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Ausbeutung bei vielen Jobs

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Wenn man nicht das entsprechende Selbstbewusstsein und die nötigen Fähigkeiten besitzt um andere von sich zu überzeugen, dann würde auch eine hohe Nachfrage nach entsprechenden Abschlüssen nichts an der Einkommenssituation ändern. Solange ich deine Beiträge hier schon lese habe ich nicht den Eindruck das du arg viel von diesen sozialen Fähigkeiten mitbringst.

Es wäre schön, wenn vor der Entscheidung für ein Studium bzw. einer Berufswahl gemessen werden kann, wieviel Selbstbewusstsein erforderlich ist und wieviel bereits vorhanden ist. Das Gleiche gilt für z.B. sozialen Fähigkeiten. Und dann wäre noch die Kleinigkeit zu berücksichtigen, dass sich nach der Berufswahl Bedingungen ändern können. Und dann gibt es noch den menschlichen Faktor - und den auf beiden Seiten. Die eine Prüfungskommission ist sachlich und fair, die andere will ein Exempel statuieren und zeigen, wie wichtig sie, die Prüfungskommission, ist. Und und und .....

Ich lese von Dir: "Solange ich deine Beiträge hier schon lese habe ich nicht den Eindruck das du arg viel von diesen sozialen Fähigkeiten mitbringst". Bist Du fachlich so gut drauf, dass man Deiner Einschätzung sozialer Fähigkeiten folgen darf?

Warum jemand in einem ursprünglich gewählten Beruf nicht klar kommt, ist von außen - und nur anhand von unvollständigen Beiträgen - kaum genau abzuschätzen. Ich wäre vorsichtig, jemandem seine Fähigkeiten abzusprechen.
 
Es wäre schön, wenn vor der Entscheidung für ein Studium bzw. einer Berufswahl gemessen werden kann, wieviel Selbstbewusstsein erforderlich ist und wieviel bereits vorhanden ist. Das Gleiche gilt für z.B. sozialen Fähigkeiten. Und dann wäre noch die Kleinigkeit zu berücksichtigen, dass sich nach der Berufswahl Bedingungen ändern können. Und dann gibt es noch den menschlichen Faktor - und den auf beiden Seiten. Die eine Prüfungskommission ist sachlich und fair, die andere will ein Exempel statuieren und zeigen, wie wichtig sie, die Prüfungskommission, ist. Und und und .....

Ich lese von Dir: "Solange ich deine Beiträge hier schon lese habe ich nicht den Eindruck das du arg viel von diesen sozialen Fähigkeiten mitbringst". Bist Du fachlich so gut drauf, dass man Deiner Einschätzung sozialer Fähigkeiten folgen darf?

Warum jemand in einem ursprünglich gewählten Beruf nicht klar kommt, ist von außen - und nur anhand von unvollständigen Beiträgen - kaum genau abzuschätzen. Ich wäre vorsichtig, jemandem seine Fähigkeiten abzusprechen.

Vor allem: der Punkt bei mir im Speziellen ist ja, dass ich mich durchaus sehr weiter entwickelt habe. Mir ist das schon klar, dass ich mir früher nichts zugetraut habe...
 
Irgendwie wollen alle jahrelange Erfahrung und Ausbildung und alles aber wenn es ums Geld geht sind die kaum bereit was anständiges zu zahlen. Mit einer Ausbildung kommt man nicht über 2000,- netto nach jahrelanger Erfahrung hinaus. Allerdings kommt man sogar mit einer Vollzeitstelle auf Mindestlohnbasis schon auf netto 1000,- Da macht man die Lehre umsonst eigentlich.. Und mit einem abgeschlossenen Studium ist man in vielen Fällen schon überqualifiziert und wird abgelehnt..
 
Da frag ich mich auch, warum ich mir jetzt mit 26 noch ne 2te Ausbildung antue... am liebsten möchte man sich direkt nen Strick nehmen, wenn man das so liest und Angst haben muss, dass das Leben, was man sich während der Lehre aufgebaut hat, wieder zusammenzubrechen droht.
 
". Mit einer Ausbildung kommt man nicht über 2000,- netto nach jahrelanger Erfahrung hinaus. "

Kann ich jetzt nicht behaupten.
Ich hab durch Vitamin B und Glück sogar ohne Ausbildung und ohne Studium eine Stelle ergattert, bei der ich auf den Monat gerechnet ca 3340€ Brutto bekomme (macht knapp 2100€ netto, ohne Kirchensteuer und Steuerklasse 1)
Allerdings ist da einmal ein 13. Monatsgehalt dabei + variable Vergütung, die je nach Zielerreichung ausfällt, mit rein gerechnet ^^
Also wenn man Glück hat, geht das.
Und es ist kein Job am Band o.ä. sondern im Büro.
 
Willkommen in der Realität.

Jeder Idiot der heute auf 3 zählen und halbwegs geradeausgehen kann macht Abitur und studiert dann irgendwas. Die Zeiten in denen das Garant für gute Bezahlung und vor allem für einen sicheren Job war, sind längst vorbei. Wo sollen denn die tollen Akademiker alle unterkommen? Viele die ich kenne werden von einem (unbezahlten) Praktikum ins nächste geschoben.

Wir haben doch nur noch Theoretiker und Fachidioten. Dazu wird dann noch der Lernstoff (selbst in einfacheren Weiterbildungen) so verdichtet, dass man innerhalb von 3-4 Tagen alles abrufen muss - da bleibt ja nur noch das suwendiglernen und reinhämmern kurz vor der Prüfung. Manchmal habe ich mich shon gefragt ob der kluge Dozent selbst alles glaubt was er erzählt. Hauptsache aufbauschen, wichtig machen, dick auftragen.. in der Praxis lässt sich dann so manche Theorie gar nicht mehr anwenden.

Aber am besten Erstklässler lernen bald schon Business Englisch und halten Präsentationen, am besten gleich mit Ipad und Co.

Meine Güte wo soll das hinführen? Ewiges Wachstum kann es sowieso nicht geben, dazu braucht man kein Wirstchaftswissenschaftler sein. Vielmehr sehe ich eine schleichende Ausdünnung des Mittelstands, während sich die oberen 10% dumm und dämlich verdienen, die haben ja auch den Großteil des gesamten Vermögens.

Der Durchschnitssverdiener von heute ist doch gar nicht mehr in der Lage was verünftiges aufzubauen. Und wenn er dann 50 jahre im Hamsterrad war, kommt er im Alter nicht mal klar finanziell.

Ich bin mir nicht sicher ob es eines Tages noch einenn richhtige Knall in Deutschland gibt. An diversen Kundenhotlines sitzen nur noch Personen die nichtmal richtg deutsch können, alles wird teurer, am Monatsende bleibt aber immer weniger, und jeden Tag muss es höher schneller und weiter gehen. Kein Wunder werden viele krank.
 
Und nun? Bei soner Zukunftsprognose kannst du dir ja am besten nen Strick nehmen. Das wäre wohl noch die eleganteste Lösung.

Sich aufzugeben habe ich auf jeden Fall nicht vor, sonst hätte ich mit 24 keine zweite Ausbildung angefangen, obwohl mir einige meiner Klassenkameraden auch sagen, dass der Zug für mich abgefahren sei.

Ich hab ja auch aus wirtschaftlichen Überlegungen nicht vor auszuziehen. Das wird für mich zwar ein sehr eingeschränktes Leben bedeuten, aber ich will endlich anfangen mir was aufzubauen!

Allerdings sitze ich auch nicht mehr dieser neokapitalistischen Lüge auf, dass man mit entsprechender Ausbildung einen Job quasi automatisch findet.

Mir ist klar, dass vor allen Dingen die deutsche Gesellschaft in den letzten ich sag mal 10 Jahren sehr sozialdarwinistisch geworden ist und ohne Skrupel all jene in das moderne KZ "Hartz IV" steckt, die nicht im weitesten Sinne mitziehen und den gesamtgesellschaftlichen Konsens teilen.
 

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