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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Doch du wirst ja nicht sagen das Grundeinkommen Kind. Weil der der diesen Spruch zieht selber eins bekommt. Da kann es ihm ja egal sein ob derjenige noch zusätzlich arbeitet. Entweder du kommst mit der XY Summe klar und wenn nicht gehst du zusätzlich arbeiten. Das ist doch ein vernünftiger Kompromiss.

Kareena, hinter solchen Aussagen muss dann aber auch eine vollkommen durchgeplante Finanzierung stehen. Meines Wissens nach, habt ihr die noch nicht aus dem Ärmel geschüttelt. Die Zahlen, was das in deinem Beispiel kosten würde, erläuterte ich bereits vor vielen Seiten. DAS ist so nicht möglich.
 
Kareena, hinter solchen Aussagen muss dann aber auch eine vollkommen durchgeplante Finanzierung stehen. Meines Wissens nach, habt ihr die noch nicht aus dem Ärmel geschüttelt. Die Zahlen, was das in deinem Beispiel kosten würde, erläuterte ich bereits vor vielen Seiten. DAS ist so nicht möglich.

Es gibt doch zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten. Weißt du wie viel uns die Bürokratie kostet? Die ganzen Maßnahmen die überhaupt nichts bringen?
 
Diese Bürokratie kostet aber nicht das Mehrfache dessen, was der Bund überhaupt einnimmt - ein BGE in relativ geringer Höhe aber schon. Das hat sich in den Monaten hier nicht geändert.
Die "zahlreichen" Möglichkeiten bestehen immer darin, die Verbrauchssteuern deutlich anzuheben. Dadurch können sich viele nicht mehr alles leisten und das neoliberale Ziel ist erreicht. Die armen Empfänger zahlen es auch noch selber.
Und haben in eventuellen, aber völlig normalen Notfällen, niemand mehr der hilft. ( wir erinnern uns: Bürokratie abgeschafft ) Viel Vergnügen bei solchen Ideen.
 
Hier habe ich eine Seite gefunden, die so ziemlich alle Argumente dagegen zusammenfasst:

https://www.grundeinkommen.ch/argumente-gegen-ein-bedinungsloses-grundeinkommen/


Ich widerlege sie:

dass viele dann nicht mehr früh aufstehen, ihre Arbeit sausen lassen, verwahrlosen, mit Computerspiel und anderen Drogen ihre Zeit totschlagen, weil sie keine Kraft haben für eine selbst gegebene Struktur, für eine eigene Wahrnehmung, was sie für andere tun können und was sinnvoll ist für sie selbst.


Es gibt ja auch welche die in der Spätschicht arbeiten. Die müssen auch nicht früh aufstehen oder? Also wenn man nur Arbeit braucht um nicht zu verwahrlosen???? Dann ist das total traurig...🙄

dass wir in einem globalen Wettbewerb stehen und uns keine
Hängemattegesellschaft leisten können.

Dafür haben wir doch in Zukunft die Maschinen.


dass es ja irgendwo herkommen muss, das viele Geld auch für ein Grundeinkommen, weil die Hähnchen einem nicht gebraten in den Mund fliegen, sondern jemand dafür arbeiten muss, weil viel eher als ein Grundeinkommen ein Bewusstsein her muss, dass alles Leistung ist, was uns gut leben lässt.​

Das wurde schon so oft erklärt...🙄 Er arbeitet auch für sein Einkommen....????

dass wir schon gesehen haben, wohin so ein Sozialismus führt, in dem alle gleich sind.

Kannst du dich mal entscheiden???? Du schreibst einerseits neoliberal und dann schickst du ein Link in dem Sozialismus drauf steht??? Das kann ich nicht ernst nehmen. Außerdem sind viele liberale dafür....Gerade der sozialistische Flügel der Linken ist dagegen.

dass Schrankenlosigkeit wie z. B. in der antiautoritären Erziehung
nicht das Beste für die Menschen ist.
Genauso wie die autoritäre Erziehung. Außerdem ist eine Grundsicherung keine Erziehung. Das verstehen die Hartz 4 Befürworter nicht.

dass Geld nicht zu Sinn, Glück oder Kreativität führt, dass dieses Grundeinkommen ganz materialistisch nur auf Geld setzt.

Seit wann kriegt man ein Pinsel um sonst? Dieses Geschäft möchte ich mal sehen????

dass es dem Grundsatz der sozialen Hilfe widerspricht, dass nämlich dem geholfen werden soll, der ohne eigenes Verschulden in Not gekommen ist, dass es auch der Bedarfsgerechtigkeit​
widerspricht, in dem das Grundeinkommen mit der Gießkanne alle „beglückt“, ob sie wollen oder nicht, ob sie es brauchen oder nicht, ohne Ansehen der Person und der Lebensverhältnisse, und dass es nicht sein kann, dass jemand, gar alle, Geld beziehen ohne Gegenleistung, ohne Verpflichtung, dass jedes Recht, wie das Grundeinkommen eines wäre, auch Pflichten braucht.

Es soll eine Grundsicherung sein, damit keiner erst in Not kommen kann????


dass ein bedingungsloses Grundeinkommen wie „Brot und Spiele“ im alten Rom lediglich die Massen bei Laune halten und ruhig stellen soll, sie unkritisch macht und von den Problemen ablenkt.​


Das sehe ich eher bei den CDU und SPD Wählern.

dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eine naive Weltsicht ist, mit der keine Gesellschaft funktionieren kann, weil die Menschen auch Egoisten sind und bequem.

Ist das nicht eher naiv zu glauben dass alles so bleibt wie es ist... Alles zerfällt und wenn das keiner akzeptiert, dann sind wir verloren.
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dass ein Grundeinkommen nur billig ein Symptom angeht, nicht die Zinsproblematik, nicht die Schere zwischen Reich und Arm, nicht die Finanzspekulation, nicht den Klimawandel, gerechte Preise, nicht Gier, Macht und den Kapitalismus

Die Probleme kann man doch zusätzlich lösen. Wo ist das Problem?​


dass es den Menschen die Perspektive und das existentielle Selbstgefühl nimmt, auf eigenen Beinen zu stehen ohne Watte unter den Füßen als Subvention von Papa Staat.

Naja Hartz 4 hat ja noch weniger dazu beigetragen. Erziehungsmaßnahmen für Arbeitslose erzeugt keine Eigenverantwortung. Selbst das zusätzliche Geld verdienen wird vom Staat abgezogen. Der Staat wird eher abgebaut. Die Mitarbeiter braucht man nicht mehr.


dass es den Wert der Arbeit untergräbt, weil man ja auch ohne leben kann – eine Illusion.

Nicht der Arbeit an sich. Sondern der Erwerbsarbeit und das ist gut so.


dass es den Wert der Arbeit verkennt, der nämlich auch Teilnahme ist am anerkannten Tun in der Gesellschaft.

Der Erwerbsarbeit.... Man kann auch mit Ehrenamt, Hobbys und Weiterbildungen sich an der Gesellschaft beteiligen.



dass es eine Hobbygesellschaft
schafft und alle Bestimmung den Besitzenden lässt

Kannst du das untere Wort noch mal genauer erläutern? Dann wird es eine Hobbygesellschaft...ist doch toll. Mehr für die Freizeit und weniger Profitorientiert. Weniger Ausbeutung und du kannst dich mehr wehren.

dass der Einführung eines Grundeinkommens ein Bewusstseinswandel vorausgehen müsste, der dann wahrscheinlich ein Grundeinkommen überflüssig macht.



dass wir die Schweiz nicht zu einem Faulenzerparadies machen können und uns dann beschweren, dass Migranten aus aller Welt zu uns wollen.


Der Migrant wird kein BGE erhalten. Es bekommen nur diejenigen die in dem Land leben.


dass ein Grundeinkommen ja doch nicht zum Leben reicht, wenn z. B. Krankheit oder sonst etwas Unvorhergesehenes kommt.


Es kommt auf die Höhe an. Es heißt ja nicht dass die Krankenversicherung abgeschafft wird.


dass es aberwitzig ist, wenn Wohlhabende auch bedingungslos so ein Grundeinkommen bekommen.

Warum? Vielleicht brauchen wir keine Neidgesellschaft mehr. Außerdem kann der Wohlhabende auch mal abstürzen. Dass muss er nicht zum Amt rennen. Das kann jeden treffen.


dass schon heute händeringend Ingenieure und Facharbeiter gesucht
werden und man als Arbeitgeber recht ohnmächtig vor der teils mangelhaften Einsatzbereitschaft der Leute steht.


Der Fachkräftemangel ist ein Mythos....

dass mit einem solchen Grundeinkommen kein Verlass mehr auf die Leute wäre und sie bei jeder kleine Streitigkeit oder größeren Anstrengung
gleich zuhause blieben.

Selbst wenn....Was geht es dich an????


dass die Leute dann nur noch Kinder machen würden statt zu arbeiten, um viel Grundeinkommen zu kassieren, und den Tod von Oma und Opa geheim hielten, um auch deren Grundeinkommen noch lange einzusacken.

Dann hätten wir keine Probleme mit der Geburtenrate mehr. Ich denke eher dass macht man eher wenn man in Geldnot ist. Da hat man es nicht nötig den Tod von Oma und Opa zu verheimlichen. Jetzt ist das BGE auch noch für kriminelle Machenschaften verantwortlich.
🙄

dass ein Grundeinkommen den Unsinn in die Welt setzt, Arbeit sei Spaß und man könne ohne Mühe mehr befriedigt sein.

Es ist kein Unsinn....Sondern ein Sinn den viele Spaß macht.

dass diese Idee des Grundeinkommens überheblich und ahnungslos davon ausgeht, die Leute hätten heute wohl nicht die Arbeit, die sie wollen und sinnvoll finden, und es wäre heute etwa nicht so, dass auch die eigentümlichsten Lebenswege und Ideen sich durchsetzen können. – Was aber alles der Fall ist ganz ohne ein Grundeinkommen und oft genug gerade weil ein existentieller Druck dahinter steht.

Durch die existentielle Not und den Ärger mit gewissen Ämtern ist das leider nicht möglich.

ass so ein Grundeinkommen vielleicht für 10 Prozent der Bevölkerung gut wäre, für engagierte, ideenvolle, künstlerische Menschen, die sich selbst Ziele setzen und Neues in die Welt bringen oder entwickeln, aber für 30 Prozent ein Absturz wäre. Und für den Rest würde sich gar nichts ändern.


Die Prozentzahlen sind falsch....Eltern die ihre Kinder nicht in die Krippe schicken möchten. Arbeitslose die keine Kraft mehr haben sich vom Amt schikanieren zu lassen. Familienmitglieder die ihre Angehörigen lieber selber pflegen möchten. Leiharbeiter die nicht mehr ausgenutzt werden. Angestellte die sich nicht mehr überarbeiten müssen. usw.....


dass wir uns nicht in der Schweiz ein Grundeinkommen zugestehen können, während andere verhungern.

Durch ein BGE verhungert keiner....


dass es nicht gut ist für den Menschen, durch so eine bedingungslose Lebensrente aus allen Bezügen und Verbindlichkeiten des Lebens herausgenommen zu sein.

Wieso???? diesen bürokratischen Mist brauchen wir dann nicht mehr.



dass es antisozial
ist, so zu tun, als könne man mit einem Rechtsanspruch auf Einkommen ungestört die Früchte der Arbeit anderer genießen und müsste selbst nichts dafür tun.


Sie erhalten doch selber die Frucht.


dass die Bedingungslosigkeit eines Grundeinkommens das
Ordnungsrückgrad
unserer Gesellschaft zersetzt und schon in der Kindheit zu einem Leben als Müßiggänger verführt.

Da haben wir halt mehr Künstler...Ist doch schön...


dass es schon in der Schule und erst recht an den Universitäten die
Bildungsanreize
nimmt.


Das Bildungssystem hat eh keine Zukunft mehr.
dass es doch bestimmt schon eingeführt wäre, wenn es denn tatsächlich vernünftig wäre, bezahlbar, und wenn es gut für die Wirtschaft wäre.


Durch ein BGE können sich Arbeitnehmer mehr wehren und davor haben sie Angst. Außerdem haben die Parteien Angst sich in Luft auf zu lösen. Obwohl ich zugeben muss, dass sie es auch ohne ein BGE schaffen.
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Diese Bürokratie kostet aber nicht das Mehrfache dessen, was der Bund überhaupt einnimmt - ein BGE in relativ geringer Höhe aber schon. Das hat sich in den Monaten hier nicht geändert.
Die "zahlreichen" Möglichkeiten bestehen immer darin, die Verbrauchssteuern deutlich anzuheben. Dadurch können sich viele nicht mehr alles leisten und das neoliberale Ziel ist erreicht. Die armen Empfänger zahlen es auch noch selber.
Und haben in eventuellen, aber völlig normalen Notfällen, niemand mehr der hilft. ( wir erinnern uns: Bürokratie abgeschafft ) Viel Vergnügen bei solchen Ideen.


Aber Hartz 4 hilft den Bedürftigen noch weniger. Es wird jede Gelegenheit genutzt um zu sanktionieren.
 
Widerlegt hast Du da aber gar nix. Du hast eben Deine Meinung dazu - die ist aber unlogisch. Du sprichst ja von Enteignung in jeder Form. Du willst die Arbeitgeber enteignen, in dem Du Ihre Maschinen zur Finanzierung heranziehen willst. Da pass mal bloß auf, wie schnell die mit samt ihren Maschinen weg sind. Dann willst Du die Bürokraten - vielé Beamte drunter - enteignen, in dem Du sie auf die Straße ( und ein BGE ) setzt. Das ist doch alles völliger Unsinn.
Und natürlich kannst Du nicht ernsthaft kleine Länder - keine Industrieländer - mit der BRD vergleichen.
Doch, der Sozialstaat hilft den Menschen, wenn sie in Not kommen. Das tut das BGE aber nicht, es grenzt ab und läßt diejenigen zurück, die auf den Staat angewiesen sind, wenn es drauf ankommt.
 
Widerlegt hast Du da aber gar nix. Du hast eben Deine Meinung dazu - die ist aber unlogisch. Du sprichst ja von Enteignung in jeder Form. Du willst die Arbeitgeber enteignen, in dem Du Ihre Maschinen zur Finanzierung heranziehen willst. Da pass mal bloß auf, wie schnell die mit samt ihren Maschinen weg sind. Dann willst Du die Bürokraten - vielé Beamte drunter - enteignen, in dem Du sie auf die Straße ( und ein BGE ) setzt. Das ist doch alles völliger Unsinn.
Und natürlich kannst Du nicht ernsthaft kleine Länder - keine Industrieländer - mit der BRD vergleichen.
Doch, der Sozialstaat hilft den Menschen, wenn sie in Not kommen. Das tut das BGE aber nicht, es grenzt ab und läßt diejenigen zurück, die auf den Staat angewiesen sind, wenne s drauf ankommt.


Wieso wenn sie mit den Maschinen im Land gutes Geld verdienen? Da werden ihnen keine Anreize geschafft um abzuhauen.

Du brauchst doch das Jobcenter nicht? Außerdem können sie eine Maßnahme besuchen und da lernen sie was Obdachlosigkeit bedeutet. Sie haben es ja oft selber verschuldet. Was ich aussende kriege ich zurück. Es würde aber nicht dazu kommen, da sie auch ein BGE erhalten.

Unser Sozialstaat ist aber nicht sozial. Er schützt uns nicht vor Armut und er drängt die Leute in den Niedriglohnsektor. Die Leute lassen sich das nicht mehr gefallen und das ist gut so.
 
Natürlich ist der Anreiz dann gegeben: Warum soll ein Unternehmen in der BRD hohe Löhne zahlen ( das ist ja die abstruse Meinung - wenn die Arbeitgeber nicht wesentlich mehr zahlen wie ein BGE - arbeitet niemand mehr ) wenn er dann im nahen Ausland die Arbeiter zur Hälfte kriegt? ( das hatten wir alles schon mal, wer sich erinnert )
Es ist vollkommen unlogisch was Du schreibst - und es ist, wenn man an den Satz mit den Hungernden denkt, vollkommen unmoralisch.
Du mußt einfach weiterträumen vom Schlaraffenland. Aber Dich nciht beklagen,w enn Du es nicht erlebst.
 
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