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Ausreden um nicht arbeiten zu müssen

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2,5 Millionen Ungelernte bei den bis zu 35 jährigen selbst wenn 1,5 Millionen nicht ausbildungsfähig wären, hab ich bis jetzt nur von immer etwa 500.000 bis 700.000 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen PRO JAHR gelesen.

Es ist die Realität das es ein vielfaches an Arbeitslosen im Vergleich zu Stellen gibt

Du sprichst von abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Eine ganze Menge Ausbildungsstellen werden ja aber gar nicht besetzt. Klar, auch dann gleichen die Zahlen sich nicht an, aber dazu kommen ja auch die ungelernten Stellen.

Ich bin ein großer Freund davon, dass es eine soziale Absicherung gibt und keiner hungern oder frieren muss. Aber dass man mit Arbeit z.T. finanziell schlechter dasteht, als wenn man nicht arbeitet, ist einfach ein riesen Fehler im System.
Selbst wenn man arbeiten möchte... wenn man sich dann für nichts krummbuckelt und dann finanziell vielleicht nicht über die Runden kommt, weil man all die Vergünstgungen dann nicht kriegt, die man als Arbeitsloser bekäme (Geld für Wohnung etc ), dann versteh ich, dass man irgendwanndas Handtuch wirft.

Ich hatte eine Bekannte nach Art deiner Kunden, TE. Sie hat mal da ein bisschen gearbeitet, mal dort. Hatte große Pläne, was ihr als Akademikerin nicht zustünde (Führungsposten am besten. Anspruchsvoll, aber bitte nicht anstrengend) , aber jedes Praktikum wurde nach ein, zwei Wochen abgebrochen, weil sie sich ausgenutzt fühlte.
Sie hat auch klar gesagt, sie bräuchte ja nicht arbeiten, Geld kriegt sie ja auch so. Die Bekanntschaft zerbrach, als ich ihr mal ins Gesicht sagte, dass ich sie für einen Schmarotzer halte.
Dir bleibt sowas freilich versagt, du musst da professionell bleiben.

Was würde passieren, wenn ihr die Bewerbung er n für die Leute nicht mehr erstellen würdet? Kämen sie nicht in eine Sperre, wenn sie keine Bewerbungen verschicken würden?
 
Du sprichst von abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Eine ganze Menge Ausbildungsstellen werden ja aber gar nicht besetzt. Klar, auch dann gleichen die Zahlen sich nicht an, aber dazu kommen ja auch die ungelernten Stellen.

Ich bin ein großer Freund davon, dass es eine soziale Absicherung gibt und keiner hungern oder frieren muss. Aber dass man mit Arbeit z.T. finanziell schlechter dasteht, als wenn man nicht arbeitet, ist einfach ein riesen Fehler im System.
Selbst wenn man arbeiten möchte... wenn man sich dann für nichts krummbuckelt und dann finanziell vielleicht nicht über die Runden kommt, weil man all die Vergünstgungen dann nicht kriegt, die man als Arbeitsloser bekäme (Geld für Wohnung etc ), dann versteh ich, dass man irgendwanndas Handtuch wirft.

Ich hatte eine Bekannte nach Art deiner Kunden, TE. Sie hat mal da ein bisschen gearbeitet, mal dort. Hatte große Pläne, was ihr als Akademikerin nicht zustünde (Führungsposten am besten. Anspruchsvoll, aber bitte nicht anstrengend) , aber jedes Praktikum wurde nach ein, zwei Wochen abgebrochen, weil sie sich ausgenutzt fühlte.
Sie hat auch klar gesagt, sie bräuchte ja nicht arbeiten, Geld kriegt sie ja auch so. Die Bekanntschaft zerbrach, als ich ihr mal ins Gesicht sagte, dass ich sie für einen Schmarotzer halte.
Dir bleibt sowas freilich versagt, du musst da professionell bleiben.

Was würde passieren, wenn ihr die Bewerbung er n für die Leute nicht mehr erstellen würdet? Kämen sie nicht in eine Sperre, wenn sie keine Bewerbungen verschicken würden?
Soweit ich weiss wurden ca 200k Ausbildungsplätze nicht besetzt.
Auch das reicht also nicht im Ansatz um die Ungelernten zu Gelernten zu machen.
Oft ist das dann Fleischerei, Gastronomie usw.
Nichts womit du vom Amt wegkommst.

Das Verhältnis Ungelernte vs Stellen für Ungelernte soll wohl 5 zu 1 sein
Klar das es für viele Menschen einfach nichts gibt, nie gegeben hat und niemals geben wird.
Und ja es ist mit diesen Praktikas leider oft so, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz, Arbeitskleidung gibts nicht, nur ein vages in Aussicht stellen einer Übernahme, nach 2 Wochen wird verlängert und in Woche 4 fliegt man.
Bis Tag 27 war man komischerweise gern gesehen, dass machst du 2 3 mal mit und dann lässt man es auch ....
Aber man kann dem nächsten Praktikanten noch die Hand schütteln.
So läuft das leider oft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann so nicht sein, denn wenn das Gehalt weniger ist als das ALG II kann das Einkommen noch aufgestockt werden. Weniger ist es daher nicht, doch oft nur wenig mehr.

Hier sollten die Dozenten auch gleich richtig korrigieren, bei solchen Argumenten.

Mitunter hat man dann ein paar Kröten zuviel, um diese oder jenige Vergünstigung oder jenen Zuschuss zu kriegen. In Summe steigst du dann schlechter aus.
 
Mitunter hat man dann ein paar Kröten zuviel, um diese oder jenige Vergünstigung oder j er nen Zuschusd zu kriegen. In Summe steigst du dann schlechter aus.
Nenn mal rechnerisch ein konkretes Beispiel, wo es so ist.
Ich sage ja, es ist oft nur wenig mehr aber nicht weniger Geld mit Arbeit + ggf. Aufstockung, es sei denn es wird in der freien Zeit schwarz gearbeitet.
 
Glaub für 50-100€ mehr lohnt es sich dann auch nicht 40 Stunden zu arbeiten, wenn es auch so reicht. Zu mal das wahrscheinlich auch Ausbeuter-Betriebe sind mit Zeitarbeit, die dich dann doch immer wieder kündigen, damit sie den Nächsten günstig bekommen.
Ich glaube früher konnte aber alles sanktioniert werden, inzwischen nur noch 30%, um das zu umgehen, müssen sie halt mal bei Tiffy die Zeit absitzen und so tun als würden sie ja versuchen einen Job zu bekommen.

Im Prinzip haben wir wohl schon sowas wie ein Grundeinkommen, es ist nur noch nicht bedingungslos.
 
Glaub für 50-100€ mehr lohnt es sich dann auch nicht 40 Stunden zu arbeiten, wenn es auch so reicht. Zu mal das wahrscheinlich auch Ausbeuter-Betriebe sind mit Zeitarbeit, die dich dann doch immer wieder kündigen, damit sie den Nächsten günstig bekommen.
Ich glaube früher konnte aber alles sanktioniert werden, inzwischen nur noch 30%, um das zu umgehen, müssen sie halt mal bei Tiffy die Zeit absitzen und so tun als würden sie ja versuchen einen Job zu bekommen.
Wären Brutto beim Mindestlohn etwa 2000 Brutto

.

Ein Single müsste bei einer Wohnung nach SGB II Niveau (angemessene Kosten dafür) nicht aufstocken.
Es wäre Netto schon mehr.

Bei einer 4 Köpfigen Familie wird es komplizierter, da fließt noch Kindergeld ein zweites Gehalt oder Unterhalt vom Partner oder Ex mit rein.
Ggf. ging es da wirklich mit Aufstockung , ist dann mit den Gehaltsfreigrenzen nicht viel mehr als ohne Arbeit aber es ist etwas mehr. (Ob das zur Motivation für eine Vollzeitstelle reicht, ist wieder eine andere Frage). Doch es ist immer mit Arbeit mehr Geld unter dem Strich auch nach Abzug von GEZ oder Sozialticket.
Ansonsten gerne ein konkrete Beispielrechnung präsentieren.


Es muss auch noch ausgerechnet werden was beim Lohnsteuerjahresausgleich ggf. noch abgesetzt werden kann. usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne mich mit dem Thema nicht aus, aber ich höre immer nur frustrierende Sachen aus dieser Ecke.
Daher wäre es ja auch wichtig zu wissen um was für eine Maßnahme es sich genau handelt.
Es wird ja eine genaue Bezeichnung dazu geben.
Dann könnten wir per Link zumindest schon mal nachlesen, wie der Umfang bzw. der Inhalt der Maßnahme angedacht ist.
 
Ich finde es schlimm, wenn solche Menschen noch Kinder haben. Da möchte ich mir nicht vorstellen, was später aus diesen Kindern wird. Normalerweise dienen Eltern ihren Kindern als Vorbild. Wenn es ganz schlimm wird, werden sie Bürgergeldempfänger, Aktivisten oder ahnungslose Politiker, die dann über unsere Zukunft entscheiden. 🤮
 
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