Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Auszubildende und Chef im Streit. Wie handeln als Patin?

So was finde ich nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage ist der Azubi kein "A**** zum Bier holen" mehr wie früher. Es ist ihr gutes Recht laut zu werden, wenn Kritik unsachlich wird (Thema: Krankheitstage aufzählen, jede gute Führungskraft vermeidet dies tunlich - auch aus rechtlichen Gründen)

Eher vermute ich, dass er sie nicht übernehmen will.

Er hat nur das ausgesprochen was jeder im Betrieb weiß.
Und er ist schlau genug, dies nicht in Form einer Abmahnung gegen sie einzusetzen. Eben weil er weiss das eine Vermutung nicht ausreicht. Diese Tatsache aber offen in einem Gespräch zu äußern, ist etwas ganz anderes und völlig legitim. Vielleicht sollte sie diesbezüglich mal umdenken. Wenn keiner etwas sagt, kann sie ja ungeniert so weitermachen.

Und Azubi ist auch heute noch Azubi. Die Weisungsbefugnis wird sich nicht geändert haben.

Wahrscheinlich hat sie gedacht es geht mit dem neuen Chef genauso lasch weiter wie mit dem Alten. Sie hatte ja noch nichts anderes kennengelernt. Im weiteren Berufsleben, diese Einstellung vorausgesetzt, wird sie sich noch umgucken.
 
Und trotzdem sollte auch in einem modernen, fortschrittlichen Betrieb ein Azubi nicht blaumachen. Oder Allüren an den Tag legen, wenn man nicht nur Lob übrig hat. Wenn jeder sich verhalten darf, wie er möchte und man null Kritik oder klare Worte einsetzen darf, dann hätten wir irgendwann einen Haufen schlecht ausgebildeter Leute und man kann sich auch den ganzen Aufwand mit der Ausbildung sparen.

Wie sieht denn die Lösung aus? Den Azubi weiterhin blaumachen lassen und die Allüren aushalten? Nicht kritisieren, während man als Chef angebrüllt und in Frage gestellt wird? Darüber hinwegsehen, dass geschmollt wird, wenn irgendwas nicht passt?
 
Wie sieht denn die Lösung aus? Den Azubi weiterhin blaumachen lassen und die Allüren aushalten? Nicht kritisieren, während man als Chef angebrüllt und in Frage gestellt wird? Darüber hinwegsehen, dass geschmollt wird, wenn irgendwas nicht passt?

Eine fähige Führungskraft motiviert und fördert Mitarbeiter und Auszubildende. Eine fähige Führungskraft verhindert, dass überhaupt "geschmollt" wird. Leider sind die einige Führungskräfte noch Marke Stromberg.
 
Das ist aber mehr die Aufgabe des Ausbilders oder auch der hier genannten Patin.

Der Chef muss Mitarbeiter nicht motivieren oder sich dafür interessieren ob ein beleidigtes Kind schmollt. Leute die nicht grundsätzlich motiviert sind, würde ich als Chef erst gar nicht einstellen.
 
Eine fähige Führungskraft motiviert und fördert Mitarbeiter und Auszubildende. Eine fähige Führungskraft verhindert, dass überhaupt "geschmollt" wird. Leider sind die einige Führungskräfte noch Marke Stromberg.

Aber es ist keiner verpflichtet dem Azubi den Hintern hinterher zu tragen und auf seine Launen Rücksicht zu nehmen.

Der Azubi soll und will was lernen. Das bietet der Betrieb. Nicht mehr und nicht weniger.

Und letztlich muss auch ein Azubi lernen, dass nicht alles nach seiner Nase läuft.
 
Aber es ist keiner verpflichtet dem Azubi den Hintern hinterher zu tragen und auf seine Launen Rücksicht zu nehmen.

Der Azubi soll und will was lernen. Das bietet der Betrieb. Nicht mehr und nicht weniger.

Und letztlich muss auch ein Azubi lernen, dass nicht alles nach seiner Nase läuft.

Eben. Es ist ja später auch so, wenn der Azubi ausgelernt ist: wenn der Chef dann sagt, was besser gemacht werden könnte oder man anderweitig kritisiert wird, kann man sich auch nicht schmollend zurückziehen oder Allüren an den Tag legen. Also, kann man schon, nur ist die Anwesenheit im Betrieb dann sehr wahrscheinlich ziemlich absehbar und begrenzt. Gerade in der Ausbildung hat man die Möglichkeit zu lernen, wie man im Arbeitsleben zurechtkommen kann und wie man sich Kollegen und Vorgesetzten gegenüber verhalten sollte. Durch einen Vorgesetzten und Kollegen, die Fehlverhalten und Allüren unterstützen und durchgehen lassen, reift man nicht heran.

Übrigens finde ich entgegen des eindeutig unpassenden Verhalten des Vorgesetzten es nicht okay, dass er jetzt ein ultimativ verständnisvoller, weiser, empathischer und diplomatischer Mensch sein soll, während es scheinbar in Ordnung ist, dass die Azubine dermaßen Allüren an den Tag legt und den Chef in Frage stellt. Und er Schuld sein soll für ihr Verhalten, weil er als Chef nicht gut genug war. Es gibt Menschen, die sind einfach verzogen, haben falsche Vorstellungen oder haben Allüren - unabhängig vom Chef. Der Chef ist nicht immer Schuld oder der einzig Schuldige.
 
I
Die Auszubildende muss einsehen, dass man Respekt gegenüber seinen Vorgesetzten zeigen muss und manchmal muss man die Kritik eben schlucken.

Natürlich darf eine Auszubildende nicht respektlos werden aber das gilt nicht nur gegenüber den Vorgesetzten. Mit Respekt verbinde ich nicht die Angst vor dem Chef sondern ein gegenseitiges Achten unter Arbeitskollegen. Kritik ist auch nicht zu schlucken sondern muss begründet und besprochen werden.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
E Pia Auszubildende im 2 Jahr Beruf 0
Heißterkamp Auszubildende kennt ihren Platz nicht Beruf 16
F Chef ist nur noch am meckern und hat schlechte Laune Beruf 27

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben