Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mich stimmt eher bedenklich, für soziale Probleme kein Geld da ist, aber plötzlich hat man x Milliarden, um sie den Banken in den Rachen zu werfen.

Wenn Du nachweisen kannst, dass die Banken ( wer ist das, die Eigentümer, die Angestellten ? ) das Geld bekommen haben, wieviel und über welche Kanäle, gebe ich dir einen aus.
 
Wenn Du nachweisen kannst, dass die Banken ( wer ist das, die Eigentümer, die Angestellten ? ) das Geld bekommen haben, wieviel und über welche Kanäle, gebe ich dir einen aus.

Die Eigentümer der Banken haben das Geld erhalten.

Der Nachweis ist einfach:
Wenn ein Unternehmer falsch wirtschaftet, dann hat er mit seinem Vermögen dafür gerade zu stehen. Wenn ich zum Beispiel 100.000 Euro in eine neue Technologie investiere und diese Technologie stellt sich als Schuss in den Ofen heraus, dann ist meine Firma pleite und ich bin es auch. Das ist einfach die Marktwirtschaft, richtig?

Die Banken haben falsch gewirtschaftet. Haben Kredite vergeben, die sie nicht hätten vergeben sollen. Haben in dubiose Finanzprodukte investiert, die sie selber nicht verstanden haben. Normalerweise wären die Banken einfach in Konkurs gegangen. Die Aktien wären wertlos gewesen. Das wäre der normale Verlauf der Marktwirtschaft gewesen. Richtig?

Aber es kam anders. Der Staat hatte Angst, dass das ganze System kollabiert und hat den Banken ihre dubiosen Produkte abgekauft. Dadurch wurden die Banken "gerettet", der Wert blieb für die Investoren also erhalten. (Und die Manager konnten zum Teil fette Boni einstreichen)

Ich hätte gern ein kleines Guinness vom Faß bitte, und schön kühl.🙂

Wo ist deiner Meinung nach das Geld hin, das im Budget der Staaten unter dem Titel "Bankenrettung" fehlt?
 
Keine schlechte Rechnung. Was natürlich sofort ins Auge sticht, sind die hohen Beträge.

Das ist wahr. Was uns hierbei besonders direkt ins Auge stechen sollte ist sein Vergleich von 112 Mrd. monatlich zu 125 Mrd. jährlich ( oder umgekehrt, ich sehe den Beitrag beim schreiben nicht mehr ).

Jedenfalls legte er den Fehlbetrag ja auf die UST um. Worüber möchtest du die Lücke schliessen wenn du einerseits sagst, seine Rechnung ist nicht wirklich verkehrt aber er sollte sich nicht so starr auf die UST festlegen?

Des weiteren fällt mir auf, dass du das BGE als nichts besonderes bezeichnest. Ich nehme also an, hinsichtlich seiner Finanzierung. Wenn du Mustangs Rechnung im wesentlichen nicht kritisieren magst, diese aber offenkundig einen mörderischen Fehlbetrag generiert, frage ich mich wie dies im Zusammenhang mit deinen persönlichen Ansichten "nichts besonderes" bewertet werden kann. 😕

Woher also wirklich den Fehlbetrag nehmen? Rhenus lässt sich ja leider nicht bitten und es lässt sich von daher leicht mutmaßen weshalb - jetzt frage ich mal lieb bei dir nach! 🙂
 
Das ist wahr. Was uns hierbei besonders direkt ins Auge stechen sollte ist sein Vergleich von 112 Mrd. monatlich zu 125 Mrd. jährlich ( oder umgekehrt, ich sehe den Beitrag beim schreiben nicht mehr ).

Jedenfalls legte er den Fehlbetrag ja auf die UST um. Worüber möchtest du die Lücke schliessen wenn du einerseits sagst, seine Rechnung ist nicht wirklich verkehrt aber er sollte sich nicht so starr auf die UST festlegen?

Des weiteren fällt mir auf, dass du das BGE als nichts besonderes bezeichnest. Ich nehme also an, hinsichtlich seiner Finanzierung. Wenn du Mustangs Rechnung im wesentlichen nicht kritisieren magst, diese aber offenkundig einen mörderischen Fehlbetrag generiert, frage ich mich wie dies im Zusammenhang mit deinen persönlichen Ansichten "nichts besonderes" bewertet werden kann. 😕

Woher also wirklich den Fehlbetrag nehmen? Rhenus lässt sich ja leider nicht bitten und es lässt sich von daher leicht mutmaßen weshalb - jetzt frage ich mal lieb bei dir nach! 🙂

Dann wird es so sein, dass du meine mehreren Stellungnahmen dazu ignorierst oder nicht verstehst?

Der ALGII Satz liegt derzeitig bei 950€ im Durchschnitt, bei jemanden, der alleinstehend mit Wohnung lebt.
Warum also einen Satz von 550€ mehr! berechnen.
Damit es von den Kritikern als nicht finanzierbar dargestellt werden kann? 🙂

Eine so übertriebene Mehrwertsteuerdifferenz ist weder notwendig, noch wäre sie mit dem Freihandel im EU Binnenmarkt zulässig oder verträglich.
Daher sind solche Rechnungen müßig zu diskutieren.
Der Anreiz zu betrügen, wäre enorm hoch.

Zudem setzt sich die Mehrwertsteuer für den Endverbraucher aus verschiedenen Stufen (Wiederverkäufen) zusammen, denn viele Produkte werden ja mehrfach versteuert bzw. durch andere, im Zwischenhandel auftretenden Steuern (u. a. Gewinnkalkulationen) teurer.
Das Götz Werner Modell will ja eine drastische Steuervereinfachung und diese Vielfachsteuern teilweise oder ganz abschaffen. Daher ist ein Vergleich, so wie ihr ihn aufstellt (Mustang auch) weder logisch noch zulässig.

Ich würde auch einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz, der aber vergleichbar zu den jetzigen 19% auf 16% sinken könnte, bevorzugen.
Weiterhin sollte Lohnsteuer gesenkt werden.
Aber das alles kann man nur zu einem konkreten Modell diskutieren, wo alle Parameter feststehen.
Ansonsten ist das Kaffeesatzleserei!

Und gestatte mir bitte noch ein Wort zu den absurden Rechenbeispielen im Zusammenhang mit Staatsfinanzen.

Die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft für eine bestimmte Sparte, berechnet sich immer nach der Gesamtleistung der Volkswirtschaft, also dem Bruttosozialprodukt.
Liegt voraussichtlich in 2015 bei 3 Billionen Euro!!!
Dazu kommt der Gesamtkonsumumsatz... etwa 471 Milliarden in 2015.
Damit man mal weiß, was 1% Mehrwertsteuer ausmacht und das es eine Konsum- und Verteilungsfrage ist...
Also eine Frage des Willens ein BGE einzuführen und nicht eine Frage des "geht nicht!"

 
Du spricht von der Vergangenheit!
Ich will das BGE nicht rückwirkend einführen... 😉
Zudem haben Beamte auch Freibeträge.
Es wird bei Rentnern die schrittweise Vollbesteuerung eingeführt.
Dazu kommt dann die private Vorsorge. So kann es durchaus eine Einkommensteuer geben.

Und ich sage dir noch was....
Wird das BGE nicht kommen, so werden zukünftig alle Einkommen in der Rente steuerpflichtig und sozialversicherungspflichtig werden.
Mieten, Kapitalerträge, Zusatzrenten, usw.
Anders ist das System nicht mehr finanzierbar!
Das hast du übrigens jetzt schon, nur die Freibeträge sind noch hoch, dass es kaum jemand merkt und erkennt, dass diese Art der Vorsorge sehr fragwürdig ist.
Du schreibst in der Antwort (für mich nicht zitierbar, da innerhalb des Originalzitats... bitte zukünftig bleiben lassen?!) was von 80%iger Erstattung bei Beihilfe für Beamte? Sowas hab ich ja noch nie gehört, bei welchen Leistungen gilt das genau? Normal sind maximal 50 %, da die restliche Erstattung ja über die private KV (keine Ahnung, warum ich stattdessen ständig "freiwillige" geschrieben habe, ist ja ganz und gar nicht "freiwillig") laufen muß - und 50 % auch nur im günstigsten Fall, Extrawürste wie z. B. teurer Zahnersatz sind bei bestimmten Beträgen gedeckelt und erreichen nie die 50 % in der Beihilfe, für die Differenz muß der Beamte entweder eine Zusatzversicherung bei seiner KV abschließen oder selbst in den Geldbeutel greifen.

Und sozialversicherungspflichtig sind oder werden Einkommen nur, wenn das gesetzlich so vorgeschrieben und vereinbart ist, was bei den Beamten im Moment nun mal nicht der Fall ist, ebenso wie bei vielen Rentnern, die im Moment nicht über die Freibeträge kommen. Änderungen müssen erst mal gegen den Widerstand aller Betroffenen und deren Gewerkschaften oder sonstigen Vertreter erkämpft werden, brauchen also eine verdammt gute Begründung, das heißt zumindest eine Besserstellung der Betroffenen - hier oder woanders - trotz Einführung der Versicherungspflicht.
 
Eine so übertriebene Mehrwertsteuerdifferenz ist weder notwendig, noch wäre sie mit dem Freihandel im EU Binnenmarkt zulässig oder verträglich.
Daher sind solche Rechnungen müßig zu diskutieren.
Der Anreiz zu betrügen, wäre enorm hoch.

Eine Erhöhung der MWSt würde alle Arten von Verbrauchsgütern und Leistungen massiv verteuern, und im Unterschied zu Firmen können Privatpersonen ihre gezahlten Steuern nicht irgendwo absetzen, das gäbe also eine sehr einseitige Belastung aller privaten Verbraucher. Getrickst wird sowieso, das läuft mit sogenannten Umsatzsteuer-Karussellen schon heute.
Im Fall eines BGE würde die Einführung viele Menschen zweifellos erst mal dazu verführen, das Mehr im Geldbeutel rigoros sofort auszugeben, was sich aber ziemlich schnell rächen würde, weil alle anderen notwendigen Änderungen bei Sozialabgaben, Steuern etc., die natürlich zeitgleich und nicht erst später einzuführen wären, dieses Plus auf der Stelle wieder fressen würden, wenn alles richtig läuft. Im Idealfall wäre die Umstellung ein Nullsummenspiel, nur mit weniger Ansprüchen des Staates (Arbeitszwang) bei den bisherigen und immer-noch-Arbeitslosen und Niedrigverdienern. Aber daß dadurch Beamte oder Angestellte in den Arbeitsämtern freigestellt würden, darauf bräuchte niemand hoffen, diese Kräfte würden sofort in irgendeinem anderen aktuellen Krisenherd des Staates eingesetzt werden - bei der Flüchtlingserfassung, Steuerfahndung, Polizei oder sonstwo.
 
Im Idealfall wäre die Umstellung ein Nullsummenspiel, nur mit weniger Ansprüchen des Staates (Arbeitszwang) bei den bisherigen und immer-noch-Arbeitslosen und Niedrigverdienern. Aber daß dadurch Beamte oder Angestellte in den Arbeitsämtern freigestellt würden, darauf bräuchte niemand hoffen, diese Kräfte würden sofort in irgendeinem anderen aktuellen Krisenherd des Staates eingesetzt werden - bei der Flüchtlingserfassung, Steuerfahndung, Polizei oder sonstwo.

Genau darauf möchte ich ja hinaus. Im Ergebnis ist das BGE ein Nullsummenspiel.

Der Vorteil besteht im vielbetontem Bürokratieabbau, so dass -wie du sagst- Arbeitskräfte für andere Aufgaben frei werden.
Sowie in anderen nicht in Geld ausdrückbaren Vorteilen, wie etwa die Einfachheit und Berechenbarkeit des Systems für Menschen. Jeder bekommt zum festen Zeitpunkt ein festes (Grund-)Einkommen ohne Antrag oder zeitlichen Verzug oder gar einer Kürzungsmöglichkeit unter dem Existenzminimum.

Aber das ist doch gut oder meinst du nicht auch?
 
Es erscheint gut, aber der Schein trügt oft. Vor allem solange man nicht alle Faktoren korrekt einberechnen kann. Fängt an mit der Arbeitswilligkeit der Menschen, gerade in den lausigen und bisher auch lausig bezahlten Berufen, geht weiter mit den Umstellungen wie genannt, im Steuerbereich, im Versicherungsbereich, in der Miteinbeziehung aller bisher teilweise oder ganz steuer- oder versicherungsfreien Leistungen (samt dranhängender Gesetzgebung!) und der (Nicht)Anerkennung der Knackpunkte, wie z. B. des Nichtvorhandenseins billiger Kleinwohnungen und der Preisanstiege, die ein BGE bewußt oder unbewußt verursachen würde - Vorbild war ja da der Euro, der bei den Deutschen im reinen Zahlenwert einen weitgehend unbewußten aber sehr rapiden Preisanstieg hinlegte, bis Euro und DM zahlenmäßig angeglichen waren - was vor 20 Jahren in DM zu zahlen war, ist heute in Euro fällig, also exakt doppelt so teuer. Wo Rohstoffpreise oder Kalkulation wirklich zugeschlagen haben, kommt man heute sogar z. T. auf das Vierfache.
 
Dann wird es so sein, dass du meine mehreren Stellungnahmen dazu ignorierst oder nicht verstehst?


Vielleicht weil deine Romane keine, jederzeit in die Praxis übertragbare Berechnung / Umlegung" beinhalten?
Du hattest doch nach Mustangs Berechnung ausgesagt, dass von dir nichts konkretes zu erwarten sei. Was hätte ich hier also verstehen sollen?

Der ALGII Satz liegt derzeitig bei 950€ im Durchschnitt, bei jemanden, der alleinstehend mit Wohnung lebt.
Warum also einen Satz von 550€ mehr! berechnen.
Damit es von den Kritikern als nicht finanzierbar dargestellt werden kann? 🙂

Nein, sondern aus dem Grund weil es kein Hartz IV plus 550 euro ist.

Eine so übertriebene Mehrwertsteuerdifferenz ist weder notwendig, noch wäre sie mit dem Freihandel im EU Binnenmarkt zulässig oder verträglich.
Daher sind solche Rechnungen müßig zu diskutieren.
Der Anreiz zu betrügen, wäre enorm hoch.

Ah, das erklärt uns jetzt natürlich super was wir anstelle der UST erhöhen...sind das die umfassenden Stellungnahmen die du meintest? 😕

Die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft für eine bestimmte Sparte, berechnet sich immer nach der Gesamtleistung der Volkswirtschaft, also dem Bruttosozialprodukt.
Liegt voraussichtlich in 2015 bei 3 Billionen Euro!!!
Dazu kommt der Gesamtkonsumumsatz... etwa 471 Milliarden in 2015.
Damit man mal weiß, was 1% Mehrwertsteuer ausmacht und das es eine Konsum- und Verteilungsfrage ist...
Also eine Frage des Willens ein BGE einzuführen und nicht eine Frage des "geht nicht!"

471 Milliarden aber trotzdem kaputte Strassen, kaputte Zähne, kaputte Rentenbeutel. Obwohl wir ja eigentlich bei solchen Beträgen alle goldene Suppenlöffel zu Hause im Besteckkasten haben müssten.

Kein Wunder das man gegenüber einem BGE dann so ungläubig dreinblickt.
 
Ich verstehe die Schwierigkeit der Berchnung sowieso nicht. Die Berechnung sollte doch nichts weiter beinhalten als den Ist-Zustand: also mit soundsoviel Arbeitslosen. Was später kommt - ob nun mehr oder weniger Leute Lust auf Arbeit haben - würde man dann ja sehen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Esox Ergebnis zu einer Studie zu einem Grundeinkommen Gesellschaft 41

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben