Man wird sehen. Ich glaube es nicht.
Genau wir glauben alle.
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Man wird sehen. Ich glaube es nicht.
Hallo Kareena,
schau mal hier: Bedingungsloses Grundeinkommen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Die Neoliberalen glauben das. Die sind aber auf dem Rückzug.
Das paßt durchaus, je nachdem wie die Umstände sind. Mit einem BGE von 1000 Euro monatlich käme man locker hin, wenn folgende Bedingungen gegeben sind:Einerseits schreibst du das BGE macht faul und anderseits sagst du es reicht nicht zu leben...… Das passt nicht zusammen.
Das paßt durchaus, je nachdem wie die Umstände sind. Mit einem BGE von 1000 Euro monatlich käme man locker hin, wenn folgende Bedingungen gegeben sind:
- Eigentumswohnung vorhanden, denn dann zahlt man nicht mehr viel für Wohnkosten
- man hat eine kleine Zusatz-Geldquelle, z. B. eine Minirente für bereits geleistete 30 Arbeitsjahre ... oder einen angelegten Lottogewinn, den man in kleinen Raten verbraucht, nie mehr als nötig ... oder ein Hobby, das hin und wieder auch Geld bringt statt nur kostet ...
- man lebt in einer Großstadt, wo man Sonderangebote ohne Ende mitnehmen kann, weil viele Ladenketten miteinander um die Kundschaft konkurrieren und das Gemüse beim Türken um die Ecke deutlich billiger ist als in der Nobel-Supermarktkette im Prestige-Einkaufszentrum (oder beim Tante-Emma-Laden im Dorf, der das Monopol als einziger Laden im weiten Umkreis hat)
- und weil man in einer Großstadt lebt, kann man immer wieder so nebenbei einen schnellen Euro machen, sei es durchs Pfandflaschensammeln bei Veranstaltungen oder durch andere kurzfristige Arbeiten.
- Bin kürzlich mit einer Frau ins Gespräch gekommen, keineswegs das alte arme Mütterlein, das seine Minirente aufbessern muß - die machte zusammen mit ihrem Freund bei "Rock im Park" mehrere hundert Euro allein in Pfandflaschen ... wird gespart für die baldige Hochzeit, als Anzahlung fürs Hochzeitskleid, einen Traum in Weiß, sagte sie. Und die beiden waren keineswegs die einzigen fleißigen Sammler, andere finanzieren sich eine Urlaubsreise oder die Reparatur fürs Auto damit. Und RIP ist keineswegs die einzige Veranstaltung, wo viel Pfand liegenbleibt.
Das ist ein Grund, warum ich die Großstadt liebe - hier liegt das Geld im Sinn des Wortes auf der Straße. (Bzw. im Gebüsch oder in der Mülltonne, wo es eben gerade landet, freundliche Mensch stellen die unerwünschten Pfandflaschen inzwischen neben die Mülltonnen, wo sie selten lange stehen bleiben, Liebhaber gibt´s in Mengen, und wie schon geschrieben, das sind selten die armen, alten Mütterlein, die sich die Flaschen untern Nagel reißen.)
Glücklich kann der werden, der mit wenig Geld auskommen kann (muß man auch erst lernen) und keine großen (sprich teuren) Ansprüche ans Leben stellt, sich zusätzliche Geldquellen aufzutun versteht wenn Not am Mann ist und der wenige Belastungen (Geld kostende Familie, Krankheiten, weiteres ...) an der Backe hat.
Wer das alles nicht hat oder will, wird mit BGE allein nicht glücklich.
Die Rechte der Arbeitnehmer wird dadurch gestärkt. Man ist nicht vom Arbeitgeber abhängig u.s.w.
Ist genauso drin. Zwei Sachen sind für jeden Arbeitgeber wichtig, nämlich die Zuverlässigkeit seiner Arbeitskräfte - und seine eigene Konkurrenzfähigkeit auf dem Markt, denn wenn er nicht konkurrenzfähig bleiben kann, weil ihn seine Arbeitnehmer zu viel Geld kosten, dann macht er die Firma dicht, und dem Staat geht wieder ein großer Steuerzahler mehr für immer flöten. Und wenn dem Staat zu viele Firmen kaputtgehen und zu viel Geld ins Ausland abfließt - dann gute Nacht BGE, wer soll denn das dann noch finanzieren?Oder wandert gleich mit der kompletten Firma aus.
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