Eisherz
Sehr aktives Mitglied
Also der thread heisst "bedingungsloses Grundeinkommen".
Das stimmt 😉
Und Italien stellt bei seinem neuen Bürgergeld auch Bedingungen. Nichts mit BGE ... und doch Änderungen ... noch nicht bei uns, aber in Italien.
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Also der thread heisst "bedingungsloses Grundeinkommen".
Hallo Eisherz,
schau mal hier: Bedingungsloses Grundeinkommen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Die Mehrheit der Langzeitarbeitslosen sind m.E. auch nicht faul, sondern haben schlicht den "Kontakt zur Welt" verloren.
Die Mehrheit der Langzeitarbeitslosen ist kaum vermittelbar, da wahlweise null Ausbildung, mit irgendwelchen psychischen oder "sozialen" Problemen wie etwa Sucht behaftet, zu alt für die meisten verfügbaren Jobs und/oder behindert oder krank.
Ich habe von Fällen gehört, wo das Jobcenter von Leuten mit deftigem Behinderungsgrad noch verlangt hat, unter Androhung von Sanktionen, sich für mindestens 3 Stunden am Tag eine Arbeit zu suchen (als ob sich etwas derartiges für einen Arbeitgeber lohnen täte, da kann die tägliche Anfahrt zur Arbeit länger dauern als die Arbeit selber). Sogar Leute die quasi schon den Kopf unterm Arm tragen fallen unter "Langzeitarbeitslos" statt "nicht vermittelbar", weil nämlich auch die Ämter gewisse Erfolgsquoten haben, die sie per Vorgabe erfüllen müssen, da ist blinder Aktionismus um der geschönten Statistiken willen dann vorprogrammiert. Die Bearbeiter in den Jobcentern hätten auch nix dagegen, wenn das bestehende Hartz-System massiv vereinfacht würde, denn die sind genauso die Leidtragenden wie die Arbeitslosen, die sie laut Vorgabe von oben bedrängen müssen.
Die Mehrheit der Langzeitarbeitslosen ist kaum vermittelbar, da wahlweise null Ausbildung, mit irgendwelchen psychischen oder "sozialen" Problemen wie etwa Sucht behaftet, zu alt für die meisten verfügbaren Jobs und/oder behindert oder krank.
Ich finde es merkwürdig das man erst ein BGE Testweise einführen muss um zu der Erkenntnis zu kommen, dass langzeitarbeitslose auch mit BGE langzeitarbeitslos bleiben. Wie der Test mit den 2.000 Leuten in Finnland zeigte.
Hat man wirklich angenommen, bei der Auszahlung von evtl. etwas mehr Geld und das auch noch sanktions- u. Beschwerdefrei - würden sich mehr Menschen von Arbeit angezogen fühlen als umgekehrt?
Da muss man sich schon fragen was da für Hobbypsychologen am Werk sind...
:kerzeanzuend:
Sie können aber andere Arbeit annehmen... Es muss ja keine Erwerbsarbeit sein. Wir brauchen nicht mehr so viele Menschen in Arbeit.
Hätten sie das dann nicht vorher auch schon gemacht? 😕
Was haben sie vorher auch schon gemacht? Sie zwingen doch die Leute im Niedriglohnsektor zu verweilen + irgendwelche Maßnahmen die nichts bringen.
Wie lange wollen wir den Wahnsinn eigentlich noch haben?
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