Dazu die Meinung eines Wirtschaftswissenschaftlers :
Bei einem Zapfsäulenpreis von 1,50 Euro pro Liter, was derzeit möglicherweise realistisch ist, ergibt das folgende Rechnung:
Tatsächlicher Preis pro Liter: 0,540 €35,97% + Mineralölsteuer0,721 €48,07% = Nettowert
🤐,261 €84,03% + Umsatzsteuer 19%:0,239 €15,97% = Bruttowert (Zapfsäule)
🤐,500 €100,00%
In der Tat ist auch der eigentliche Preis des Mineralölproduktes pro Liter in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Der wirkliche Preistreiber ist aber nach wie vor der Staat, wie man mit diesen Zahlen unschwer zeigen kann:
Bei 1,50 Euro Bruttoverkaufspreis an der Zapfsäule ist die Mineralölsteuer 0,721 € und die Umsatzsteuer 0,239 €. Der Steueranteil pro Liter beträgt also 0,96 Euro oder satte
64 Prozent.
Wenn man uns in den Medien einhämmert, die bösen Mineralölkonzerne wären an allem schuld, dann ist das offensichtlich Propaganda - vielleicht, um Benzinpreisunruhen zu vermeiden. In Frankreich hat man das ja schon durch, und prompt die
Mineralölsteuer gesenkt, undenkbar in Deutschland.
Und das ist natürlich noch immer nicht das Ende der Fahnenstange: seit 2003 hat man offensichtlich auch in Deutschland keine weitere Steuererhöhung mehr gewagt.
Dafür hat Frau Merkel mit Wirkung ab dem 1. Januar 2007 eine andere Möglichkeit der Verteuerung entdeckt: seit Beginn des Jahres muß dem normalen Mineralölprodukt nämlich teurer Ökosprit zwangsweise beigemischt werden, die
Zwangsernährung an der Zapfsäule. Dies verteuert das Grundprodukt, wirkt aber "gesünder", weil es ja keine Steuererhöhung ist. So kann sich Frau Merkel in ihrem Wahlversprechen sonnen, die Mineralölsteuer nicht weiter erhöht zu haben, verteuert aber trotzdem das Benzin und kürzt somit die Mobilität.
Benzin, so zeigt die Rechnung, ist überschlägig gerechnet derzeit drei Mal so teuer wie es sein müßte. Etwa zwei Drittel des Zapfsäulenpreises landen direkt in der Staatskasse. Ganz offensichtlich ist hier das im Prinzip ja legitime Motiv der staatlichen Einnahmeerzielung durch Steuern und Abgaben vom ökologistisch motivierten Ziel der Kürzung und Rationierung von Mobilität und Energie in den Schatten gestellt worden.
Und selbst das dürfte übrigens kaum das Ende der bösen Geschichte sein: Wolfgang Schäuble, der kürzlich durch seinen
Staatsmord-Vorschlag aufgefallen ist, bereitet bekanntlich die Maut für alle Fahrzeuge auf allen Straßen vor. Auch wenn dies derzeit noch geleugnet wird, kann eine Bemautung und damit ja auch Überwachugn aller Fahrten in nicht sehr ferner Zukunft als sicher gelten, denn man kann auf diese Weise ja nicht nur die bösen Terroristen dingfest machen, deren Existenz uns immer wieder recht glaubhaft versichert wird, sondern so schöne Zukunftskonzepte wie die indivioduelle Rationierung von Mobilität oder den Emissionshandel für den Autoverkehr einführen. Und
den Leckerbissen wird der Mann im Rollstuhl sich sicher nicht entgehen
Explosion einer Steuer: die Minerallsteuer seit 1950