Hallo zusammen
Ich habe ein kleines Problem, wobei das Problem immer größer wird.
Ich arbeite nun seit 6 Jahren inkl. der Ausbildung als Chemielaborantin und bin 25 Jahre jung. Ich gehörte zu den Landesbesten und mir flog irgendwie alles zu. Mittlerweile bin ich bei meinem dritten Arbeitgeber. Und was soll ich sagen.... Es gefällt mir nicht. Am Anfang dachte ich immer, es sei der Job. Nun bin ich beim 3. Arbeitgeber und es gefällt mir wieder nicht. Ich habe das Gefühl zu verblöden. Immer nur Dienst nach Vorschrift und nach Anweisungen. Ich muss meinen Kopf nicht mehr benutzen und das belastet mich sehr.
Ich gehe unmotiviert an die Arbeit und denke am Montag schon ans Wochenende oder wann ich endlich wieder Urlaub habe.
Ich wünsche mir einfach so sehr eine Tätigkeit, bei der ich selbst nachdenken muss. Im Labor wird einem alles per SOP vorgegeben. Ich muss alles so machen, wie es dort steht. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich merke selbst, wie ich langsam verblöde. Selbst wenn ich dann mal nachdenken könnte, mache ich es nicht mehr - Ich habe mittlerweile einfach abgeschaltet.
Ich habe überlegt, nebenberuflich zu studieren. Das Studienfach wäre auch wieder im Bereich Chemie. Alles andere geht leider nicht berufsbegleitend.
Nun habe ich Angst, dass ich jeden Monat 500€ für ein Studium ausgeben werde, nur um am Ende zu merken, dass die komplette Branche nichts für mich ist. Oder dass ich keinen passenden Job finde bzw gar keinen. Oder eben wieder feststellen muss, dass es die falsche Entscheidung war.
Was, wenn ich meinen Beruf vollkommen falsch gewählt habe?
Ich weiß einfach nicht, wie ich herausfinden soll, was das Richtige ist.
Ich bin einfach eine Theoretikerin. Ich liebe Statistik, das Nachdenken über Probleme. Die Abläufe bis zu einem Endprodukt. Nicht das Endprodukt selbst.
Doch wie bringt mich das weiter? Ich will nicht kündigen, weil ich so schon Angst vor der Altersarmut habe und mir denke, dass dieser Job, für meine Rente gesehen, immer noch besser ist, als gar kein Job. Obwohl ich mir dann ausreichend Zeit für mich selbst nehmen könnte.
Wie würdet ihr vorgehen?
Denn meine Interessen während der Schulzeit bzw die Fächer in denen ich gut war, haben mich anscheinend zu einer falschen Entscheidung leiten lassen
Eins steht fest. Ich werde als Chemielaborantin niemals glücklich werden. Das kann nicht alles gewesen sein
Ich habe ein kleines Problem, wobei das Problem immer größer wird.
Ich arbeite nun seit 6 Jahren inkl. der Ausbildung als Chemielaborantin und bin 25 Jahre jung. Ich gehörte zu den Landesbesten und mir flog irgendwie alles zu. Mittlerweile bin ich bei meinem dritten Arbeitgeber. Und was soll ich sagen.... Es gefällt mir nicht. Am Anfang dachte ich immer, es sei der Job. Nun bin ich beim 3. Arbeitgeber und es gefällt mir wieder nicht. Ich habe das Gefühl zu verblöden. Immer nur Dienst nach Vorschrift und nach Anweisungen. Ich muss meinen Kopf nicht mehr benutzen und das belastet mich sehr.
Ich gehe unmotiviert an die Arbeit und denke am Montag schon ans Wochenende oder wann ich endlich wieder Urlaub habe.
Ich wünsche mir einfach so sehr eine Tätigkeit, bei der ich selbst nachdenken muss. Im Labor wird einem alles per SOP vorgegeben. Ich muss alles so machen, wie es dort steht. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich merke selbst, wie ich langsam verblöde. Selbst wenn ich dann mal nachdenken könnte, mache ich es nicht mehr - Ich habe mittlerweile einfach abgeschaltet.
Ich habe überlegt, nebenberuflich zu studieren. Das Studienfach wäre auch wieder im Bereich Chemie. Alles andere geht leider nicht berufsbegleitend.
Nun habe ich Angst, dass ich jeden Monat 500€ für ein Studium ausgeben werde, nur um am Ende zu merken, dass die komplette Branche nichts für mich ist. Oder dass ich keinen passenden Job finde bzw gar keinen. Oder eben wieder feststellen muss, dass es die falsche Entscheidung war.
Was, wenn ich meinen Beruf vollkommen falsch gewählt habe?
Ich weiß einfach nicht, wie ich herausfinden soll, was das Richtige ist.
Ich bin einfach eine Theoretikerin. Ich liebe Statistik, das Nachdenken über Probleme. Die Abläufe bis zu einem Endprodukt. Nicht das Endprodukt selbst.
Doch wie bringt mich das weiter? Ich will nicht kündigen, weil ich so schon Angst vor der Altersarmut habe und mir denke, dass dieser Job, für meine Rente gesehen, immer noch besser ist, als gar kein Job. Obwohl ich mir dann ausreichend Zeit für mich selbst nehmen könnte.
Wie würdet ihr vorgehen?
Denn meine Interessen während der Schulzeit bzw die Fächer in denen ich gut war, haben mich anscheinend zu einer falschen Entscheidung leiten lassen
Eins steht fest. Ich werde als Chemielaborantin niemals glücklich werden. Das kann nicht alles gewesen sein