Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Auf Kosten anderer Menschen leben

Es ist kompliziert, aber Lalelu hat Recht in dem Punkt, dass man es auf sehr viele Lebensbereiche anwenden kann.
Solange man sich an das Gesetz hält und sein eigenes Verhalten vor sich selbst verantworten kann, kann man tun, was man möchte, oder?
Warum sollte man sich von der Meinung anderer allzu sehr beeinflussen lassen?

Jeder hat andere Ziele, Prioritäten und jeder konstruiert in seinem eigenen Kopf seine eigene Realität.
Darüber hinaus hat jeder andere Talente, andere Ausdauer, Intelligenz, Erziehung usw.
Weder ist ein 80h-Workaholic besser noch schlechter als eine alleinerziehende Mutter, die Teilzeit arbeitet.
Ich würde die Sachen einfach neutral sehen und tolerant sein oder, falls das schwer fällt, ignorant.

Die meisten Menschen leben auf irgendeine Weise auf Kosten anderer Menschen, insbesondere in reichen Ländern, die von der Armut und günstigen Produktionsbedingungen in armen Ländern enorm profitieren. Ob es schlimm ist, weiß ich nicht, aber es ist die Realität.

Darüber hinaus profitieren reiche Länder in der Summe vermutlich auch von Einwanderern aus armen Ländern, die in reichen Ländern niedrig bezahlte Arbeiten erledigen, die ansonsten fast niemand machen würde. Auch auf Kosten dieser Menschen lebt man. Somit kann man sich in einem reichen Land kaum dem "Auf-Kosten-anderer-leben" entziehen - außer z.B. man baut sich im Wald eine Hütte und lebt autark von Nüssen, Früchten und dem, was man so findet.
 
Nochmals danke an diejenigen, die sich die Mühe gemacht haben zu antworten.

Was heisst das nun auf meine Frage der Doppelmoral bezogen?

Es gibt keine Antwort?

Ich für mich würde sagen, Menschen wie im anfänglichen Beispiel genannt, messen mit zweierlei Maß. Insofern würde ich sagen ja, sie führen ein Leben mit der Doppelmoral.
 
Nochmals danke an diejenigen, die sich die Mühe gemacht haben zu antworten.

Was heisst das nun auf meine Frage der Doppelmoral bezogen?

Es gibt keine Antwort?

Ich für mich würde sagen, Menschen wie im anfänglichen Beispiel genannt, messen mit zweierlei Maß. Insofern würde ich sagen ja, sie führen ein Leben mit der Doppelmoral.


Mag sein, aber ich denke es ist solchen Leuten nicht bewusst. Für die meisten ist "Auf Kosten anderer leben" eher finanziell bezogen.
 
Wenn man Auto fährt und dabei die Umwelt verschmutzt, ist es jedoch nicht "auf Kosten anderer". Man selbst bezahlt ja genug Steuern dafür. Mineralölsteuer, NoVa beim Kauf, Vignette, Parkpickerl,.... Daher zahlt man da schon sehr viel, aus dem was man gibt, wird nur nicht getan für diesen Bereich sondern stopft irgendwo anders Löcher.
Auf Kosten anderer zu leben würde für mich bedeuten gar nicht beizutragen und da gibt es auch noch andere Sachen zur Gesellschaft beizutragen außer Geld.
 
Womit man das Thema ziemlich einengen würde...

Dann würde man dem Thema aber nicht gerecht werden.
Pensionisten leben auch auf Kosten anderer, nicht jeder Arbeitslose ist an seiner Situation selbst schuld, einige Menschen, etwa behinderte oder kranke Menschen, brauchen auch die Unterstützung und können finanziell nur sehr wenig bis gar nichts der Gesellschaft geben.
Ich würde Kosten nicht nur finanziell messen, obwohl es so eben am einfachsten ist. Hier geht es darum ob man das Solidaritätsprinzip ausnützt oder nicht und das muss jetzt nicht unbedingt mit Kosten zusammenhängen, zumindest nicht auf den ersten Blick.
 
Viel schlimmer finde ich es, dass die Menschen der 1.Welt auf Kosten derer aus der Dritten Welt leben.

Wenn man mal bedenkt: Hätte China so etwas wie Menschenrechte hätten wir alle kein Smartphone/Handy.
 
Möglicherweise hätten wir schon Smartphones, Computer usw, aber der Preis wäre nicht 200 Euro, sondern 2000 Euro.
T-Shirts würden nicht 20 Euro, sondern 200 Euro kosten.
Eine Woche in der Karibik würde nicht 1000 Euro, sondern 10000 Euro kosten.

Vielleicht wäre das der "echte" Preis, würde man die Umweltschäden und angemessene Bezahlung der Menschen, die es produzieren, berücksichtigen. Jetzt kann man für sich selbst überlegen, inwieweit man auf Kosten anderer Menschen lebt.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben