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Bedingungsloses Grundeinkommen

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BGE hatte noch niemals etwas damit zu tun, irgendjemandem etwas abzuziehen, sondern ist, wie bereits erwähnt, eine abgewandelte Form der Grundabsicherung, wie sie heutzutage ohnehin schon besteht. Nix mit 1000 EUR für jeden extra.

Wenn es nur Leute erhalten die nichts arbeiten oder aufstocker sind, frage ich mich warum ich dafür sein sollte - wenn ich seit meiner Berufstätigkeit keinen Tag arbeitslos war?

Wenn du natürlich meinst, dass sich jeder seine Grundabsicherung selbst verdienen muss, wirst du dich vielleicht eines Tages blöd umschauen, wenn du es nicht mehr kannst.

Warum denn? Ich bekomme jetzt doch auch ALG I und dann II. Ist das keine Absicherung?
Wenn ein BGE auf der Höhe von Hartz IV angesiedelt ist, ändert sich doch finanziell für mich nichts.

Weshalb ich beklatschen sollte, dass ich zusehen dürfte wie der Staat meine Steuern an Leute mit zwei Händen hinauswirft die nicht arbeiten wollen, ist mir jetzt immer noch nicht schlüssig. Fällt dir da etwas interessantes dazu ein? 😕

Vielleicht solltest du nur Faulenzer zum BGE befragen. Dann gibt's auch mehr Zustimmung. 😛
 
Portion Control, sagen wir mal: "Grundeinkommen ja, aber ohne die Faulen." Was machen wir mit den Faulen?

Darum ist es mir eigentlich gar nicht gegangen. Im Gegenteil: Sondern ursprünglich darum, dass ich unter einer Bedienungslosigkeit Kraft Geburt verstehe, dass dies JEDER erhält. Und nicht diejenigen die dumm genug sind, nach wie vor arbeiten zu gehen um alle anderen finanziell zu unterhalten dann am Ende nicht mehr haben also zuvor.

Weshalb sollten die für ein BGE sein? Damit dein Gewissen reiner beim lange ausschlafen morgens ist weil du weisst, es liegt kein Termin vom Jobcenter im Briefkasten welchen man verschwitzen könnte?
Na Herzlichen Dank! Das ist ganz sicher unser Weltproblem. 🙄
 
Ja, irgendwie komisch das Ganze. Ich wusste doch das es nichts bringt, tiefer einzusteigen! 😀
Hier sind Lehrkörper zum BGE unterwegs, die selbst nicht genug geschult sind.

Oder es ging von Anfang an eben nur darum, den Schönheitsschlaf nicht durch Maßnahmen oder der Auflage des verfassens von Bewerbungen, gestört zu bekommen.
Solche Freaks sind bei mir genau richtig...^^
 
Okay, ich kann es nicht lassen und steige wohlwollend noch mal an anderer Stelle ein. So als wäre ich für ein BGE:

Rhenus erklärte doch auch mal, dass die Einführung des Mindestlohns gut war, aber ohne ein BGE nur halb so viel wert sei weil erst das BGE einem AN die Möglichkeit gäbe, Druck auf den AG und somit auf den Stundenlohn ausüben zu können.

Also wenn ich das richtig verstehe geht es beim BGE darum, Arbeit die man nicht gerne macht ( zb. WC Putzen, arbeiten mit gefährlichen Stoffen, etc. ) oder Arbeiten mit zu geringem Lohn ablehnen zu können. Zum einen erhält man keine Auflagen dies zu tun, und auch keine Sanktionen wenn abgelehnt wurde.

Wenn das arbeiten sind die trotzdem erledigt werden müssen, sich aber kaum Bewerber um diese Stelle reissen, ist der AG in der Zwickmühle über den deutlich angehobenen Stundenlohn diese Stelle wieder attraktiver zu machen.

Das heisst, mit einem BGE erwartet man auch den Anstieg der Löhne? Ist das korrekt?
Aber gilt das nicht ausschließlich für den Niedriglohnsektor?
 
Okay, ich kann es nicht lassen und steige wohlwollend noch mal an anderer Stelle ein. So als wäre ich für ein BGE:

Rhenus erklärte doch auch mal, dass die Einführung des Mindestlohns gut war, aber ohne ein BGE nur halb so viel wert sei weil erst das BGE einem AN die Möglichkeit gäbe, Druck auf den AG und somit auf den Stundenlohn ausüben zu können.

Also wenn ich das richtig verstehe geht es beim BGE darum, Arbeit die man nicht gerne macht ( zb. WC Putzen, arbeiten mit gefährlichen Stoffen, etc. ) oder Arbeiten mit zu geringem Lohn ablehnen zu können. Zum einen erhält man keine Auflagen dies zu tun, und auch keine Sanktionen wenn abgelehnt wurde.

Wenn das arbeiten sind die trotzdem erledigt werden müssen, sich aber kaum Bewerber um diese Stelle reissen, ist der AG in der Zwickmühle über den deutlich angehobenen Stundenlohn diese Stelle wieder attraktiver zu machen.

Das heisst, mit einem BGE erwartet man auch den Anstieg der Löhne? Ist das korrekt?
Aber gilt das nicht ausschließlich für den Niedriglohnsektor?

Das hab ich mir auch schon gedacht. Die AGs von den miesen Jobs müssen schon kräftig drauflegen dass einer noch ihre Jobs macht. Vollzeit macht aber bestimmt keiner mehr irgendeinen Scheißjob.

Klingt eigentlich positiv. Dann arbeiten mehr Leute, aber weniger Tage, und für mehr Geld natürlich.
 
Durch ein BGE werden die Löhne fallen. Dazu sollte man Butterwegge gelesen haben. Wenn der Abstand ( in Euro ) zwischen dem BGE und dem Mindestlohn zu gering wäre - und das ist er, wenn das BGE zwischen tausend und zwölfhundert liegen soll - werden die Leute das BGE kassieren und zusätzlich ein paar hudnert Euro schwarz greifen. Ich würde das so machen, weil es logisch ist.
Und das gilt auch für die Scheißarbeit, die keiner machen will.
Löhne kriegt man nur rauf, wenn man starke Gewerkschaften hat. Plus Regierungen, die den Namen verdienen.
 
Hmm also das ist doch mal ein interessanter Gedanke. Wie habt ihr denn so als 10-15 Jährige gedacht? Also ich wäre auch echt gut ohne die Penne ausgekommen. ^^

Mein "Motivator" war da auch weniger das kapitalistische System als eher meine Mutter, die mir den Vogel gezeigt hätte, wenn ich ausschlafen hätte wollen. Ich glaube das BGE ist da eher weniger förderlich. (Bekommen auch minderjährige das BGE?)

Also ich finde es erzieherisch bedenklich, wenn deine Mutter dich nicht ausschlafen ließ... 😱
Sie musste halt darauf achten, dass du genug Schlaf bekamst, was aber wohl nichts mit den Familieneinkünften zu tun hat. Oder schlafen Kinder der Reichen gar nicht?
Nein, früher ins Bett, dass wäre es gewesen...

Es hat sich doch gezeigt, dass genau die Ausbildung bei Reichen besser und effizienter ist.
Und die Einhaltung der Schulpflicht, sowie die sich aus dem Sorgerecht ergebenen Verpflichtungen der Eltern, sollen doch nicht abgeschafft werden...

Aber du wolltest jetzt sicher nur, mangels richtigen Argumenten, jetzt bewusst witzig sein?
Dann bedenke bitte, dass doch jetzt auch schon eine Alimentation besteht und Erziehungsdefizite auch möglich sind.
Mehr noch, eine Eigenverantwortung ist doch so nicht gegeben, wenn man fremdbestimmt lebt.
Und so erkläre ich mir u.a. auch die Tatsache, dass einige Familien nie mehr aus Hartz rauskommen.

 
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