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Beruf Kinderpfleger/in und Erzieher/in

Sonnenblume4407

Aktives Mitglied
Bei den Bericht hat man echt keine Lust auf Kinderpflege, vor allem wenn man weiß, dass es die Situation für Lehrerin noch mieser ist. Da laufen die Eltern dauernd Amok, wenn ihr ach so hochbegabtes Balg nicht für jeden Pups ne 1 hinterhergeworfen bekommt.
Tatsächlich habe ich eine bekannte die Grundschullehrin ist sie erzählt genau das und das sie praktisch die Kinder erziehen muss, weil manche Eltern sich nicht zuständig dafür fühlen.
Oder wenn ihr Kind eine schlechte Note geschrieben hat oder die Hausaufgaben nicht gemacht hat ist es natürlich ihre Schuld nicht der Eltern.
 

Sarnade

Aktives Mitglied
Bei den Bericht hat man echt keine Lust auf Kinderpflege, vor allem wenn man weiß, dass es die Situation für Lehrerin noch mieser ist. Da laufen die Eltern dauernd Amok, wenn ihr ach so hochbegabtes Balg nicht für jeden Pups ne 1 hinterhergeworfen bekommt.
Ich kenne Leute, die ihr total verzogenes Einzel- und Scheidungskind für hochbegabt halten, selber aber nicht mal in der Lage sind, eine kurze Einladung zu einer Dienstbesprechung vernünftig zu formulieren.... Bei dem Blag muss wohl eine genetische Mutation stattgefunden haben. :p Erzieher/innen und Lehrer/innen können einem wirklich Leid tun.
 

Sonnenblume4407

Aktives Mitglied
Ich kenne Leute, die ihr total verzogenes Einzel- und Scheidungskind für hochbegabt halten, selber aber nicht mal in der Lage sind, eine kurze Einladung zu einer Dienstbesprechung vernünftig zu formulieren.... Bei dem Blag muss wohl eine genetische Mutation stattgefunden haben. :p Erzieher/innen und Lehrer/innen können einem wirklich Leid tun.
Einer der Klassiker ist auch wenn sie behaupten das ihr Kind etwas langsamer ist und etwas Zeit braucht zum lernen.
Gruppen Regeln zu lernen können Kinder schnell und wenn ein Kind Förderung in einem Bereich braucht weil es Probleme hat ist mit warten nicht geholfen.
Da muss gehandelt werden sonst wird sowas schlimmer.

Aber das beste ist wenn Eltern versuchen mir meinen Job zu erklären oder Eltern wollen eine extra Wurst haben.
Z.b Eltern die ihre Kinder vegan erziehen wollen und von uns verlangen das ihre Kinder kein Fleisch und Milchprodukte bekommen.
Machen wir aber nicht es ist nun mal so das Kinder regelmäßig Fleisch und Milchprodukte essen müssen damit sie keine Wachstumstörung oder mangel Erscheinungen bekommen.
Aber solchen Eltern interessiert es nicht.
 

Sonnenblume4407

Aktives Mitglied
Allerdings habt auch ihr - ergänzend zu den Eltern - erzieherische Aufgaben. Sonst frage ich mich nämlich, weshalb der Beruf "Erzieher/in" lautet.
Das habe ich eben überlesen tut mir leid.

Du hast natürlich Recht.
Aber unser Auftrag ist die Begleitende Erziehung mit anderen Worten wir sollen die Eltern begleiten ihnen helfen wenn sie Unterstützung braucht, Ratschläge geben oder zu hören wenn sie jemanden zum reden brauchen.
Alle Kitas haben einen Bildubgsauftrag und Erziehungsautrag und dieser sieht vor das wir die Kinder auf die Schule vorbereiten.
Mit anderen Worten die Kinder sollen lernen wie man sich in einer großen Gemeinschaft verhält.
Wie man innerhalb dieser Gemeinschaft Konflikte löst.
Das man sich gegenseitig respektiert und wünsche berücksichtig.
Wir sollen auch die Kinder fördern das ihr Sozialverhalten z.b verbessert wird.
Ihre Konzentration und so weiter.

Ich sehe es die Eltern bauen durch ihre Erziehung ein Gerüst auf und wir füllen dieses Gerüst mit den Eltern zusammen so das die Kinder später in der Schule keine großen Probleme bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sarnade

Aktives Mitglied
Vielleicht wäre es auch besser gewesen, man hätte es bei der früheren Berufsbezeichnung "Kindergärtnerin"/"Kindergärtner" belassen. Dann hätte dieses Missverständnis gar nicht entstehen können.
 

blackstone

Aktives Mitglied
Vielleicht wäre es auch besser gewesen, man hätte es bei der früheren Berufsbezeichnung "Kindergärtnerin"/"Kindergärtner" belassen. Dann hätte dieses Missverständnis gar nicht entstehen können.
Das ist schon richtig so. Die Kinder werden ja nicht eingepflanzt und gegossen. Zudem kann ein Kinderpfleger/Erzieher in so viel mehr Stellen arbeiten, als im Kindergarten.

  • Kinderkrippe
  • Kindergarten
  • Schulhort
  • alles obige noch mal mit Integration/Inklusion
Auch die Altersgruppen variieren. Nicht jeder hat Kinder in der Kindergartenstufe.

Fakt ist: Diese Berufe sind eben NICHT Kaffeetrinken und "nur auf Kinder aufpassen"
Den pflegerischen Aspekt besonders im Behindertenbereich mit Medikamentengabe, Helfen beim Anziehen, Ausziehen, Toilettengang ist nicht zu vernachlässigen. Frühförderung mit Bildung gehört offiziell auch zu den Aufgaben. Nicht nur Spielplatz und malen.

Meine Freundin stellt fest, dass viele Kinder heute nicht mal wissen, was ein Wald ist. Lebenspraktische Fähigkeiten werden meist in der Einrichtung vermittelt und die eltern geben 80% der Erziehungsaufgabe ab.

"Kindergärtner" wird dem bei weitem nicht gerecht.
 

Sarnade

Aktives Mitglied
Warum darf man dann weiter "Kindergarten" sagen? Man kann die political correctness auch auf die Spitze treiben, und der Begriff "Erzieher" ist viel zu weit und damit unpräzise. Auch und vor allem die Eltern sind Erzieher der Kinder, ebenso später die Lehrer. Der Begriff "Erzieher" wird den Aufgaben also ebenso wenig gerecht.

Welche Aufgaben Erzieherinnen und Erzieher in einem Kindergarten haben, ist mir bekannt. Personen, die meinen, der Beruf bestehe nur in der Beaufsichtigung von Kindern, sind ebensolche Dumpfbacken wie diejenigen, die pauschal sämtliche Angehörige des öffentlichen Dienstes als faul diffamieren.

Was wirklich in einem Beruf zu leisten ist, können am ehesten diejenigen beurteilen, die ihn ausüben. Wobei der Blick über den Tellerrand nicht schadet: Viele meinen, nur sie würden in ihrem Beruf etwas leisten, und befänden sich an der Grenze der Belastbarkeit. Was andere tun müssen, wird einfach ausgeblendet, ignoriert oder abgewertet. Das ist auch wieder mal typisch für Deutschland
 
Zuletzt bearbeitet:

blackstone

Aktives Mitglied
Auch und vor allem die Eltern sind Erzieher der Kinder
Aber die Eltern sind im Kindergarten ja nicht da. Und da muss ein Kind auch erzogen werden.
Was die Eltern versäumen muss von den Erziehern trotzdem aufgefangen werden.
Auch sind Erziehung/Bildung sehr eng mit einander verwoben. Gerade bei Kindern kannst du nicht erziehen, ohne auch gleichzeitig zu bilden, oder umgekehrt. Alles was das Kind in diesem Alter erfährt prägt es.

Der Begriff "Erzieher" wird den Aufgaben also ebenso wenig gerecht.
Er beschreibt aber etwas genauer, was die Aufgaben sind, als Kindergärtner.
Es gibt keinen Begriff, der dem gerecht wird. Es gibt übrigens auch keine Bezahlung, die dem gerecht ist.

Und mit political correctness hat das weniger zu tun als mit correctness an sich.
Du bist zB. Volljuristin. Du kannst Rechtsanwältin sein, Staatsanwältin, Richterin, Notarin.
Würdest du dich dann beispielsweise als "Kanzleidame" beruflich verstanden fühlen?
 

mucs

Aktives Mitglied
Es heißt Kindergarten, weil der Begründer der Kindergärten, Friedrich Fröbel, von den "Kinderbewahranstalten", wie sie ursprünglich hießen, weg wollte. Von ihm stammt das Zitat "Kinder sind wie Blumen. Man muss sich zu ihnen hinabbeugen, wenn man sie erkennen will.", daher -> Kindergarten. Heutzutage ist der Begriff "Kindergarten" übrigens eher umgangssprachlich, man spricht i.d.R. von Kindertagesstätten.

Auch der Begriff "Kindergärtnerin" stammt aus dieser Zeit und ist deshalb einfach vollkommen überholt. Eine Ausbildung zum/zur Erzieherin ist ein mehrjähriger Ausbildungsgang, von Bundesland zu Bundesland mit mehr oder weniger praktischem Anteil. Die Fachschule Sozialpädagogik, an deren Ende der Berufsabschluss steht, berechtigt nicht nur zum Arbeiten im Kindergarten, sondern auch zur Arbeit in Hort, Krippe, Altenheim, Erziehungheim etc.. Warum also bitteschön sollte man eine/n Erzieher/in nicht auch so nennen dürfen?

Das hat also alles nix zu tun mit political correctness, sondern eher mit zeitgemäßem Sprachgebrauch. Der Begriff Kindergärtner/in ist einfach falsch, denn mit der Ausbildung ist man zu viel mehr in der Lage und berechtigt.
 

Sarnade

Aktives Mitglied
Es gibt übrigens auch keine Bezahlung, die dem gerecht ist.
Doch, die gäbe es, auch wenn die derzeitige Bezahlung zu gering ist. Denn 1 Million pro Monat wäre schon ein bisschen viel für die Tätigkeit, oder nicht? Einem Grundschullehrer würde man diesen Verdienst ja auch nicht zubilligen. Und einem Arzt, Krankenpfleger oder Ingenieur oder Polizisten oder was auch immer auch nicht.
 

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