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Beruf nur zum Geld verdienen?

Würdet ihr nur zum Geld verdienen, einen Beruf ausüben?

  • Ja

    Teilnahmen: 41 51,9%
  • Nein

    Teilnahmen: 25 31,6%
  • Vielleicht

    Teilnahmen: 14 17,7%
  • Keine Ahnung

    Teilnahmen: 3 3,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    79
Ich habe 48 Jahre in einem Beruf gearbeitet, der mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat und komplett langweilig war. Als es darum ging einen Beruf auszusuchen, hatte ich keine Ahnung was ich machen sollte/wollte. Ein Praktikum konnte man damals nicht machen, weil es sie nicht gab. Meine Schwester ist dann auf eine Idee gekommen und ich habe dann was im Büro gemacht.

Als ich gerade 3 Monate in Rente war, habe ich an einer Führung in einer Oper teilgenommen und da wurde mir klar was ich gerne gemacht hätte. Die Theaterwerkstatt hätte mich interessiert.
Mit meiner ungeliebten Arbeit habe ich dafür gesorgt, dass ich genug Geld verdient habe, um eine vernünftige Rente zu bekommen, mit der ich gut leben kann.

Es ist nicht schön eine Arbeit zu machen, die einen überhaupt nicht interessiert nur um Geld zu verdienen. Man geht nicht gerne zur Arbeit und ist froh wenn Feierabend ist. Man wird unzufrieden. Heute hat man die Möglichkeiten Praktika zu machen und da würde ich alle Möglichkeiten ausnutzen, die es gibt, um herauszufinden, was mir liegt und was ich gerne machen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt auf den Beruf an.
Im Büro und in der Produktion ist das sicherlich möglich.
Im sozialen Bereich wird es schwierig.
 
Na klar. Jeder würde gerne sein Hobby zum Beruf machen. Und das ist ja auch möglich,
wenn man Zeit in eine entsprechende Ausbildung investiert. Wenn man dies nicht kann,
muss man sich der bitteren Lebensrealität stellen, für sein wirtschaftliches Überleben
ohne Spaßfaktor zu sorgen. Ist auch nicht so schlimm, man bekommt ja Geld dafür und
hat das Gefühl anderen nicht auf der Tasche zu liegen. Das war für mich immer wichtig.
 
Oh doch, es gibt sehr viel Schlimmeres, als einen Job, den man nicht mag oder vielleicht sogar hasst: in die Armut oder die Arbeitslosigkeit abzurutschen und daraus nur noch ganz schwer zu entkommen.
Ich komme aus der Armut. Ich weiß wie das ist wenn man Kleidung und Spielzeug für das Kind gespendet bekommt. 12h-tage und trotzdem sorgt man sich regelmäßig wie man denn jetzt die Miete zahlt. Ich weiß wie es ist.
Ich weiß aber auch, dass man in Deutschland den Luxus hat wechseln zukönnen. Sich weiterzubilden. Es wäre doch blöd diesen Luxus nicht zu nutzen, oder nicht zu sehen...
Man muss halt die arschbacken zusammenkneifen. Kämpfen für ein besseres leben. Jeden Tag aufs neue. Und es lohnt sich. Denn heute bin ich in der Lage Kindern in Armut Kleidung und Spielzeug zu spenden.
 
Hallo,
Ich habe folgendes Anliegen an die Gruppe.
Könntet ihr euch vorzustellen, einen Beruf nur zum Geld verdienen lebenslang zu machen? Oder ein Beruf, von dem ihr Aspekt mögt, der aber eigentlich unter eurem Anspruch liegt , zu machen?
Schreibt mir bitte eure Antworten
Es ist halt mittlerweile wirklich schwierig die goldene Mitte zu finden. Für mich war immer einer der Hauptaspekte gut zu verdienen, damit ich mir keine Sorgen um meine Existenz machen muss....das gab mir immer ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Nun sehe ich es so, dass es aber auch enorm wichtig ist, sich im Team wohl zu fühlen und Spaß zu haben...Das ist echt schon die halbe Miete. Hatte da in der Vergangenheit nur schlechte Erfahrungen und bin nur noch mit Bauchschmerzen auf die Arbeit. Ich befinde mich aber auch schon im Prozess die Abteilung zu wechseln....da wären dann beide Aspekte gegeben. Geld im Leben ist wirklich nicht alles..........aber der Spruch hilft dir leider auch nicht, deine Rechnungen, Miete etc. zu zahlen.
 
Schön , wenn der Beruf Spaß macht. Aber in erster Linie dient der Job zur Finanzierung des Lebens und der Freizeit.
es darf einem aber auch nichts ausmachen....
ic hhabe mal eine Arbeitsstelle gewechselt, weil die mega-belastend war.
Noch über ein halbes Jahr später hatte ich davon Albträume.....
schlimm ist auch, wenn man nur Zeit totschlagen muss...
habe ich als Student in diversen Ferienjobs erlebt. Die Arbeit war eigentlich nach drei Studnen getan und dann hing man bis auf kurze Zeiten nur noch rum und hat gewartet, bis man gehen durfte.
Das über Jahre hinweg ist auch nicht aushaltbar.
 

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