktuell oft Thema ist.

Ich habe aus Wut, oder weil es mir halt doch wichtiger war als ich zugeben wollte auch einem Ex mal gesagt: Ich mag nicht mit einem Menschen zusammen sein, der regelmäßig Alkohol trinkt und raucht. Das war ein Schock für meinen Freund damals, weil mich das angeblich nie gestört hat, offensichtlich hats mich doch gestört.

Also im Streit beendet - ja, aber ich glaube die Gründe wären auch bei einer sachlichen Trennung die selben gewesen.
 
Es war etwas komisch, er meinte, dass er die Beziehung beendet habe, weil er gemerkt hat, dass ich das eigentlich beenden mag, aber es nicht ausspreche. Ja, ich habe oft darüber nachgedacht, mich zu trennen, aber hätte es nicht getan. Er hat es jetzt getan und für mich ist das auch ein Vertrauensbruch.

Ich sagte zwar, ich mag keinen Kontakt jetzt haben, trotzdem rief er mich gestern abend kurz an, weil er sich nach mir erkundigen wollte und mir sagen wollte, dass es ihm leid täte (was ich ihm nicht geglaubt habe) und er selbst sehr traurig war, aber er unbewusst wohl mit der Trennung, die eher spontan ausgesprochen war, die richtige Entscheidung für uns beide getroffen habe.

Er habe sich eingeschnürt gefühlt wie ein Paket durch mich, die schönen Stunden fand er schön, aber sie überwogen eben nicht jenen Stunden, in denen er sich total unwohl mit mir und bei mir gefühlt hätte.

Seither hat er sich nicht mehr gemeldet. Ich habe die ganze Nacht indirekt auf eine Nachricht gewartet, obwohl ich ja ihm gesagt habe, er möge mich bitte in Ruhe lassen jetzt erstmal.

Es war auch alles schwammig, er meinte, er hätte sich nicht getrennt, sondern eher eine Pause gemacht, aber gemerkt, dass sich vermutlich auch nach der Pause nichts ändern würde, daher habe er spontan die Trennung ausgesprochen.
 
Ich finde, er hat dir sehr gute Gründe genannt und anscheinend auch angemessene und bedachte Worte gewählt. Sehr respektvoll.

Das du eine Trennung als Vertrauensbruch bezeichnest, finde ich befremdlich. Dieser Mann ist dir doch nichts schuldig. Und hat doch auch keine Pflicht, mit dir zusammen zu sein.

Und natürlich meldet er sich nicht wenn du sagst, du willst das nicht. Das nennt man Respekt. Wenn du dir wünschst, dass er dir hinterherlaufen, dann sag halt nicht sowas. Es gibt Menschen, die überschreiten keine gesetzten Grenzen und das ist gut so. Du solltest halt nicht hü sagen, wenn du hott willst.

Fazit ist, es ist aus und das ist sicher auch das Beste für euch zwei.
 
Ja, ich habe oft darüber nachgedacht, mich zu trennen,
Er hat es jetzt getan und für mich ist das auch ein Vertrauensbruch.
er sich nach mir erkundigen wollte und mir sagen wollte, dass es ihm leid täte (was ich ihm nicht geglaubt habe)
Ich habe die ganze Nacht indirekt auf eine Nachricht gewartet, obwohl ich ja ihm gesagt habe, er möge mich bitte in Ruhe lassen jetzt erstmal.
Wenn ich mir all diese Sätze so ansehe, fällt mir Dein regelmässiger Zwiespalt auf. Unkonsequent kommt das bei mir rüber, und ich denke, Du siehst die Welt nicht richtig und bist deshalb in all den Schwierigkeiten.
 
Wenn ich mir all diese Sätze so ansehe, fällt mir Dein regelmässiger Zwiespalt auf. Unkonsequent kommt das bei mir rüber, und ich denke, Du siehst die Welt nicht richtig und bist deshalb in all den Schwierigkeiten.

Wie meinst du das?

Geht es nicht vielen so, dass sie zweifeln, ob der Partner, mit dem man viel streitet, der richtige ist oder nicht?
 
Es geht ja nicht darum, ob es viele Paare gibt, die an ihrer richtigen Wahl zweifeln, sondern, in Deinem Fall, dass Du die Welt nicht richtig siehst und deshalb falsche Schlüsse aus Deinen Beobachtungen ziehst. So kommt es mir nach Deinen Schilderungen wenigstens vor.
 
Dass er nochmal nachhakt, insbesondere wenn ihr euch im Gebäude der Büros seht, ist für mich verständlich.

Wenn man weiß, man begegnet sich nach einer Beziehung noch öfter, ist man viel mehr bemüht, im Normalfalle, ein gutes oder professionelles Verhältnis zu bewahren.

Ihr habt euch gestritten, keiner hat den anderen betrogen, also man kann sich noch in die Augen sehen.

Du bist jetzt massiv im Stolz gekränkt, willst irgendwie, dass er Abstand hält, andererseits dass er auf Knien ankommt, beides schwer.

Er hat nochmal nachgefühlt, wie es dir geht, was ich menschlich ok finde, ich meine du wirst ihm schon was bedeutet haben.

Jetzt willst du Abstand. Das respektiert er.

Im Übrigen trennen sich oft beide Parteien innerlich schon oder zweifeln an der Beziehung, aber der, der es ausspricht, ist der Dumme und diese Karte hast du ihm zugespielt. Er hat ausgesprochen, was du im Grunde ja auch schon angedacht hast. Und jetzt tust du so, als käme die Trennung aus heiterem Himmel?

Ich hatte das auch schon erlebt, dass eine Ex so oft alles angezweifelt hat, bis ich sagte "Dann müssen wir uns trennen" und dann war ich der Schlussmacher, ohne dass ich noch was nachschieben konnte. Da war mir klar, das Spiel lief so: "Hoffentlich macht er bald schluss, dann bin ich das Opfer". So erinnert mich das bei dir.
 

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