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Benzinpreise: WICHTIG! BITTE ALLE MAL ANSCHAUEN!

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es mag sein, dass benzin damals real teurer war - allerdings wird heute sowohl im beruflichen als auch sozialen umfeld eine höhere mobilität vorausgesetzt als damals.

viele leute wären damals gewiss nicht eine stunde zur arbeit gependelt - heute machen das immer mehr....
 
Nach Angaben aus der Mineralölwirtschaft kostete ein Liter Benzin durchschnittlich 1,60 Euro, Diesel 1,56 Euro. Das sind beim Benzin zwei und beim Diesel drei Cent mehr als am vergangenen Freitag. Angesichts der hohen Spritpreise warnten Verbände der Transportbranche vor dem Verlust Zehntausender Jobs. Wirtschaftsforscher riefen zum sparsamen Umgang mit Energie auf.


Sind die Stundenlöhne seit letzten Freitag auch um 2-3 Cent gestiegen?
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Eben wurde mir gesagt,dass hier gestern
für Benzin 1,64 und für Diesel 1,56 gezahlt wurde.
 
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Nein, weil es mit Stundenlöhnen nicht das geringste zu tun hat. Der Stundenlohn steigt schließlich auch nicht wenn die Post das Briefmarken-Porto erhöht.
 
Ich hab die Faxen mit unserem Auto dick gehabt . Wir haben unser Auto weg getan . Mit der Monatskarte komme ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln überall hin ohne Angst vor Strafzetteln und co. Die Benzinpreise werden noch schlimmer steigen weil dieser Rohstoff knapp wird .Konnte sogar meinen Nebenjob aufgeben . Wegen des Autos hätte ich zusätzlich zu meiner Akkordarbeit am Fließband den schweren Putzjob weitermachen müssen . Jetzt kann ich mich gemütlich abends hinsetzen .
 
Öl wird nicht teurer weil es knapp ist, ist es zurzeit gar nicht, sondern weil darauf spekuliert wird. Auf lange Sicht wird Öl natürlich knapp werden, aber bis dahin, werden wir sowieso vom Öl weggekommen sein und dann wird das Öl, aufgrund der geringen Nachfrage, einem hinterher geschmissen.

Für 2010 haben viele namhafte Hersteller wieder Elektroautos angekündigt. Zusammen mit anderen Technologien wie Hybrid oder Wasserstoff-Antrieben, wird man vom Öl unabhängiger.

Dass was die Ökos nie erreicht haben, wird jetzt ganz schnell der Markt durchsetzen.
 
Dann erzähle mal, wie man mit Öl spekuliert......

Na, ist doch ganz einfach und sagt der Name schon selbst.
Man kauft an in der Spekulation auf höhere Wiederverkaufspreise. Beruhend eben auf der Spekulationen wie der Markt und seine Preise sich entwickeln werden.
 
Das lässt sich doch ganz einfach nachlesen.

Wo der Preis fürs Öl gemacht wird

Seit 1861 hat sich der Preis fürs Öl bis in die 1970er Jahre kaum verändert. Erst da steigt der Preis an

Die Warenterminbörse von New York, die New York Mercantile Exchange (NYMEX), ist einer von fünf Handelsplätzen fürs Öl weltweit. Gehandelt werden sogenannte Futures - das sind Öl-Lieferverträge, in denen Käufer und Verkäufer einen Preis fürs Barrel Öl vereinbaren, lange bevor das Öl überhaupt gefördert wird. Mit diesen Warentermingeschäften will man sich absichern gegen allzu große Preisschwankungen bei den Rohstoffen: Der Käufer weiß schon lange vorher, wieviel er zahlen muss, und der Verkäufer weiß, welchen Preis er bekommen wird. Beim Abschluss eines solchen Öl-Liefervertrages ist nur eine Anzahlung fällig, den zuvor ausgehandelten Preis muss der Käufer erst bei Lieferung zahlen. Der Vertrag regelt dabei alle Bedingungen der Lieferung: wann geliefert wird (Termin), was geliefert wird (Sorte des Öls) und was dafür bezahlt werden muss (Preis). Zwar wurde dieses Handelssystem geschaffen, um mehr Preis-Sicherheit zwischen Öl-Produzenten und Öl-Konsumenten, also beispielsweise Raffinerien, herzustellen. Doch in diesem System lässt sich auch gut auf einen steigenden oder fallenden Ölpreis spekulieren.
Wer am Ende den Preis zahlt

Eugen Weinberg ist Ölanalyst und beobachtet die weltweiten Ölmärkte für die Frankfurter Commerzbank

Der Frankfurter Öl-Analyst Eugen Weinberg schätzt, dass vom derzeitigen Ölpreis von circa 120 US-Dollar pro Barrel etwa 20 bis 30 Dollar auf die Spekulationsgeschäfte der Anleger, Investoren und Hedgefonds zurückzuführen sind. Das heißt, dass bis zu 25 Prozent des Ölpreises, den alle zahlen müssen, durch Spekulation entstehen. Das könnte, wie der Analyst meint, aber auch noch mehr werden, weil immer mehr Anleger ihr Geld in Öl investieren und sich durch Börsenspekulationen große Gewinne erhoffen. Als Auslöser für diesen Effekt wird unter anderem die weltweite Hypotheken-und Finanzkrise gesehen. Seit diese Märkte in 2007 und 2008 zusammengebrochen sind, suchen Fonds und Investment-Banken sich einen neuen Ort, um das Geld ihrer Kunden schnell zu vermehren und sie fanden die Rohstoffmärkte und das Öl. Je mehr Investorengeld dabei auf den Ölmarkt strömt, desto teurer wird das Öl. Und genau darauf spekulieren auch die Investoren und kaufen Öl am Warenterminmarkt, um es später weiterzuverkaufen, da sie es ja nicht selbst brauchen.

Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft, sagt der Ölanalyst Eugen Weinberg, wird sich zeigen, ob die Öl-Verbraucher bereit sind, den hohen Ölpreis, der auch durch die Börsenspekulationen entsteht, mitzutragen. Dann könnte auch die gerade entstehende Blase auf dem Ölmarkt platzen und die Preise wieder nach unten gehen. Ganz preiswert wird das Öl aber nie mehr werden.

Knappe Ressourcen, hoher Gewinn - Quarks & Co - WDR Fernsehen
 
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Nachfrage nach Rohöl ist sehr hoch , mit der Förderung ist nicht nachzukommen oder soll nicht nachgekommen werden . Die logische Konsequenz der Preis . Spekulanten gibt es auch die dieses für sich ausnutzen .
 
Zitat das ich dazu gefunden habe:

Ganz so einfach wie der erste Beantworter es schreibt, ist es nicht. Wenn jemand mit Öl spekulieren will, kann er zB heute Öl zu einem festgelegten Preis in der Zukunft kaufen, womit die Nachfrage und der Preis künstlich in die Höhe getrieben wird. Da er aber gar kein Öl haben will, muss er das auch wieder verkaufen, womit der Preis wieder gesenkt wird - letztendlich ein Nullsummenspiel. Dadurch können allerdings die Preisausschläge an den Märkten nach oben und unten verstärkt werden, was für die Realwirtschaft auch nicht gerade zum Vorteil ist, da es die Planungssicherheit vermindert
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Hier habe ich noch ein Zitat aus Wallstreet online:

[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Öl: Spekulation oder fundamentale Begründung?[/FONT]

[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Die Entwicklung des Ölpreises der vergangenen Monate bis hin zu Preisen von 135 US-Dollar je Barrel in der vergangenen Woche steht aktuell im absoluten Mittelpunkt an den Finanzmärkten. Dabei ist zu beobachten, dass die Meinungen über die Ursache des Preisanstiegs geteilt sind wie selten zuvor.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Die eine Seite sieht die steigende Nachfrage der bevölkerungsreichen Schwellenländer in Asien als Ursache, da ihr Bedarf den "Peak-Oil"-Zeitpunkt schneller erreichen lässt als bisher erwartet und zudem die Explorationstätigkeit in jüngster Vergangenheit keine nennenswerten Funde hervorgebracht hat. Dies geht aus der Berichterstattung des Handelsblatts hervor. Des Weiteren beschreibt die Redaktion die Gegenseite mit der vorherrschenden Meinung von spekulativen Preisübertreibungen als Ursache für die Entwicklung am Ölmarkt. Schätzungen von S&P zufolge sind nach Angaben des Berichts bisher in 2008 etwa 40 Mrd. Dollar durch Spekulanten in den Rohstoffmarkt gelangt. Ein Gros hiervon sei in die Energierohstoffe Erdöl und Erdgas geflossen. Dieses Kapital könne ebenso schnell wieder abgezogen werden.[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Weitere Gründe für den jüngst haussierenden Ölpreis sieht das Handelblatt in kurzfristigen Einflussfaktoren, welche jedoch auf Dauer keinen Bestand haben dürften. Hierzu zählen Produktionsprobleme, Streiks und Terrorattacken, sowie die Aufstockung der chinesischen Reserven im Hinblick auf die olympischen Sommerspiele. Weiterhin musste erst kürzlich eine norwegische Ölförderplattform teilweise geschlossen werden, was zu einer Reduzierung des täglich geförderten Öls um 138.000 Barrel geführt hätte. Gleichzeitig entschärfte jedoch der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate die Furcht einer dauerhaften Angebotsverknappung durch seine erklärte Bereitschaft "mehr Öl an den Markt zu bringen, wenn das notwendig ist".[/FONT]
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Quelle: [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]handelsblatt.com[/FONT][/FONT]
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Wollte damit nur andeuten, das dies alles nicht so eindeutig klar ist - und die Hoffnung, der Preis werde schlagartig um vielleicht ein Drittel zurückgehen, eine Wunschvorstellung sein könnte.
Ich rechne mit 200 Dollar je Fass am Jahresende und einen Benzinpreis/Diesel von 2 Euro. Mindestens.
 
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