Stundenlohn von 20€ Netto wäre sinnvoller. Warum? Weil ich dann etwa 2000 Euro pro Monat zur freien Verfügung hätte nach Abzug aller Fix und variablen Kosten die ich jetzt auch habe. Jetzt werden sicher einige den Kopf schütteln...egal.
Mit diesen 2000 Euro kann ich ja noch was anfangen, ich würds nicht daheim in der Matratze verstecken, lang gehegte kaufbare Träume würden verwirklicht werden die ich aktuell mir nicht leisten kann weil ich zuwenig Geld bekomme. Ich würde wohl bei Lebensmitteln auch mal zur teuren Variante aus regionaler Herkunft greifen anstatt zur Importvariante aus sonstwoher. Ergo mehr Konsum. Es müsste also mehr produziert werden um den größeren Konsum zu decken, und es müssten mehr Menschen dafür eingestellt werden, die die Produktion sicherstellen, oder den Vertrieb, die Beförderung, oder die Regale im Supermarkt 😉
Stattdessen geht es derzeit in die entgegensätzliche Richtung, den Leuten wird möglichst wenig gezahlt, gleichzeitig jammert aber die Wirtschaft das es ihr ja ach so schlecht geht weil keine Sau mehr was kaufen will, die Umsätze zurückgehen und zuviel Leute beschäftigt werden. Lösung der Wirtschaft--> Leute entlassen!
Irgendwie unlogisch?? Die Leute die entlassen werden, fallen ja dann ebenfalls weg das sie sich nichts leisten können!
Es gibt bei uns in Österreich ja eine Bankenabgabe...das ist eine Steuer die Banken zahlen müssen, nachdem ihnen der Staat vor einigen Jahren aus der Kacke helfen hat müssen weil sich einige verspekuliert haben und vor der Pleite standen....der Chef einer dieser Bankengruppe hat kürzlich verlautbart das in den nächsten Jahren 1/3 der Filialen geschlossen werden müssen und etwa 800 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden, weil die Bankensteuer angeblich zu hoch sei.
Ein Auszug aus Wikipedia:
"In Österreich trat mit 1. Januar 2011 das Stabilitätsabgabegesetz (StabAbgG) in Kraft, welches Kreditinstitute zu einer Bankenabgabe (umgangssprachlich auch als Bankensteuer bezeichnet) verpflichtet. Als Basis zur Berechnung der Steuerschuld dient die unkonsolidierte Bilanzsumme und die Volumina spekulativer Derivatgeschäfte im Handelsbuch der Banken. Institute mit einer Bilanzsumme unter 1 Milliarde werden nicht besteuert. Zwischen 1 Milliarde und 20 Milliarden beträgt die Abgabe 0,055 %, über 20 Milliarden 0,085 %. Spekulative Derivate werden unabhängig von der Bilanzsumme mit 0,013 % besteuert."
Ich denke unsereins wäre froh wenn ein Teil des Einkommens mit lediglich 0,085% Steuern belastet wäre oder?
Mfg Lynx