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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Ich bin ja auch dafür. Wenn ich hören würde, daß meine Kundschaft auf einen Schlag 1000 Euro mehr hat, würde ich ( und nicht nur ich, sondern jeder Kaufmann ) die Preise aber sowas von schnell angleichen....

Finde ich äußerst sozial... 🙂
Ach, du lässt dir jetzt auch schon eine Einkommens- und Steuererbescheinigung von deinen Kunden zeigen...? 😱
Zudem endtäuscht du die Leser jetzt, denn du bist von Anfang an in den Strängen und müsstest nach wie vor wissen, dass nicht alle Menschen mehr bekämen, sondern die, die arbeiten.

Bei anderen endet "nur" Zwangsarbeit, der mögliche Zwang zur Residenzpflicht, die Beschränkung der Wohnung und Ausgaben und weitgehend der Nachteil der durch Bildung von Bedarfsgemeinschaft erfolgt!

Und richtet sich in Frankreich nicht auch der Preis nach Angebot und Nachfrage? 😀
Wenn du jedoch schnell Konkurs anmelden wolltest, dann wäre das die richtige Strategie.

Allerdings gäbe es einen Aspekt, ne zwei, die man gelten lassen könnte.
1. Du verdienst jetzt so wenig, dass du dann einen gerechten Lohn durchsetzen könntest.
2. Du bist dafür, dass ein anderer (Existenzgründer) deine Kunden mit moderateren Preisen abwirbt. Der Markt wirds richten!

Und ist es nicht genau das, was einige fürchten?
Billigere Preise durch bessere Anpassung an den Kundenwunsch (Sparten) und generell mehr Wettbewerb?

Und wenn es wirklich zu mehr Verbrauchssteuern kommen sollte, dann wäre da für dich eh nichts drin mit Erhöhung und es hat sich gezeigt, dass in diesen Ländern sogar immer noch Wettbewerbsvorteile zu Deutschland bestehen.
Denn einige Länder handelten klug und legten Altersversorgung mit in die Mehrwertsteuer.

Und noch etwas... Preise, die sich zudem aus Unternehmensanteil, Gewinn und Steuern zusammensetzen, sind dann Schnuppe, wenn die Geldmenge, die den Käufern zur Verfügung steht, ausreicht, um diese Waren zu kaufen.
Und genau das wird sich verbessern und damit das Modell zum Erfolgsmodell machen.

Doch in der Prognose werden ohne BGE immer mehr Menschen und zudem immer weniger Waren kaufen können.
Daher muss ein Staat den Geldumlauf stützen und beschleunigen. Das tut er bereits unsozial mit Abwrackprämien.
Das kann er aber nicht durch immer höhere Verwaltungsausgaben, systembedingte Verarmung der Menschen, gepaart mit Lohndumping (wo auch der Mindestlohn mit dazu gehört).

Frei verhandeln kann aber nur der, dem ein BGE zur Verfügung steht. Das wäre eine schärfere Waffe als z.B. Gewerkschaften, die sich leider nicht als Arbeitnehmervertreter verstehen sondern als Vertreter der Arbeitsplatzinhaber mit guten Löhnen.
Alle anderen können sich die Beiträge zu den Gewerkschaften nicht mehr leisten.
Und genau das wäre wieder gegeben, wenn es ein BGE gäbe!
Nur verstehen das Gewerkschaftsbonzen nicht und das ist leider nicht neu.
 
Wenn das BGE käme, und wie Du sagst für alle, hätten alle mehr Geld. Und ich gehe davon aus, daß wir das alle mitkriegen würden. Und genau in dem Augenblick gehen die Preise hoch. Das hat mit sozial nichts zu tun. Nennt sich Marktwirtschaft.
 
Die ökonomische Basis des gesellschaftlichen Wohlstands und somit auch des Grundeinkommens ist ein Ergebnis der kulturellen Entwicklung der Menschheit, sozusagen kumuliertes produktives Wissen und Können. Sie ist kein alleiniges Verdienst der Gesellschaft. Die kulturellen Ressourcen gehören allen. Ebenfalls allen gehört die für die Arbeit genutzten natürlichen Ressourcen. Wer die allen gehörenden Ressourcen zum Geld-bzw. Einkommenserwerb nutzen will, ist zu der Abgeltung an alle verpflichtet. So trägt das Grundeinkommen zu einer gerechteren Verteilung bei.
 
Das ist aber so. Die Vorstellung, es hat einfach nur jeder mehr Geld und die Preise blieben gleich ist eine phantastische Vorstellung, nichts weiter. In der Vergangenheit wurde es sogar schon mal genutzt, als die Leute gar nicht mehr Geld hatten, sondern einfach nicht wußten was jetzt wieviel wert ist ( die Umstellung auf Euro ) Und auch die Vorstellung Kaufleute wären sozial irgendwie verpflichtet ist lächerlich. Jeder Kaufmann nimmt das was zu kriegen ist.
 
Das muß man nicht begründen, weil es der Markt genau so will. Wenn ab dem Grundeinkommen plötzlich die Nachfrage ansteigt ( die Leute haben mehr Geld ) ist es völlig normal das die Preise steigen. Da brauche ich auch keine Rechtsgrundlage dafür - wir haben Marktwirtschaft und ein Blick auf die Konkurrenz genügt.
Ich will damit sagen, daß dieses Grudneinkommen innerhalb kürzester Zeit dazu führt, daß die Presie hochgehen und sehr schnell allen wieder beim alten ist. Plus der Inflation versteht sich. Und auch mal dran denken: Dem "Mehr-Geld" des Grundeinkommens steht keine Leistung dahinter. Das wäre lediglich ein Geschenk.
 
Du kannst das Gesetz von Angebot und Nachfrage nicht aushebeln ohne Planwirtschaft zu betreiben, und die führt nun einmal leider zu breiter Armut und Engpässen.
 
Richtig. Und es darf auch noch bemerkt werden, daß durch das Geldgeschenk des Grundeinkommens zuallererst die Preise deshalb steigen, weil die Steuern ( Mwst. oder die Einkommensteuern der Kaufmänner die auf die waren aufgeschlagen werden. ) erhöht werden. ( das wurde hier schon mal erwähnt ) Ihr rennt da alle einer Fata-Morgana hinterher, die heißt: Einfach mehr Geld für alle udn allen geht es besser. Das klassische Milchmädchen.
 
Das muß man nicht begründen, weil es der Markt genau so will. Wenn ab dem Grundeinkommen plötzlich die Nachfrage ansteigt ( die Leute haben mehr Geld ) ist es völlig normal das die Preise steigen. Da brauche ich auch keine Rechtsgrundlage dafür - wir haben Marktwirtschaft und ein Blick auf die Konkurrenz genügt.
Ich will damit sagen, daß dieses Grudneinkommen innerhalb kürzester Zeit dazu führt, daß die Presie hochgehen und sehr schnell allen wieder beim alten ist. Plus der Inflation versteht sich. Und auch mal dran denken: Dem "Mehr-Geld" des Grundeinkommens steht keine Leistung dahinter. Das wäre lediglich ein Geschenk.

Nein, ein Grundeinkommen verteilt um, ähnlich wie andere politisch gewollte Umverteilung z.B bei der Sozialtransfer und Subventionen. Das Preisniveau ändert sich dadurch nicht, denn die Geldmenge wird nicht größer und der Geldumlauf wird nicht beschleunigt. Es ist keine allgemeine Preiserhöhung zu erwarten, aber eine andere Struktur der Preise, Güter und Dienstleistungen, die überwiegend unangenehme Arbeit erfordert, könnten in der Tat teurer werden. Anderseits zeigt sich bereits heute eine günstige Entwicklung beispielsweise bei der Open-Source-Bewegung, die durch das Grundeinkommen einen mächtigen Schub erhalten wird. Hier entstehen viele Dinge allein aus der Motivation heraus, etwas zu schaffen. Die Ergebnisse sind herkömmlichen Produkten durchaus ebenbürtig, ja zum Teil sogar leistungsfähiger, oder sie werden kostenlos oder zu niedrigen Preisen bereitgestellt. Ähnlich preisdämpfend wirken auch regional vernetzte Wirtschaftsformen, die ebenfalls durch das Grundeinkommen erleichtert werden.
 
Es ist nicht so,
dass jeder Kaufmann nur darauf lauert seine Preise endlich wieder nach oben anpassen zu können.
Noch dazu...

ohne Gegenleistung.
Nur, weil einer angeblich mehr Geld hat.

Ganz aktuelles Beispiel: In Nürnberg lebt man mit 35.000€ im Jahr ganz gut, mit 3 Zimmer Wohnung und Auto. In München bist du mit dem Gehalt ein Fall für eine WG. Warum? Weil in München die ganzen hohen Landesbeamten, Landebanker und Automobilkonzerne sitzen, die ganze Armneen von Ingenieuren beschäftigen, deren Gehälter bei 70.000++ € liegt. Konsequenz? Die Lebenserhaltungskosten gehen durch die Decke.
 
@Kareena

Diese Umverteilung geht aber nun mal nur über noch höhere Steuern

Selbst wenn du hypothetisch einfach jetzt jedem Menschen zusätzlich 1000€ gibst, dann steigen einfach die Preise massiv an, der Wohlstand würde nur kurz anhalten

Der Monetarismus ist nun mal nicht haltbar. Es kommt darauf wo die Geldmenge steigt. Für Preisanstiege braucht es nicht mal zwangsläufig mehr Geldmenge im System.

Bei der Einführung des € hat man gedacht, dass die Instrumente der EZB reichen würden, um Preisstabiltät zu gewährleisten. Man sieht ja momentan, dass es nicht funktioniert, weil man z.B durch Nullzinspolitik nicht einfach höhere Nachfrage in der Realwirtschaft generieren kann!
 
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