Mit meinem Studienfach gab es nie die Möglichkeit für Praktika in semesterferien usw..
Doch, wir suchen händeringend Praktikanten oder Nebenjober dieser Art von Beruf (med. Informatik). Dabei hätten wir die andere Seite zu bieten in der Praxis: was programiert eigentlich der med. Informatiker? Eine ganz wichtige Erkenntnis, denn in meinem Bereich merke ich oft, daß gerade die Unkenntnis zwischen med. Praxis und med. Informatiker ist enorm und führt oft zu Probleme.
Nie die Möglichkeit...stimmt einfach nicht. Selbst in unserem Hause suchen wir immer Studenten, die an wissenschaftl. Arbeit interessiert sind.
Sorry, lieber TE, ich bin vom Fach.
Ich meine, genau mit diesen Ausreden nimmst Du Dir viel an Möglichkeiten, wobei ich erwähnen möchte, daß AUCH die Universitäten SCHULD sind. Man studiert ohne Praxisbezug. Als Student weiß man nicht wirklich, was "draußen" gesucht wird. Man studiert mit einem bestimmten Berufstätigkeit im Kopf, kennt die Nischen nicht, da Uni praxisfern.
Ich wette, daß Du einen Job gefunden hättest nach Abschluß Deines Studiums, der eben NICHT so programierlastig ist, aber die Backgroundkenntnisse von unschätzbarem Wert sind.
Effektiv kann ich eher sowas wie Datenschutzbestimmungen, Medizinproduktegesetz, Medizinisches Controlling und Medizinische Dokumentation. Ich kenne mich mit Pharmakodynamik und Pharmakokinetik gut aus. Ich weis wie eine Klinik augebaut ist und wie man diese Organisiert inkl. dem Personal d.h. wo welches Personal und wieviel gebraucht wird, ich kenne die verschiedenen Versorgungstufen von Kliniken. Ich hab Grundlagenkentnisse der Medizinischen Physik, ich kann die Organe des Menschen in Physikalische Funktionen umformen oder in Chemische Funktionen. Ich kann Anatomie und Krankheitslehre. Der Studiengang war auf Bedürfnisse von Krankenhäusern und der Medizinischen Dokumentation angepasst. Ja ich kann zB SPSS ziemlich gut bedienen. Ich kann Krankenhausinformationssysteme konfigurieren, aber nicht programmieren.
Das ist eine ganze Menge. Ich habe mir z.B. SPSS mühsam alleine beigebracht um survival curves zu erstellen (.
😱 teilweise über YT oder im Hause jmd gefragt, sofern dieser Zeit hatte. Ich wußte nix. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass von mir sagen zu können.
Ja, und Du hast Recht, nach dem Studium hat man u.U. das Gefühl nix zu können. Man lernt erst so richtig im Job, wobei das Gelernte schon von Vorteil ist.
Leider wusste die SB nicht mal was Medizintechnik ist und dachte an MTAs.....
Gebe nicht anderen die Schuld, sondern werde selbst aktiv, Deine Ziele zu erreichen. Wenn Du Chinesisch lernen möchtest, gibt es Wege!!!! Aber fange doch erstmal an. Meinst Du ich hätte jemals einen Job vom Jobcenter bekommen? Nach der 10. Klasse war ich mal da und die schlugen mir vor, Schauspielerin zu werden, seitdem habe ich diesen Laden nciht mehr betreten, sondern mein Berufsleben selbst in die Hand genommen. Du bist doch intelligent...
Das Thema Gewerkschaft: Ich bin selbstverständlich auch Mitglied in einer Gewerkschaft und stehe gemeinschaftlich für meine Rechte ein und ich sehe die Aufgabe Gewerkschaft nicht als Kampfeinheit dem AG gegenüber. Im Gegenteil! Der AG hat doch auch oftmals etwas davon! Ich finde es selbstverständlich an der Gewerkschaft angebunden zu sein.
Aber ganz ehrlich...mit Deiner Einstellung: "nie die Möglichkeit des Praktikums" und "keine Lust auf dies oder kein Interesse auf das" geprägt mit - so wie ich wahrnehme - agressive Haltung, wird es wirklich schwer werden eine Stelle zu bekommen.
Am besten zäume das Pferd noch mal von vorne auf, indem Du Dir klar machst, was Du wirklich möchtest, also, kontrete Ziele (und nicht ich will dat und dit ned). Es gibt immer Möglichkeiten. U.U. muß man sich erst den Weg zu den Möglichkeiten bereiten, der mühselig sein kann.
Ich möchte Dich nciht als Kollegen haben wollen.
Bevor Du andere als "Verarsche" (siehe Überschrift) oder Klugscheißer bezeichnest, fange bei Dir selbst an.
K.