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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Hallo Kasiopaja,

Ja, du hast Recht, da wird eine eigentlich gute Idee auf dem Rücken von Lehrern und letzendlich auch den Kindern ausgetragen. Ein zusätzlicher Lehrer, der nur 2 Stunden in der Woche kommt, viel viel zu wenig.

Der "normale" Lehrer soll es also wuppen, alles unter einen Hut zu bringen und das ist meiner Meinung nach nicht machbar.

Aber ist es wirklich so, dass die "normalen" Kinder ständig damit beschäftigt sind, ein Inklusionskind an die Hand zu nehmen und sich darum zu kümmern? Wieviele Inklusionskinder gibt es denn in einer Klasse?

Und bekommen die "normalen" Kinder wirklich ständig einen auf den Deckel, wenn sie ungewollte Küsse abwehren?
Ja. Es ist so. Eltern eines Kindes das 10 x zu einem behinderten Kind gesagt hat, es möchte nicht geküsst, umarmt und abgeschleckt werden mussten bei der Schulleitung vorreiten, weil es zuhause "rassistisch" zuginge, nur weil das Kind den Behinderten dann irgendwann mal angeschrien hat "Hau ab, Du Behindi-A****". Aber das Kind wusste sich nicht anders zu helfen. Es wollte einfach seine Ruhe.

Ich kenne die Eltern. Das Schimpfwort ist auf dem Mist des Kindes gewachsen, aus purer Verzweiflung.

Es sind in der Klasse 5 Behinderte plus 2 Asylkinder auf 20 andere Kinder. Teilweise werden die behinderten Kinder 30 km mit dem Taxi jeden Tag in die Schule gefahren und abgeholt.

Und ja, die Kinder werden zur Betreuung der Behinderten eingeteilt. Sie müssen immer auf diese Kinder achtgeben.

Die Eltern der Behinderten nehmen als einziges an keinen Schulaktivitäten wie beispielsweise dem Schulgrillen teil und überlassen die Kinder den anderen, weil sie ja dann die Chance haben sich zu erholen.

Wenn die anderen sich dann beschweren, dass das so nicht geht und sie selber auf ihre Kinder aufpassen sollen, kommt sofort das Rassismus - und Diskriminierungsagrument.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Man kann sich die Realität selber unangenehm machen, oder von anderen machen lassen. Oder man läßt beides bleiben und zieht lieber das beste von allem für sich an Land. 😀

Ich warne nur vor zu viel Blauäugigkeit, die das Resultat von zu viel Schönfärberei sein kann.
Andere Leute als ich könnten nämlich allen Ernstes darauf hereinfallen.
Kasiopaja z. B. nicht mehr, da sind genug eigene Erfahrungen vorhanden.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Nochmal: Die Idee ist ja theoretisch ganz gut, aber wenn es praktisch nicht funktioniert, ist halt auch keinem geholfen.

Und das betrifft alle Beteiligten.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Die Eltern der Behinderten nehmen als einziges an keinen Schulaktivitäten wie beispielsweise dem Schulgrillen teil und überlassen die Kinder den anderen, weil sie ja dann die Chance haben sich zu erholen.

Wenn die anderen sich dann beschweren, dass das so nicht geht und sie selber auf ihre Kinder aufpassen sollen, kommt sofort das Rassismus - und Diskriminierungsagrument.

Da ist jetzt schon abzusehen, daß diese Behinderten auch mal ins Heim abgeschoben werden, sobald die Schule nicht mehr als praktisches "Zwischenlager" zur Verfügung steht. 🙁
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ja. Es ist so. Eltern eines Kindes das 10 x zu einem behinderten Kind gesagt hat, es möchte nicht geküsst, umarmt und abgeschleckt werden mussten bei der Schulleitung vorreiten, weil es zuhause "rassistisch" zuginge, nur weil das Kind den Behinderten dann irgendwann mal angeschrien hat "Hau ab, Du Behindi-A****". Aber das Kind wusste sich nicht anders zu helfen. Es wollte einfach seine Ruhe.

Ich kenne die Eltern. Das Schimpfwort ist auf dem Mist des Kindes gewachsen, aus purer Verzweiflung.

Es sind in der Klasse 5 Behinderte plus 2 Asylkinder auf 20 andere Kinder. Teilweise werden die behinderten Kinder 30 km mit dem Taxi jeden Tag in die Schule gefahren und abgeholt.

Und ja, die Kinder werden zur Betreuung der Behinderten eingeteilt. Sie müssen immer auf diese Kinder achtgeben.

Die Eltern der Behinderten nehmen als einziges an keinen Schulaktivitäten wie beispielsweise dem Schulgrillen teil und überlassen die Kinder den anderen, weil sie ja dann die Chance haben sich zu erholen.

Wenn die anderen sich dann beschweren, dass das so nicht geht und sie selber auf ihre Kinder aufpassen sollen, kommt sofort das Rassismus - und Diskriminierungsagrument.

Ach du Schreck, das läuft ja absolut schief. 5 Inklusionskinder in einer Klasse.

Trotzdem kann ich nicht glauben, dass sich jetzt alle Eltern behinderter Kinder so verhalten, also auf Diskriminierung und Rassismus berufen, wenn sie gebeten werden, sich selbst um die Kinder zu kümmern. Vielleicht ist es in dieser Klasse so, kann ich auch kaum glauben, vielleicht spielen da auch noch andere Faktoren mit rein.

Wie auch immer, wenn Inklusion letztendlich dazu führt, dass es ein Gegeneinander zwischen "normalen Kindern" und "behinderten Kindern", zwichen Eltern "gesunder" Kinder und Eltern behinderter Kinder, ist die Inklusion zumindest in diesem Fall total gescheitert.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Wie auch immer, wenn Inklusion letztendlich dazu führt, dass es ein Gegeneinander zwischen "normalen Kindern" und "behinderten Kindern", zwichen Eltern "gesunder" Kinder und Eltern behinderter Kinder, ist die Inklusion zumindest in diesem Fall total gescheitert.
Endlich mal eine kluge Erkenntnis. Was zu viel ist, ist zu viel.

Edit: sind die Eltern der behinderten Kinder Deutsche oder Ausländer? Denn die Rassismus-Keule haben meistens ausländische Eltern im Gepäck. Behindert sein ist bekanntlich keine "Rasse".
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Endlich mal eine kluge Erkenntnis. Was zu viel ist, ist zu viel.

Edit: sind die Eltern der behinderten Kinder Deutsche oder Ausländer? Denn die Rassismus-Keule haben meistens ausländische Eltern im Gepäck. Behindert sein ist bekanntlich keine "Rasse".
Es sind deutsche Kinder.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

ich mache seit ca 2,5 jahren ehrenamtlich, mit noch 2 anderen, eine freizeitgruppe mit ca 10 menschen mit körper und oder geistiger einschränkung. zwischen 18 und 55 jahre alt. der j..ist auch einer mit trisomie 21. der ist meist immer happy ,gut gelaunt und warscheinlich glücklicher als ich und manch anderer..bei denen klappt das anscheinend ganz gut mit der inclu. ist natürlich nicht repräsentativ und es gibt allgemein noch viel zu verbessern, in den köpfen der menschen.
Das ist aber was anderes als in der Schule. Bei Dir sind alle freiwillig gemeinsam dabei und es wird kein Leistungsziel bzw. keine Noten gefordert und keiner muss nachher auf einer weiterführenden Schule bestehen.

Deine Teilnehmer sind auch alle Erwachsene.

Und diese Mensche verbringen nicht zwangsweise jeden Tag miteinander.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Die Erkenntnis, dass man behinderte Kinder nicht einfach in die Regelschule stecken kann, ohne dass grundsätzlich im Vorfeld einiges verändert und gut durchdacht werden muss, habe ich hier von Anfang an geschrieben.

Aber es geht mir auch nicht nur um die Situation der Inklusion. Es geht mir auch um eine Haltung, eine menschliche Haltung. Damit meine ich, dass ich es fraglich finde, wenn aufgrund der heutigen Möglichkeiten, behindertes Leben, erbkrankes Leben schon vor der Geburt auszusortieren ist,(wobei ich durchaus schon für den Abbruch der Schwangerschaft bin, wenn die Mutter es möchte) gesellschaftlich eine Haltung entsteht, dass "sowas" ja nicht mehr sein muss usw. Ich weiß auch nicht, wohin das führen könnte.

Das ist ja mein Zwiespalt. Den habe ich ja zur Diskussion gestellt.
 
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Ich denke , dass das wohl jeder für sich selber entscheiden muss.
 
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