dr.superman
Sehr aktives Mitglied
Seine Eltern sind beide Akademiker und neigen leider dazu, ihm unter die Nase zu binden, dass die Kinder ihrer Freunde schon viel weiter wären als er. Sie fördern so, dass er sich wie ein Taugenichts fühlt.
Ich finde es vollkommen legitim, dass wenn die Eltern hier nicht die Jobs haben können, für die sie qualifiziert sind und der Sohn 1 nichts macht, Sohn 2 zu fragen, warum er so lange studiert.
Was sollen sie denn machen, mit solchen Kindern sind sie in der Falle; Dass er sich als Taugenichts fühlt, liegt daran, dass er nichts auf die Kette bekommt, das den Eltern zu zu schieben, ist einfach unfair und als Kind über seine Eltern zu sagen, dass sie bei der Erziehung versagen, ist harter Tobak. Er soll mal runter kommen von seinem hohen Ross... mehr als Abi hat er ja wohl nicht.
Generell denke ich, dass ihm eine Pause vom Studium gut tut. Harte Jobs in der Produktion oder sterbelangweilige Jobs im Büro erden ihn und er sieht, wie ihn ein Studium vor so etwas bewahren kann. Außerdem muss er allmählich mal auf die maximale Studiendauer achten, das ist ungleich der Regelstudienzeit.... die meisten POs sprechen von 10 Semestern. Wenn er das Nebenfach wechselt, um die Semesterzahl nach unten zu senken, verlängert sich das Studium aber noch mal.
Gut wäre, er würde mal zur Studienberatung gehen. Schleif´ ihn am besten dorthin, sonst wird das nichts.
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