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Bekannten los werden!

Dreamfighter

Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich habe folgendes Problem:

Ich habe einen Bekannten, dem ich vorübergehendes Asyl in meinem Zuhause gewährt habe. Er kommt zudem aus einer anderen Stadt, wo er auch nicht wieder hin zurück kann (Eltern haben Wohnung gekündigt und er würde so zu sagen obdachlos).

Ich habe ihm anfangs die klare Ansage gemacht das in der einen Woche - wo er nun bei uns ist - alle Dinge geregelt werden müssen (Anträge stellen, Dringlichkeit beteuern etc.).

Das hat er kurzerhand einfach mal verpeilt.

Ich merke aber wie es hier mittlerweile brodelt. Er beteiligt sich null am Alltag, heißt auf gut deutsch: er frisst und säuft und lässt dabei alles stehen und liegen, greift uns jedoch auch nicht unter die Arme.

Am Wochenende steht nun ein Festival an, auf das wir uns bereits seit mehreren Monaten freuen. Ihn hier aber nun alleine in unserer Wohnung zu lassen wiederstrebt mir vollends - ebenso wie meiner besseren Hälfte.

Zwecks der angesprochenen Anträge war es jedoch nötig das er sich auch nach hier her ummeldet.

Kann ich ihn nun einfach in ein Obdachlosenheim verfrachten?

Ich weiß, dass klingt herzlos, aber ihr müsst bitte meine Situation begreifen. Mit ein bisschen Dankbarkeit wäre das Ganze evtl. besser zu ertragen - aber so? Uns platzt hier wirklich bald der Kragen und ich befürchte ernsthaft, dass wenigstens ich mich in meinem eigenen Zuhause bald nicht mehr wohl fühlen kann.

Was würdet ihr tun?

Um ernst gemeinte Antworten wäre ich sehr dankbar!!!

mfg dreamy
 

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S

Schatten2oo9

Gast
Selbstschutz hat oberste Priorität, deswegen sollte es an erster Stelle stehen, dass Du Dich zuhause wohl fühlst, bzw ohne Angst aus dem Haus gehen kannst. Ist ja auch "nur" ein Bekannter, kein Familienmitglied oder so.

Hätte er Hilfe gebraucht, gedanklich, emotional, hätte er sich ja denke ich an Dich wenden können (Gehste mit mir zum Amt, ich habe Angst) oder was auch immer.

Ja, sag ihm das, Ultimatum bis Freitag, oder was auch immer und ihn dann vor die Tür setzen, mit der Aussage, dass Du ihm gerne hilfst, wenn er Hilfe braucht (sofern Du das möchtest), aber nicht damit ihn weiter bei Dir wohnen zu lassen.

In Deutschland ist noch keiner verhungert und auch für Obdachlose wird gut gesorgt. Ja gut, ein Obdachlosenheim ist echt nicht toll (war schon selbst dort Gast), aber es gibt immerhin die Möglichkeit, was es in vielen Ländern nicht gibt.

Kurz und knapp, schmeiß ihn raus, alles was danach passiert liegt in seiner Verantwortung.
 
G

Gast

Gast
das geht ganze einfach hat er den einen schlüssel von dir bekommen ?

wenn ja hollst du dir einen schlüsseldienst lässt ein neues Schloss einbauen( Wichtig das alte aufheben müsst ihr beim auszug aus der Mietwohnung wieder einbauen)
Ihr könnt normal auch selber ein neues schloss kaufen und einbauen guckste nach Anleitung im internet

Dann nimmst du sein Zeug und stellst es vor die Tür mit einen Brief und gehst zu deinem Festival!

seine Eltern haben ihn ja auch rausgeworfen er muss lernen sich um sein leben zu kümmern!


Mache das genau so, wird dir gut tun und verbuche es als Lebenserfahrung!
 
S

Schatten2oo9

Gast
Soweit ich weiß zählen auch mündliche Mietverträge...

Wohnt ihr selbst dort zur Miete oder ist es euer Haus?
Hä? Wo liest Du das denn bitte raus? Übersehe ich da was?

Und seit wann ist die Hilfestellung, jemanden paar Tage bei sich wohnen zu lassen, ein Mietvertrag? Das ist absolut kein Vertrag sondern eine freiwillige Leistung. Er zahlt ja nichtmal Miete, wie denn auch? Hat ja keine Kohle. Das hier ist gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz weit von einem Mietvertrag entfernt.
 
P

Pierre-Adrian

Gast
Ich würde ihm 25 Euro mitgeben, bei seinem - wie quasi vereinbarten - "Rauswurf"; als Geld für eine Nacht
in einer Pension.
Dort kann er ja dann noch das Zusammensuchen/-trommeln, was er bei Euch mehrere Tage "verpeilte" zu tun. Das ist ja höchstwahrscheinlich vorsätzlich, dass er sich um nichts kümmerte bzgl. Abwendung der Obdachlosigkeit.
Vielleicht wäre es gerade ein paar Tage reale Obdachlosigkeit, die ihn aus seiner Lethargie erwachen ließe. Learning by friering sozusagen.:D
 
S

Schatten2oo9

Gast
Lese ich nirgends heraus.

Allerdings auch nicht wie lange die Person schon dort wohnt.
Nur dass sie sich dort gemeldet hat.

Vermutlich als Hauptwohnsitz. Dies impliziert in der Regel dass sie entweder zur Miete oder Untermiete wohnt.

Somit KÖNNTE diese Person behaupten es sei ein mündlicher Mietvertrag geschlossen worden sein.

Vor - und Nachteile des mündlich geschlossenen Mietvertrages kann man ergooglen.

DAS wäre für die TE sehr ungünstig, da sie dann offiziel kündigen müsste.

Mietzahlungen sind im übrigen hier auch nicht nötig....kann ja MÜNDLICH vereinbart worden sein, dass erst ab dann und dann gezahlt wird.

Heikle Kiste halt. Darum denke ich wäre es sinnvoll sich rechtlich schlau zu machen.

Kann natürlich auch sein, dass sie ihn rausschmeißt und er reagiert entspannt....
Das weiß eben im Vorfeld keiner.
Bitte was?

"Ich habe einen Bekannten, dem ich vorübergehendes Asyl in meinem Zuhause gewährt habe. Er kommt zudem aus einer anderen Stadt, wo er auch nicht wieder hin zurück kann (Eltern haben Wohnung gekündigt und er würde so zu sagen obdachlos).

Ich habe ihm anfangs die klare Ansage gemacht das in der einen Woche - wo er nun bei uns ist - alle Dinge geregelt werden müssen (Anträge stellen, Dringlichkeit beteuern etc.)."

Und ich lese auch nirgends, dass die Person sich bei der Einwohnermeldebehörde umgemeldet hat und die wollen in der Regel einen schriftlichen Mietvertrag sehen, da wird auch kein mündlicher reichen. So habe ich das in Erinnerung. Einfach hingehe und sagen ich wohn jetzt hier und hier ist bei uns in Deutschland nicht möglich, zumindest habe ich das noch nie erlebt und ich bin schon zig Mal umgezogen.

Zudem kann ich auch viel behaupten. Ich kann z.B. morgen auf die Polizei gehen und denen sagen, dass Du mir gestern 10000 Euro geklaut hast. Sofort, jederzeit. Niemand wird ihm diese Story mit dem mündlichen Mietvertrag abkaufen. Es ist ja schon schwer genug einen mündlichen Mietvertrag nachzuweisen der echt ist. Er hat ja nichtmal den Hauch eines Beweises, Miete bezahlt oder ähnliches, in bar ist unüblich, also, wo sind Kontoauszüge, etc pp?

Wie schon gesagt: Du spinnst Dir hier irgendwas zusammen. Sorry, nicht persönlich nehmen, Tatsache!

Den Kerl rausschmeißen, fertig. Hier besteht, so wie es beschrieben wurde, weder irgendein Vertrag noch irgendeine Verpflichtung. Es war lediglich eine freiwillige Gefälligkeit, nicht mehr und nicht weniger
 
Zuletzt bearbeitet:

Dreamfighter

Mitglied
Hey ihr Nachteulen,

und vielen Dank für eure fixen Antworten auf meine "Frage".

Es ist in der Tat so, dass ich mit ihm im Bürgerbüro gewesen bin hier in meiner Stadt und er sich dort in meiner Wohnung angemeldet hat - jedoch ohne Mietvertrag oder sonstiges. Er hat eben nun einen Sticker auf dem Perso, wo meine Adresse steht.

Die Dame dort sagte mir, ich hätte damit nun keine rechtlichen Verbindlichkeiten, sondern wäre dies einfach nur der Gang der Dinge - dass man sich eben nur von Wohnung zu Wohnung ummelden kann.

Ein Mietverhältnis ist dadurch jedoch nicht entstanden!
 
S

Schatten2oo9

Gast
Hey ihr Nachteulen,

und vielen Dank für eure fixen Antworten auf meine "Frage".

Es ist in der Tat so, dass ich mit ihm im Bürgerbüro gewesen bin hier in meiner Stadt und er sich dort in meiner Wohnung angemeldet hat - jedoch ohne Mietvertrag oder sonstiges. Er hat eben nun einen Sticker auf dem Perso, wo meine Adresse steht.

Die Dame dort sagte mir, ich hätte damit nun keine rechtlichen Verbindlichkeiten, sondern wäre dies einfach nur der Gang der Dinge - dass man sich eben nur von Wohnung zu Wohnung ummelden kann.

Ein Mietverhältnis ist dadurch jedoch nicht entstanden!
Ja, richtig. Das ist nur Formsache.

Ja, dann bleibt nur meinen erster Beitrag zu nennen ;)
 
S

Schatten2oo9

Gast
Ah, jetzt hab ich das Sätzchen mit dem Ummelden auch gefunden. Steht da ja tatsächlich, voll übersehen. Ok, tut mir Leid, passiert, war doch kein zusammen spinnen.

Aber dadurch entsteht, wie ja schon geklärt, trotzdem keine Verbindlichkeit.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Ich würde ihn achtkantig rauschmeissen.

Jeder hat ne Chance verdient, überhaupt keine Frage , jeder braucht mal Hilfe , warum auch nicht.


Aber - es gibt Menschen, die wollen keine Hilfe , sondern sind darauf aus andere Menschen auszunutzen, geben das Bild nach aussen ab , sie seien hilfebedürftig , geniessen die Vorzüge ohne schlechtes Gewissen und geben nichts zurück.

Sie nehmen umso mehr ....alles was sie kriegen können.


Als wenn es eine Strafe wäre , mal mit anzupacken, als wenn es eine Strafe wäre , was für sich zu tun, dass zu einem eigenen Haustand führt, grundlegende Dinge und Pflichten werden , warum auch immer , angesehen als wären es Strafmassnahmen.


Ich geh sogar noch weiter, wenn er einen eigenen Schlüssel hat , tauscht Eure Schlösser aus.


Du hast uns ausgenutzt , nichts von dem getan, was notwendig ist , gibst nicht , nimmst nur , damit ist genau jetzt Schluß , wir bedanken uns nicht für Deine Gesellschaft , sondern wünschen Dir alles gute, auf wiedersehen.

Suche Dir andere Leute , mit denen Du das machen kannst und nein, bevor Du etwas sagst , unsere Entscheidung steht fest . Packe jetzt Deine Sachen und geh .


Eigentlich ganz einfach.


Aber für Gutmenschen deren Hirn durch falsch oder absichtlich erzeugtes Mitleid vernebelt ist , so schwer .


Werft ihn raus , auf den Weg geben braucht ihr ihm nix und wollt auch nix von ihm .


Aus Schluss - Ende Gelände !
 

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