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Benzinpreise: WICHTIG! BITTE ALLE MAL ANSCHAUEN!

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Wollte damit nur andeuten, das dies alles nicht so eindeutig klar ist - und die Hoffnung, der Preis werde schlagartig um vielleicht ein Drittel zurückgehen, eine Wunschvorstellung sein könnte.
Ich rechne mit 200 Dollar je Fass am Jahresende und einen Benzinpreis/Diesel von 2 Euro. Mindestens.

Das ist realistisch.

Und wer annimmt, dass bei einer Steuersenkung der Preis fällt, der ist wirklich schlecht beraten und naiv.

Der Preis wird dann auf das Niveau wieder steigen, denn es hat sich ja gezeigt, dass es bezahlbar ist.

Und wenn ich sehe, wie die heute wieder auf der Autobahn gerast haben, der Sprit ist nicht zu teuer!
 
In den 60er Jahren war der Benzinpreis bei 60 Pfennigen - damals hat man etwa 400 Mark im Monat verdient. ( netto ) Heute hat man um die 2000 Euro - also 4000 DM und der Benzinpreis ist bei 3 Mark. ( 1,50 Euro )
Will heißen: Bei einem Verdienst von 2000 Euro ksotet das Benzin heute die Hälfte - bei einem Verdienst von 1000 Euro im Monat genau dasselbe wie damals.

Als Vergleich zu den heutigen Spritpreisen kann man nicht pauschal, die 60 iger Jahre,.. ein ganzes Jahrzehnt nennen.

Wo hast du diese Summen hergenommen ?



Hier wurde das Jahr 1968 genannt an das man sich erinnern kann,habe leider nur konkrete Angaben zu 1967 gefunden.

1967 :

Durchschnittlicher Bruttoverdienst eines Industriearbeiters: 836,- DM
" " " Angestellten : 1.242,-- DM


Benzinpreis stieg durch die Nahostkrise auf 66 Pfennig an.
An den, damals neu aufgestellten, Benzinautomaten zur Selbstbedienung wurden pro Liter sogar 1,--DM verlangt.


Bei diesen Bruttogehältern kann das von dir angegebene, durchschnittliche Nettoeinkommen von 400,--DM nicht stimmen.
Du schreibst damals hatte man ein Nettoeinkommen von 400,--DM , heute 2000,-- Euro.

Um 2000,--Euro Netto zu erhalten muß ein Bruttolohn von ca. 2.700,-- Euro verdient werden.
Das ist als Beispiel ,das Durchschnittsgehalt eines Elektroingenieurs.
 
Bei den 400 Mark hatte ich ein Beispiel aus der Verwandtschaft genommen. ( was on etwa 1960 gewesen sein dürfte ) Ich selbst habe ausgelernt als Einzelhandelskaufmann 430 Mark verdient. ( das war aber wesentlich später ) Erinnern kann ich mich an 1972 - da habe ich auch um die 800 Mark netto gehabt.
Ja, 1968 mag das schon gestimmt haben.
Ich habe auch von einem Nettoverdienst von 1000 Euro heutzutage geschrieben - insgesamt wollte ich damit aber anzeigen, das Benzin heute nicht teuerer als damals ist.

Benzinautomaten? Es gab wohl Zapfsäulen bei denen ein Geldschein eingegeben werden konnte - also 10 oder 20 Mark-Scheine. Die 1:25 Mischung für unsere Mopeds war damals übrigens auch teurer. Wenn das Benzin bei 80 Pfennig war - hat der Tankstellenbesitzer zumeist eine Mark für den Liter Mischung genommen. Führte immer dazu das man einfach beim Hochpumpen der "Mischungssäule" ein wenig manipuliert hat.

Hier habe ich noch was gefunden. Die Frage war, wielange man für einen Liter Benzin arbeiten muß:
-----------------------------------------------
Zitat:

Hi.
Benzinpreise eher gesunken. Wie sieht es jedoch in Bezug auf
die Nettolöhne aus? Muss man heute für 1 l Benzin länger
arbeiten als 1970?

1958: 16 Minuten
1960: 14 Minuten
1981: 4 Minuten
1985: 6 Minuten
1991: 4 Minuten
1997: 4 Minuten
1996: 4 Minuten
2000: 5 Minuten
2004: 5 Minuten
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:

Hi.
Benzinpreise eher gesunken. Wie sieht es jedoch in Bezug auf
die Nettolöhne aus? Muss man heute für 1 l Benzin länger
arbeiten als 1970?

1958: 16 Minuten
1960: 14 Minuten
1981: 4 Minuten
1985: 6 Minuten
1991: 4 Minuten
1997: 4 Minuten
1996: 4 Minuten
2000: 5 Minuten
2004: 5 Minuten



Facharbeiter ,
bei einem gesetzlichen Mindestlohn von Brutto 7,5o Euro,
und einem längst überholten Spritpreis von 1,50.

2008 : ca.15 Minuten

Man kann es auch so sehen,der Sprit ist nicht teurer geworden,man muß dafür nur länger arbeiten.😉 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, bei einem Stundenlohn von 7,50 Euro wäre man wieder auf dem Niveau von früher - diesen Mindestlohn hat aber noch niemand und die Durchschnittslöhne liegen wohl höher. Zudem verbrauchen die Autos weniger.
Früher ist ein ( falls es welche gab.... ) Sozialhilfeempfänger eben auch nicht Auto gefahren - was ja heute eine Grundbedingung für das Leben zu sein scheint.

Hier zum Thema Durchschnittstundenlohn. ( 2005 )

Zudem sprach die Ministerin die Rahmenbedingungen in den neuen und alten EU-Mitgliedsländern an: Während in Deutschland der Durchschnittsstundenlohn 26,30 Euro beträgt, wird er in Tschechien mit 3,90 Euro veranschlagt. Gleichzeitig ist die Arbeitszeit in Deutschland mit einem Durchschnittswert von 37,8 Stunden zum Teil fünf Stunden niedriger als etwa in Polen. Stewens: „Für unsere Unternehmer bedeutet dies
 
Zuletzt bearbeitet:
ihr stellt hier sehr hypothetische zahlenschupsereien auf, ohne rücksicht auf brutto/netto, anteil der spritkosten und kosten sonstiger lebenshaltung. fakt ist: die reallohn-entwicklung kann die preissteigerungen in keiner sparte decken auch nicht beim sprit.
 
Dazu die Meinung eines Wirtschaftswissenschaftlers :




Bei einem Zapfsäulenpreis von 1,50 Euro pro Liter, was derzeit möglicherweise realistisch ist, ergibt das folgende Rechnung:
Tatsächlicher Preis pro Liter: 0,540 €35,97% + Mineralölsteuer0,721 €48,07% = Nettowert🤐,261 €84,03% + Umsatzsteuer 19%:0,239 €15,97% = Bruttowert (Zapfsäule)🤐,500 €100,00%


In der Tat ist auch der eigentliche Preis des Mineralölproduktes pro Liter in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Der wirkliche Preistreiber ist aber nach wie vor der Staat, wie man mit diesen Zahlen unschwer zeigen kann:
Bei 1,50 Euro Bruttoverkaufspreis an der Zapfsäule ist die Mineralölsteuer 0,721 € und die Umsatzsteuer 0,239 €. Der Steueranteil pro Liter beträgt also 0,96 Euro oder satte 64 Prozent.

Wenn man uns in den Medien einhämmert, die bösen Mineralölkonzerne wären an allem schuld, dann ist das offensichtlich Propaganda - vielleicht, um Benzinpreisunruhen zu vermeiden. In Frankreich hat man das ja schon durch, und prompt die Mineralölsteuer gesenkt, undenkbar in Deutschland.
Und das ist natürlich noch immer nicht das Ende der Fahnenstange: seit 2003 hat man offensichtlich auch in Deutschland keine weitere Steuererhöhung mehr gewagt.

Dafür hat Frau Merkel mit Wirkung ab dem 1. Januar 2007 eine andere Möglichkeit der Verteuerung entdeckt: seit Beginn des Jahres muß dem normalen Mineralölprodukt nämlich teurer Ökosprit zwangsweise beigemischt werden, die Zwangsernährung an der Zapfsäule. Dies verteuert das Grundprodukt, wirkt aber "gesünder", weil es ja keine Steuererhöhung ist. So kann sich Frau Merkel in ihrem Wahlversprechen sonnen, die Mineralölsteuer nicht weiter erhöht zu haben, verteuert aber trotzdem das Benzin und kürzt somit die Mobilität.
Benzin, so zeigt die Rechnung, ist überschlägig gerechnet derzeit drei Mal so teuer wie es sein müßte. Etwa zwei Drittel des Zapfsäulenpreises landen direkt in der Staatskasse. Ganz offensichtlich ist hier das im Prinzip ja legitime Motiv der staatlichen Einnahmeerzielung durch Steuern und Abgaben vom ökologistisch motivierten Ziel der Kürzung und Rationierung von Mobilität und Energie in den Schatten gestellt worden.
Und selbst das dürfte übrigens kaum das Ende der bösen Geschichte sein: Wolfgang Schäuble, der kürzlich durch seinen Staatsmord-Vorschlag aufgefallen ist, bereitet bekanntlich die Maut für alle Fahrzeuge auf allen Straßen vor. Auch wenn dies derzeit noch geleugnet wird, kann eine Bemautung und damit ja auch Überwachugn aller Fahrten in nicht sehr ferner Zukunft als sicher gelten, denn man kann auf diese Weise ja nicht nur die bösen Terroristen dingfest machen, deren Existenz uns immer wieder recht glaubhaft versichert wird, sondern so schöne Zukunftskonzepte wie die indivioduelle Rationierung von Mobilität oder den Emissionshandel für den Autoverkehr einführen. Und den Leckerbissen wird der Mann im Rollstuhl sich sicher nicht entgehen

Explosion einer Steuer: die Minerallsteuer seit 1950
 
Zuletzt bearbeitet:
Ziemlich populistisch für einen "Wirtschaftswissenschaftler". Ich habe die richtigen Zahlen ja eingestellt.

Die Mineralölsteuer ist seit 2003 nicht erhöht worden - das ist richtig. Die Steueranteile pro Liter sind fix.
Die Mineralölsteuereinnahmen des Staates aber werden seit Jahren weniger. Und das Mehrwertsteueraufkommen steigt zwar, aber es verteilt sich halt. Man kann Geld nur einmal ausgeben.

Und zwecks Frankreich sei gesagt: Das Benzin kostet hier an den Supermart-Tankstellen etwa gleich wie in der BRD - ist aber an kleinen Tankstellen wesentlich teurer wie in der BRD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Grund für die Beibehaltung des Verbrennungsmotors liegt
in dem Charakter der Bestie Mensch und seiner emotionalen
Pest, sowie der geistigen Dekadenz, Habgier und sozialer
Verkommenheit.

Die Preise sind noch viel zu niedrig.

Trotz Klimawandel usw. noch eine Verbilligung des Sprits
zu wünschen, halte ich für ausgesprochen krank.

Mobiler Individualverkehr ist schon eine schöne Sache.
Aber das darf auf keinen Umständen zu Lasten der Umwelt
und zu Lasten von Gesundheit und Leben gehen. Aber
das genau tut es. Deswegen :

Für alle Verbrennungsmotoren: 5 Euro pro Liter !!

Herzlichst

Germ
 
Richtig! Die Preiserhöhungen werden der deutschen Industrie in den A**** treten und sie bei der Entwicklung von sparsameren Fahrzeugen geradezu beflügeln.
 
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