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Bellender Garten-Nachbars-Hund

  • Starter*in Starter*in Candalita
  • Datum Start Datum Start
Klar kann man nem Hund beibribgen die Klappe zu halten. Und gerade die Hütehunde verstehen schnell, wann Bellen unerwünscht ist.
Meine Aussie-Hündin meinte vor einiger Zeit auch mal jeden anpöbeln zu müssen, der unserem Gartentor zu nahe kam. Das hatte sie sich angewöhnt, als ich ein paar Wochen in der Klinik war. Da hilft nur Konsequenz und eine Reaktion die der Hund versteht. Ich habe sie umgehend aus der Situation genommen, dabei ''Ruhe'' gesagt und sie 2, 3 Min. im Haus behalten. Dann wieder raus, sie gleich zum Tor zum kläffen weil da war ja was und ich sie sofort mit dem Wort Ruhe wieder ins Haus befördert. Das brauchte 3 Anläufe, da hatte sie die Verknüpfung, dass Leute vorm Gartentor anpöbeln doof ist. Wenn sie sich heute mal vergisst, bellt sie ein Mal, dreht um und geht ins Haus. Da brauche ich nichtmal mehr ''Ruhe'' sagen. Aber ich lobe sie dafür, dass sie sich selbst korrigiert.
Andererseits weiß sie, das wenn jemand fremdes das Gartentor öffnet ohne meine Zustimmung oder der meiner Frau, dann darf, ja soll sie sogar Getöse machen.
Hunde brauchen einfach konsequentes Verhalten ihrer Menschen. Dann klappt das auch mit der Erziehung. Meine hat verstanden, dass Leute ankläffen die einfach nur vorbei gehen nicht ok ist, aber fremde Leute unser (ihr) Grundstück nicht ungebeten zu betreten haben. Sie kann das klar unterscheiden.
 
Hallo alle zusammen,

vllt kann mir der ein oder andere, der sich mit Hunden auskennt einen Tipp geben.
Wir besitzen ein etwas größeres Gartengrundstück in einer Anlage, zu der etwa noch 25 andere Gartengrundstücke gehören.
Es wird in diesen Gärten weniger Obst und Gemüse angebaut, man nutzt sie überwiegend zur Erholung.
Das Grundstück neben unserem gehört einem Mann, der seit etwa 10 Jahren jeweils einen Hund hält.
Bis vor 3 Jahren war es ein kleiner flauschiger (kenne mich in Hunderassen nicht aus), der schon recht bellfreudig war, jedoch ist der Gartennachbar da noch arbeiten gegangen und er und seine Frau waren nur am WE da.
Inzwischen ist er und seine neue Frau Rentner und sie bewohnen ihr Gartenhaus durchgängig vom Frühling bis zum Herbst, haben auch wieder einen Hund, der sehr viel bellt.
Eine Bezeichnung der Hunderasse gibt es nicht, sie sagen es sei ein Mischlingshund mit einem hohen Anteil eines Hütehundes, was der Grund für das viele Bellen sei.
Ich hab mal nachgeschaut, am ehesten sieht der Hund einem Islandhund ähnlich.
Im letzten Sommer hab ich den Mann gebeten eine Hundeschule zu besuchen, angeblich sei man mit dem Hund in 2 Hundeschulen gewesen, aber das Bellen sei nicht abzugewöhnen.
Sie sagen es läge in seiner Natur die Besitzer und das Grundstück zu schützen, und so bellt er eben laut los wenn andere Gartenbesitzer (zwangsläufig) an deren Garten vorbeilaufen, wenn sich Leute in den angrenzenden Gärten bewegen, wenn Kinder die Wege entlanglaufen und spielen, wenn ein Auto ankommt, oder wegfährt, oder vorbei fährt.
Es ist nicht nur so dass die Lautstärke des Bellens stört, man erschrickt auch regelmäßig.
Ich denke dass der Hund für sein Verhalten nichts kann, ich denke es mangelt an Erziehung, Hunde sind ja sehr intelligent hab ich festgestellt.
Und es mangelt an Beschäftigung mit dem Hund.
Ich erlebe es nur seltenst dass mit dem Hund gespielt wird, man sitzt die meiste Zeit auf der Terrasse.
Man geht auch nur selten mal spazieren mit dem Hund.
Wenn er anfängt mit Bellen wird sein Name gerufen, aber auch kein "Aus" oder sowas dazu, und der Hund reagiert überhaupt nicht darauf.
Da ich gelesen habe dass einige von euch Hunde besitzen: Habt ihr eine Idee was ich da machen könnte?
Wir, also meine Familie und auch andere Gartenbesitzer haben den Hund auch schon gestreichelt, wir rufen ihn beim Namen und reden freundlich auf ihn ein, es hilft aber nichts.
Ich würde den Leuten auch ein entsprechendes Buch kaufen und schenken, falls da jemand einen Tipp hat...Kollegen! Ich möchte vorschlagen, dass Sie einen rollenden Stacketenzaun installieren
Danke fürs Lesen!



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