Erstmal gebe ich Dir Recht, mich stört ebenfalls diese Punktbohrerei, jeder, der jemals in der näheren oder weiteren Umgebung mit dem Co-Piloten zu tun hatte, gibt irgendwo seinen Senf dazu, ärgert mich auch bei anderen Dingen, wenn eine krasse Straftat begangen wurde, werden da die Nachbarn befragt und dann kommen solche Aussagen: " ... er war so ein netter Mensch, hat immer gegrüßt ..." oder so ähnlich.
Bissl schmunzeln musste ich doch, warum der Mensch fliegt, obwohl er keine Flügel hat. Na ja, er fährt ja auch Auto, obwohl er keine Räder hat ... und statistisch gesehen gibt es mehr Tote auf den Autobahnen als in der Luft.
Ich werde nach wie vor genau so weiter fliegen. Macht sich schlecht, per Auto oder Bus rund um die halbe Welt zu kommen, wenn man sein Kind sehen will.
Mit den Sicherheitskontrollen habe ich eher kein Problem, habe nix zu verbergen und bin schon durch so nen Scanner gegangen und mehrfach in USA zur Drogenkontrolle herausgeholt worden ...
Ich habe aber Flugangst und für mich ist Fliegen nicht gerade ein Genuss. Ich bin immer aufgeregt und gestresst und erst wieder ruhig, wenn der Flieger aufgesetzt hat.
Ich bin immer geflogen, nach dem 11. September genauso wie ich jetzt weiter fliegen werde. Ich habe immer ein mulmiges Gefühl, wenn man eingecheckt hat und auf den Abflug wartet, oder wenn mein Kind fliegt.
Aber dann dürfte ich auch nicht auf der Straße unterwegs sein, nicht mal mit dem Fahrrad oder zu Fuß ...