Den Anspruch, möglichst unverbraucht in eine Beziehung zu starten, an jemanden von Mitte bis Ende 40 zu haben, halte ich für weltfremd. Wenn mir ein Mann begegnen würde, der mit Mitte 40 noch unverbraucht ist, würde ich wahrscheinlich auch über die Gründe nachdenken.
Insgesamt sehe ich das aber auch so: die zwei passen nicht zueinander und er hat es schneller bemerkt als sie.
Eine F+ würde ich aber niemandem empfehlen, wenn einer der Partner Gefühle mitbringt. Das geht nicht gut.
Dass er sagt, er würde es als Freundschaft (ohne plus) laufen lassen, ist meiner Ansicht nach nur ein Akt der Höflichkeit .
Er will keine Frau, die ständig rein zufällig von angetrunkenen Bettpartnern angequatscht wird. Nicht als Partnerin und nicht als Freundin. Dass sie weiter mindestens eine Nachbarschaft pflegen müssen, lässt es ihn höflich beenden, das ist das ganze Geheimnis dabei.
@Sabine: lass' ihn ziehen! Mehr ist dem im Grunde nicht hinzuzufügen.
Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Mir ist jemand mit einer gescheiterten Ehe zb tausend Mal lieber als jemand, der sich durch sämtliche Betten geschlafen hat und irgendwie kein Ende in Sicht war. Ich kenne aber auch so Kandidatinnen, die schimpfen zwar wie die Rohrspatzen auf diese Typen, die das praktizieren, aber geben sich selber gern genau jenen Männern hin. Aber für eine Beziehung will man so einen Typen, mit dem man auf Tinder mal eben ins Bett geht, natürlich nicht haben. Und so wird es dem Mann halt auch gehen - neben einigen elementaren anderen Dingen, die für ihn halt einfach nicht passen.