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Hallo mikenull,
schau mal hier: Bedingungsloses Grundeinkommen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Okay, ich kann es nicht lassen und steige wohlwollend noch mal an anderer Stelle ein. So als wäre ich für ein BGE:
Rhenus erklärte doch auch mal, dass die Einführung des Mindestlohns gut war, aber ohne ein BGE nur halb so viel wert sei weil erst das BGE einem AN die Möglichkeit gäbe, Druck auf den AG und somit auf den Stundenlohn ausüben zu können.
Beinahe richtig...
Unter einem BGE braucht man keinen Mindestlohn.
Denn das Lohndumping kam ja erst durch die Agenda 2010 und die Hartz-Sätze, verbunden mit der Pflicht zur Arbeit und diesen Hungerlohn zu akzeptieren.
Dagegen brauchte man einen Schutz. (Mindestlohn)
Was den zahlreichen Kritikern nach, wenn sie Recht gehabt hätten, übrigens zum Zusammenbruch Deutschlands geführt hätte...
Was ist geblieben aus den zahlreichen Bedenken und Bedenkenträgern?
Und solche Gespenster werden jetzt auch gegen das BGE aufgemalt.
Mit einer Realität hat das jedoch nichts gemein.
Also wenn ich das richtig verstehe geht es beim BGE darum, Arbeit die man nicht gerne macht ( zb. WC Putzen, arbeiten mit gefährlichen Stoffen, etc. ) oder Arbeiten mit zu geringem Lohn ablehnen zu können. Zum einen erhält man keine Auflagen dies zu tun, und auch keine Sanktionen wenn abgelehnt wurde.
Genau!
Man erhält wieder den Lohn wie früher, der angemessen ist und für die Menschen, die das tun wollen...
Was ist daran schlimm?
Diese Arbeiten wurden immer gemacht und daran ist nichts ehrenrührig. Im Gegenteil!
Erniedrigend wird Arbeit dann, wenn sie zum Zwang wird, wenn sie nicht gewürdigt wird, weil Arbeit sich törichter Weise über die Lohnhöhe darstellt und wenn sie eben dadurch nicht gerecht bezahlt wird.
Wenn das arbeiten sind die trotzdem erledigt werden müssen, sich aber kaum Bewerber um diese Stelle reissen, ist der AG in der Zwickmühle über den deutlich angehobenen Stundenlohn diese Stelle wieder attraktiver zu machen.
Richtig!
Das heisst, mit einem BGE erwartet man auch den Anstieg der Löhne? Ist das korrekt?
Aber gilt das nicht ausschließlich für den Niedriglohnsektor?
Warum sollten diese jungen Leute eure Jobs haben wollen? 😕 BGE und bissi Schwarzarbeit - so würde es laufen.
Naja, die Leute mit über 5000.- Einkommen monatlich brauchen im Grunde kein Grundeinkommen.
Damit stellt sich aber auch grundsätzlich die Frage, wie viel ein Mensch braucht.
Warum aber Millionen schlechter stellen, weil man völlige Gerechtigkeit weder gänzlich noch gesetzmäßig durchsetzen kann.
Wir bekommen doch nicht einmal eine vernünftige Erbschaftssteuer hin!
Viele brauchen doch keinen Lohn mehr ohne je gearbeitet zu haben...
Und ein 18jähriger braucht auch keine 1000.- Grundeinkommen. Da fände ich es falsch, wenn ein Mensch nie lernt, mit wenig Geld auszukommen, das Geld zu schätzen. Ab 25 fände ich da auch früh genug.
Woher stammt die Höhe der Summe denn?
Real ist jedoch, dass jemand jetzt schon das ungefähr bekommt, wenn er alleine wohnt und Hartz-Empfänger ist.
Und jemanden lehren unter dem Existenzminimum zu leben, bedeutet weder Erziehungshilfe noch mit Geld umgehen zu lernen.
Es bedeutet eben vielmehr Ausgrenzung, Ungerechtigkeit und Zwang bei Eltern zu leben, was für mich weder etwas mit Verfassungskonformität, eher Verstoß dagegen, bedeutet.
Es bedarf eben der Erziehung und Anreiz durch Belohnung und nicht der durch Sanktionen.
Man hätte das eben im Mutterland der Agenda 2010 abschauen können, welche gesellschaftlichen Veränderungen zum Negativen, dieses kranke System generiert.
Ausgrenzung, Ungerechtigkeit, Zwang...😕😕😕😕
Ich meinte jetzt ganz normale junge Leute, die daheim wohnen und ihr Abi oder eine Ausbildung machen eigentlich.
Aber wenn du schon da bist😉, kannst du mir ganz genau sagen, wer dieses BGE bekommen würde? Irgendwie weiß das keiner.
Kriege ich als Gutverdienende auch das BGE oder hat es zur Bedingung, dass ich nicht arbeite?
Häh? Muss ich dann von meinem BGE "Ressourcensteuern" zahlen? 😕 Überhaupt Steuern??
Und noch was: Wer erwirtschaftet das BGE, dass wir ja dann ALLE bekommen?
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