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Auszubildende und Chef im Streit. Wie handeln als Patin?

AW: Höchste Zeit für eine Kündigung!


Aus meiner langjährigen Erfahrung als Sozial- und Lebensberater eines großen Wohlfahrtsverbandes weiß ich, daß man manchen Menschen durch Nachsicht nicht helfen kann, sondern sie nur in ihrem lebensfeindlichen Verhalten bestätigt.

Die Methode der Wahl ist dann, die vielfach bewährte gesunde Härte:

Mir gelang es seinerzeit immer wieder auch, gewissen unbelehrbare junge Menschen zu einer Jugendstrafe zu verhelfen. Die meisten dankten es mir später sehr, weil sie erst im Jugendknast zur Besinnung gekommen seien und ihr Leben dann von grundauf geändert hätten!
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Wo siehst Du hier bitte eine Grund für eine Gefängnisstrafe?????😕
 
AW: Höchste Zeit für eine Kündigung!

Wo siehst Du hier bitte eine Grund für eine Gefängnisstrafe?????😕

Hier war vermutlich gemeint das man bei der jungen Dame mit Händchenhalten nicht weit kommt sondern das Sie mal ordentlich auf den Hintern fallen muss um ihre Allüren abzulegen. Z.B. in Form eines ernsten Gesprächs seitens der Patin oder einer abmahnung sofern gerechtfertigt.

Sie wird ihr "Heute Problem, morgen Krank" verhalten sowie freches Verhalten wohl kaum ablegen wenn Sie damit durchkommt.
 
Ich kann beide Seiten verstehen - die des Chefs und der Azubine. Allerdings muss ich jetzt entgegen der Kritik gegen den Chef eine Lanze für ihn brechen. Wegen diesen Sachverhalten:

Trotzdem ist sie humorvoll, geht gut mit unseren Kunden um und wenn man ihr mir Spaß und Laune entgegen kommt, strahlt sie auch.
Rumgenörgel und Kritik kann sie meiner Meinung nach überhaupt nicht ab. Sobald man sie auf einen Fehler hinweist, wird aus der strahlenden Person ein betrübtes Wesen, welches sich sogar für ein "Hallo" zu fein ist.

Doch nun zum Problem:
Unser Chef ist der Meinung, sie sei bodenlos frech, unmotiviert, Kritikunfähig, schlampig und nimmt kein Blatt vor den Mund, auch gegenüber den Vorgesetzten.

Sie fing an sich oft krankzumelden. Somit sprach unser Chef+Ausbilder ihr eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag aus.

Dann wurde ihr vom Chef vorgeworfen, dass sie auf blau machen würde. Was meiner Meinung nach nicht ganz falsch ist. Nach jeder Reibung mit dem Chef kam am nächsten Morgen ein Anruf, dass sie krank sei.

Kurz vor ihrem Feierabend kam sie zum Chef und fragte nach einem freien Freitag für die nächste Woche. Sie wäre gern auf der standesamtlichen Hochzeit ihres Bruders dabei.

Unser Chef war überhaupt nicht davon begeistert und fragte in einem erhobenen Ton, was ihr eigentlich einfällt nach so einer Aktion nach einem freien Tag zu fragen.
Auch sie wurde lauter und meinte: „Ich werde mich dafür, dass ich krankgeschrieben war, nicht rechtfertigen! Ob es dir passt oder nicht."

Fakt ist: Der Chef verhält sich unsachlich und nicht so kompetent, wie er es sollte. Weiterer Fakt ist aber, dass die Azubine sich meiner Meinung nach sehr viel herausnimmt und konstant unterschätzt, dass sie in einem Ausbildungsverhältnis ist mit Vorgesetzten, die am längeren Hebel sitzen und ihr gegenüber Weisungsbefugt sind.

Ich denke, eurem Chef ist der Kragen geplatzt. Was ehrlich gesagt in Anbetracht der Tatsache, wie lange sich das schon mit der Azubine zieht und wie sie sich verhält, nachvollziehbar ist. Vor allem, weil ihr ja auch unterbesetzt seid. Ich will aber betonen, dass es keine Rechtfertigung für seine Ausbrüche ist! Das ist daneben und unprofessionell. Genauso will ich aber jetzt auch nicht sagen, dass die Azubine das reine "Opfer" in der Geschichte ist und dem Chef alleine den schwarzen Peter zuschieben, auch wenn er der Erwachsene ist.

Es gab doch schon mehrere "Warnschüsse": Die Attestpflicht und dass es Gespräche gab, wo auch der Ausbilder mit dabei war. Wenn sie da nicht die Bremse zieht oder einsieht, dass es andere Lösungen für ihren Frust geben muss, als ständig krankzumachen und bei Kritik zu schmollen, verbaut sie sich das leider teilweise selbst. Das ist einfach ein No-Go, wie sie sich teilweise verhält. Das darf nicht sein, auch wenn sie noch Azubine ist und lernen muss. Und auch, wenn sie noch sehr jung ist. Dass man in einer Ausbildung gewisse Regeln befolgen muss und es anders läuft, als in der Schule oder zuhause, weiß man eigentlich als Jugendlicher.

Wie war das denn früher mit dem alten Chef. Konnte der mit der Azubine umgehen? Wenn ja, wie hat er sie zurechtgewiesen oder mit ihr gesprochen? Und überhaupt, wie steht der/die Ausbilder/in zur Azubine? Wurde da schon ernsthaft gesprochen? Wenn ja: also Sorry. Dann hatte sie doch mehrere Chancen und Möglichkeiten zu erfahren, wo sie aneckt und wie man dafür Lösungen finden kann.

Es darf auch meiner Meinung nach nicht so dermaßen ausgeprägt sein, dass man überlegt, wie man ihr genau die Dinge, die sie lernen muss, möglichst genehm macht und sie motiviert. Versteh mich nicht falsch, das heißt jetzt nicht, dass man den Assi raushängen lassen soll und seine Nummer durchzieht, vollkommen egal, wie der Azubi damit zurechtkommt. Das meine ich absolut nicht. Kommunikation ist wichtig, auch das zu vermitteln an Wissen, was für den Beruf wichtig ist und immer im Blick zu haben, dass das noch ein Azubi ist und kein ausgelernter Mitarbeiter. Aber es sollte auch klar sein: sie hat die Ausbildung angefangen, also sollte sie auch etwas zum Betrieb beitragen und sich einbringen und dazu gehört für mich auch, dass sie nicht ganz so dermaßen viel Welpenschutz genießt, bzw. man das durchgehen lässt, wenn sie länger schmollt. Eigentlich sollte sie den Job wollen und das bringt im Normalfall eine gewisse Portion Motivation mit sich und eigenen Antrieb, etwas lernen zu wollen, auch wenn es nicht immer ideal und angenehm vorgesetzt wird.

Genauso wie ein Chef nicht dermaßen austicken sollte gegenüber seinen Mitarbeitern und Azubis. Aber nochmal: wenn man das Gefühl hat, jemand macht blau und ändert nach mehrmaligen Warnschüssen nicht wirklich sein Verhalten, dann ist das einfach super ätzend. Sorry. Vor allem dann, wenn alle Mitarbeitet sich abstrampeln müssen und unterbesetzt sind.

Dass sie direkt so kurze Zeit später nach Urlaub fragt, finde ich sehr, sehr unklug. Ich kann verstehen, wie wichtig ist das ist. Das hätte sie allerdings auch früher anbringen können. Der Hochzeitstermin steht ja nicht erst seit ein paar Tagen, oder? Und wenn ich schon weiß, ich bin mit meinem Vorgesetzten aneinandergeraten, weil ich wieder gefehlt habe, dann wäre das letzte, was ich erstmal tue, nach weiterem spontanen Urlaub fragen. Davor würde ich eher versuchen, eine faire Klärung reinzubringen. Ja, sie ist noch sehr jung. Aber ansatzweise kann man das auch erkennen und reflektieren, wenn man noch grün hinter den Ohren ist. Und abgesehen davon: irgendwann muss man es lernen.

"Ich werde mich dafür, dass ich krankgeschrieben war, nicht rechtfertigen! Ob es dir passt oder nicht." - ich glaube, das war der Punkt, der zur Eskalation beigetragen hat. Frage: darf sie den Chef einfach duzen? Wenn ja: ist das so gut, wenn das Verhältnis sowieso schon dermaßen angespannt ist? Ich habe auch die Erfahrung gemacht, auch wenn es sich klischeehaft anhört: "Es sagt sich leichter 'Du A****!' als 'Sie A****!'"

Gerade im Hinblick darauf, dass für mich mitgeschwungen ist in deinem Eingangsbeitrag, dass der neue Chef eher der Typ ist, der weniger locker und kumpelhaft drauf ist. Hat die Azubine das schon kapiert? Die Frage meine ich ernst. Denn nur, weil der letzte Chef eher locker drauf war, heißt das nicht, dass sich das beim neuen Vorgesetzten weiterhin so gestaltet. Auch wenn der später da war. Da geht das halt leider weniger, so mit ihm zu reden. Ich finde es sowieso grenzwertig zu einem Chef zu sagen "Ob es dir passt oder nicht". Und das sage ich als jemand, der es jetzt auch nicht sooo hat mit Hierarchien und Chefs. 😀

Die Fronten klingen schon wirklich sehr verhärtet. Wie schon bereits angesprochen muss der Betriebsrat unbedingt eingeschaltet werden. Und mit der Azubine mal offen, ehrlich, aber auch klar und direkt gesprochen werden. Macht ihr die Arbeit überhaupt Freude? Sieht sie einen Sinn in dem von ihr angestrebten Job? Will sie den wirklich lernen oder war das eher eine Notlösung? Wie sieht die Azubine ihr eigenes Verhalten: findet sie das okay oder merkt sie selbst, dass da vieles dabei ist, was einfach nicht so geht? Hat sie sich schon überlegt, wie es weitergehen soll oder was sie ändern kann? Oder eher nicht so? Das wären für mich sehr wichtige Fragen, die man mit ihr angehen sollte. Und dann würde ich, wenn der Chef sich abgekühlt hat, versuchen nach Lösungen zu suchen. Nicht nur auszuschlachten, was alles schief läuft und sich da nicht so festbeißen. Ich denke, wenn der Chef ein Entgegenkommen der Azubine merken würde und dass sie von sich aus Vorschläge bringt oder ihm zeigt, ihr liegt was an dem Job, dann wäre das schon ein großer Schritt, der zur Klärung beiträgt. Aber so sind da doch ständig zwei Fronten, die gegeneinanderstehen und die Azubine schaltet auf stur und macht alles nur noch schlimmer. So wird das nichts. Und den Konflikt kann sie nicht "gewinnen". Das ist Fakt. Der Chef sitzt insoweit am längeren Hebel, dass er ihr ein schlechtes Ausbildungszeugnis reindrücken kann und sie auch nicht übernehmen muss nach der Ausbildung, wenn das jemals eine Option war. Auch in der Zeit der Abschlussprüfung muss er ihr nicht weiter entgegen kommen und kann ihr da was erschweren. Darüber sollte sie einfach mal nachdenken. Ich meine das ernst. Auch wenn man das mitunter nicht so gerne hört, dass der ätznede und cholerische Chef, der einen nicht versteht, schlichtweg am längeren Hebel sitzt. Wenn man es aber genau nimmt: sie scheint vielleicht auch nicht zu verstehen, worum es ihm geht. Oder dass sie mit ihrem Verhalten mehr aneckt, als gut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke die Azubine sollte sich etwas mehr zurück halten. Es gibt im Betrieb Hierarchien und sie ist nun mal nicht an erster Stelle. Ob ich jetzt jede geglückte Handlung loben muss oder nicht, das wird die Patin schon wissen.
Es gibt sicherlich keinen Knigge für Arbeitsanfänger, aber wenn sie selber nicht genug Verstand hat, dass man sich etwas zurück nimmt und sich auch was sagen lässt, ohne gleich stinkig zu werden, dann muss sie noch viel Lebenserfahrung sammeln.
Aber Kritikfähigkeit kann man auch lernen und nicht alles wird einem geschenkt im Leben.
Sie hat sich an Absprachen zu halten und wenn sie im Verdacht steht, blau zu machen, dann verstehe ich auch das Unverständnis, nach Krankheit sofort einen Urlaubstag einlegen zu wollen.

Und wenn man weiß, das Personal ist knapp, dann mache ich auch nicht blau, das ist unkollegial.

Wie schon gesagt wurde: auch wenn es der Azubine nicht passt, der Chef sitzt am längeren Hebel und er muss sich diese Unverschämtheiten nicht gefallen lassen. Wo gibt es denn sowas, dass eine Azubine dem Chef gegenüber laut wird? Frech ist sie meiner Meinung nach wirklich sehr.

Natürlich muss ein Chef sich im Griff haben, er sollte allerdings auch konsequent sein.

Ich denke, ein Gespräch mit einer dritten Person, Mediator, Betriebsrat oder was auch immer, wäre dann aber auch die letzte Chance: beide Seiten sollten klären, was sie stört und dann bestimmte Dinge festlegen. Und bei der nächsten Verfehlung gibt es eben Konsequenzen, die keinem gefallen werden. Warum sollte der Chef so jemanden denn weiter beschäftigen?

Ich denke mal, als Patin ist man nicht nur dazu da, positives feedback zu geben. Man muss auch mal sagen, wenn etwas am Verhalten ganz und gar nicht passt.
 
Achso, auch wegen den ganzen Kommentaren, der Chef kann ja gar nicht beweisen, dass die Azubine blau macht und unterstellt ihr da was: ja, macht er. Auf der anderen Seite ist es halt doch sehr merkwürdig, wenn jemand ständig, wenn es mal Zoff gab, direkt danach krank und unpässlich ist. Einmal kann es selbstverständlich Zufall sein. Ein zweites Mal auch. Aber spätestens nach dem dritten mal würde auch ich als Chef einen roten Faden erkennen.

Eine logische Abfolge aus immer wiederkehrenden Handlungen kann durchaus eine gewisse Aussagekraft haben oder eine Regel sein. Und die Azubine bekommt wenigstens etwas Vergütung und sie bekommt etwas beigebracht für ihre Ausbildung. Der Betrieb ist unterbesetzt. Da so häufig den Kopf einzuziehen, wenn irgendetwas nicht passt, ist auch nicht so fair. Oder etwa nicht?

Und natürlich verhält der Chef sich nicht sachlich und so, wie es optimal wäre. Aber so völlig unbegründet ist seine Wut auch wiederum nicht. Mir würde es ebenfalls tierisch auf den Senkel gehen, wenn ich durch die Unterbesetzung schon Stress hätte und durch die anderweitige Verantwortung, die ein Chef eben zu tragen hat und die Azubine dann ständig solche Allüren an den Tag legt und anscheinend auch nicht in der Lage ist, dem Chef gegenüber mal den Ball flach zu halten. Der Chef trägt für den ganzen Laden die Verantwortung und muss den Kopf hinhalten, wenn was nicht läuft. Und er bezahlt seine Mitarbeiter und Auszubildenden. Da ist es angebracht, dass er Regeln aufstellt und Wünsche äußert, dass etwas anders laufen muss. Natürlich muss ein guter Vorgesetzter auch zu schätzen wissen, was er an seinen Mitarbeitern hat und diese als Menschen sehen, aber irgendwo hört es auch wieder auf. Er hat jedes Recht, die Azubine zu kritisieren und sich darüber zu ärgern. Es ist nicht so, dass der Chef unglaublich dankbar sein muss, dass er überhaupt Mitarbeiter und Auszubildende hat. Umgekehrt sollte man auch froh sein, einen Ausbildungsplatz zu haben, wo man so verständnisvolle Kollegen hat. Und ich meine das ernst: in meinem Ausbildungsbetrieb hätte man mich damals mit so einem Verhalten eiskalt in den Boden gestampft und mir mit anderen Maßnahmen meinen Platz gezeigt, wenn ich so aufmüpfig gewesen wäre und Drama veranstaltet hätte.
 
Ich denke die Azubine sollte sich etwas mehr zurück halten. Es gibt im Betrieb Hierarchien und sie ist nun mal nicht an erster Stelle.
[...]

So was finde ich nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage ist der Azubi kein "A**** zum Bier holen" mehr wie früher. Es ist ihr gutes Recht laut zu werden, wenn Kritik unsachlich wird (Thema: Krankheitstage aufzählen, jede gute Führungskraft vermeidet dies tunlich - auch aus rechtlichen Gründen)

Eher vermute ich, dass er sie nicht übernehmen will.
 
So was finde ich nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage ist der Azubi kein "A**** zum Bier holen" mehr wie früher. Es ist ihr gutes Recht laut zu werden, wenn Kritik unsachlich wird (Thema: Krankheitstage aufzählen, jede gute Führungskraft vermeidet dies tunlich - auch aus rechtlichen Gründen)

Eher vermute ich, dass er sie nicht übernehmen will.


Würde ich so nicht sagen. Die Azubine macht vermutlich blau, schmollt, wenn sie nicht nur gelobt wird und behandelt den Chef respektlos. Plus, es gab schon mehrere Gespräche wegen ihrem Verhalten mit dem Ausbilder und sie hat dies wahrscheinlich nicht ansatzweise zum Anlass genommen, ihr Verhalten zu überdenken oder zu ändern.

Es ist einfach so: der Chef entscheidet, wen er übernimmt nach der Ausbildung und wen nicht. Der Chef bezahlt einen. Die Mitarbeiter sind alle bereits ausgelernt und haben Erfahrung. Und da ist es eher ein No-go, den Azubi in Frage zu stellen, wenn dieser sich unreif benimmt?

Fakt ist: in manchen Bereichen und Branchen sind die Ausbildungsplätze sehr rar. Da gibt es unzählige Bewerber auf einen Platz. Es ist also nicht so, dass ein Betrieb unglaublich dankbar sein muss, dass ein junger Mensch sich dazu entscheidet, eine Ausbildung dort anzufangen.
 
Fakt ist: in manchen Bereichen und Branchen sind die Ausbildungsplätze sehr rar. Da gibt es unzählige Bewerber auf einen Platz. Es ist also nicht so, dass ein Betrieb unglaublich dankbar sein muss, dass ein junger Mensch sich dazu entscheidet, eine Ausbildung dort anzufangen.

Das denken womöglich tatsächlich noch einige Arbeitgeber. In 10 Jahren wird ihnen der demografische Wandel auf die Füße fallen.
Bereits heute gilt bei guten Betrieben eine andere Ausbildungskultur.
 
So was finde ich nicht mehr zeitgemäß. Heutzutage ist der Azubi kein "A**** zum Bier holen" mehr wie früher. Es ist ihr gutes Recht laut zu werden, wenn Kritik unsachlich wird (Thema: Krankheitstage aufzählen, jede gute Führungskraft vermeidet dies tunlich - auch aus rechtlichen Gründen)
Eher vermute ich, dass er sie nicht übernehmen will.

Laut werden warum auch immer hat im Berufsleben nichts zu suchen. Und wenn man Azubi ist, dann ist man nun mal noch nicht lange dabei, hat keine richtig tolle Stellung im Betrieb und muss nicht große Töne spucken. Natürlich gibt es Hierarchien.

Das krank melden nach Zoff, Kritik nicht annehmen können, das zeigt doch, dass sie sich nicht richtig verhält. Und dass das den Chef ankäst, ist ja wohl auch klar. Ob er sie nach allem noch groß motivieren kann, das ist allerdings fraglich.

Natürlich muss sie sich nicht alles gefallen lassen, aber selber laut werden geht gar nicht.

Von "A**** zum Bier holen" oder wie das zu meiner Zeit auch hieß "Depp vom Dienst" hat das nichts zu tun. Das hat was mit respektvollem Verhalten zu tun!

Wir behandeln unsere Azubis und Praktikanten auch ganz normal. Dumm ist uns jetzt allerdings auch keiner gekommen. Richtig wäre ein gegenseitiges respektvolles Verhalten.
 

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