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Auszug/räuml.Trennung nach 6Jahre Ehe - Chance oder Ende ?

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Gast

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Hallo,
wir haben in unserem Freundeskreis auch ein Paar mit derartigen Problemen.

Von den Stiefvätern wird meines Erachtens vergessen, dass sie eben NICHT die Väter und daher NICHT erziehungsberechtigt sind! Natürlich ist die Situation nicht so ganz einfach, denn man kann dadurch nur wohlwollend begleiten, aber das haben die angehenden Stiefväter ja vorher gewusst! Es fehlt an Verständnis und der speziellen Liebe, die eben nur unter Blutsverwandtschaft besteht, vermute ich mal.
Meistens läßt sich schön beobachten, wie der Stiefvater so tickt...so nach dem Motto: Ich bezahle für dich, also machst du gefälligst auch, was ich will!...und wenn nicht, gibts Terror...Das Kind kann nichts dafür, dass seine Eltern sich trennen und es einen Stiefvater bekommt. Es muss dafür deshalb auch nicht dankbar sein! und funktionieren. Wenn du das noch nicht verinnerlicht hast, solltest du dich nur um Frauen ohne Kinder bemühen.

Dass deine Frau die Konsequenzen zugunsten ihres eigenen Fleisch-und Blutes gezogen hat, ist voll korrekt! Auch wenn vielleicht nicht alle Dinge, die da bei euch gelaufen sind, pädagogisch lupenrein waren. Sie scheint dich immer noch zu lieben...mir völlig unverständlich. Aber du möchtest dir hier nur Absolution holen, um sie mit guten Gewissen gegen eine Neue eintauschen zu können.
 
G

Gast

Gast
hast du mal daran gedacht, dass dein sohn sich aus protest dir gegenüber so verhält, weil du deiner rolle als stiefvater nicht gerecht wirst?

er ist in der pubertät und testet seine grenzen aus.

wenn du und deine frau sich in der erziehung so uneinig seid, wie soll sich der sohn dann adaequat benehmen?

ich würde auch zu trennung raten.

du überlegst ja schon, dich nach einem ersatz umzuschauen.

daher kann dir deine ehe nicht viel bedeuten.
 
G

Gast

Gast
Nach deinen Ausführungen hier zu urteilen, bist du für mich der volle Prinzipienreiter. Dein Stiefsohn hat dich sicher provoziert mit seinem Verhalten, das machen Kinder/Jugendliche ....es ist ein Machtkampf meist um Nichtigkeiten (stellvertretend für größere Probleme, z.B. Nichtbeachtung, Lieblosigkeit) den man als Erwachsener unbedingt vermeiden sollte, weil man hier nur verliert...nur verlieren kann! Der Schuldige bist DU! Es tut mir beim Lesen weh, dass du eine Abneigung gegen deine Stiefsohn hast, wegen solch einem Schwachsinn!

Aber um deine Frage zu beantworten: Ja, für deine Frau ist eure Trennung eine Chance und nicht das Ende!
 
Hallo Hipos,

Deinen Sorgenbericht habe ich gelesen,es ist wirklich Tragisch was du da zu bewältigen hast.
Aber da wir hier alle nur deine geschrieben Zeilen kennen und auch nur deine Ausführungen möchte ich mir nicht anmassen und dir mit Ratschlägen kommen
Nur eines möchte ich dir mitgeben,horch in dich hinein, frag dich was genau du jetzt möchtest und dann handele danach zum dir möglichen Zeitpunkt.
Sicher ist und wird es noch hart für dich, aber ich wünsche dir sehr viel Kraft,eine gute respektvolle Haltung,Freunde zum Reden,und alles was dich jetzt sonst noch stärkt.Auf deinem(euren)weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute.

Die sanfte Schlange
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo,
wir haben in unserem Freundeskreis auch ein Paar mit derartigen Problemen.

Von den Stiefvätern wird meines Erachtens vergessen, dass sie eben NICHT die Väter und daher NICHT erziehungsberechtigt sind! Natürlich ist die Situation nicht so ganz einfach, denn man kann dadurch nur wohlwollend begleiten, aber das haben die angehenden Stiefväter ja vorher gewusst! Es fehlt an Verständnis und der speziellen Liebe, die eben nur unter Blutsverwandtschaft besteht, vermute ich mal.
Meistens läßt sich schön beobachten, wie der Stiefvater so tickt...so nach dem Motto: Ich bezahle für dich, also machst du gefälligst auch, was ich will!...und wenn nicht, gibts Terror...Das Kind kann nichts dafür, dass seine Eltern sich trennen und es einen Stiefvater bekommt. Es muss dafür deshalb auch nicht dankbar sein! und funktionieren. Wenn du das noch nicht verinnerlicht hast, solltest du dich nur um Frauen ohne Kinder bemühen.

Dass deine Frau die Konsequenzen zugunsten ihres eigenen Fleisch-und Blutes gezogen hat, ist voll korrekt! Auch wenn vielleicht nicht alle Dinge, die da bei euch gelaufen sind, pädagogisch lupenrein waren. Sie scheint dich immer noch zu lieben...mir völlig unverständlich. Aber du möchtest dir hier nur Absolution holen, um sie mit guten Gewissen gegen eine Neue eintauschen zu können.
Ich denke, Du hast völlig Recht, wenn Du schreibst: Stiefvater ist Stiefvater und eben nicht der Vater und daher auch nicht erziehungsberechtigt.

Aus diesem Grunde hat die Mutter dafür zu sorgen, dass ihr Sohn den Lebensgefährten und andere Menschen respektvoll gegenübertritt. Sie hat es nicht getan, vielleicht hat sie es nicht geschafft. Warum auch immer sie versagt hat, ihrem Sohn respektvolles Verhalten beizubringen, die Ursache der Probleme liegt bei der Mutter.

Ich denke, dass Stiefväter - vor allem wenn sie selbst keine Erfahrung mit Kindererziehung haben - sehr schnell alles mögliche falsch machen können. Sie füllen automatisch eine Lücke, die eben von der Mutter nicht geschlossen wird und tun dies oft undiplomatisch. Ich denke, man sollte Stiefvätern helfen, ihre oft völlig neue Rolle mit Diplomatie auszuüben - anstatt sie wegen Falschverhalten niederzumachen. Und dazu gehört nach meiner Meinung, dass sich Mutter und Stiefvater genau über die Verteilung der Erziehungspflichten abstimmen. Und damit es zu so einer Abstimmung kommt, ist in erster Linie Sache der Mutter dafür zu sorgen, denn es ist ihr Sohn.

Wenn sich in diesem geschilderten Fall die Mutter mit ihrem Sohn zurückzieht, so sieht das für mich so aus, dass damit die Mutter ihr Versagen, ihre Pflichten in Sachen Abstimmung und Erziehung nachzukommen, nicht gerecht wurde.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Richtig! Wenn man mir mit frechen Sprüchen reagiert, finde ich es respektlos. Oftmals bin ich dann so vor den Kopf gestoßen, dass ich nicht mal was entgegen bringen kann.

Dazu kommen dann fehlende Konsequenzen. Ich würde Wiederholungstäter z.B. vom gemeinsamen Essen ausschließen und in die Küche schicken. Beim nächsten Mal dann wieder gemeinsam...

So gibt es dann mehrere "Dinge", die eigentlich selbstverständlich sind...aber immer wieder für Diskussionen sorgen. Dann bekommt er vielleicht mal eine Ansage, aber Konsequenzen...Fehlanzeige!

Ich denke, da musst Du abwägen, inwieweit Du Deine Konsequenzen ziehen willst. So könnte ich mir vorstellen, dass ich mit meiner Frau immer nur alleine esse. Ich würde jedenfalls schon großen Wert darauf legen, dass meine Frau das Problem mit ihrem Sohn regelt.


Also die Mutter hält sich aus Konflikten raus. Oftmals kommt aber der Sohn dann zur Mutter und beschwert sich über mich bei Ihr. Was dann besprochen wird, weiß ich nicht.
Das ist auch nicht so wichtig. Dein Ansprechpartner für Probleme ist die Mutter.
...



Ich bin der Meinung, dass ein "Basis"-Respekt allein dahingehend schon gegeben ist, dass ich der Erwachsene bin...bzw. der Stiefpapa. Ich hätte mir früher nicht erlaubt "soooo" mit meinen Eltern zu reden.
Das reicht heute leider nicht aus. Ich denke, das erste was der Stiefsohn vom Stiefvater lernen sollte, ist:
1) der Stiefvater hat Interesse für die Interessen des Stiefsohnes
2) der Stiefvater hat Verständnis für Schwierigkeiten, die dem Stiefsohn im Leben begegnen
3) und Regeln im Umgang miteinander, damit das Zusammenleben funktioniert: "wie ich von Dir behandelt werden will".
Je älter Kinder werden, je mehr sollte aus einem liebevollen Vater ein guter Freund werden.


Wie kann man sich den auf Distanz liebevoll verhalten?
Damit Du Dich auch auf Distanz liebevoll verhalten kannst, überdenke als erstes Deine Einstellung zu dem Jungen.
Stell Dir vor, Du würdest morgen sterben. Was würde der Junge über Dich sagen?
a) ein Glück, den bin ich los
oder
b) ich habe einen guten Freund verloren

Ich denke, Du solltest Dir die Frage überlegen: "Wie gewinne ich einen Freund?"

Wenn Du anrufst, dann interessiere Dich für ihn. Wenn Du fragst "wie geht es Dir jetzt?" , dann stelle diese Frage nicht aus Höflichkeit sondern aus ehrlichem Interesse. Frage ihn nicht nach Schulnoten aus... sondern wähle Themen, über die er gerne spricht. Versuche Dich für das zu interessieren, was ihn interessiert. Wenn ihm klar ist, dass Du Dich ernsthaft für ihn und sein Leben interessierst, öffnet er sich. Damit wirst Du vermutlich erreichen, dass er sich für Dich interessiert, also dafür, was Du im Leben für das Leben gelernt hast und warum dieses oder jenes wichtig ist.
Sobald er anfängt, Dir ohne Dein Fragen von seinen Problemen und Sorgen zu berichten, bist Du auf der Siegerstraße zu einem freundschaftlichen Verhältnis

Mal ein Tipp: Sobald die Beziehung "per Telefon" es hergibt, lade ihn ein, z.B. zu einem Männerabend. Ich mache das mit meinem Sohn so, dass wir uns verabreden, gemeinsam etwas essen und danach Billiard spielen. Alles ganz locker.

Viel Erfolg, Nordrheiner
 
G

Gast

Gast
Hallo Hipos,

Deinen Sorgenbericht habe ich gelesen,es ist wirklich Tragisch was du da zu bewältigen hast.
Aber da wir hier alle nur deine geschrieben Zeilen kennen und auch nur deine Ausführungen möchte ich mir nicht anmassen und dir mit Ratschlägen kommen
Nur eines möchte ich dir mitgeben,horch in dich hinein, frag dich was genau du jetzt möchtest und dann handele danach zum dir möglichen Zeitpunkt.
Sicher ist und wird es noch hart für dich, aber ich wünsche dir sehr viel Kraft,eine gute respektvolle Haltung,Freunde zum Reden,und alles was dich jetzt sonst noch stärkt.Auf deinem(euren)weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute.

Die sanfte Schlange
es gibt tragischeres als mit vollem mund zu reden.

wenn er es wiederholt macht, ihn dann als wiederholungstäter zu bezeichnen wie einen schwerstkriminellen ist doch stark übertrieben.
alleine schon die aussage. mutter zu brav und er konsequent hinterlässt das bild eines stiefvaters, der von seinem standpunkt nicht abweicht.
bei der ablehnung, die er seinem stiefsohn entgegenbringt, wäre es , allein schon im sinne des kindes, besser sich zu trennen. ohne den störfaktor "stiefvater" ist der sohn bestimmt pflegeleicht.
der te hat ja schon pläne nach der trennung. er befasst sich schon vor der trennung mit dem gedanken an eine neue frau.
 
G

Gast

Gast
a
Ich denke, Du hast völlig Recht, wenn Du schreibst: Stiefvater ist Stiefvater und eben nicht der Vater und daher auch nicht erziehungsberechtigt.

Aus diesem Grunde hat die Mutter dafür zu sorgen, dass ihr Sohn den Lebensgefährten und andere Menschen respektvoll gegenübertritt. Sie hat es nicht getan, vielleicht hat sie es nicht geschafft. Warum auch immer sie versagt hat, ihrem Sohn respektvolles Verhalten beizubringen, die Ursache der Probleme liegt bei der Mutter.

Ich denke, dass Stiefväter - vor allem wenn sie selbst keine Erfahrung mit Kindererziehung haben - sehr schnell alles mögliche falsch machen können. Sie füllen automatisch eine Lücke, die eben von der Mutter nicht geschlossen wird und tun dies oft undiplomatisch. Ich denke, man sollte Stiefvätern helfen, ihre oft völlig neue Rolle mit Diplomatie auszuüben - anstatt sie wegen Falschverhalten niederzumachen. Und dazu gehört nach meiner Meinung, dass sich Mutter und Stiefvater genau über die Verteilung der Erziehungspflichten abstimmen. Und damit es zu so einer Abstimmung kommt, ist in erster Linie Sache der Mutter dafür zu sorgen, denn es ist ihr Sohn.

Wenn sich in diesem geschilderten Fall die Mutter mit ihrem Sohn zurückzieht, so sieht das für mich so aus, dass damit die Mutter ihr Versagen, ihre Pflichten in Sachen Abstimmung und Erziehung nachzukommen, nicht gerecht wurde.

Lieber Nordrheiner,
oben schreibst du noch völlig richtig "nicht erziehungsberechtigt" und weiter unten von "der Verteilung der Erziehungspflichten"...na, wie denn nun?! 

Es ist auf jeden Fall schwer und noch schwerer wird es, wenn man nur auf Prinzipien rumreitet. Jugendliche rebellieren, das ist jetzt nichts Neues. Er soll sich respektvoll benehmen, richtig....am besten, der Stiefvater lebt es vor....die Mutter kann auch nur verlieren, wenn sie sich auf eine Seite schlägt...

Funktionieren kann das Ganze, meiner Meinung nach nur, wenn der Stiefvater sich zurücknimmt, besonders bei beschriebenen Dingen. Wenn er das Kind mag und nicht als übernommene Last begreift, mit der er sich rumzuplagen hat. Ehrliches Interesse, Verständnis und Wohlwollen, hab ich in den Zeilen des Gastes völlig vermißt.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
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Lieber Nordrheiner,
oben schreibst du noch völlig richtig "nicht erziehungsberechtigt" und weiter unten von "der Verteilung der Erziehungspflichten"...na, wie denn nun?! 

Es ist auf jeden Fall schwer und noch schwerer wird es, wenn man nur auf Prinzipien rumreitet. Jugendliche rebellieren, das ist jetzt nichts Neues. Er soll sich respektvoll benehmen, richtig....am besten, der Stiefvater lebt es vor....die Mutter kann auch nur verlieren, wenn sie sich auf eine Seite schlägt...

Funktionieren kann das Ganze, meiner Meinung nach nur, wenn der Stiefvater sich zurücknimmt, besonders bei beschriebenen Dingen. Wenn er das Kind mag und nicht als übernommene Last begreift, mit der er sich rumzuplagen hat. Ehrliches Interesse, Verständnis und Wohlwollen, hab ich in den Zeilen des Gastes völlig vermißt.
Die Mutter kann die Erziehungspflichten, die zunächst nur ihr obliegen, verteilen.

Dass der Stiefvater sich zunächst zurücknehmen muss, kann ich unterstützen. Hingegen kann er der Mutter signalisieren, was er beanstandet und dann spätestens ist es Sache der Mutter zu regeln, was zu regeln ist.

Wenn die Mutter nicht regelt, was zu regeln ist, dann ist es schon für einen Stiefvater heikel, ohne Abstimmung Erziehungspflichten zu übernehmen. Das geht schnell schief. Eine alternative Konsequenz wäre es, dass der Stiefvater auszieht, weil eben die Mutter nicht regelt was zu regeln ist und auch die Abstimmung der Verteilung von Erziehungspflichten nicht gelingt.

Ehrliches Interesse, Verständnis und Wohlwollen sind wichtig... aber auch lernbar.

LG, Nordrheiner
 

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