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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Wollte ich auch nicht wegreden, aber in ein Verhältnis setzen, das der Realität entspricht:
Laut BA 1 - 2 %, das ist Fakt.

Und wenn man die Hetzparolen hier und anderwo liest, würde man denken, ein Großteil aller Leistungsempfänger wären Leistungsmissbräuchler.
Ja das sehe und höre ich auch immer wieder. Das dem nicht so ist, wird nicht erkannt. Man möchte ja was besseres sein, als das Vorurteil was man nicht möchte. 🙄

---

Wie schon sagte, ich halte das schon für möglich. Aber dazu braucht es ein gesund ausgewogenes System. Bspw. gleicher Lohne für gleiche Arbeit für alle. Inclusive Zeitarbeiter. Und... egal ob Frau oder Mann. Diese Rahmenbedingen können nur von oben nach unten durchgesetzt werden.

Unserer Regierung sollte mal lieber damit aufhören Firmen die so gut wie Pleite sind, sinnlos mit Auffanggesellschaften zu subventionieren oder anders zu Finanzieren die dann ihreseits pleite gehen. Alles nur um sagen zu können WIR haben alles getan? Am Ende bezahlt der Kleine die Milchmädchenrechnung. Diese Mitarbeiter landen somit nur zeitverzögert in der Arbeitslosigkeit.

Wenn ein Familienbetrieb pleite geht, kümmert das keinen. Also.... gleiches Recht für alle? Fehlanzeige. Wo bleibt hier die soziale Gerechtigeit? WO?

Wer soziale Gerechtigeit haben will, kann nicht nur an sich denken. So einfach ist das. Das gilt auch für Arbeitgeber.


Wenn alle Missstände beseitigt wären. Auch die Steuerverschwendung vom Staat. Dann kann man mal drüber nachdenken was man noch alles machen kann. Bedingungslos wird es aber nicht sein können. Irgendwie muß man sich vor Missbrauch von Geldern schützen.
 
Wenn man sich das Leben mal anschaut, mal ein paar Menschen gesehen und verstanden hat, dann ist es doch klar, dass niemand, wirklich niemand vor seinem Fernseher vermodern, sondern arbeiten möchte.

Ich weiß nun wirklich nicht, was ihr für Menschen kennengelernt habt, aber ich habe unter sehr vielen Menschen verschiedenster Coleur noch niemals jemanden getroffen, der nicht arbeiten wollte.

Teilweise scheint mir hier ein Mythos verbreitet zu werden, der in keinster Weise der Realität entspricht.
 
@_Tsunami_
Es geht doch um den Fall der Fälle, wenn man in die Situation kommt bei der man auf das Amt angewiesen ist.

Sicher. Wenn ich mit meinem Kopf nicht schon komplett unter Wasser stecke, dann habe ich für einen anderen in Not da zu sein.

--

Was ich damit sagen möchte, ist einfach nur, dass die Not nicht "oben", sondern "unten" ist. Und wenn wir ein gerechtes System haben wollen, dann gilt es nicht unbedingt abzugeben, aber zumindest zu teilen. Und dabei gilt es auch zu berücksichtigen, dass nicht jeder Gewinn oder Besitz fair erwirtschaftet wurde. Nord-Süd-Konflikt, Imperialismus.

Beispielsweise gibt es heutzutage immer noch "Wiedergutmachungen" für Juden. Wie wurden beispielsweise die "schwarzen Sklaven" entschädigt? Und wie wurde der Mord an Indianern entschädigt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher. Wenn ich mit meinem Kopf nicht schon komplett unter Wasser stecke, dann habe ich für einen anderen in Not da zu sein.

Jeep....
Eigentlich ist doch das Prinzip ganz einfach. Um so positiver ein System ist, um so mehr negatives zieht es an. Folglich muß sich das positives System Schützen um sich selbst erhalten zu können. Bspw. wenn ein positiver Teil (ich) krank wird. Wäre auch Thema Rücklagen.
 
Baum im Wald 😉

Da haste in deinem Blog ja ganz schön was hingelegt, werde nochmal drüberschauen müssen.

Spontan fällt mir nur wieder ein, dass sich viele Menschen wie Sklaven oder Geduldete auf dieser Welt verhalten. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Nehmen wir mal die Welt und die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten. Die Welt fasst ungefähr 510.000.000 km² an Erdoberfläche. Das heißt, dass jedem einzelnen der etwa 7 Milliarden Erdenbürger etwa 73.000 m² zustehen. Nach welchem Recht oder Gesetz sollte es anders sein?

Vielleicht sollten wir mal über wirkliche Besitzverhältnisse, Verteilung und Gerechtigkeit sprechen. Auf Augenhöhe, nicht auf Grundlage von Borniertheit oder Besitz, der keiner ist.

Und genau da sind wir bei dem tatsächlichen Hintergrund für die Rechtfertigung eines Grundeinkommens für Jeden Bewohner eines Landes:

Jeder Besitz von Land und damit von Lebensraum, ist letztlich ein auf die Anwendung oder Androhung von Gewalt beruhendes Unrecht.

In Deutschland hätte momentan Jeder Einwohner rein rechnerisch ein Anrecht auf die Nutzung einer Fläche von ca. 4400 m2 Land mit einem kleinen Stückchen Wald (ca. 1300 m2 ), auf dem er wohnen und arbeiten und auf etwa einen Morgen Land ( 50 x 50 Meter ) seinen Lebensunterhalt erwirtschaften kann .....

Blöd ist, das beispielsweise die Familie Thurn und Taxis als eine der größten privaten Waldbesitzern Deutschlands schon mehr als 200000 mal soviel Wald ihr Eigen nennen darf, als jedem einzelnen Deutschen rechnerisch zusteht ..... und darum steht im Grundgesetz der schöne Satz: "Eigentum verpflichtet"

Bei einem Grundeinkommen zahlt die Familie Thurn und Taxis an all Jenen einen Teil ihrer Gewinne aus der Bewirtschaftung dieser Waldfläche, welche die 200000 anderen Deutschen nicht nutzen können, weil sie von der Familie Thurn und Taxis genutzt wird .....

Was Viele Menschen nicht bedenken wenn sie hier posten:

Das Grundeinkommen ist kein Almosen, sondern ein gerechtfertigter Anteil an der Nutzung unseres gemeinsamen Lebensraumes und die einzige wirkliche Alternative zum Grundeinkommen wäre ein Akt der Gewalt, indem sich jeder Deutsche sein Stückchen Land, das er zum Leben benötigt, von den selbsternannten Herren dieser Welt zurück nimmt und die Herrschaften auf ihre 4400 m2 Lebensraum verweist.

Eigentlich gibt es nur die Wahl zwischen Bürgerkrieg und Grundeinkommen .....

Und momentan wird ein Schwebezustand erhalten, weil man den Menschen noch soviel an Konsum und Unterhaltung "gönnt" dass sie gerade noch zufrieden sind und nicht aufbegehren, damit man auch weiterhin so viel wie möglich aus ihnen heraus quetschen kann, ohne dass all zu Viele auf die Idee kommen sich dagegen aufzulehnen .....
 
Jeep....
Eigentlich ist doch das Prinzip ganz einfach. Um so positiver ein System ist, um so mehr negatives zieht es an. Folglich muß sich das positives System Schützen um sich selbst erhalten zu können. Bspw. wenn ein positiver Teil (ich) krank wird. Wäre auch Thema Rücklagen.

Ich persönlich denke ja, dass beim Grundeinkommen oder anderen sinnvollen Themen nicht die Finanzierbarkeit das Problem ist, sondern die weit verbreitete "Aasgeier-Mentalität". Habe meinen vorhergehenden Beitrag ergänzt.

Wenn die "Weltproduktivität" sehr hoch wäre, um uns alle gut zu versorgen, dann würden wir immer noch in Dimensionen von Herr und Sklave denken, höchst effiziente und gleichzeitig beschämend ungerechte Verteilungssysteme entwickeln und aufrechterhalten. Eine Schande für das, was sich Mensch und menschlich nennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einfach ist das nicht, aber im Grunde ist es unserer einfachste und beste Möglichkeit:

Wir ziehen uns selbst und alle andere für ihre Handlungen in Rechenschaft.

Knallhart. Jeden Politiker, jeden Manager und jeden anderen Menschen ins Licht und die Verantwortung ziehen.

Ich fordere dich heraus. Du forderst mich heraus.

Ohne Visier, sondern mit voller Gewalt.

Und dann sehen wir, was wirklichen Bestand haben kann.

Zahlen/Finanzierbarkeit sind ganz gut, aber werden nicht kriegsentscheidend sein.

Let's go.
 
Einfach ist das nicht, aber im Grunde ist es unserer einfachste und beste Möglichkeit:

Wir ziehen uns selbst und alle andere für ihre Handlungen in Rechenschaft.

Knallhart. Jeden Politiker, jeden Manager und jeden anderen Menschen ins Licht und die Verantwortung ziehen.

Ich fordere dich heraus. Du forderst mich heraus.

Ohne Visier, sondern mit voller Gewalt.

Und dann sehen wir, was wirklichen Bestand haben kann.

Zahlen/Finanzierbarkeit sind ganz gut, aber werden nicht kriegsentscheidend sein.

Let's go.

Hauptsache, du kapierst, was du meinst und was der Rapper uns sagen soll😉
 
Hauptsache, du kapierst, was du meinst und was der Rapper uns sagen soll😉

Mag sein, dass ich mich etwas unverständlich ausgedrückt habe. Mein Gedanke war eigentlich nur, dass wir den Staat, die Gesellschaft und die ganze Welt besser machen. Habe mich musikalischaussagentechnisch halt mehr an den jungen Leuten orientiert, anstatt an den älteren Leuten hier.
 
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