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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Du bist anscheinend ein großer Fan des BGE. Deswegen will ich mal die Finanzierung ansprechen. Da hab ich von dir noch gar nichts zu gehört.
Ich befürchte, Helikoptergeld (momentan gar nicht möglich) ist die einzige Möglichkeit ohne, dass alles beim alten bleibt(das erkläre ich unten) Das als alleinige Finanzierung würde aber eine massive Inflation erzeugen, der Effekt verpufft langfristig mit Gefahr einer Hyperinflation

Wenn ich jetzt annehme, dass du es über Steuern finanzieren willst: Das funktioniert nicht. Weil die Werte, die besteuert werden, um das BGE zu finanzieren, von den gleichen Menschen geschaffen werden müssen, die BGE beziehen. Diese müssen aber potentiell nichts dafür tun, weil sie nichts arbeiten müssen, um das BGE zu erhalten. Deshalb wären die Steuern so hoch (auch die Mehrwertsteur, deshalb wieder die Inflation)kombiniert mit den niedrigen Löhnen(Mit dem BGE hätten wir ja Kombilöhne. Es würde aber genauso wie heute viel mehr Arbeitssuchende als Stellen geben, denn warum sollten die Unternehmen automatisch mehr Leute einstellen? Nein sie werden die Löhne erstmal weit drücken. Können sie ja machen, weil mit dem BGE ja jeder auch so um die Runden käme. Und es werden genau diejenigen die niedrigsten Zusatzlöhne bekommen, die heute Niedriglöhner sind), dass die Kaufkraft gleich bleiben würde. Wahrscheinlich werden die Reichen sogar noch reicher, weil sie entweder für niedrigeren Lohnaufwand wie vorher die gleiche Produktivität der Arbeiter nutzen oder aber für gleichen Lohnaufwand eine höhere Prod. erzielen. Im zweiten Fall würde immerhin die Beschäftigung steigen, aber davon würde ich nicht ausgehen.


Hoffentlich ist dir das schlüssig genug. Ich muss sagen, dass mein letzter Kommentar doch ziemlich spekulativ war, von daher kam deine Rüge zurecht 😉
Und ich bleibe dabei. Der Anstieg der Realöhne muss wieder dem Anstieg der Prduktivität entsprechen. Das allein würde viele Probleme lösen (nicht alle, denn der Niedriglohnsektor bliebe ja noch, die horrenden Abgaben an den Staat auch, und Arbeitslosigkeit könnte man so auch nicht komplett beseitigen)

Wenn du das anders siehst, dann korrigiere mich gerne. Mich würde schon interessieren, wie du das mit dem Finanzierungsproblem siehst.

Ich muss leider zugeben, dass mich deine Beiträge zunehmend überfordern, weil du einerseits nicht bereit bist in diesem Forum mal möglichst alles, in verschiedenen Strängen nachzulesen, was ich und andere über das BGE schrieben, womit deine Fragen schon beantwortet wären.

Und zum anderen sehe ich kein Finanzierungsproblem.

Deine diesbezüglichen Untergansprognosen halte ich auch für nicht real und eine Nostalgie über Gewerkschaften und deren Lohnforderungen auch für unrealistisch.
Zudem ist es töricht anzunehmen, dass die Produktivität heute noch maßgeblich für Löhne wäre.
Produktivität ist nichts anderes, als eine volkswirtschaftliche Kennzahl für Leistungsfähigkeit.
Produktiv kannst du fast ohne Menschen sein. Maschinen kosten Anschaffung, Wartung, jedoch keinen Lohn!

Durch moderne Betriebsführung könnte man überspitzt beweisen, dass du als Arbeitnehmer ja noch Geld mitzubringen hättest, bevor dir ein Cent zustehen würde.
Und so ähnlich wird es gemacht, weil der Staat auf Steuern verzichtet und aus den Sozialkassen sogar diese ungerechte Bereicherung und Wettbewerbsverzerrung der Firmen honoriert.
Wichtig ist für die Politik, dass Menschen in Arbeit sind, wie und zu welchen Konditionen, ist zunehmend egal!!!
Also ist doch zu folgern, dass eine statistische Zahl als solche, über das Wohl der Menschen geht!
Und an solchen Systemen möchtest du festhalten?

Das beweisen zudem die Tricks, wie ich Gewerkschaften und Betriebsräte machtlos machen kann, mich selbst bereichern kann und Kapital aus Betrieb rausziehe und dann sogar den Arbeitnehmern Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Stundenlohnhöhe raube... bis hin zur Zerschlagung des Betriebs.
Reich wird dann nur noch der Zwangsverwalter...

Ich denke, du machst den Fehler, dass du das Pferd vom Schwanz aufzäumen willst.
Wie Mikenull übrigens auch, der den Staatshaushalt in seiner Summe statisch sieht und meint, dass alle Einkünfte und Ausgaben zur gleichen Zeit anfallen würden.
So funktioniert ein Staatshaushalt aber nicht!
Ein Staatshaushalt funktioniert weitgehend auf Vertrauen und Optimismus, während ein Betrieb längst Konkurs anmelden muss, läuft ein Staatshaushalt ungestört weiter.
Und dass jedoch vielmehr das Gesamtwirtschaftsvolumen maßgeblich für eine zu tätigende Ausgabe ist, versteht ihr auch nicht.
Da plappert man nach, was die verbreiten, die es sogar geschafft haben, einen Staat auszuplündern und die Rentenkassen zu zerstören, damit man zukünftigen Rentnern die Frucht ihrer Arbeit, sagen wir mal, „legal“ entziehen kann.

Man behauptet, der Sozialanteil im Gesamthaushalt sei zu hoch und schon fallen Politiker reihenweise auf solch eine Verdummung rein...
Dass dies falsch ist, zeigen einige Beispiele aus der nahen Vergangenheit, wo innerhalb von 14 Tagen große Summen wie ein Zufallsfund, gefunden und bereitgestellt wurden...


Ja es sprechen Gründe gegen ein BGE!
Es sind Gründe, dass es zukünftig schwerer fallen würde Leute auszubeuten und ihnen Lohn und Freiheit zu rauben.
Es würde schwerer fallen, dass sie gegen ihre Überzeugung nutzlose Dinge produzieren zu müssen, die für eine Menschheit gefährlich sind, weil es längst nicht mehr darum geht, eine Menschheit sich in Frieden entwickeln zu lassen oder das zu tun, was ihnen wichtig ist.

Und grundsätzlich gesehen... an Steuern und Abgaben ist so lange nichts verwerflich, wie die Richtigen und in gerechter Weise besteuert werden.
Die durch Steuerbetrug generierten Gewinne sind so hoch, dass ein Jahr der Etat der Bundesregierung daraus zu bestreiten, möglich wäre.

Und was deine Blockade betrifft, ein BGE für machbar zu halten ist zweifellos, dass du vielleicht einen Staatshaushalt mit einem Firmenhaushalt vergleichst.
Aber wenn du morgens aufstehst und du weißt, dass du heute in die Stadt so und so reisen musst, gehst du ja auch nicht davon aus, dass es nicht ginge...
Du nutzt die Möglichkeiten die sich anbieten, oder?

In diesem Staat haben viele, viele, Ungerechtigkeit und Nachteil zu erleiden – und wenige massive Vorteile vom System.
Einfache Menschen nehmen daher gerne bescheiden an, dass eine Verbesserung für sie nicht machbar wäre, weil sie das System der Ausbeutung nicht verstehen.
Man macht ihnen bewusst ein schlechtes Gewissen, sie seien doch letztlich nur Kostenfaktoren und dass man sich doch mit seinem Wert als Mensch an seiner Fähigkeit für das Kapital orientieren müsse.

Weil das erst einmal logisch klingt, plappern sie dann gerne nach was die vorsagen, die keine Verbesserung für die Allgemeinheit wollen. Mehr noch, sie entwickeln Hass auf die, die sich dem entziehen wollen oder gegen die, die dem Wettbewerb nicht standhalten können.

Dazu schuf man die Globalisierung und die Allmacht des Finanzwesens, sogar über Nationalstaaten hinweg.
Denn die Welt gehört in Wirklichkeit etwa 100 Menschen...
Soll das so bleiben?
Ich denke nicht, denn das ist bereits eine Form von Diktatur mit Vernichtung durch Sozialdarwinismus!
 
Du bist einfach naiv. Natürlich ist ein Staatshaushalt kein normaler Haushalt, aber du kannst dir nicht einfach so 1 Billion pro Jahr aus den Fingern saugen. Verlass mal deine comfort-zone und rechne mal aus, wie hoch die Steuern sein müssen, um das zu finanzieren. Und bedenke dabei, dass wir schon jetzt knapp 70 Prozent unseres Gehaltes für Steuern und Sozialabgaben an den Staat abdrücken. Glaubst du, die Unternehmen werden dafür ab jetzt 3mal so hoch besteuert? Die neoklassik dominiert immer noch, also das wird auf keinen Fall passieren. Das ganze würde natürlich von der breiten Masse bezahlt werden. Dass dir der Zusammenhang löhne-produktivität nichts sagt, hätte ich mir denken können. Man nennt das die lohnstückkosten und die tragen wesentlich zur Inflationsrate bei. In Deutschland sind sie seit der Agenda 2010 so gut wie eingefroren. Klar, alleine dadurch würde man die Ungleichheit nicht beseitigen, es müssen auch die Unternehmen wieder mehr besteuert werden, dann investieren sie vllt. Auch wieder mehr. Ich fürchte, wir kommen auf keinen grünen Zweig mehr, deine ökonomischen Kenntnisse scheinen mir aber auch sehr rudimentär zu sein...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt doch eine ganz einfache Tatsache: Wenn die Nichtarbeitenden ( oder alle ) einfach nur mehr Geld bekommen sollen, dann muß das irgendwo herkommen. Und das geht in einem Staat nunmal hauptsächlich über Steuern. Also welche?
 
Das alles aber nur, wenn man über die Beträge, die es heute schon unter Hartz 4 gibt, hinausginge. Wenn man die Hartz 4 Gelder ohne Forderung zahlt, bliebe alles gleich. Wenn man mehr als bisher ausschütten wollte, müßte man tatsächlich irgendwelche Steuern erhöhen.

Also zumindest ich bin der Meinung, dass ein BGE etwa auf Höhe Hartz 4 sein MÜSSTE und damit die Finanzierung kein Problem wäre.

Wobei ich auch der Meinung bin, dass wir das hier alles bereits mehrfach durchdiskutiert haben und Venger jetzt alles nur nochmal aufrollt, statt dem Thread zu lesen.
 
Verzeihe, dass ich nicht die Muße hatte, 180 Seiten Bauchgefühlökonomie durchzuackern 😉

Es gibt so gut wie keine Ökonomen, die die Idee für gut halten, selbst unter denen, die für besseren sozialen Ausgleich kämpfen. Da sollten die Alarmglocken schnellen

Bevor man die Vorteile betrachtet, muss doch wohl erstmal die Finanzierung geklärt werden. Und da kann man nicht sagen, ja das regelt sich von selber, weil der Staatshaushalt ist dynamisch und erwirtschaftet mit dem BGE genug Mehreinnahmen um das zu finanzieren, was ihm die Mehreinnahmen verschafft. Merkt ihr, wie paradox das Konzept ist? Es geht nur über ergänzend höhere Steuern. Und dann ratet mal, wer die erwirtschaften wird...

Der Mindestlohn z.B. wäre, wenn wirklich flächenübergreifend und in akzeptabler Höhe, ein sehr viel besseres Konzept, um soziale Ungerechtigkeit (und auch die Exportabhängigkeit) zu bekämpfen.
 

Deine diesbezüglichen Untergansprognosen halte ich auch für nicht real und eine Nostalgie über Gewerkschaften und deren Lohnforderungen auch für unrealistisch.
Zudem ist es töricht anzunehmen, dass die Produktivität heute noch maßgeblich für Löhne wäre.
Produktivität ist nichts anderes, als eine volkswirtschaftliche Kennzahl für Leistungsfähigkeit.
Produktiv kannst du fast ohne Menschen sein. Maschinen kosten Anschaffung, Wartung, jedoch keinen Lohn!

Das ist schlichtweg falsch. Für eine Wertschöpfungskette kannst du nicht einfach Maschinen aus dem Nirvana nehmen, sondern Maschinen und insbesondere Roboter werden von Ingenieuren konstruiert und von Handwerkern gebaut. Genau dieser Teil ist übrigens der, dem Deutschland einen Großteil des Exportüberschusses verdankt. Es mag der Tag kommen, an dem die Menscheit von Roboterdienern versorgt wird und die Beine hochlegen kann, aber dieser Tag ist noch fern.


Durch moderne Betriebsführung könnte man überspitzt beweisen, dass du als Arbeitnehmer ja noch Geld mitzubringen hättest, bevor dir ein Cent zustehen würde.
Und so ähnlich wird es gemacht, weil der Staat auf Steuern verzichtet und aus den Sozialkassen sogar diese ungerechte Bereicherung und Wettbewerbsverzerrung der Firmen honoriert.
Wichtig ist für die Politik, dass Menschen in Arbeit sind, wie und zu welchen Konditionen, ist zunehmend egal!!!
Also ist doch zu folgern, dass eine statistische Zahl als solche, über das Wohl der Menschen geht!
Und an solchen Systemen möchtest du festhalten?

Das beweisen zudem die Tricks, wie ich Gewerkschaften und Betriebsräte machtlos machen kann, mich selbst bereichern kann und Kapital aus Betrieb rausziehe und dann sogar den Arbeitnehmern Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Stundenlohnhöhe raube... bis hin zur Zerschlagung des Betriebs.
Reich wird dann nur noch der Zwangsverwalter...

Ich denke, du machst den Fehler, dass du das Pferd vom Schwanz aufzäumen willst.
Wie Mikenull übrigens auch, der den Staatshaushalt in seiner Summe statisch sieht und meint, dass alle Einkünfte und Ausgaben zur gleichen Zeit anfallen würden.
So funktioniert ein Staatshaushalt aber nicht!
Ein Staatshaushalt funktioniert weitgehend auf Vertrauen und Optimismus, während ein Betrieb längst Konkurs anmelden muss, läuft ein Staatshaushalt ungestört weiter.
Und dass jedoch vielmehr das Gesamtwirtschaftsvolumen maßgeblich für eine zu tätigende Ausgabe ist, versteht ihr auch nicht.
Da plappert man nach, was die verbreiten, die es sogar geschafft haben, einen Staat auszuplündern und die Rentenkassen zu zerstören, damit man zukünftigen Rentnern die Frucht ihrer Arbeit, sagen wir mal, „legal“ entziehen kann.

Man behauptet, der Sozialanteil im Gesamthaushalt sei zu hoch und schon fallen Politiker reihenweise auf solch eine Verdummung rein...
Dass dies falsch ist, zeigen einige Beispiele aus der nahen Vergangenheit, wo innerhalb von 14 Tagen große Summen wie ein Zufallsfund, gefunden und bereitgestellt wurden...
Das System wird sich in den nächsten Jahrzehnten nicht gravierend ändern, daher lebe damit und integriere das BGE bestmöglich. Alles andere sind Hirngespinster.


Ja es sprechen Gründe gegen ein BGE!
Es sind Gründe, dass es zukünftig schwerer fallen würde Leute auszubeuten und ihnen Lohn und Freiheit zu rauben.
Es würde schwerer fallen, dass sie gegen ihre Überzeugung nutzlose Dinge produzieren zu müssen, die für eine Menschheit gefährlich sind, weil es längst nicht mehr darum geht, eine Menschheit sich in Frieden entwickeln zu lassen oder das zu tun, was ihnen wichtig ist.

Und grundsätzlich gesehen... an Steuern und Abgaben ist so lange nichts verwerflich, wie die Richtigen und in gerechter Weise besteuert werden.
Die durch Steuerbetrug generierten Gewinne sind so hoch, dass ein Jahr der Etat der Bundesregierung daraus zu bestreiten, möglich wäre.

Und was deine Blockade betrifft, ein BGE für machbar zu halten ist zweifellos, dass du vielleicht einen Staatshaushalt mit einem Firmenhaushalt vergleichst.
Aber wenn du morgens aufstehst und du weißt, dass du heute in die Stadt so und so reisen musst, gehst du ja auch nicht davon aus, dass es nicht ginge...
Du nutzt die Möglichkeiten die sich anbieten, oder?

In diesem Staat haben viele, viele, Ungerechtigkeit und Nachteil zu erleiden – und wenige massive Vorteile vom System.
Einfache Menschen nehmen daher gerne bescheiden an, dass eine Verbesserung für sie nicht machbar wäre, weil sie das System der Ausbeutung nicht verstehen.
Man macht ihnen bewusst ein schlechtes Gewissen, sie seien doch letztlich nur Kostenfaktoren und dass man sich doch mit seinem Wert als Mensch an seiner Fähigkeit für das Kapital orientieren müsse.

Weil das erst einmal logisch klingt, plappern sie dann gerne nach was die vorsagen, die keine Verbesserung für die Allgemeinheit wollen. Mehr noch, sie entwickeln Hass auf die, die sich dem entziehen wollen oder gegen die, die dem Wettbewerb nicht standhalten können.

Dazu schuf man die Globalisierung und die Allmacht des Finanzwesens, sogar über Nationalstaaten hinweg.
Denn die Welt gehört in Wirklichkeit etwa 100 Menschen...
Soll das so bleiben?
Ich denke nicht, denn das ist bereits eine Form von Diktatur mit Vernichtung durch Sozialdarwinismus!

Nochmal, es geht um das BGE in Deutschland. Nicht um die Rettung der Menscheit, nicht um den Weltfrieden und auch nicht die Rettung der Deutschen vor der Diktatur. Alles was ausgearbeitet werden muss ist ein vernünftigtes Konzept zur Finanzierung dieser Summe für jeden Monat innerhalb der von der deutschen Marktwirtschaft gestellten Regeln. Stehen diese, können wir weiterreden. Versuch doch mal weniger reden zu schwingen und mehr Tabellen mit Zahlen vorzustellen.

Fangen wir doch einmal klein an und wenden uns dann dem Großen ganzen der Entwicklung der Menscheit zu.
 
Also zumindest ich bin der Meinung, dass ein BGE etwa auf Höhe Hartz 4 sein MÜSSTE und damit die Finanzierung kein Problem wäre.

Ja, dann kann die Finanzierung wohl auch kein Problem sein wenn im Prinzip alles beim Alten bleibt und nur die Schikanen wegfielen.

Und ein BGE auf Hartz IV Niveau? Und dafür diskutieren wir hier so eifrig? Das ist ja dann nicht die Rede wert.

Aber grundsätzlich bin ich gegen jedes BGE, dass den Vollzeitarbeitnehmer unberücksichtigt lässt.
 
Meine Rede, PC. Weniger Schikanen bei Hartz, mehr Entspanntheit in den Sozialämtern und nicht tausend Belege für jeden Fliegenschiß, da bin ich sofort dafür. Das nimmt keinem Vollzeit-Berufstätigen was weg, macht aber den Hartzern das Leben deutlich leichter.
In Sachen Mindestlohn war erst vor kurzem in der hiesigen Tageszeitung zu lesen, daß sich dessen Höhe in D. (8,50 Euro) an der Untergrenze hält, verglichen mit den anderen finanzstarken westeuropäischen Ländern, die ebenfalls Mindestlohn haben. ( von GB trotz hoher Arbeitslosenzahl 8,06 bis Frankreich ebenfalls trotz vieler Arbeitsloser 9,61! laut Statistik Januar 2015). Da sollte angesichts guter Auftragslage zur Zeit eigentlich eine Verbesserung drin sein. Wer gut arbeitet, hat sich seinen Lohn auch redlich verdient.
 
Meine Rede, PC. Weniger Schikanen bei Hartz, mehr Entspanntheit in den Sozialämtern und nicht tausend Belege für jeden Fliegenschiß, da bin ich sofort dafür.

Zumal die Argumentation des "Antreibens" bei Hartz IV ja gar nicht mehr gehalten werden kann, wenn ich mir anderorts so die derzeitige Einwanderung in unsere Sozialsysteme anschaue. Es ist und bleibt die falsche message, einem einheimischen Hartz IV Empfänger jeden euro streitig zu machen, aber sich dann jeder Fremde hier rundsanieren darf, der nie etwas einzahlte. Da geht es dann nicht mehr um paar euro, sondern um Millionen. Aber dafür ist die Knete vorhanden. Und das ganz plötzlich.
 
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