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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Mittlerweile sollte jeder verstanden haben, dass ein nationales oder globales Grundeinkommen nicht so sehr eine Frage der Finanzierbarkeit ist, sondern eine Frage dessen, wie wir mit uns selbst, unseren Mitmenschen und der Welt umgehen wollen.
Edler Gedanke, könnte aber sein, dass du auf massiven Widerstand stößt. 😀

Dein Geld würde ich übrigens auch behalten, denn es ist keine Lösung, sondern wäre eine Almosenmentalität, die vor gesellschaftlicher und politischer Verantwortung schützt und die wir bereits haben.

Und merkst du nicht, wie sie sich lächerlich drüber machen?

Ich würde mal abwarten, wie sich die Bewegung weiterentwickelt, und wer weiß: vielleicht machen die Schweizer es uns vor, stimmen in ein paar Jahren für ein BGE, vorausgesetzt, wird nicht abgeschmettert, und zeigen, wie man das finanziert, wenn nur ein kleines bisschen von oben nach unten umverteilt wird.😉

Viel mehr dürfte zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht drin sein.
 
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ฬσℓνєяίηє;2670501 meinte:
Der römische Kaiser Nero hat seine Geschenke an das Volk ganz einfach finanziert.
Er hat die reichsten Grundbesitzer in den äußersten Kolonien Testamente auf den römischen Staat unterschreiben und dann ermorden lassen.
Da hat`s aber einer eilig gehabt, als ob die nicht auch so gestorben wären. 😀

Der ewige Klassenkampf: der eine kann`s nicht erwarten, bis der andere stirbt.

Hat sich bis heute nichts dran geändert.
 
Da hat`s aber einer eilig gehabt, als ob die nicht auch so gestorben wären. 😀

Der ewige Klassenkampf: der eine kann`s nicht erwarten, bis der andere stirbt.

Hat sich bis heute nichts dran geändert.

Wenn es darum geht, schnell reich und mächtig zu werden, dann gibt es kaum ein besserer Mittel als jenes, dass es zeitnah auf Kosten anderer geht.

Somit wäre unser kapitalistisches und höchst egoistisches "System" dann ausreichend beschrieben.

Da die Weihnachtsfeiertage schon wieder vorbei sind, bleibt nur, uns ein erfolgreiches neues Jahr zu wünschen.

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Eine Finanzierbarkeit eines lokalen oder globalen Grundeinkommens ist keinesfalls eine Frage des Währungsvolumens oder der Produktivität, die uns diese Welt erlaubt.

Nein, es ist eine Frage der höchstpersönlichen, psychischen Mangelwirtschaft - der Gedanke, dass es, wenn überhaupt, für einen selbst, den Partner oder die Familie ausreichen muss.

Wir haben noch niemals gelernt, wie es ist, wirklich gemeinschaftlich zu denken und zu handeln. Das ist das Problem und unsere Herausforderung.

Das größte Problem dieser Welt ist keinesfalls der Mangel, sondern die Fähigkeit des einzelnen Menschen, gemeinschaftlich zu denken und zu teilen.

Alleine dieser Gedanke, dass man nicht genug haben könnte, tötet Menschen. Dieser Gedanke tötet in alle Richtungen, auch in die eigene. Man merkt es nur nicht so schnell.

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Einem Menschen, der nun mal wirklich hart leben und sterben muss, dem werde ich keine Fragen stellen darüber, wie er sein Leben lebt, aber ihr und wir?

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Immer wieder wird hier mit nahezu unglaublicher Überheblichkeit gesagt, dass die Menschen am "unteren Rande der Gesellschaft" einfach zu faul sind und es nicht besser verdient haben. Ich finde, dass ihr teilweise euch ein zweifelhaftes und sehr kritikwürdiges Menschenbild zugelegt habt.
 
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Das größte Problem dieser Welt ist keinesfalls der Mangel, sondern die Fähigkeit des einzelnen Menschen, gemeinschaftlich zu denken und zu teilen.

Immer wieder wird hier mit nahezu unglaublicher Überheblichkeit gesagt, dass die Menschen am "unteren Rande der Gesellschaft" einfach zu faul sind und es nicht besser verdient haben. Ich finde, dass ihr teilweise euch ein zweifelhaftes und sehr kritikwürdiges Menschenbild zugelegt habt.
Wenn Menschen zu viel haben (bei Millionen, Mrd auf jeden Fall) {teils auch bei zu wenig} kommen sie nur auf dumme Ideen. Es reicht schon, wenn sie die Macht über (so viel) Geld haben, auch wenn es nicht ihr eigen ist.

Wenn die Politik derartigen privaten Reichtum fördert k an n das nur falsch sein. Obwohl ich keinesfalls für Gleichmacherei bin. Wir werden eh übern Zaun gehoben. Derzeit weltweit. Siehe Griechenland und dessen Bodenschätze.
 
Wenn Menschen zu viel haben (bei Millionen, Mrd auf jeden Fall) {teils auch bei zu wenig} kommen sie nur auf dumme Ideen. Es reicht schon, wenn sie die Macht über (so viel) Geld haben, auch wenn es nicht ihr eigen ist.

Wenn die Politik derartigen privaten Reichtum fördert k an n das nur falsch sein. Obwohl ich keinesfalls für Gleichmacherei bin. Wir werden eh übern Zaun gehoben. Derzeit weltweit. Siehe Griechenland und dessen Bodenschätze.

Das kann, aber muss nicht so sein. Ob nun arm oder reich, aber insbesondere reich, ich denke, dass viele Millionäre und Milliardäre einfach die Übersicht verloren haben und nicht mehr so genau wissen, warum sie so hart an ihrem Reichtum gearbeitet haben und eigentlich damit tun wollten.

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Henry David Thoreau:

Ich kenne keinen Ärmeren unter den Menschen, als jenen, der sein Geld verdient, um aus Geld mehr Geld zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bedürfnisse werden künstlich geschaffen - das ist so, das müßte nicht sein. Gemeinschaftlich denken und sich gemeinschaftlich zu bescheiden, das wär`s.

Aber es ist auf keinen Fall richtig eine Menschengemeinschaft, ein Volk, um die Früchte der gemeinsamen Arbeit zu bringen und Unbeteiligte damit zu finanzieren, bzw. von der Regierung Sachen finanziert werden, die dem Volk nicht nützen.
 
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