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Beim Lebenslauf lügen?

Beim Lebenslauf lügen

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Bei allen vier Unternehmen wurde ich nach max. 2 Monaten gekündigt. Seit 2019 schaffe ich es nicht mehr eine Arbeit zu bekommen.

Dann bist Du ja jetzt gute 4 Jahre arbeitslos und zählst zu den Langzeitarbeitslosen. Du bist erst 30 und jetzt wäre es mal an der Zeit etwas wirklich sinniges zu tun. Du sagst zwar, dass Du Callcenter OK findest und auch mit dem niedrigen Gehalt gut klar kommst. Aber die Wahrheit ist, dass sich gerade in der IT Branche ja Dinge ziemlich schnell verändern. Und nach 4 Jahren wird man davon ausgehen, dass Du einfach nicht mehr up to date bist. Eben deshalb will Dich ja auch keine Firma haben. Ich frage mich, wie Du das mit welchen Lügen im Lebenslauf beschönigen willst, dass es an Weiterbildungen und dergleichen mangelt.

Ich würde an Deiner Stelle zum Arbeitsamt gehen und auf eine Umschulung und/oder Weiterbildung bestehen (falls Du schon eine Ausbildung hast). Eine Maßnahme mit Bewerbungstraining und das Rumfuschen am Lebenslauf mit oder ohne Bewerbungscoach helfen Dir in der Situation leider auch nicht mehr weiter. Im Gegenteil verlierst Du nur wertvolle Zeit.

Überleg Dir bitte, ob Du nicht wirklich die Branche wechseln willst. Mit 1500 Euro Gehalt kommt man heute eh nicht mehr auf einen grünen Zweig. Das ist ja schon Niedriglohnsektor. Du verplemperst wirklich Deine wertvolle Jugend, wenn Du nicht aktiv wirst und jetzt wechselst.
 
Mir geht es im Moment genauso.
Ich überlege auch wie ich meine Lücken füllen kann.
 
Willst du denn wirklich arbeiten? Falls ja (was ich jetzt mal annehme, sonst wärst du froh, dass dich mit deinem Lebenslauf keiner nimmt): Vollzeit, Teilzeit, Aushilfsjob für ein paar Kreuzer mehr?

Ich würde den Tipp mit dem Zusammenfassen befolgen. Und dann würde mich interessieren, in welchen Branchen du suchst. Willst du wieder ins Callcenter? Oder willst du einfach nur irgendeinen Job haben?

Bei letzterem würde ich dir nämlich empfehlen, die Augen nach diesen "Aushilfe gesucht" Schildern offen zu halten. Z.B. bei Aldi und Co. oder diversen Gaststätten. Hab immer eine fein säuberlich ausgedruckte und ordentlich abgeheftete Bewerbermappe dabei. Notfalls tut es auch die ausgedruckte Bewerbung (Lebenslauf eben), den du in einem Umschlag mit Papprücken (dass nix zerknittert) im Rucksack immer dabei hast. Wenn du dann so ne Stelle siehst, sprichst du persönlich einen Mitarbeiter an von wegen, dass du an der Stelle interessiert wärst, ob der Chef denn zu sprechen wäre.

Du wartest also nicht darauf, dass deine Bewerbung von irgendwem aussortiert wird und du nie angerufen wirst, sondern du versuchst, ob du dich nicht selber zu einem kurzfristigen Ad-hoc-Bewerbungsgespräch einladen kannst. Wenn du Glück hast und der Chef dringend sucht, dann stellt er dich vielleicht ein, ohne deinen Lebenslauf je gesehen zu haben. In einem persönlichen Gespräch könntest du zudem zusagen, dich bei einem Probearbeitstag beweisen zu wollen. Im schlimmsten Fall arbeitest du den ein oder anderen Tag gratis, bis du was hast, aber durch das persönliche Vorgehen zeigst du genau jene Motivation, die man dir beim Anblick deines Lebenslaufes sonst gar nicht zutrauen würde.
 
Hey Agnos, wenn du körperlich ausreichend fit bist und gepflegt ausschaust, geh Kellnern etc. dafür brauchst du keinen Lebenslauf.
Einfach mal machen,statt schwätzen !
 
Nur weil dieses Forum hier den Namen "Hilferuf" trägt, heißt das nicht, dass auch wirklich alles hier ein Hilferuf ist.

Das Mobbing ist so unfassbar lange her und ich habe es nur erwähnt, weil du nach dem Grund für den Abi-Abbruch gefragt hast.

Mein eigentliches Problem ist der Lebenslauf, der dazu führt, dass ich keine Bewerbungsgespräche bekomme. Ich persönlich, schäme mich für meinen Lebenslauf nicht. Mir ist es auch egal, wenn ich damit bei anderen als Loser oder Sozialschmarotzer/Parasit gelte.

Durch die Inflation ist es unfassbar schwer geworden, mit dem Bürgergeld über die Runden zu kommen, weshalb ich mich dazu genötigt sehe, die Beschäftigungszeiten im Lebenslauf zu verlängern und ein paar Monate dazuzudichten.

Der Grund, warum ich nichts durchhalten kann, ist der, dass ich keine protestantische Arbeitsmoral habe und kein Workaholic bin.
Ich schöpfe ebenfalls kein Selbstwertgefühl aus meinem Job und habe kaum Geltungsbedürfnis.
Denn es ist ein Job, eine Arbeit und nicht meine Berufung/mein Beruf.
Ich bin nicht dazu berufen, die Taschen von Unternehmern zu füllen, während ich mit 3k brutto umher krebse.

Ebenso habe ich kein Bedürfnis nach Anerkennung oder gebraucht zu werden. Mir ist es nicht wichtig, gebraucht zu werden und unverzichtbar zu sein.
Meinen Lebenssinn ziehe ich nicht aus der Arbeit. Das Leben hat keinen Sinn, außer sich den kurzen Aufenthalt hier, so angenehm wie möglich zu machen und so oft und lange es geht, glücklich/zufrieden zu sein.
Die Arbeit ist für mich nur dazu da, im kapitalistischen System zu überleben, mehr nicht.
Ich bin in diesem System gezwungen einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, warum muss mir diese Spass bereiten?

Ich wollte nur wissen, welche Rechtsfolgen es haben kann, den Lebenslauf zu manipulieren. Anscheinend so gut wie keine.
Also werde ich das tun.

Es kann eben als Betrug gelten mit der entsprechenden strafrechtlichen Folge. Außerdem kann der Arbeitgeber Dich dann ohne Kündigungsfrist vor die Tür setzen, wenn es auffällt.
 
Das beschönigen des Lebenslaufes ist nur in den seltensten Fällen eine Straftat. Da käme Betrug in Frage, aber dafür muss neben der Täuschung auch eine Bereicherungsabsicht erkennbar sein. und du willst ja arbeiten für dein Geld Sowas greift nur, wenn du z.B. angibst einen Pilotenschein gemacht zu haben und dich dann als Pilot bewirbst ohne einer zu sein.

Viel eher ist es vergleichbar mit dem Verkauf eines Autos. Wenn du den Wagen als unfallfrei verkaufst, und er ist es nicht, kann der Käufer alles rückabwickeln. Analog kündigt dir der Arbeitgeber, wenn er deinen frisierten Lebenslauf bemerkt. Und wenn er bösartig ist, kann er vielleicht auch den gezahlten Lohn zurückfordern.

Deine Frage ist irgendwie theoretisch. Ob sich so eine Fälschung lohnt hängt von der Stelle ab die du haben willst. Du weißt aber nicbt richtig was du arbeiten willst. Also kann man nicht sagen ob du lügen sollst, musst oder ob es falsch oder schlecht ist.

Eine Bereicherungsabsicht gibt es doch, nämlich den Arbeitslohn.

Das Beispiel mit dem Auto wäre übrigens strafrechtlich auch eindeutig Betrug, wenn man weiß, er ist nicht unfallfrei.

Den Lohn kann der Arbeitgeber für die Vergangenheit nicht zurückfordern. Arbeitsverhältnisse werden dann nur für die Zukunft beendet.
 
Betrug ist es nicht, aber Urkundenfälschung. Und es drohen SE Ansprüche wegen arglistiger Täuschung.

Aber wenn man sich nicht gerade beim BND bewirbt würde ich auch immer lügen.
 
Wenn du dich selbständig machst und als Freiberufler arbeitest, interessiert dein Lebenslauf weniger. Da sind deine konkreten Leistungen gefragt. Vielleicht wäre das ein Weg für dich?
 
Lügen im Lebenslauf ist keine gute Idee, Denn wenn du zum Vorstellungsgespräch gehst, solltest du deine Unterlagen mitnehmen, es kann eine tolle Alternative für dich sein. Aber mit Lügen kommst du nicht so weit wie eine Ameise Wer ehrlich und zuverlässig ist, gewinnt immer.Ich wünsche dir viel Erfolg!
 
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