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Betreff: Einsamkeit...

Im Sinne von: keine Attraktion...ich bin nicht, was erwartet ist...keiner braucht mich, keiner will mich, keiner fragt mich, ich bin nicht gefragt...

Mir kommt schon vor, dass Rückzug und die daraus folgende Einsamkeit einen Grund sucht- zb ich bin nicht, was man will, oder ich will nicht, was ich bin- so irgendwie.

Ja, das Wort 'Attraktion' ist fast besser als das Wort 'Attraktivität'. Man könnte auch von 'Gravitation' oder 'Anziehungskraft' sprechen.

Diese 'Anziehungskraft', das kann man natürlich auf unterschiedlichste Weise sehen. Viele würden da eben gleich an Geld oder ein schönes Erscheinungsbild denken. Nachvollziehbar, aber da gibt es natürlich noch sehr viel mehr.

Habe mir ein paar Gedanken gemacht und komme zu dem Schluss, dass für mich Gutmütigkeit das größte, stärkste oder "attraktivste" Merkmal einer Person ist - das gepaart mit halbwegs realistischer Einschätzungsweise und ein paar Fähigkeiten/Kompetenzen - perfekt. Ob jemand nun reicher oder ärmer ist, die äußere Erscheinung mehr oder weniger allgemeinen Schönheitsidealen entspricht, das ist aus meiner Sicht eher nachrangig.

~~~

Nun, wie steht das mit der 'Anziehungskraft' nun in Bezug zum Alleinsein oder der Einsamkeit? Schwierig zu sagen.

Wie hier ja bereits gesagt wurde, kann man in Gesellschaft sein, und sich dennoch einsam fühlen. Die pure Anwesenheit von anderen Menschen mag also etwas helfen, aber scheint nicht ausreichend zu sein. Die 'Attraktion' von anderen oder von einem selbst mag also die Anzahl von Menschen/Personen erhöhen können, aber es mag nicht ausreichen, um der Einsamkeit entgegenwirken zu können.

Was braucht es also wirklich?

So einfach es auch klingt, so komplex kann es auch sein. Man möchte einfach nicht allein sein, und zwar in dem Sinne, dass man Leute in gleicher Lebenssituation oder Gleichgesinnte/Ähnliche möchte. Anders ausgedrückt: "Man möchte sich verstanden und zugehörig zur Welt fühlen."

Nun, das ist alles verständlich, denke ich, aber eine Paradelösung habe ich dafür nicht. Eine Floskel oder so tut's da bestimmt nicht. Es muss gewissermaßen "maßgeschneidert" sein, also für den jeweiligen Fall bzw. Person passend.
 
Ja, das Wort 'Attraktion' ist fast besser als das Wort 'Attraktivität'. Man könnte auch von 'Gravitation' oder 'Anziehungskraft' sprechen.

Diese 'Anziehungskraft', das kann man natürlich auf unterschiedlichste Weise sehen. Viele würden da eben gleich an Geld oder ein schönes Erscheinungsbild denken. Nachvollziehbar, aber da gibt es natürlich noch sehr viel mehr.

Habe mir ein paar Gedanken gemacht und komme zu dem Schluss, dass für mich Gutmütigkeit das größte, stärkste oder "attraktivste" Merkmal einer Person ist - das gepaart mit halbwegs realistischer Einschätzungsweise und ein paar Fähigkeiten/Kompetenzen - perfekt. Ob jemand nun reicher oder ärmer ist, die äußere Erscheinung mehr oder weniger allgemeinen Schönheitsidealen entspricht, das ist aus meiner Sicht eher nachrangig.

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Nun, wie steht das mit der 'Anziehungskraft' nun in Bezug zum Alleinsein oder der Einsamkeit? Schwierig zu sagen.

Wie hier ja bereits gesagt wurde, kann man in Gesellschaft sein, und sich dennoch einsam fühlen. Die pure Anwesenheit von anderen Menschen mag also etwas helfen, aber scheint nicht ausreichend zu sein. Die 'Attraktion' von anderen oder von einem selbst mag also die Anzahl von Menschen/Personen erhöhen können, aber es mag nicht ausreichen, um der Einsamkeit entgegenwirken zu können.

Was braucht es also wirklich?

So einfach es auch klingt, so komplex kann es auch sein. Man möchte einfach nicht allein sein, und zwar in dem Sinne, dass man Leute in gleicher Lebenssituation oder Gleichgesinnte/Ähnliche möchte. Anders ausgedrückt: "Man möchte sich verstanden und zugehörig zur Welt fühlen."

Nun, das ist alles verständlich, denke ich, aber eine Paradelösung habe ich dafür nicht. Eine Floskel oder so tut's da bestimmt nicht. Es muss gewissermaßen "maßgeschneidert" sein, also für den jeweiligen Fall bzw. Person passend.

Okay, weiters:

Was genau braucht oder will man eigentlich? Ich meine, das ist vielleicht gar nicht so klar oder mag sich verändern. Sollen die anderen sich verändern oder soll man sich selbst verändern? Vielleicht einfach darauf warten, dass sich entsprechende Freundschaften, Partnerschaften, etc., einstellen, die passen und einen gewissermaßen von der Einsamkeit befreien?
 
Da braucht man sich ja nur umsehen, welche Leute ziehen einen selber an, oder welches Verhalten wird als anziehend empfunden?

Ja, im Grunde gibt es dafür "allgemeine Regeln", welche bei Befolgung auch nicht der Individualität berauben oder so.

Das Problem mit der Einsamkeit ist nicht zuletzt, dass sich eventuell eine gewisse Schwermut herausbildet, vielleicht auch Misanthropie. Gleichfalls wird vielleicht auch die aus meiner Sicht grundgegebene Herzlichkeit und Gutmütigkeit abgelegt, was die Einsamkeit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nur noch befördert.

Ja, es mag ein Teufelskreis sein, aus dem man gar nicht leicht herauskommt. Das ist aber keine Prophezeiung meinerseits, sondern nur die Darstellung einer von vielen Möglichkeiten.

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Gleichfalls, auch die Veränderung im Äußeren ist nicht zu unterschätzen, aber wenn das Äußere nicht mit dem Inneren einhergeht, fällt es einem früher oder später auf die Füße. Aus meiner persönlichen Sicht ist das Innere wichtiger als das Äußere. Wenn das mit dem Inneren passt, ergibt sich das Äußere.
 
Die Eltern konnten eben nicht anders aus Umständen, die sie selbst gefangen hielten oder weil sie es eben selbst so vorgelebt bekommen haben von ihren Eltern.
Sie wollten ja nur das Beste für ihr Kind.
Ich glaube nicht, dass es ihnen bewußt war, dass ihr Verhalten gegenüber dem Kind eher kontraproduktiv war. Für das Kind war es ganz normal. Die Eltern waren ja Vorbild.
Nö, das würde ich nicht so stehen lassen. Die Eltern wissen im Regelfall ganz genau wie unglücklich ihr Kind mit ihren Entscheidungen ist, und tun es trotzdem, denn "bei ihnen gab es das ja auch nicht!". Die könnten locker über ihren eigenen Schatten springen, wollen aber nicht. Gewissermaßen eine späte Rache an ihren eigenen Eltern die ihnen mal das Leben schwermachten, der Enkel als Sündenbock, weil man die Großeltern nicht mehr packen kann und sie selber es nicht schafften, sich damals gegen die eigenen Eltern aufzulehnen und ihre wahren Lebenswünsche zu verwirklichen als es noch gegangen wäre.
Deswegen bezeichne ich das als Weitergeben vergangener Fehler, Schwächen und Schulden in einer Kette auf die Nachkommen. Oft wird diese ungute Kette nur dadurch beendet, daß die Kinder oder Enkel konsequent auf eigene Nachkommen verzichten, was heute übrigens ziemlich oft passiert, da insbesondere Frauen nicht mehr zum Kinderkriegen gezwungen werden können. Es ist keine "eheliche Pflicht" mehr.
 
Oft wird diese ungute Kette nur dadurch beendet, daß die Kinder oder Enkel konsequent auf eigene Nachkommen verzichten
Bei mir ist das zum Beispiel so. Die ungute Kette der negativen und destruktiven Glaubenssätze endet mit mir. Ich könnte sie an niemanden mehr weiter geben. Wobei ich mir persönlich einbilde, dass ich es selbst nicht getan hätte. Aber wer weiß, wie sehr meine Eltern mir in die Erziehung reingeredet hätten, wenn ich Kinder hätte.
 
Nö, das würde ich nicht so stehen lassen. Die Eltern wissen im Regelfall ganz genau wie unglücklich ihr Kind mit ihren Entscheidungen ist, und tun es trotzdem, denn "bei ihnen gab es das ja auch nicht!". Die könnten locker über ihren eigenen Schatten springen, wollen aber nicht. Gewissermaßen eine späte Rache an ihren eigenen Eltern die ihnen mal das Leben schwermachten, der Enkel als Sündenbock, weil man die Großeltern nicht mehr packen kann und sie selber es nicht schafften, sich damals gegen die eigenen Eltern aufzulehnen und ihre wahren Lebenswünsche zu verwirklichen als es noch gegangen wäre.
Deswegen bezeichne ich das als Weitergeben vergangener Fehler, Schwächen und Schulden in einer Kette auf die Nachkommen. Oft wird diese ungute Kette nur dadurch beendet, daß die Kinder oder Enkel konsequent auf eigene Nachkommen verzichten, was heute übrigens ziemlich oft passiert, da insbesondere Frauen nicht mehr zum Kinderkriegen gezwungen werden können. Es ist keine "eheliche Pflicht" mehr.
Wenn man bei solchen Eltern aufwächst muss man eben "die Eier" haben sich ihnen gegenüber "aufzulehnen" um das eigene Leben, was einen zufriedener macht, eben Leben zu können - und die Gefahr, die eigenen Eltern sind auf immer "schlecht zu sprechen" auf einen selbst bzw. es kommt gar zum Kontaktabbruch mit ihnen - in Kauf nehmen.
 
Bei mir ist das zum Beispiel so. Die ungute Kette der negativen und destruktiven Glaubenssätze endet mit mir. Ich könnte sie an niemanden mehr weiter geben. Wobei ich mir persönlich einbilde, dass ich es selbst nicht getan hätte. Aber wer weiß, wie sehr meine Eltern mir in die Erziehung reingeredet hätten, wenn ich Kinder hätte.

Das klingt irgendwie auch traurig, aber ja, mir haben Frauen auch gesagt, dass sie keine Nachkommen haben oder haben werden. Das Ganze wird mit ihnen enden - ungefähr so.

Und ja, ich erachte es in Anbetracht des Fortpflanzungsinstinkts als eine enorme Stärke, wenn jemand in Anbetracht aller Umstände einen "Schlusspunkt" setzt, obwohl er vielleicht andere Möglichkeiten hätte.

~~~

Nun, ich möchte nicht sagen, ob das jeweils richtig oder falsch ist, aber ich kann es verstehen.
 
Oder eben man hat das Problem als Kind erkannt, bekommt selbst ein Kind und unterbricht diese Kette bewußt weil das eigene Kind eben nicht so unter seinen Eltern leiden doll wie man selbst als Kind bei seinen Eltern drunter gelitten hat.
 
Oder eben man hat das Problem als Kind erkannt, bekommt selbst ein Kind und unterbricht diese Kette bewußt weil das eigene Kind eben nicht so unter seinen Eltern leiden doll wie man selbst als Kind bei seinen Eltern drunter gelitten hat.

Ja, das gibt's natürlich auch. Es gibt aber auch viele Leute, die leicht abgewandelt genau dasselbe tun wie ihre Eltern auch. Viele bekommen diese weitergeführten Muster gar nicht so leicht mit.

~~~

Alleine in diesem Faden, man ist wirklich so viel anders als Vater und/oder Mutter?

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Viele wünschen sich einfach nur, dass sie anders wären als ihre Eltern, aber sind sie wirklich anders?
 
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