Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Auf Kosten anderer Menschen leben

Also ich meine damit diejenigen Menschen, die z.B. arbeiten gehen KÖNNTEN, aber schlicht und einfach keine Lust dazu haben. Nicht Menschen, die aufgrund von Behinderung, Alter, etc. nicht (mehr) können.

Dieser geringe Anteil ist doch die Rede nicht wert. Diese Menschen sichern andererseits wieder Arbeitsplätze in sozialen Berufen, was ja auch wieder Steuerzahlungen generiert.
 
Ja und da sehe ich es so, dass ein Erwerbstätiger ja irgendwie zu dem Ort seiner Erwerbstätigkeit hinkommen muss, die auch noch zumutbar ist. Da hat die Fahrt mit dem eigenen Auto für mich nichts mit dem Leben auf Kosten anderer zu tun, sondern mit einem "notwendigen Übel". Denn, was wäre denn die Alternative?

Klar, was dein Beispiel betrifft, keine Einwände bzw. Alternativen von mir.

In einem größeren, also globalen Kontext könnte man aber vielleicht ein paar Dinge anführen.

So werden bspw./teilweise Listen darüber geführt, welche Unternehmen so mehr oder weniger ethisch/ökologisch/nachhaltig arbeiten, bspw. in Sachen Baby-Kleidung. Wahrscheinlich teurer und bedarf einer gewissen Recherche. Second-Hand wäre ja auch eine Alternative, zumindest für manche.

~~~

Dann vielleicht noch ganz interessant die skandinavischen/nordischen Länder, welche ja wohl auch oft als "Wohlfahrtsstaaten" bezeichnet werden. Bin da bestimmt kein Experte, aber von der Idee und auch der Realität her ist es dort wohl teilweise so, dass alles etwas "homogener" strukturiert ist, also in dem Sinne, dass "Ausreißer nach oben" weder so einfach möglich, noch so gerne gesehen sind. Gesteuert über Steuern. Und wo dann gewissermaßen nach oben hin "gedeckelt" wird, fließt dann mehr Geld in den Sozialstaat bzw. Sozialkassen, "soziale Projekte", wenn man so will. Auch dort ist ein Studium wohl mehr oder weniger kostenfrei, und wenn man ein paar Jahre arbeitslos bzw. auf "Selbstfindungstrip" ist, wird das auch ohne größeres Murren von allen mitfinanziert.

Alle Angaben ohne Gewähr.
 
Auf Kosten anderer Leben ist so eine Formulierung unserer westlichen Welt.

Ich habe ein halbes Jahr als Krankenschwester in einem Entwicklungsland gearbeitet und viele Menschen dort würden sicher lachen, was wir uns hier für Luxusgedanken machen.
Die Wirtschaft wird ja auch ein bisschen dadurch am laufen gehalten, dass die die nicht arbeiten schnell als faul angesehen werden (ohne sich die Gründe anzusehen), weil die die arbeiten gefrustet sind, dass sie jeden morgen aufstehen müssen.
 
Ja, aber wenn jeder z.B. 4 Stunden am Tag arbeitet in DE, würde sich nicht viel verändern am Lebensstandard hier.
Vllt wird er 20% niedriger, aber bestimmt nicht 50% niedriger. Und 20% weniger wird niemanden verhungern lassen.

Alternativ gesagt: um 80 Mio Menschen gut leben zu lassen, reichen in Vollzeit vllt 15-20 Mio Menschen, der Rest Computer, Roboter, Automatisierung. Es ist ein Irrsinn, was heute geschieht, wo man Arbeit um der Arbeit willen schafft und sich gegenseitig beschäftigt, danach erzählt "Ja, die Zahlen sind gut", aber die Menschen sind Wracks.

Das ganze Schulsystem, Arbeitssystem usw. stammt einfach aus einer vergangenen Zeit - dem 19.Jhdt. Anstatt daran rumzuschrauben sollte man das System grundsätzlich neu, logisch und der Zeit angepasst gestalten. Vor allem ist es gut, mal alternative Werte anstatt Wirtschaftswachstum, Geld und Umsatzsteigerung gesellschaftlich zu implementieren. Das geht durch eine richtige Erziehung.

6% der Arbeitnehmer in DE nehmen Psychopharmaka, kA wie viele sich mit Alkohol und Drogen betäuben.
Ca 1/4 aller jungen Menschen von 18-25 Jahren in DE sind psychisch krank.
Sehe keinen Erfolg darin so reich zu sein zu dem Preis einen großen Teil der Menschen die Psyche zu ruinieren. Sorry.

Da sehe ich sogar Länder wie zB Italien, Kroatien, Spanien, Uruguay als positivere Beispiele. Vllt haben die geringere Löhne, weniger Wohnraum und eine schwächere Wirtschaft, aber mental sind die jungen Leute dort im Schnitt sicherlich gesünder. Das Gegenprogramm sieht man in Südkorea oder Japan - reiche Länder mit kaputter Jugend. Die arbeiten bis sie sterben, wollen keine Kinder haben oder verstecken sich gleich zu Hause. Aber wirtschaftlich sind sie sehr stark - wow.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, man weiß es nicht so genau, aber in Anbetracht von Automatisierung/Digitalisierung/Rationalisierung wird Arbeit wohl sehr bald nicht mehr als ein Hobby sein.
 
Vllt in 20-30 Jahre, ich denke das derzeitige System wird noch beibehalten und durch Reformen am Leben gehalten.
Aber irgendwann ist Schluss, ja.
Arbeit nicht unbedingt als Hobby, aber als Möglichkeit der Selbstverwirklichung, wer es möchte und braucht.
 
Vllt in 20-30 Jahre, ich denke das derzeitige System wird noch beibehalten und durch Reformen am Leben gehalten.
Aber irgendwann ist Schluss, ja.
Arbeit nicht unbedingt als Hobby, aber als Möglichkeit der Selbstverwirklichung, wer es möchte und braucht.

Menschen wehren sich immer gegen Fortschritt, bis sie es nicht mehr aufhalten können.

Wer hat schon gerne eine Waschmaschine?
 
Auf die allmächtigen Roboter kann man noch lange warten.

Das sind bunte Kinderträume vom Schlaraffenland, modern verpackt.
Jeder Job, den irgendwo ein Roboter übernimmt, wird postwendend durch ein neues Berufsbild ersetzt, und in gar nicht so wenigen Berufen mag man (der Kunde) gar keine Roboter, denkt mal an Friseure, wer will schon den eigenen Kopf, die eigene Frisur, den eigenen Bart der Willkür einer Maschine überlassen? Geht gar nicht! 🙄

Und das Zurückfahren der allgemeinen Arbeitsstunden geht auch nicht so einfach, wie das naive Klein-Hänschen sich das so vorstellt, weil einfach die Qualifikationen zu unterschiedlich sind, denn wenn ein Arzt seine Arbeitsstunden zurückfährt, kann seine Arbeit nicht so einfach von der Reinigungskraft oder dem Automechaniker übernommen werden, um einen Arzt zu entlasten braucht man einen mindestens gleich fähigen anderen Arzt, sprich jemanden der genauso seine etlichen Jahre lang studiert und gelernt hat. Ärzte fallen aber nicht einfach von Bäumen herunter, genauso wie andere hochqualifizierte Fachkräfte.

Sprich, hört auf mit Euren naiven Kinderträumen.
Die jungen Leute in Italien, Uruguay etc. sind nicht stärker motiviert, weil sie insgesamt ärmer sind, sondern weil denen in ihren Ländern niemand den Zucker in den Allerwertesten bläst, kein Staat und kein Roboter, wer dort auf Arbeitsverweigerer macht kann gleich am Hungertuch nagen oder sich von der eigenen Familie als Schmarotzer beschimpfen lassen.
 
6% der Arbeitnehmer in DE nehmen Psychopharmaka, kA wie viele sich mit Alkohol und Drogen betäuben.
Ca 1/4 aller jungen Menschen von 18-25 Jahren in DE sind psychisch krank.
Sehe keinen Erfolg darin so reich zu sein zu dem Preis einen großen Teil der Menschen die Psyche zu ruinieren. Sorry.

Da sehe ich sogar Länder wie zB Italien, Kroatien, Spanien, Uruguay als positivere Beispiele. Vllt haben die geringere Löhne, weniger Wohnraum und eine schwächere Wirtschaft, aber mental sind die jungen Leute dort im Schnitt sicherlich gesünder. Das Gegenprogramm sieht man in Südkorea oder Japan - reiche Länder mit kaputter Jugend. Die arbeiten bis sie sterben, wollen keine Kinder haben oder verstecken sich gleich zu Hause. Aber wirtschaftlich sind sie sehr stark - wow.

Gesünder sind die Leute in Italien etc. auch nicht, aber bei denen gibt es vermutlich deutlich weniger "eingebildete Kranke", anders als in Deutschland, wo alle paar Jahre wieder eine neue "Modekrankheit" grassiert, heute sind wir alle depressiv, morgen sind wir Borderline und gestern waren wir psychosomatisch. 🙄 Mit anderen Worten, eine Gesellschaft aus lauter eingebildeten Prinzessinnen auf der Erbse.

Südkorea und Japan dagegen sind ganz typische Beispiele für ein totales "Umschlagen" der Gesellschaft innerhalb einer einzigen Generation, es war die Elterngeneration, die das totale Arbeitsethos hochgehalten hat, arbeiten bis zum ehrenvollen Tod durch Überarbeitung (gibt sogar ein Wort dafür: Karoshi - als moderne Version des Seppuku, des ehrenvollen Selbstmordes der treuen Samurai),
und dem verweigert sich die junge Generation durch Selbstisolation und Verweigerung von Nachwuchs - weil das nämlich für die Frauen traditionell bedeutet, auf eigenen Beruf, Selbstverwirklichung komplett zu verzichten und nur noch für Mann und Kind(er) dazusein - sowas wie sich selber lebendig begraben also. Kein Wunder, daß immer mehr junge Leute das verweigern.
Alles klar? 🙄
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben