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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Du vergisst die Kranken und Behinderten, die nicht arbeiten können. Die wären bei einem BdG die größten Verlierer.

Die leben doch heute auch größtensteils von Fonds, oder täusche ich mich da? Ich wüsste nicht, dass diese gestrichen werden würden und die 1000Euro kriegten die Kranken oder Arbeitsunfähigen auch.
 
D a dieses Thema hier mehrfach aufgegriffen wurde, dachte ich, dass man in einem gesonderten Thread darüber diskutieren könnte.
Gute Idee, nur sollte dann nicht wie in allen anderen threads, oberflächlich darauf eingegangen werden. Es gibt zig verschiedene Varianten. Welche meinst du? Die exaktere Frage lautet: Wie sollte es finanziert werden? Welche Töpfe, zb. im Rahmen der Gesamtsozialversicherung brauchen von daher nicht mehr bedient werden? Das sind wichtige Dinge denn das beträfe auch die vollzeitarbeitende Bevölkerung! Also bitte etwas mehr Input damit auch klar ist, über was genau wir hier diskutieren.
 
Stundenlohn von 20€ Netto wäre sinnvoller. Warum? Weil ich dann etwa 2000 Euro pro Monat zur freien Verfügung hätte nach Abzug aller Fix und variablen Kosten die ich jetzt auch habe. Jetzt werden sicher einige den Kopf schütteln...egal.

Mit diesen 2000 Euro kann ich ja noch was anfangen, ich würds nicht daheim in der Matratze verstecken, lang gehegte kaufbare Träume würden verwirklicht werden die ich aktuell mir nicht leisten kann weil ich zuwenig Geld bekomme. Ich würde wohl bei Lebensmitteln auch mal zur teuren Variante aus regionaler Herkunft greifen anstatt zur Importvariante aus sonstwoher. Ergo mehr Konsum. Es müsste also mehr produziert werden um den größeren Konsum zu decken, und es müssten mehr Menschen dafür eingestellt werden, die die Produktion sicherstellen, oder den Vertrieb, die Beförderung, oder die Regale im Supermarkt 😉

Stattdessen geht es derzeit in die entgegensätzliche Richtung, den Leuten wird möglichst wenig gezahlt, gleichzeitig jammert aber die Wirtschaft das es ihr ja ach so schlecht geht weil keine Sau mehr was kaufen will, die Umsätze zurückgehen und zuviel Leute beschäftigt werden. Lösung der Wirtschaft--> Leute entlassen!

Irgendwie unlogisch?? Die Leute die entlassen werden, fallen ja dann ebenfalls weg das sie sich nichts leisten können!

Es gibt bei uns in Österreich ja eine Bankenabgabe...das ist eine Steuer die Banken zahlen müssen, nachdem ihnen der Staat vor einigen Jahren aus der Kacke helfen hat müssen weil sich einige verspekuliert haben und vor der Pleite standen....der Chef einer dieser Bankengruppe hat kürzlich verlautbart das in den nächsten Jahren 1/3 der Filialen geschlossen werden müssen und etwa 800 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden, weil die Bankensteuer angeblich zu hoch sei.

Ein Auszug aus Wikipedia:

"In Österreich trat mit 1. Januar 2011 das Stabilitätsabgabegesetz (StabAbgG) in Kraft, welches Kreditinstitute zu einer Bankenabgabe (umgangssprachlich auch als Bankensteuer bezeichnet) verpflichtet. Als Basis zur Berechnung der Steuerschuld dient die unkonsolidierte Bilanzsumme und die Volumina spekulativer Derivatgeschäfte im Handelsbuch der Banken. Institute mit einer Bilanzsumme unter 1 Milliarde werden nicht besteuert. Zwischen 1 Milliarde und 20 Milliarden beträgt die Abgabe 0,055 %, über 20 Milliarden 0,085 %. Spekulative Derivate werden unabhängig von der Bilanzsumme mit 0,013 % besteuert."

Ich denke unsereins wäre froh wenn ein Teil des Einkommens mit lediglich 0,085% Steuern belastet wäre oder?

Mfg Lynx
 
Mein Vorschlag wäre also: Bedürftige - Arbeitslose, Erwerbsunfähige, die ihr Einkommen nicht selbst bestreiten können - erhalten ein bedingungsloses Grundeinkommen. Keine Maßnahmen mehr, weniger Sachbearbeiter, deren Lohn mindestens das Doppelte des Hartz IV Satzes ausmacht (entzieht sich jeder Logik, warum man mehr Geld für die Verwaltung der Arbeitslosen als für die Arbeitslosen selbst ausgibt), keine Schikane mehr seitens des Jobcenters. "Maßnahmen" nur noch auf freiwilliger Basis.

Ich frage mich immer, wer dann für 1k ohne Bedingungen nicht versuchen würde, zu den Bedürftigen zu gehören. Auch mein Leben wär dann deutlich einfacher. Prima, dann häng ich doch meinen Job an den Nagel, irgendwer wird schon für mich aufkommen.

Seltsam kommen mir machmal auch die Begründungen vor, warum man angeblich nicht in der Lage ist, sein Einkommen selber zu bestreiten. Wer soll dann eigentlich zu welchen Kriterien entscheiden, wer bedürftig ist und wer nicht? Sind die Kriterien solange ok, wie man selber dazu gehört? Warum kommen solche Vorschläge häufig von Leuten, die sich gar nicht an der Finanzierung bisher beteiligt haben, aber viele Ideen haben, wie man es angeblich besser macht.

Ich finde es auch nicht unlogisch, dass ein Sachbearbeiter (der für seine Arbeit auch Aufwendungen hat) mehr erhält, als jemand, der nichts macht, aus welchen Gründen auch immer.

Deviance
 
Bei dem Gedanken des Grundeinkommens geht es nicht darum, dass irgendjemand weniger hat, sondern darum, dass jeder ein Minimum hat, welches bedingungslos und lebenswürdig ist.
 
Was zur Folge hat, dass viele Menschen sich ein gemütliches Plätzchen in der sozialen Hängematte suchen werden.
Und wer zahlt dann den Spaß?

Ach, ich sehe das vor meinem geistigen Auge - eine Nation voller Nichtstuer, angereichert durch unsere rumänischen, bulgarischen etc. Freunde, die schließlich auch ein recht auf "Grundversorgung" haben.

Kann man doch nicht vom Perso abhängig machen!
 
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