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Beziehung am Ende? Angst vor der Trennung!

Rolfi

Mitglied
Hallo,

ich und meine Freundin sind beide Ende 30, haben ein 1,5 Jahre altes Kind, sind 1,5 Jahre + 9 Monate zusammen... und irgendwie fühle ich keine Zuneigung mehr zu ihr. Wir leben so nebeneinander her, Zärtlichkeiten gibt es keine mehr. Das liegt von meiner Seite hauptsächlich daran, dass ich kaum mehr Gefühle für sie habe, die über "Freundschaft" hinaus gehen. Nun zu meinem Problem: ich liebe unser Kind über alles und könnte es nicht ertragen, es nicht mehr jeden Tag zu sehen, aufwachsen zu sehen, zu sehen, wie sie jeden Tag etwas neues dazulernt. Zu wissen, dass ich nach einer Trennung alleine in meiner neuen Wohnung sitzen werde und das Kind nicht mit einem Vater aufwachsen kann, der ständig da ist, sie vielleicht nur 1x wöchentlich zu sehen - es würde mir einfach sehr weh tun.

Die Gründe, warum meine Liebe erloschen ist, sind wohl vielfältig:

* Sie ist sehr bestimmend/dominant und ich finde das absolut nicht anziehend bei Frauen
* Sie hat seit der Geburt unseres Kindes nicht wirklich auf ihren Körper geachtet, weshalb ich sie neben ihrem Wesen auch optisch kaum mehr anziehen finde und keine Lust auf Sexualität mit ihr habe
* Ich kann hier kaum noch Dinge tun, die ich gerne tue. Z. B. mal Verreisen, Fahrrad fahren gehen mit ihr und dem Kind. Sie macht einfach absolut nichts mit, sitzt nur zuhause rum.

Warum wir überhaupt zusammengefunden haben? Das ganze hat als eine Affäre neben meiner Beziehung mit meiner Ex begonnen, in der ich ebenfalls nicht mehr glücklich war. Sie war sozusagen der Anker, der mich da rausgezogen hat.

Ich befinde mich jetzt aber in diesem Zwiespalt. ich habe Lust, die Liebe da draußen neu zu suchen eine Partnerin, die besser zu mir passt, mit der ich auch wieder mein Sexleben in Schwung bringen kann. Aber die Sache mit dem Kind hemmt mich einfach, den Schlussstrich zu ziehen. Daher meine Frage:

Wie habt ihr anderen Trennungsväter das erlebt? Kanntet ihr das Gefühl, euer Kind verlassen zu müssen? Vergeht das mit der Zeit?
 

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Werwiewas

Aktives Mitglied
Ich bin zwar kein Trennungsvater, deshalb kann ich dir diesbezüglich keinen Rat geben, aber ich hab ein paar Fragen.
ich und meine Freundin sind beide Ende 30, haben ein 1,5 Jahre altes Kind, sind 1,5 Jahre + 9 Monate zusammen...
Ihr seid also zusammen, seit sie schwanger ist, richtig?

Warum wir überhaupt zusammengefunden haben? Das ganze hat als eine Affäre neben meiner Beziehung mit meiner Ex begonnen, in der ich ebenfalls nicht mehr glücklich war. Sie war sozusagen der Anker, der mich da rausgezogen hat.
Du weißt, was diese Warmwechslerei für ein Licht auf dich wirft, oder?
Dass du Konflikte und Probleme nicht ansprechen kannst und lieber flüchtest.
Dass du weder verhütungstechnisch noch sonst wie gern Verantwortung übernimmst.

Ich befinde mich jetzt aber in diesem Zwiespalt. ich habe Lust, die Liebe da draußen neu zu suchen eine Partnerin, die besser zu mir passt, mit der ich auch wieder mein Sexleben in Schwung bringen kann.
Du wirst sie solange nicht verlassen, bis du die nächste Frau gefunden hast, dann die jetzige betrügen und letztendlich vor den Trümmern der nächsten Beziehung stehen, in die leider auch ein Kind involviert ist.
Kanntet ihr das Gefühl, euer Kind verlassen zu müssen?
Du musst doch dein Kind nicht verlassen, wenn du die Beziehung beendest. Nur mach das diesmal sauber und ehrlich, ohne gleich die nächste an der Hand zu haben.

Was hindert dich daran, ein 50:50 Betreuungsmodell anzustreben? Oder ist das nichts für dich, weil du dich dann tatsächlich selbst um dein Kind kümmern müsstest?
 

Rolfi

Mitglied
Ihr seid also zusammen, seit sie schwanger ist, richtig?
Vielleicht 1-2 Monate davor sind wir zusammengekommen.

Du weißt, was diese Warmwechslerei für ein Licht auf dich wirft, oder?
Dass du Konflikte und Probleme nicht ansprechen kannst und lieber flüchtest.
Dass du weder verhütungstechnisch noch sonst wie gern Verantwortung übernimmst.
Wenn sie von sich aus anbietet, die Pille zu nehmen, dann gehe ich davon aus, dass sie sich um die Verhütung kümmert. Wenn ich mich kümmern soll, mache ich das gerne - dann muss man mir das aber auch so kommunizieren. Aber sie wollte ohnehin ein Kind und hatte schon Torschlusspanik und - upsi - da funktionierte wohl die Pille nicht.

Was hindert dich daran, ein 50:50 Betreuungsmodell anzustreben? Oder ist das nichts für dich, weil du dich dann tatsächlich selbst um dein Kind kümmern müsstest?
Ich hab ihr mal gesagt, dass ich das Wechselmodell möchte, falls wir uns mal irgendwann trennen sollten. Das hat sie abgelehnt. Und soweit ich informiert bin, gibt es das nur, wenn beide zustimmen.

Edit: da war ich falsch informiert: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=59b34c0339178a1b43bb586fbc07db47&nr=77519&pos=0&anz=1


In deinem Posting schwingen einige Einschätzungen von mir mit, die nicht der Realität entsprechen. Ich bin eigentlich ein ziemlich zuverlässiger Mensch und liebevoller Vater, der sich rührend um sein Kind kümmert. Kannst du damit bitte vorsichtiger sein?

Momenten redet sie mit der Idee eines Geschwisterchens auf mich ein aber ich denke mal, wenn sie sich wirklich ein 2. Kind so sehr wünscht, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um reinen Tisch zu machen, damit sie noch die Chance hat, jemanden kennenzulernen. Sie ist schon Anfang 40...
 
Zuletzt bearbeitet:

Werwiewas

Aktives Mitglied
Sorry, falls ich dir zu nahe getreten bin. Leider fällt mir dazu noch mehr ein.

Wenn man schon eine Affäre hat, sollte doch der Respekt vor der betrogenen Partnerin gebieten, dass man zumindestens Kondome verwendet. Du hättest mit deiner Sorglosigkeit deiner nichtsahnenden Freundin eine Geschlechtskrankheit anhängen können. Nur mal so zum Nachdenken.

So wurde es halt ein Kind, ist ja viel schöner. Du wusstest ja, dass sie Torschlusspanik hat und hast ihr trotzdem geglaubt, dass sie verhütet. Selber schuld.

Du warst der Mann, der ihr ein Baby gemacht hat. Dafür ist sie dir sicher dankbar, mit Ende 30 ist der Zug schon fast abgefahren. Mehr Bedeutung hast du für sie aber vielleicht gar nicht. Deshalb ist es ihr möglicherweise egal, ob du sie noch attraktiv findest.
 

Rolfi

Mitglied
Wenn man schon eine Affäre hat, sollte doch der Respekt vor der betrogenen Partnerin gebieten, dass man zumindestens Kondome verwendet.
Die Beziehung war für mich da schon vorbei und das habe ich auch so kommuniziert. Es gab keinen parallelen Sex mit beiden Partnerinnen. Sie hat lediglich noch bei mir gewohnt... Und sich wohl Hoffnungen gemacht, dass es noch mal was wird.

Du wusstest ja, dass sie Torschlusspanik hat und hast ihr trotzdem geglaubt, dass sie verhütet. Selber schuld.
Nein, das war zu Beginn nicht ersichtlich. Das hab ich erst mit der Zeit mitbekommen.
 

Uri

Aktives Mitglied
Hallo Rolfi,
das tut mir sehr leid.
Dein zweites Posting hat sehr viel Wichtiges aufgeklärt.

Mein Tip kommt später. Erstmal soviel....

Wenn sie von sich aus anbietet, die Pille zu nehmen, dann gehe ich davon aus, dass sie sich um die Verhütung kümmert. Wenn ich mich kümmern soll, mache ich das gerne - dann muss man mir das aber auch so kommunizieren. Aber sie wollte ohnehin ein Kind und hatte schon Torschlusspanik und - upsi - da funktionierte wohl die Pille nicht.
Sehr krass.
Das schwedische Recht wird als sehr gründlich bezüglich der sexuellen Selbstbestimmung angesehen.
Das absichtliche, heimliche Weglassen eines Verhütungsmittels wird dort klar als Vergewaltigung definiert. (uns ist allen der Fall Julian Assange bekannt; Vorwurf: Kondom heimlich weggelassen)

Das Weglassen der Pille ist ein ganz heftiger Vertrauensbruch. Leider wird es immer noch als Kavalierinnen-Delikt angesehen.
So wurde es halt ein Kind, ist ja viel schöner. Du wusstest ja, dass sie Torschlusspanik hat und hast ihr trotzdem geglaubt, dass sie verhütet. Selber schuld.
Und hier siehst Du, dass der Mann für den heftigen Vertrauensbruch sogar schuldig gemacht wird (Opfer-Täter-Umkehr).
Das wird Dir im Zweifel auch vor Gericht passieren, wenn Du diesen Betrug (diese "Vergewaltigung") erwähnst.

Ich hab ihr mal gesagt, dass ich das Wechselmodell möchte, falls wir uns mal irgendwann trennen sollten. Das hat sie abgelehnt.
Und das ist natürlich besonders krass. Die Krönung des Betrugs.
Eine gleichberechtigte Erziehung/Betreuung wäre das Mindeste, was Deine Freundin hätte anbieten können.

Die Freundin belügt Dich und benutzt Dich.

Das hilft Dir erstmal nicht viel, denn Du bist tatsächlich gefangen, wenn Du Dein Kind liebst.
 

Werwiewas

Aktives Mitglied
Das absichtliche, heimliche Weglassen eines Verhütungsmittels wird dort klar als Vergewaltigung definiert.
Es ist ja wohl was anderes, wenn ein Mann in Kauf nimmt, eine Frau gegen ihren Willen (im Schlaf) zu schwängern oder zu infizieren.

Dem TE stand es frei, Kondome zu benutzen. Der Vergleich, bzw. der Vergewaltigungsvorwurf ist ja völlig an den Haaren herbeigezogen.
Eine gleichberechtigte Erziehung/Betreuung wäre das Mindeste, was Deine Freundin hätte anbieten können.
Will sie aber nicht. Er kann ja drum kämpfen, wenns ihm so wichtig ist.
 

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