Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Einerseits schreibst du das BGE macht faul und anderseits sagst du es reicht nicht zu leben...… Das passt nicht zusammen.
Das paßt durchaus, je nachdem wie die Umstände sind. Mit einem BGE von 1000 Euro monatlich käme man locker hin, wenn folgende Bedingungen gegeben sind:
- Eigentumswohnung vorhanden, denn dann zahlt man nicht mehr viel für Wohnkosten
- man hat eine kleine Zusatz-Geldquelle, z. B. eine Minirente für bereits geleistete 30 Arbeitsjahre ... oder einen angelegten Lottogewinn, den man in kleinen Raten verbraucht, nie mehr als nötig ... oder ein Hobby, das hin und wieder auch Geld bringt statt nur kostet ...
- man lebt in einer Großstadt, wo man Sonderangebote ohne Ende mitnehmen kann, weil viele Ladenketten miteinander um die Kundschaft konkurrieren und das Gemüse beim Türken um die Ecke deutlich billiger ist als in der Nobel-Supermarktkette im Prestige-Einkaufszentrum (oder beim Tante-Emma-Laden im Dorf, der das Monopol als einziger Laden im weiten Umkreis hat)
- und weil man in einer Großstadt lebt, kann man immer wieder so nebenbei einen schnellen Euro machen, sei es durchs Pfandflaschensammeln bei Veranstaltungen oder durch andere kurzfristige Arbeiten.

- Bin kürzlich mit einer Frau ins Gespräch gekommen, keineswegs das alte arme Mütterlein, das seine Minirente aufbessern muß - die machte zusammen mit ihrem Freund bei "Rock im Park" mehrere hundert Euro allein in Pfandflaschen ... wird gespart für die baldige Hochzeit, als Anzahlung fürs Hochzeitskleid, einen Traum in Weiß, sagte sie. Und die beiden waren keineswegs die einzigen fleißigen Sammler, andere finanzieren sich eine Urlaubsreise oder die Reparatur fürs Auto damit. Und RIP ist keineswegs die einzige Veranstaltung, wo viel Pfand liegenbleibt.
Das ist ein Grund, warum ich die Großstadt liebe - hier liegt das Geld im Sinn des Wortes auf der Straße. (Bzw. im Gebüsch oder in der Mülltonne, wo es eben gerade landet, freundliche Mensch stellen die unerwünschten Pfandflaschen inzwischen neben die Mülltonnen, wo sie selten lange stehen bleiben, Liebhaber gibt´s in Mengen, und wie schon geschrieben, das sind selten die armen, alten Mütterlein, die sich die Flaschen untern Nagel reißen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das paßt durchaus, je nachdem wie die Umstände sind. Mit einem BGE von 1000 Euro monatlich käme man locker hin, wenn folgende Bedingungen gegeben sind:
- Eigentumswohnung vorhanden, denn dann zahlt man nicht mehr viel für Wohnkosten
- man hat eine kleine Zusatz-Geldquelle, z. B. eine Minirente für bereits geleistete 30 Arbeitsjahre ... oder einen angelegten Lottogewinn, den man in kleinen Raten verbraucht, nie mehr als nötig ... oder ein Hobby, das hin und wieder auch Geld bringt statt nur kostet ...
- man lebt in einer Großstadt, wo man Sonderangebote ohne Ende mitnehmen kann, weil viele Ladenketten miteinander um die Kundschaft konkurrieren und das Gemüse beim Türken um die Ecke deutlich billiger ist als in der Nobel-Supermarktkette im Prestige-Einkaufszentrum (oder beim Tante-Emma-Laden im Dorf, der das Monopol als einziger Laden im weiten Umkreis hat)
- und weil man in einer Großstadt lebt, kann man immer wieder so nebenbei einen schnellen Euro machen, sei es durchs Pfandflaschensammeln bei Veranstaltungen oder durch andere kurzfristige Arbeiten.

- Bin kürzlich mit einer Frau ins Gespräch gekommen, keineswegs das alte arme Mütterlein, das seine Minirente aufbessern muß - die machte zusammen mit ihrem Freund bei "Rock im Park" mehrere hundert Euro allein in Pfandflaschen ... wird gespart für die baldige Hochzeit, als Anzahlung fürs Hochzeitskleid, einen Traum in Weiß, sagte sie. Und die beiden waren keineswegs die einzigen fleißigen Sammler, andere finanzieren sich eine Urlaubsreise oder die Reparatur fürs Auto damit. Und RIP ist keineswegs die einzige Veranstaltung, wo viel Pfand liegenbleibt.
Das ist ein Grund, warum ich die Großstadt liebe - hier liegt das Geld im Sinn des Wortes auf der Straße. (Bzw. im Gebüsch oder in der Mülltonne, wo es eben gerade landet, freundliche Mensch stellen die unerwünschten Pfandflaschen inzwischen neben die Mülltonnen, wo sie selten lange stehen bleiben, Liebhaber gibt´s in Mengen, und wie schon geschrieben, das sind selten die armen, alten Mütterlein, die sich die Flaschen untern Nagel reißen.)



Na dann werden die Leute durch ein BGE glücklicher. Danke für die Bestätigung..🙂
 
Glücklich kann der werden, der mit wenig Geld auskommen kann (muß man auch erst lernen) und keine großen (sprich teuren) Ansprüche ans Leben stellt, sich zusätzliche Geldquellen aufzutun versteht wenn Not am Mann ist und der wenige Belastungen (Geld kostende Familie, Krankheiten, weiteres ...) an der Backe hat.

Wer das alles nicht hat oder will, wird mit BGE allein nicht glücklich.
 
Glücklich kann der werden, der mit wenig Geld auskommen kann (muß man auch erst lernen) und keine großen (sprich teuren) Ansprüche ans Leben stellt, sich zusätzliche Geldquellen aufzutun versteht wenn Not am Mann ist und der wenige Belastungen (Geld kostende Familie, Krankheiten, weiteres ...) an der Backe hat.

Wer das alles nicht hat oder will, wird mit BGE allein nicht glücklich.


Ich kann auch mit wenig Geld auskommen. Deshalb geht es auch nur um eine Grundsicherung....Kein Amt kontrolliert und sanktioniert. Die Rechte der Arbeitnehmer wird dadurch gestärkt. Man ist nicht vom Arbeitgeber abhängig u.s.w.
 
Die Rechte der Arbeitnehmer wird dadurch gestärkt. Man ist nicht vom Arbeitgeber abhängig u.s.w.

Ich habe leider den Eindruck, daß die Leute dann meinen, ein Arbeitgeber müßte ihnen dann den Hintern pampern und jede Unzuverlässigkeit durchgehen lassen, frei nach dem Motto, ich komme wann ich will und arbeite was ich will, und wenn man mir das nicht durchgehen läßt, dann lasse ich die Arbeit ganz bleiben.
Dieser Schuß wird allerdings massiv nach hinten losgehen, denn auch in Zukunft wird es sowas wie Arbeitsverträge geben, wo die Pflichten des Arbeitnehmers, nicht nur des Arbeitgebers, festgehalten sind, und wenn die nicht eingehalten werden, braucht sich der deutsche Arbeitnehmer, der sich lieber auf BGE ausruht, gar nicht mehr blicken lassen und der Arbeitnehmer heuert sich lieber Rumänen oder Polen an, die die Arbeit zuverlässig erledigen. Und die ihr verdientes Geld natürlich ins Heimatland transferieren, so daß dem deutschen Staat ein ständiger Abfluß entstehen wird, den die unzuverlässigen deutschen Arbeitnehmer nicht ausgleichen werden.
 
Oder wandert gleich mit der kompletten Firma aus.
Ist genauso drin. Zwei Sachen sind für jeden Arbeitgeber wichtig, nämlich die Zuverlässigkeit seiner Arbeitskräfte - und seine eigene Konkurrenzfähigkeit auf dem Markt, denn wenn er nicht konkurrenzfähig bleiben kann, weil ihn seine Arbeitnehmer zu viel Geld kosten, dann macht er die Firma dicht, und dem Staat geht wieder ein großer Steuerzahler mehr für immer flöten. Und wenn dem Staat zu viele Firmen kaputtgehen und zu viel Geld ins Ausland abfließt - dann gute Nacht BGE, wer soll denn das dann noch finanzieren?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Esox Ergebnis zu einer Studie zu einem Grundeinkommen Gesellschaft 41

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben