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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Es kann ja nur ein Buchteil zurückkommen - denn der Löwenanteil geht ja in "private" Hände - in dem Fall Händler, Verkäufer, Vermieter etc. An den Staat geht nur die Steuer auf die Gewinne oder Löhne und die erwähnte Zahllast zurück.
Wir sind ALLE für ein BGE. Möglichst hoch! Und möglichst bedingunbgslos. Von der Geburt bis zur Bahre. Natürlich. Wir sind auch für kostelose Bananen-Zuteilungen. Warum auch nicht?
 
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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Oh!
Dann verstehe ich aber einige User auch nicht, mit dem, was sie da schreiben...

Das verlangt auch keiner. Es ist ja niemand gezwungen die *anderen* zu verstehen.

Ab und an nennt man das *Ein Weg Kommunikation* das kann so ein Internet mit sich bringen. 😉
 
Ich könnte mir schon vorstellen, dass gerade in den ersten Monate das BGE von Empfängern voll ausgegeben wird. Und diese Wirtschaftsförderung auf Pump gut starten könnte.

Wirtschaftswachstum/-förderung auf Pump ist aber immer ein Spiel mit dem Feuer.

Das wäre das Problem was du schon richtig angesprochen hast. Solange ein Wirtschaftskreislauf komplett geschlossen ist funktioniert das bestimmt.

DA aber auch heute viele Rentner zb in der Türkei, Spanien und anderen orten sind würde es eben nicht mehr in 1 Land bleiben. Is auch logisch. Ab da fällt das gesamte Kartenhaus zusammen. Das Paradies rückt in weite ferne. Es ist ja nicht so das nicht schon jetzt die halbe Welt nach Europa zieht in der Hoffnung Krieg, Klimakatastrophen aus dem Weg zu gehen.


Von daher bräuchte die ganze Welt ein BGE. Und ob das machbar ist vllt einmal in 500 Jahren?
 
Wenn der Empfänger seinen Tausender im Handel ausgibt, dann ist der Inhalt ( 19% Mehrschweinsteuer ) 159,66 Euro.
Wenn - einigermaßen realistisch - der oder die Händler für diese Waren im Einkauf 750 Euro bezahlt haben, dann bekommen sie vom Staat ( dem FA ) genau 142,50 Euro zurück. Macht für den Staat eine Steuereuinnahme von 17,16 Euro. Nur damit das mal gesagt ist und man sich in die Relationen einfindet.
 
Die interessante Frage ist ja wie viel zurückkommt und in welchem Zeitraum.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass gerade in den ersten Monate das BGE von Empfängern voll ausgegeben wird. Und diese Wirtschaftsförderung auf Pump gut starten könnte.

Wirtschaftswachstum/-förderung auf Pump ist aber immer ein Spiel mit dem Feuer.

Je höher ein BGE gestaltet wäre, desto wahrscheinlicher, dass es eben nicht ausgegeben, sondern gespart und damit dem Wirtschaftskreislauf entzogen würde, sprich auch keine Steuern zurückfließen.

In der Folge müsste der Staat sich verschulden um das BGE zu finanzieren oder Steuern erhöhen, was wieder Wirtschaft abwürgt. Eine Teufelsspirale abwärts.

Auch könnte viel Geld dem Staat flöten gehen wenn Deutsche es im Ausland lassen, egal ob sie dort investieren oder Urlaub machen. Überhaupt krankt das BGE Modell daran, nicht über die Grenzen des Landes zu schauen. Ich glaube, ein BGE wäre wenn, dann nur EU weit zu machen, da die Verwerfungen in der EU sonst zu groß wären.

Die EU sollte mehr zu einer Wertegemeinschaft zusammenwachsen. Soziale Absicherung ist dafür ein Grundpfeiler. Wir wollten darauf hinarbeiten, dass in der EU gleiche Werte und Sozialstandards gelten - und nicht ein Land sich durch ein völlig anderes Sozialsystem abhebt.

Dann könnte man dafür die Einzahlung von x + 12 mrd. € in den Eu Haushalt sparen🙂
 
Wenn du der Bevölkerung 960 Mrd € im Jahr gibts kann sie dem Staat maximal 960 Mrd € zurückgeben. Eher deutlich weniger, da es auch Sparer gibt und große Teile des BGEs ins Ausland fließen. Von den 1000€ für ein Samsunghandy bekommt der Staat noch einmalig 19%, der Rest geht dann nach Südkorea die nicht im Traum dran denken überteuerte deutsche Autos zu kaufen. Die Differenz muss über Steuern zurückgeholt werden, ansonsten wird das ein kurzes Vergnügen bis die Zinslast den Staatshaushalt zusammenkrachen lässt.

In einer perfekten Welt, in der Leute nur Deutsche Produkte kaufen, Urlaub in Deutschland machen und alles Geld sofort wieder ausgeben, könnte man den Leuten auch 100.000€ oder 1 Mrd € im Monat geben. Da wäre die Größenordnung völlig wumpe, da der Wirtschaftskreislauf ein geschlossenes System wäre.

Da hast du ein sehr "schlechtes" Beispiel gewählt...
Wir haben einen Handelsüberschuss zu Korea!
Mit dem BGE noch mehr!

Zudem propagierst du eine Milchmädchenrechnung, wie einige hier, die man mit Fakten und Beweisen nicht überzeugen kann.
Doch das kennen wir aus früheren Strängen schon.

Ich greife daher dein Handy-Beispiel mal auf, welches nicht stimmt!

Wenn du importierst, wird eine Importsteuer fällig.
Nun dürfte sich das egalisieren, weil wir mit Korea wohl ein Freihandelsabkommen haben.

Der Großhändler zahlt Steuern.
Der Zwischenhandel zahlt Steuern.
Der Einzelhandel zahlt Steuern.
Der Verbraucher zahlt Steuern.

Alle beteiligten daran, seien es Firmen oder Arbeitnehmer oder Käufer, zahlen also Steuern und Abgaben an den Staat!
Also nicht nur 19% Mehrwertsteuer fließen zurück, ein Vielfaches!

 
Wenn der Empfänger seinen Tausender im Handel ausgibt, dann ist der Inhalt ( 19% Mehrschweinsteuer ) 159,66 Euro.
Wenn - einigermaßen realistisch - der oder die Händler für diese Waren im Einkauf 750 Euro bezahlt haben, dann bekommen sie vom Staat ( dem FA ) genau 142,50 Euro zurück. Macht für den Staat eine Steuereuinnahme von 17,16 Euro. Nur damit das mal gesagt ist und man sich in die Relationen einfindet.

Und der Händler macht dann was 😕 mit diesem 'mehr an einnahmen'?
In den sparstrumpf stecken? Verbrennen?
Ich denke, er gibt es womöglich auch wieder aus🙄
 
Dass habe ich ja geschrieben: Er kauft ein für 750 und verkauft für 1000. Macht Brutto 250 Euro. Was er damit macht ist wieder ein neuer Vorgang - mit derselben Berechnungsweise, wenn er es betrieblich ausgibt. Wenn er es privat verschleudert, zahlt er für die Käufe wieder Mwst. Aber da beginnen die steuerlichen Möglichkeiten....Wenn ich mich recht erinnere, ist er lediglich gezwungen Mwst in Höhe des privaten Verbrauches zu zahlen. ( früher kannte ich die Abgabenordnung auswendig ) Er kann aber auich eine Zeitlang mehr ausgeben, als er einnimmt - dann löhnt der Staat. ( siehe unter Mwst-Betrug )
 
Das verlangt auch keiner. Es ist ja niemand gezwungen die *anderen* zu verstehen.

Ab und an nennt man das *Ein Weg Kommunikation* das kann so ein Internet mit sich bringen. 😉

Von Zwang war ja auch nicht die Rede.
Doch wenn man einer Diskussion nicht folgen will, möchte man doch keine Diskussion, sondern nur stören!
Oder?

Sorry... *Ein Weg Kommunikation* ?
Ich dachte wir wären in einem Forum, welches Themen diskutiert:
Das ist doch nicht der Musikstrang, oder? 🙄 🙂

Aber trotzdem DANKE für deine Klarstellung.
 
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