Sehe ich prinzipiell auch so.
Bloß mach ich mir immer Gedanken um die Kompromisse, die man eingehen müsste - wie bei so vielem im Leben. Welchen Preis ist man bereit dafür zu zahlen für das vermeindlich vollkommene Glück? In welchen sauren Apfel müsste man dafür beißen? Lohnt es sich trotz Kompromisse? Rechnen sich Aufwand und Ertrag? Ich denke vollkommen ohne Kompromisse gibt's nix im Leben. Wenn das alles passt, klar, dann go for it.
Klar, gibt auch Menschen, die fahren grundsätzlich die Ego-Nummer. So nach dem Motto: Das einzig Wichtige bin ich allein, egal was die Anderen denken. Da denk ich, manchmal im Leben ist das hilfreich. Immer? Ich weiß nicht...
Ja, die Frage danach, was es kostet…
Mich zB haben die letzten Jahre viel gekostet!
- Unverständnis der Umwelt
- Kritik der Umwelt
- Verlust an Kontakten
- Teils Anfeindungen im Form sehr (auch) aggressiv formulierter Kritik
(Und alle dem bin ich rückblickend dankbarer, als Verständnis und Zuspruch! Denn das hat mir vor allem gezeigt, wie die Menschen so drauf sind und das es mir nicht entspricht, die „Ich“ und „Wegwerfmentalität“ zu leben!)
Weil ich halt die Entscheidung getroffen habe, loyal und solidarisch mit meiner Frau und bei meiner Frau zu bleiben! Gelernt habe ich auch was dadurch! Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, halt den Mund und ziehe sie durch - ohne die Umwelt einzubeziehen. Wenn man grade down ist…sollte man nicht noch Angriffsfläche bieten. Die habe ich ja hier schon wieder geboten, weil ich das Thema weitergeführt habe - war evtl. dumm davon auszugehen, das es wen interessiert, wenn man sich wieder aufrappelt und wie! Allerdings gabs ja hier auch ein paar Rückmeldungen, die sehr wohl neutral, bis positiv zu deuten waren!
Trotzdem möchte ich mit dem Menschen zusammenleben, mit dem ich eine Beziehung eingehe. Zwei Wohnstätten, zwei eigene Leben…das wäre mir zu wenig Bezug zueinander!
Aber so mag jeder anders sein und es steht jedem zu, so zu leben…wie es ihn zufrieden macht! Ich gönne jedem sein „individuelles“ Glück 🍀